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ICF Zürich

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

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Daily Bite
Day 1 of 7

Die Reise ist keine Ferienbroschüre

From the sermon “Ladies Lounge | SE05 | Emmanuelle Morier | No Other Name” of October 31

Das Leben gleicht manchmal einer langen Autofahrt. Am Anfang sind wir voller Vorfreude, doch irgendwann fragen wir: Sind wir endlich da? Oft verkaufen wir das Christsein wie eine Ferienbroschüre voller Freude und Frieden. Die Bibel aber ist eher eine Landkarte für die Wildnis. Besonders die Psalmen zeigen uns die Spannung unseres Weges: Es gibt Psalmen der Orientierung, der Orientierungslosigkeit und der Neuorientierung. Dazwischen liegt der stille Samstag, die Zeit des Wartens. Orientierungslosigkeit ist kein Zeichen mangelnden Glaubens, sondern gehört zur Reise. Sie kommt als Hindernis: ein Verlust, eine Krankheit, eine Trennung, eine Trauer. Wir sind angeschlagen und wissen nicht weiter. Heute darfst du dir eingestehen, dass nicht alles glatt läuft. Gott erschrickt nicht vor deinem Chaos. Er hat uns in seinem Wort Worte für genau diese Wegstrecken gegeben.

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Das Leben gleicht manchmal einer langen Autofahrt. Am Anfang sind wir voller Vorfreude, doch irgendwann fragen wir: Sind wir endlich da? Oft verkaufen wir das Christsein wie eine Ferienbroschüre voller Freude und Frieden. Die Bibel aber ist eher eine Landkarte für die Wildnis. Besonders die Psalmen zeigen uns die Spannung unseres Weges: Es gibt Psalmen der Orientierung, der Orientierungslosigkeit und der Neuorientierung. Dazwischen liegt der stille Samstag, die Zeit des Wartens. Orientierungslosigkeit ist kein Zeichen mangelnden Glaubens, sondern gehört zur Reise. Sie kommt als Hindernis: ein Verlust, eine Krankheit, eine Trennung, eine Trauer. Wir sind angeschlagen und wissen nicht weiter. Heute darfst du dir eingestehen, dass nicht alles glatt läuft. Gott erschrickt nicht vor deinem Chaos. Er hat uns in seinem Wort Worte für genau diese Wegstrecken gegeben.

Psalm 13,1-3
Prayer

Herr, ich bringe dir die Stellen meines Lebens, die sich orientierungslos anfühlen. Danke, dass ich dort nicht allein bin.

Reflect

Wo fühlt sich mein Weg gerade eher wie eine lange, mühsame Autofahrt an als wie eine Ferienbroschüre?

Sermon

Hour of Prayer | Zwischen Chaos und Hoffnung | ICF Zürich

Tuesday, April 7, 2026
Matthäus 27,46
Key Point

Ostern besteht aus drei Phasen: Karfreitag (Zerbruch und Tod), Karsamstag (das Dazwischen, Verwirrung und Trauerphasen) und Ostersonntag (Auferstehung und Neuanfang). Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus von den Toten auferstanden ist und diese Auferstehungskraft auch heute wirkt, um das, was tot und zerbrochen ist, wieder lebendig zu machen. Man darf zu Jesus kommen wie man ist, aber niemand bleibt so wie er ist - die Begegnung mit Jesus verändert von innen nach außen.

Diese Gebetsstunde thematisiert die drei Tage von Ostern als Sinnbild für Lebensphasen: Karfreitag steht für Zerbruch und Tod, Karsamstag für das Dazwischen voller Verwirrung und Trauerphasen, und Ostersonntag für Auferstehung und Neuanfang. Leo und Susanne führen durch verschiedene Trauerphasen - Verleugnung, Zorn, Verhandeln, tiefe Trauer und Akzeptanz - und zeigen auf, wie man nicht in Resignation, sondern in Hoffnung münden kann. Die zentrale Botschaft ist, dass die gleiche Auferstehungskraft, die Jesus von den Toten erweckte, auch heute in Gläubigen wirkt. Man kann zu Jesus kommen wie man ist, aber niemand muss so bleiben. Die Begegnung mit Jesus verändert von innen nach außen. Trotz Schmerz, Verlust und dunkler Zeiten gibt es Hoffnung: Was tot ist, wird lebendig; was zerbrochen ist, kann geheilt werden. Der Ostersonntag symbolisiert den Neuanfang, den Gott schenken möchte.
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Diese Gebetsstunde thematisiert die drei Tage von Ostern als Sinnbild für Lebensphasen: Karfreitag steht für Zerbruch und Tod, Karsamstag für das Dazwischen voller Verwirrung und Trauerphasen, und Ostersonntag für Auferstehung und Neuanfang. Leo und Susanne führen durch verschiedene Trauerphasen - Verleugnung, Zorn, Verhandeln, tiefe Trauer und Akzeptanz - und zeigen auf, wie man nicht in Resignation, sondern in Hoffnung münden kann. Die zentrale Botschaft ist, dass die gleiche Auferstehungskraft, die Jesus von den Toten erweckte, auch heute in Gläubigen wirkt. Man kann zu Jesus kommen wie man ist, aber niemand muss so bleiben. Die Begegnung mit Jesus verändert von innen nach außen. Trotz Schmerz, Verlust und dunkler Zeiten gibt es Hoffnung: Was tot ist, wird lebendig; was zerbrochen ist, kann geheilt werden. Der Ostersonntag symbolisiert den Neuanfang, den Gott schenken möchte.

Main Topics (5)

1. Karfreitag - Zerbruch und Schmerz

  • • Jesus erlebte physischen, seelischen und geistlichen Schmerz
  • • Momente wo Hoffnung stirbt, Erwartungen sterben und Kontrolle verloren geht
  • • Schmerz vor Gott bringen ist der erste Schritt zur Heilung
  • • Das Kreuz macht aus Minus ein Plus - was tot ist, wird lebendig

2. Karsamstag - Das Dazwischen und die Trauerphasen

  • • Der einzige Tag der Ostergeschichte, den man nicht feiert
  • • Die Zeit zwischen Zerbruch und Auferstehung - das Alte ist weg, das Neue noch nicht da
  • • Gott hat ein anderes Zeitgefühl - ein Tag kann für Gott tausend Jahre sein
  • • Verschiedene Trauerphasen: Leugnen/Schock, Zorn, Verhandeln, tiefe Trauer, Akzeptanz oder Resignation
  • • Der härteste Moment ist kurz vor dem Durchbruch - wenn man kapituliert und die Realität akzeptiert
  • • Man geht diesen Weg letztlich alleine, wie Jesus in Gethsemane

3. Ostersonntag - Auferstehung und Neuanfang

  • • Die größte Botschaft des christlichen Glaubens: Jesus ist auferstanden
  • • Dies unterscheidet Jesus von allen anderen Religionsgründern
  • • Die Auferstehungskraft wirkt heute: Was tot ist wird lebendig, was krank ist wird geheilt
  • • Man kann zu Jesus kommen wie man ist, aber bleibt nicht so - Veränderung von innen nach außen
  • • Die gleiche Kraft, die Jesus auferweckte, wohnt durch den Heiligen Geist in uns

4. Zorn und Bitterkeit überwinden

  • • Zorn ist eine normale Phase, aber man darf dort nicht stehen bleiben und Entscheidungen treffen
  • • Zorn kann zu Bitterkeit führen und hat Auswirkungen auf Körper und Seele
  • • Viele Krankheiten entstehen durch Bitterkeit, Schuldgefühle und Anklage
  • • Die Sonne soll nicht über dem Zorn untergehen
  • • Loslassen von Zorn, Anklage und dem Geist der Krankheit im Namen Jesu

5. Hoffnung versus Resignation

  • • Nach Akzeptanz kommt entweder Hoffnung oder Resignation
  • • Resignation bedeutet zu denken 'nie mehr' - bitter zu werden
  • • Hoffnung ist die größte Substanz - sie kann einem nicht genommen werden
  • • Sich wieder aufmachen bedeutet sich verletzlich machen, aber Stillstand wird schlimmer
  • • Bilder aus der Bibel helfen: Der Herr ist mein Hirte, durchs dunkle Tal, aber es gibt einen Ausgang

Biblical Foundations

Direct Quotes

Matthäus 27,46

Gegen drei Uhr schrie Jesus laut: Eli, Eli (das heißt: Mein Gott, mein Gott)

Johannes 20,25

Doch Thomas zweifelte, das glaube ich nicht. Ich glaube es erst, wenn ich seine durchbohrten Hände gesehen habe, mit meinen Fingern will ich sie fühlen und meine Hand will ich in die Wunde an seiner Seite legen.

Johannes 11,35

Auch Jesus kamen die Tränen.

Lukas 23,42

Jesus, denk an mich, wenn du im Paradies bist.

Klagelieder 3,22-23

Die Güte des Herrn hat kein Ende. Sein Erbarmen hört niemals auf. Es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue, oh Herr.

Lukas 24,5

Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?

Psalm 139

Du umgibst uns von allen Seiten, auch von unten

Additional references

  • → Jesaja 53
  • → Epheser 4,26 (Die Sonne soll nicht über dem Zorn untergehen)
  • → Psalm 23 (Der Herr ist mein Hirte, durchs dunkle Tal, Stecken und Stab)
  • → Geschichte von Lazarus (Johannes 11)
  • → Geschichte von Hiob

Practical Application (7)

  • 1 Schmerz bewusst vor Gott bringen: Bringe konkret vor Gott, was in deinem Leben zerbrochen ist - sei es Hoffnung, Glaube, Freundschaft, Job oder Berufung. Aussprechen und vor Gott hinlegen ist der erste Schritt zur Heilung.
  • 2 Verleugnung beenden und Realität annehmen: Höre auf, Dinge in deinem Leben zu verleugnen (Krankheit, Schulden, Sucht, falsche Selbsteinschätzung). Lege deine Hände wie Thomas in die Wunden Jesu und lass dich von ihm halten.
  • 3 Zorn und Bitterkeit loslassen: Stoppe bewusst im Namen Jesu den Geist des Zorns, der Bitterkeit und der Anklage. Lass die Sonne nicht über deinem Zorn untergehen und bringe diese Gefühle täglich vor Gott.
  • 4 Der Trauer Raum geben ohne in Traurigkeit zu verharren: Erlaube dir zu trauern über Verluste, aber öffne nicht die Tür für den Geist der Traurigkeit. Wisse, dass Jesus mit dir trauert und seine Tränen auf deine Schulter fallen.
  • 5 Sich wieder aufmachen trotz Verletzlichkeit: Entscheide dich bewusst gegen Resignation und für Hoffnung. Mache dich wieder auf, auch wenn das bedeutet, dich verletzlich zu machen. Stillstand wird nur schlimmer.
  • 6 Bilder entwickeln die Hoffnung geben: Entwickle biblische Bilder (wie der Hirte im dunklen Tal, Jesus der Petrus die Hand reicht), die dir in Ostersamstags-Phasen helfen durchzuhalten und an die Auferstehung zu glauben.
  • 7 Auferstehungskraft im Geist spüren: Erwarte nicht nur Veränderung der äußeren Umstände, sondern lass die Auferstehungskraft zuerst in deinem Geist und deiner Seele wirken - in der Art wie du denkst und fühlst über Situationen.

Daily bites from the week of April 8

  1. Day 1 of 7 · April 8 Die drei Tage von Ostern

    Ostern besteht aus drei Tagen, die unser Leben widerspiegeln: Karfreitag steht für Zerbruch und Tod, Karsamstag für das verwirrende Dazwischen, und Ostersonntag für Auferstehung und Neuanfang. Am Karfreitag schrie Jesus: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Er erlebte Schmerz physisch, seelisch und geistlich. Vielleicht kennst du solche Momente in deinem Leben – wenn Hoffnungen sterben, Erwartungen zerbrechen, oder du die Kontrolle verlierst. Etwas geht zu Ende, und es macht keinen Sinn. Doch Karfreitag ist nicht das Ende der Geschichte. Das Kreuz trägt eine Botschaft: Es macht aus einem Minus ein Plus. Was tot ist, wird lebendig. Auch wenn du gerade im Zerbruch stehst – bei Gott ist es kein Punkt, sondern nur ein Komma. Der Schmerz, den du fühlst, ist real, aber er ist nicht das letzte Wort über dein Leben.

    Matthäus 27,46

    Prayer

    Vater im Himmel, ich bringe dir das vor, was in meinem Leben zerbrochen ist. Hilf mir zu glauben, dass dies nicht das Ende ist, sondern nur ein Komma.

    Reflect

    Welcher Bereich deines Lebens fühlt sich gerade wie Karfreitag an – zerbrochen, tot oder sinnlos?

  2. Day 2 of 7 · April 9 Das Dazwischen aushalten

    Der Karsamstag ist der einzige Tag von Ostern, den niemand feiert. Es ist das Dazwischen – zwischen Zerbruch und Auferstehung, zwischen dem Alten, das weg ist, und dem Neuen, das noch nicht da ist. Eine Freundschaft ist zerbrochen, aber keine neue ist entstanden. Ein Job ist verloren, aber der nächste Schritt ist unklar. In diesem Dazwischen kann es sich anfühlen, als ob Gott nichts tut. Doch im Hintergrund, wo man es nicht sieht, ist trotzdem alles in Bewegung. Gott hat ein anderes Zeitgefühl als wir – was für uns eine Ewigkeit scheint, ist in seiner Hand gut aufgehoben. Wie beim Psalm 23: 'Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.' Kein Schaf liebt das dunkle Tal, aber es gibt einen Ausgang. Gott will dich wieder herausführen. Das Dazwischen ist schwer, aber du bist nicht allein darin.

    Psalm 23,4

    Prayer

    Herr, hilf mir auszuhalten im Dazwischen. Gib mir die Gewissheit, dass du auch dort bei mir bist, wo ich dich nicht spüre.

    Reflect

    In welchem Bereich deines Lebens fühlst du dich gerade im 'Dazwischen' gefangen, wo das Alte vorbei ist, aber das Neue noch nicht begonnen hat?

  3. Day 3 of 7 · April 10 Durch die Trauerphasen gehen

    Wenn etwas in unserem Leben stirbt, durchlaufen wir verschiedene Trauerphasen: Verleugnung ('Das kann nicht wahr sein'), Zorn ('Warum ich?'), Verhandeln ('Hätte ich nur...'), tiefe Trauer und schließlich Akzeptanz. Thomas wollte nicht wahrhaben, dass Jesus auferstanden war: 'Ich glaube es erst, wenn ich seine durchbohrten Hände gesehen habe.' Vielleicht verleugnest auch du gerade etwas – eine Sucht, eine zerbrochene Beziehung, eine Krankheit. Diese Phasen sind normal, aber wir dürfen nicht darin stecken bleiben. Es ist wichtig, diese Gefühle anzuerkennen, aber nicht in ihnen zu verharren oder aus dem Zorn heraus Entscheidungen zu treffen. Der sicherste Ort für alle diese Emotionen ist bei Gott. Er versteht deine Gefühle, deine Sehnsüchte und Gedanken wie niemand sonst. Bringe ihm deine Bitterkeit, deinen Schmerz, deine Anklage – er kann es tragen.

    Johannes 20,25

    Prayer

    Jesus, ich lege meine Hand in deine Wunde und bitte dich, mir zu helfen, nicht länger zu verleugnen, was in meinem Leben real ist. Halte mich fest.

    Reflect

    In welcher Trauerphase befindest du dich gerade? Was hält dich davon ab, weiterzugehen?

  4. Day 4 of 7 · April 11 Den Zorn loslassen

    In der Trauerphase kommt oft Zorn: Zorn auf Menschen, auf Systeme, auf Gott. 'Warum geschieht mir das?' Dieser Zorn ist eine normale Reaktion, aber wir dürfen ihm nicht den freien Raum geben. Die Bibel sagt: 'Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.' Viele Krankheiten entstehen durch Zorn, Bitterkeit und Anklage. Deine Seele wirkt sich auf deinen Körper aus. Wenn Zorn wie eine Kerbe immer tiefer wird, wird er zur Spirale nach unten. Heute kannst du diese Spirale stoppen. Im Namen Jesu kannst du den Geist des Zorns, der Bitterkeit und der Anklage aus deinem Leben ausziehen. Niemand versteht deine Gefühle so wie Gott. Er ist der sicherste Ort, den es gibt. Lass nicht zu, dass die Sonne über deinem Zorn untergeht – bringe ihn heute zu Jesus und lass ihn dort.

    Epheser 4,26

    Prayer

    Vater, ich stoppe den Geist des Zorns in meinem Leben. Ich bin nicht mehr bereit, Menschen anzuklagen. Heile mich von den Auswirkungen der Bitterkeit.

    Reflect

    Gegen wen oder was hältst du gerade Zorn fest? Was würde sich ändern, wenn du diesen Zorn heute loslassen würdest?

  5. Day 5 of 7 · April 12 Die tiefe Trauer als Durchbruch

    Die tiefe Trauer kommt, wenn wir realisieren: Es ist wirklich so. Nicht mehr verhandeln, nicht mehr verleugnen – die Freundschaft ist vorbei, der Job ist weg, der geliebte Mensch ist tot. Das ist der härteste Moment, aber auch der Moment vor dem Durchbruch. Als Lazarus starb, kam auch Jesus die Tränen. Er weicht der Trauer nicht aus. Wenn du heute aus dem Verhandeln heraus in die Trauer rutschst, darfst du wissen: Du fällst nicht in ein bodenloses Loch, sondern in die Hände von Jesus. Er umgibt dich von allen Seiten, auch von unten. Stell dir vor, wie Jesus dich umarmt und seine Tränen auf deine Schulter fallen. Er leidet mit, kämpft mit, trauert mit. Du bist nicht allein in dieser Trauer. Erst wenn du kapitulierst und sagst 'Es ist so', öffnet sich der Weg für Gottes Eingreifen.

    Johannes 11,35

    Prayer

    Jesus, ich falle in deine Hände. Halte mich in dieser tiefen Trauer und lass mich spüren, dass du mit mir weinst.

    Reflect

    Was müsstest du heute akzeptieren und loslassen, um den nächsten Schritt gehen zu können?

  6. Day 6 of 7 · April 13 Hoffnung statt Resignation

    Nach der Akzeptanz steht ein Scheideweg: Resignation oder Hoffnung. Resignation sagt: 'Mein Leben wird nie mehr so sein.' Hoffnung sagt: 'Es kommt anders – und das ist okay.' Viele Menschen wählen Resignation, weil sich Aufmachen mühsam anfühlt. Doch es ist viel anstrengender zu bleiben, wo du bist. Was du dann erntest an Einsamkeit und Verlust ist größer als die Anstrengung des Neuanfangs. 'Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf. Es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue, oh Herr.' Das ist deine Hoffnung: Nicht dass alles beim Alten bleibt, sondern dass Gottes Treue jeden Morgen neu ist. Hoffnung bedeutet, sich wieder aufzumachen, sich wieder verletzlich zu machen, wieder zu glauben. Jesus streckt dir seine Hand entgegen. Du musst sie nur ergreifen und den ersten Schritt wagen.

    Klagelieder 3,22-23

    Prayer

    Herr, ich wähle heute Hoffnung statt Resignation. Hilf mir, mich wieder aufzumachen, auch wenn es mühsam ist. Deine Treue ist jeden Morgen neu.

    Reflect

    Hast du dich in einem Bereich deines Lebens bereits resigniert und aufgegeben? Was wäre der erste kleine Schritt zurück zur Hoffnung?

  7. Day 7 of 7 · April 14 Die Auferstehungskraft in dir

    Ostersonntag ist die größte Botschaft des christlichen Glaubens: Was tot ist, wird lebendig. Was krank ist, wird geheilt. Was dunkel ist, wird wieder hell. Jesus ist auferstanden – das trennt ihn von allen anderen Religionen. Die Frauen am Grab hörten die Worte: 'Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?' Die gleiche Auferstehungskraft, die Jesus von den Toten erweckte, wohnt durch den Heiligen Geist in dir. Das ist keine kleine Sache – es ist die Kraft, die das Unmögliche möglich macht. Du kannst zu Jesus kommen, wie du bist – aber niemand muss so bleiben. Die Begegnung mit Jesus verändert dich von innen nach außen. Du bist kein Opfer deiner Umstände oder deiner Vergangenheit. Gott nimmt deine Geschichte und verwandelt sie. Heute darfst du diese Auferstehungskraft in deinem Geist, in deiner Seele spüren – auch wenn in deinen Umständen noch nichts sichtbar ist.

    Lukas 24,5

    Prayer

    Vater, Sohn und Heiliger Geist, ich empfange heute deine Auferstehungskraft. Verändere mich von innen nach außen. Was tot ist, mache lebendig.

    Reflect

    Wo brauchst du heute Auferstehungskraft in deinem Leben? In welchem Bereich willst du nicht mehr so bleiben, wie du bist?