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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

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Daily Bite
Wednesday

Bleib weich und formbar

Der größte Wert des Tons liegt nicht darin, was er gerade ist, sondern darin, was aus ihm werden kann. Ton ist formbar – du kannst ihn in jede gewünschte Form bringen. Aber ein fertig gebrannter Topf? Der ist fest. Wenn du ihn verändern willst, musst du ihn zerbrechen. Gott sagt: 'Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz.' Wenn wir hart werden, kann Gott uns nicht mehr flexibel formen. Das größte Risiko ist nicht, einen Fehler zu machen, sondern hart zu werden – so fest, dass wir uns nicht mehr verändern lassen. Formbarkeit ist keine Schwäche, sondern die Voraussetzung dafür, dass Gott an uns arbeiten kann. Ein weiches Herz bedeutet, offen zu bleiben für Gottes Wirken, bereit für Korrektur und Veränderung. Gott sucht nicht die bereits Perfekten, sondern die, die sich von ihm formen lassen.

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Der größte Wert des Tons liegt nicht darin, was er gerade ist, sondern darin, was aus ihm werden kann. Ton ist formbar – du kannst ihn in jede gewünschte Form bringen. Aber ein fertig gebrannter Topf? Der ist fest. Wenn du ihn verändern willst, musst du ihn zerbrechen. Gott sagt: 'Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz.' Wenn wir hart werden, kann Gott uns nicht mehr flexibel formen. Das größte Risiko ist nicht, einen Fehler zu machen, sondern hart zu werden – so fest, dass wir uns nicht mehr verändern lassen. Formbarkeit ist keine Schwäche, sondern die Voraussetzung dafür, dass Gott an uns arbeiten kann. Ein weiches Herz bedeutet, offen zu bleiben für Gottes Wirken, bereit für Korrektur und Veränderung. Gott sucht nicht die bereits Perfekten, sondern die, die sich von ihm formen lassen.

Hesekiel 36,26
Prayer

Jesus, gib mir ein weiches, formbares Herz. Lass mich nicht hart werden, sondern offen bleiben für dein Wirken in meinem Leben.

Challenge

Wie formbar ist dein Herz gerade – bist du weich wie Ton oder schon hart wie ein fertig gebrannter Topf?

Recording from August 2, 2026

Sermon

Leid: Wenn Gott gut ist, warum gibt es so viel Böses in der Welt? | Stephan Dahms

Sunday, August 2, 2026
1. Petrus 3,3-9
Key Point

Wenn Gott gut ist, warum gibt es dann Leid? Diese Predigt zeigt, dass Gott in unserem Leid nicht abwesend ist. Durch das Kreuz sehen wir, dass Gott selbst in Jesus in unser Leid hineingekommen ist, und durch die Auferstehung haben wir eine lebendige Hoffnung, dass das Leid nicht das letzte Wort behält.

Diese Predigt behandelt eine der zentralsten Fragen des christlichen Glaubens: Wenn Gott gut ist, warum gibt es so viel Leid in der Welt? Stephan Dahms führt durch diese schwierige Thematik, indem er anerkennt, dass nicht jede Warum-Frage vollständig beantwortet werden kann, aber zeigt, wo Christen Hoffnung und Trost finden können. Er betont, dass Leid verschiedene Ursachen haben kann - wir leben in einer zerbrochenen Welt, Menschen verursachen Leid, und nicht jedes Leid ist persönliche Strafe. Die zentrale Botschaft liegt in zwei Blickrichtungen: zurück auf das Kreuz und voraus auf die Auferstehung. Durch den ersten Petrusbrief zeigt die Predigt, dass Gott im Leid nicht fern bleibt, sondern in Jesus Christus selbst in unser Leiden hineingegangen ist. Am Kreuz sehen wir, dass Gott uns nicht gleichgültig ist - er hat das größte Leiden auf sich genommen. Die Auferstehung gibt uns eine 'lebendige Hoffnung', die stärker ist als jedes Leid. Diese Hoffnung ist nicht nur positives Denken, sondern basiert auf der Realität des leeren Grabes. Die Predigt schließt mit der Gewissheit aus Römer 8: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen - weder Tod noch Leben, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges.
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Diese Predigt behandelt eine der zentralsten Fragen des christlichen Glaubens: Wenn Gott gut ist, warum gibt es so viel Leid in der Welt? Stephan Dahms führt durch diese schwierige Thematik, indem er anerkennt, dass nicht jede Warum-Frage vollständig beantwortet werden kann, aber zeigt, wo Christen Hoffnung und Trost finden können. Er betont, dass Leid verschiedene Ursachen haben kann - wir leben in einer zerbrochenen Welt, Menschen verursachen Leid, und nicht jedes Leid ist persönliche Strafe. Die zentrale Botschaft liegt in zwei Blickrichtungen: zurück auf das Kreuz und voraus auf die Auferstehung. Durch den ersten Petrusbrief zeigt die Predigt, dass Gott im Leid nicht fern bleibt, sondern in Jesus Christus selbst in unser Leiden hineingegangen ist. Am Kreuz sehen wir, dass Gott uns nicht gleichgültig ist - er hat das größte Leiden auf sich genommen. Die Auferstehung gibt uns eine 'lebendige Hoffnung', die stärker ist als jedes Leid. Diese Hoffnung ist nicht nur positives Denken, sondern basiert auf der Realität des leeren Grabes. Die Predigt schließt mit der Gewissheit aus Römer 8: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen - weder Tod noch Leben, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges.

Main Topics (4)

1. Verschiedene Ursachen von Leid

  • Wir leben in einer zerbrochenen Welt seit dem Sündenfall
  • Menschen verursachen Leid durch ihre Entscheidungen (Krieg, Gewalt, Missbrauch)
  • Nicht jedes Leid ist eine persönliche Strafe Gottes
  • Wir sollten leidenden Menschen nicht vorschnell Schuld zuweisen

2. Blick zurück auf das Kreuz - Gottes Gegenwart im Leid

  • Leid wird mit einem Schmelzofen verglichen, der Gold läutert und Glauben prüft
  • Gott verspricht: 'Wenn du durchs Feuer gehst, werde ich bei dir sein' (Jesaja 43)
  • Die Geschichte von Schadrach, Meschach und Abednego im Feuerofen zeigt Gottes Gegenwart
  • Jesus selbst hat am Kreuz Leid, Schmerz, Verlassenheit und Tod erfahren
  • Das Kreuz beweist, dass Gott uns nicht gleichgültig ist und uns liebt

3. Blick voraus auf die Auferstehung - Lebendige Hoffnung

  • Petrus spricht von einer 'lebendigen Hoffnung' durch die Auferstehung Jesu
  • Diese Hoffnung ist keine bloße positive Einstellung, sondern hat Kraft durch das leere Grab
  • Hiobs Bekenntnis: 'Ich weiß, dass mein Erlöser lebt'
  • Die Auferstehung ist Gottes Versprechen, dass Leid und Tod nicht das letzte Wort haben
  • Ein neuer Himmel und eine neue Erde erwarten uns, wo alles wiederhergestellt wird

4. Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen

  • Römer 8: Weder Tod noch Leben, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges kann uns von Gottes Liebe trennen
  • Gottes Liebe bleibt auch im dunklen Tal, in Krankheit und Trauer
  • Wir sind nicht allein - Jesus ist immer an unserer Seite
  • Wenn Gott für uns ist, kann niemand gegen uns sein

Biblical Foundations

Direct Quotes

1. Petrus 3,3-9

Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Denn er hat uns in seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren. Jetzt haben wir eine lebendige Hoffnung, weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist. Denn Gott hat für seine Kinder ein unvergängliches Erbe, das rein und unversehrt im Himmel für euch aufbewahrt wird. Freut euch deshalb von Herzen. Vor euch liegt eine große Freude, auch wenn ihr für eine Weile viel erdulden müsst. Dies dient nur dazu, euren Glauben zu prüfen, damit sich zeigt, ob er wirklich stark und rein ist. Er wird erprobt, so wie Gold im Feuer geprüft und geläutert wird.

Jesaja 43

Hab keine Angst, ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du gehörst mir. Wenn du durchs Wasser gehst, werde ich bei dir sein. Ströme sollen dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht verbrennen, die Flammen werden dich nicht verzehren.

Daniel 3,24-25

Haben wir nicht eben drei Männer gefesselt ins Feuer geworfen? Ja, natürlich, oh König, antworten sie. Aber seht doch, rief Nebukadnezar, dort sehe ich vier Männer ungefesselt, die im Feuer umhergehen. Und sie sind völlig unversehrt. Und der vierte sieht aus wie ein göttliches Wesen.

Hiob 19,25

Und doch weiß ich, dass mein Erlöser lebt und auf dieser Erde das letzte Wort haben wird.

Römer 8

Dennoch, mitten im Leid triumphieren wir über all dies durch Christus, der uns so geliebt hat. Denn ich bin ganz sicher, weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn schenkt.

Matthäus 26,27

Angst und tiefe Traurigkeit überkamen Jesus

Jesaja 53,6

Der Herr aber lud all unsere Schuld auf ihn.

Additional references

  • Psalm 23
  • Psalm 34
  • Johannes 16,33
  • Johannes 9
  • Lukas 22,44
  • Offenbarung 21-22

Practical Application (5)

  • 1 Bete 'Gott, zeig mir, wo du bist': Wenn du durch Leid gehst, bitte Gott nicht nur um Antworten auf das 'Warum', sondern bitte ihn zu zeigen, wo er in deinem Leid war und ist. Gehe zurück an schwierige Punkte in deiner Vergangenheit und bitte Gott dir zu zeigen, dass er an deiner Seite war.
  • 2 Halte fest an dem, was du weißt: Auch wenn vieles unklar ist, kannst du wie Hiob sagen: 'Eins weiß ich - mein Erlöser lebt.' Beginne jeden Tag nicht mit allen Antworten, sondern mit der Gewissheit, dass das, was du gerade erlebst, nicht alles ist und Gott bei dir ist.
  • 3 Sei präsent für leidende Menschen: Gib leidenden Menschen nicht vorschnell Erklärungen oder philosophische Antworten. Sei einfach da, höre zu, halte ihre Tränen aus. Menschen brauchen nicht zuerst perfekte Antworten, sondern jemanden, der bei ihnen bleibt.
  • 4 Nutze das Gebetsangebot der Gemeinde: Wenn durch die Predigt Dinge aufgebrochen wurden oder du Segen brauchst, komme zum Gebetsteam. Du musst nichts erklären - lass einfach für dich beten und empfange Gottes Gegenwart.
  • 5 Bekenne: 'Gott ist mit uns': Mache es zu deinem persönlichen Bekenntnis in der kommenden Woche: Wenn Gott für mich ist, kann niemand gegen mich sein. Kein Leid, kein Kollege, keine Umstände haben das letzte Wort, weil Gott für dich ist.