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ICF Zürich

Zürichstrasse 131, 8600 Dübendorf, Schweiz

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

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Daily Bite
Day 1 of 7

Der gute Hirte kennt den Weg

From the sermon “Hour of Prayer | Gott gibt mir neue Kraft | ICF Zürich” of October 27

Wir leben oft mit der Vorstellung von üppigen grünen Weiden, doch die Realität der Wüstenlandschaft Israels zeigt uns etwas anderes: Schafe leben dort von kleinen Grashalmen und Morgentau. Diese bescheidene, aber ausreichende Versorgung lehrt uns eine tiefe Wahrheit über Gottes Fürsorge. Ein Schaf sieht nur sieben Meter weit – es kann die nächste Quelle oder Weide nicht erkennen. Aber der Hirte ist ein Meister, der das Gelände kennt, der vorausgeht und den Weg vorbereitet. So ist Gott in unserem Leben. Auch wenn wir nicht sehen können, was vor uns liegt, kennt Er jeden Hügel, jede Ecke, jede Herausforderung. Wenn dein Weg heute wie ein Umweg aussieht oder du nicht verstehst, wohin Gott dich führt, erinnere dich: Der Hirte geht voran. Er hat diesen Weg schon unzählige Male gegangen. Was dir heute wie eine Sackgasse erscheint, wird sich als göttliche Führung erweisen, wenn du zurückschaust.

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Wir leben oft mit der Vorstellung von üppigen grünen Weiden, doch die Realität der Wüstenlandschaft Israels zeigt uns etwas anderes: Schafe leben dort von kleinen Grashalmen und Morgentau. Diese bescheidene, aber ausreichende Versorgung lehrt uns eine tiefe Wahrheit über Gottes Fürsorge. Ein Schaf sieht nur sieben Meter weit – es kann die nächste Quelle oder Weide nicht erkennen. Aber der Hirte ist ein Meister, der das Gelände kennt, der vorausgeht und den Weg vorbereitet. So ist Gott in unserem Leben. Auch wenn wir nicht sehen können, was vor uns liegt, kennt Er jeden Hügel, jede Ecke, jede Herausforderung. Wenn dein Weg heute wie ein Umweg aussieht oder du nicht verstehst, wohin Gott dich führt, erinnere dich: Der Hirte geht voran. Er hat diesen Weg schon unzählige Male gegangen. Was dir heute wie eine Sackgasse erscheint, wird sich als göttliche Führung erweisen, wenn du zurückschaust.

Psalm 23,1-3
Prayer

Bete: 'Herr, hilf mir zu vertrauen, dass du den Weg kennst, auch wenn ich nur sieben Meter weit sehe. Gehe du voran.'

Reflect

In welchem Bereich deines Lebens fällt es dir schwer zu vertrauen, dass Gott den Weg kennt und vorangeht?

Recording from September 3, 2026

Sermon

Warum Jesus das “Schwören” verbietet (Mt 5, 33-37) | Bibellesen mit Tim Mujiarto & Joël Vögeli

Thursday, September 3, 2026
Matthäus 5,33-37
Key Point

Jesus lehrt uns, dass unsere persönliche Integrität ausreicht und wir nicht durch Schwüren oder das Hinzuziehen von Gottes Namen oder anderen heiligen Dingen unsere Aussagen bekräftigen müssen. Wenn wir Ja sagen, soll es Ja sein, und wenn wir Nein sagen, soll es Nein sein - wir sollen treu zu unseren Worten stehen, ohne zu manipulieren oder Druck auszuüben.

Jesus spricht in dieser Bibellesung aus Matthäus 5, Verse 33-37, über das Thema des Schwörens und der Integrität unserer Worte. Er konfrontiert die damalige Praxis, bei heiligen Dingen wie dem Himmel, der Erde oder Jerusalem zu schwören, um den eigenen Aussagen mehr Gewicht zu verleihen. Jesus macht deutlich, dass all diese Dinge letztlich ihren Ursprung in Gott haben und es eine Form von Manipulation ist, sie zu verwenden, um das zu bekommen, was man will. Stattdessen fordert er uns auf, einfach ja oder nein zu sagen – unsere eigene Integrität soll ausreichen. Die beiden Sprecher reflektieren darüber, wie relevant diese Lehre heute noch ist, besonders in christlichen Kreisen, wo oft der Satz "Gott hat mir gesagt" verwendet wird, um Entscheidungen zu rechtfertigen oder andere zu beeinflussen. Sie warnen davor, Gottes Namen zu missbrauchen oder die Integrität anderer Menschen heranzuziehen, um die eigenen Argumente zu verstärken. Jesus lädt uns ein, zu Menschen zu werden, die einfach zu ihrem Wort stehen – wenn wir ja sagen, dann ja, und wenn wir nein sagen, dann nein. Unsere eigene Integrität, die Jesus in uns formt, soll genug sein, ohne dass wir manipulieren oder Druck ausüben müssen. Die Lehre schließt mit praktischen Fragen zur Selbstreflexion: Wo haben wir Dinge versprochen, die wir nicht halten? Und wo sollten wir zu unserem Nein stehen?
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Jesus spricht in dieser Bibellesung aus Matthäus 5, Verse 33-37, über das Thema des Schwörens und der Integrität unserer Worte. Er konfrontiert die damalige Praxis, bei heiligen Dingen wie dem Himmel, der Erde oder Jerusalem zu schwören, um den eigenen Aussagen mehr Gewicht zu verleihen. Jesus macht deutlich, dass all diese Dinge letztlich ihren Ursprung in Gott haben und es eine Form von Manipulation ist, sie zu verwenden, um das zu bekommen, was man will. Stattdessen fordert er uns auf, einfach ja oder nein zu sagen – unsere eigene Integrität soll ausreichen. Die beiden Sprecher reflektieren darüber, wie relevant diese Lehre heute noch ist, besonders in christlichen Kreisen, wo oft der Satz "Gott hat mir gesagt" verwendet wird, um Entscheidungen zu rechtfertigen oder andere zu beeinflussen. Sie warnen davor, Gottes Namen zu missbrauchen oder die Integrität anderer Menschen heranzuziehen, um die eigenen Argumente zu verstärken. Jesus lädt uns ein, zu Menschen zu werden, die einfach zu ihrem Wort stehen – wenn wir ja sagen, dann ja, und wenn wir nein sagen, dann nein. Unsere eigene Integrität, die Jesus in uns formt, soll genug sein, ohne dass wir manipulieren oder Druck ausüben müssen. Die Lehre schließt mit praktischen Fragen zur Selbstreflexion: Wo haben wir Dinge versprochen, die wir nicht halten? Und wo sollten wir zu unserem Nein stehen?

Main Topics (4)

1. Das Problem des Schwörens und der Manipulation

  • • Jesus kritisiert die Praxis, beim Schwören heilige Dinge wie Himmel, Erde oder Jerusalem zur Bekräftigung zu verwenden
  • • Schwören ist oft ein Versuch, anderen mehr Vertrauen zu entlocken oder zu bekommen, was man will
  • • Es ist ein Zeichen von Unsicherheit, wenn man die eigene Aussage nicht für ausreichend hält
  • • Alles, bei dem man schwört, hat seinen Ursprung in Gott - man missbraucht also Gottes Namen

2. Missbrauch von 'Gott hat mir gesagt'

  • • Die Phrase 'Gott hat mir gesagt' wird oft als Totschlagargument verwendet, um Dialog zu beenden
  • • Es verhindert gesunde Gespräche und gemeinsames Abwägen von Entscheidungen
  • • Besonders problematisch wird es, wenn jemand sagt 'Gott hat mir gesagt, du sollst...' - das schafft falsche Abhängigkeit
  • • Wenn Gott jemandem wirklich etwas sagen will, wird Er es dieser Person direkt sagen - Jesus' Schafe hören seine Stimme

3. Manipulation durch Berufung auf andere

  • • Wir ziehen oft die Integrität oder Meinung anderer Menschen hinzu, um unsere eigene Position zu stärken
  • • Das Anfügen von 'alle anderen sagen das auch' ist eine Form der Manipulation
  • • Es zeigt, dass wir unsere eigene Perspektive nicht für ausreichend halten
  • • Jesus möchte, dass unsere eigene Integrität genug ist

4. Treue und Integrität - Ja ist Ja, Nein ist Nein

  • • Jesus verkörpert selbst Treue und erfüllt alle Verheißungen Gottes
  • • Wir sollen nur Dinge zusagen, die wir auch wirklich halten können
  • • Jesus traut uns zu, Menschen zu sein, die zu ihrem Wort stehen
  • • Unsere eigene Integrität reicht aus - wir müssen nicht von anderen oder von Gott 'leihen'
  • • Dies ist eine Verwandlung in Christus' Charakter hinein

Biblical Foundations

Direct Quotes

Matthäus 5,33-37

Man hat euch außerdem gelehrt, dass unseren Vorfahren geboten wurde. Du sollst einen Schwur nicht brechen. Du sollst die Versprechen, die du vor dem Herrn abgelegt hast, halten. Ich aber sage, schwört überhaupt nicht. Wenn ihr sagt beim Himmel, dann ist das ein heiliger Schwur, denn der Himmel ist Gottes Thron. Wenn ihr sagt bei der Erde, dann ist es auch ein heiliger Schwur, denn die Erde ist seine Fußbank. Schwört auch nicht bei Jerusalem, denn Jerusalem ist die Stadt eines großen Königs. Schwört nicht einmal bei meinem Kopf, denn ihr könnt kein einziges Haar auf eurem Kopf weiß oder schwarz machen. Sagt einfach ja oder nein. Jedes Wort darüber hinaus ist vom Bösen.

Additional references

  • → Das zweite Gebot (Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen)
  • → Meine Schafe hören meine Stimme (Johannes 10,27)

Practical Application (3)

  • 1 Überprüfe deine Versprechen: Frage den Heiligen Geist: Zu welchen Dingen habe ich Ja gesagt, die ich aber nicht tue? Wo habe ich jemandem etwas versprochen (z.B. 'Ich melde mich'), aber nicht eingehalten?
  • 2 Erfülle Gebetsversprechen: Überlege, wem du gesagt hast 'Ich bete für dich' und nimm dir heute Zeit, tatsächlich für diese Person zu beten.
  • 3 Halte deine Nein-Entscheidungen ein: Frage dich: Wo habe ich zu Gott Nein gesagt (z.B. zu bestimmten Serien, Lästern, Zurückhalten von Finanzen), aber bin wieder in alte Muster zurückgefallen? Lass dein Nein wieder ein Nein sein.

Daily bites from the week of September 4

  1. Day 1 of 7 · September 4 Die Kraft des einfachen Ja und Nein

    Jesus konfrontiert in der Bergpredigt eine weit verbreitete Praxis: das Schwören bei heiligen Dingen, um den eigenen Worten mehr Gewicht zu verleihen. Menschen schworen beim Himmel, bei der Erde, bei Jerusalem oder sogar beim eigenen Kopf, um ihre Aussagen zu bekräftigen. Doch Jesus macht eine radikale Aussage: 'Sagt einfach ja oder nein. Jedes Wort darüber hinaus ist vom Bösen.' Warum diese klare Ansage? Weil all diese Dinge letztlich ihren Ursprung in Gott haben. Der Himmel ist sein Thron, die Erde seine Fußbank, Jerusalem die Stadt des großen Königs. Wenn wir bei diesen Dingen schwören, verwenden wir eigentlich etwas Heiliges, um zu bekommen, was wir wollen. Jesus lädt uns zu etwas Größerem ein: zu einer Integrität, die für sich selbst spricht. Deine eigene Wahrhaftigkeit soll ausreichen. Du musst nicht manipulieren oder Druck ausüben. Jesus traut dir zu, eine Person zu werden, deren Wort einfach gilt.

    Matthäus 5,33-37

    Prayer

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du manipulative Sprache verwendest, und dich zu einer Person zu formen, deren einfaches Wort ausreicht.

    Reflect

    Wo neigst du dazu, deine Worte mit zusätzlichen Bekräftigungen zu verstärken, anstatt einfach bei deinem Ja oder Nein zu bleiben?

  2. Day 2 of 7 · September 5 Gottes Namen nicht missbrauchen

    Das zweite Gebot warnt uns: 'Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.' Oft denken wir dabei nur an Fluchwörter. Doch Jesus zeigt uns eine viel tiefere Dimension dieses Gebots. Wenn wir heilige Sprache verwenden, um andere zu beeinflussen oder zu manipulieren, missbrauchen wir Gottes Namen. Das geschieht subtiler, als wir denken. Wie oft hören wir in christlichen Kreisen den Satz 'Gott hat mir gesagt', um Entscheidungen zu rechtfertigen oder andere unter Druck zu setzen? Diese Formulierung kann ein Totschlagargument sein, das echten Dialog beendet. Statt gemeinsam eine Situation zu betrachten und im Gespräch zu bleiben, schließt 'Gott hat mir gesagt' oft jede weitere Diskussion aus. Dabei möchte Jesus uns nicht in Unmündigkeit halten, sondern uns mit in die Verantwortung nehmen. Gott spricht tatsächlich zu uns, aber wir müssen vorsichtig sein, wie wir diese Zusagen im Alltag verwenden, besonders wenn es darum geht, Dinge zu bekommen, die wir wollen.

    2. Mose 20,7

    Prayer

    Bitte Gott um Vergebung für Momente, in denen du seinen Namen missbraucht hast, und um Weisheit im Umgang mit seiner Stimme.

    Reflect

    Verwendest du manchmal heilige Sprache oder Gottes Namen, um deine Argumente zu verstärken oder andere zu überzeugen?

  3. Day 3 of 7 · September 6 Die Integrität anderer nicht instrumentalisieren

    Ein subtiles Muster der Manipulation zeigt sich, wenn wir die Integrität oder Meinung anderer Menschen heranziehen, um unsere eigenen Argumente zu verstärken. 'Übrigens sagen alle anderen das auch' – kennst du solche Sätze? Warum reicht es uns nicht, einfach zu sagen: 'Ich denke, wir sollten das ändern' oder 'Das ist meine Perspektive'? Oft liegt dahinter der Wunsch, mehr Gewicht zu bekommen, mehr Druck auszuüben. Wir wollen, dass die andere Person sich bewegt, und ziehen deshalb andere ins Spiel. Doch das ist eine Form von Manipulation. Jesus möchte, dass wir lernen, zu unserer eigenen Meinung zu stehen, ohne andere vorschie zu müssen. Deine Perspektive ist wertvoll, auch ohne die Verstärkung durch die Meinungen anderer. Gleichzeitig lädt Jesus uns ein zu echtem Austausch, zu ehrlichem Feedback, wo wir unsere Gedanken teilen – aber ohne sie künstlich größer oder wichtiger zu machen, als sie sind. Authentizität statt Manipulation.

    Prayer

    Bitte Jesus um den Mut, zu deiner eigenen Perspektive zu stehen, ohne die Integrität anderer instrumentalisieren zu müssen.

    Reflect

    In welchen Situationen ziehst du andere Menschen oder deren Meinungen heran, um deinen eigenen Standpunkt zu verstärken?

  4. Day 4 of 7 · September 7 Wenn andere für dich sprechen wollen

    Besonders problematisch wird es, wenn Menschen nicht sagen 'Gott hat mir gesagt, ich soll etwas tun', sondern 'Gott hat mir gesagt, du sollst etwas tun'. Diese Form geistlicher Manipulation kann großen Schaden anrichten und Unsicherheit säen. Jesus sagt klar: 'Meine Schafe hören meine Stimme. Ich kenne sie und sie folgen mir.' Wenn Gott dir wirklich etwas sagen möchte, wird er zu dir sprechen. Du bist sein Schaf, und er kann zu dir reden. Wenn also jemand zu dir kommt und sagt 'Gott hat mir gesagt, du sollst', darfst du in Frieden bleiben. Wenn es wirklich von Gott ist, wird er es dir selbst auch noch sagen. Du musst dich nicht unter Druck setzen lassen durch die vermeintlichen göttlichen Offenbarungen anderer über dein Leben. Gleichzeitig: Wenn jemand zu dir sagt 'Ich fände es schön, wenn du' oder 'Ich denke, es wäre gut', dann ist das völlig in Ordnung. Das ist ehrliche, menschliche Kommunikation, die Raum für Dialog lässt.

    Johannes 10,27

    Prayer

    Danke Jesus, dass du selbst zu dir sprechen kannst, und bitte ihn, dich vor geistlicher Manipulation zu schützen.

    Reflect

    Wie gehst du damit um, wenn jemand behauptet, Gott hätte ihm etwas über dich oder dein Leben gesagt?

  5. Day 5 of 7 · September 8 Die Wurzel der Manipulation: Angst und Unsicherheit

    Warum greifen wir überhaupt zu manipulativer Sprache? Warum reicht unser einfaches Wort oft nicht? Die Antwort liegt tiefer als wir denken: Es ist ein psychologisches Phänomen, das mit Unsicherheit und Angst zu tun hat. Sobald wir merken, dass wir alleine die Verantwortung tragen müssen, kommt ein Reflex: Wir übertreiben mit der Sprache, suchen nach Wegen, mehr Gewicht zu bekommen, mehr Vertrauen zu schüren. 'Ich schwöre' war schon in der Schulzeit der Versuch, glaubwürdiger zu wirken – doch hat es das wirklich? Manchmal verwenden wir 'Gott hat mir gesagt' auch, um selbst keine Verantwortung übernehmen zu müssen für das, was wir eigentlich möchten. Es ist einfacher zu sagen 'Gott will es' als 'Ich möchte das'. Jesus sieht diese Angst und Unsicherheit. Und er lädt uns ein zu etwas Größerem: zu einer Integrität, die aus seiner Verwandlung in uns entsteht. Er traut dir zu, dass deine eigene Glaubwürdigkeit ausreichen kann.

    Prayer

    Bitte Jesus, die Wurzeln von Angst und Unsicherheit in dir zu heilen und dich in echte Integrität zu verwandeln.

    Reflect

    Welche Ängste oder Unsicherheiten stehen hinter deinem Bedürfnis, deine Worte durch andere Autoritäten zu verstärken?

  6. Day 6 of 7 · September 9 Jesus als das große Ja – Treue leben

    Gott wird in der ganzen Bibel als treu beschrieben. Er steht zu seinen Zusagen, er erfüllt, was er verspricht. Und Jesus ist die Person, die dafür steht: Er ist das große Ja auf alle Verheißungen Gottes. Jesus lädt uns ein: Sei wie ich. Sei einfach treu. Erfülle die Dinge, die du ansagst. Wenn du etwas zusagst, dann halte dich daran. Sag weniger Dinge an, aber die Dinge, die du wirklich halten kannst – und dann stehe dazu. Das ist eine gewaltige Einladung! Jesus traut uns zu, dass wir das können. Er kann uns in diese Treue hineinverwandeln, sodass wir zu Menschen werden, die zu ihrem Wort stehen. Menschen, die nicht mehr drücken und manipulieren müssen, die nicht mehr von Angst und Unsicherheit getrieben sind. Deine Integrität ist für Jesus genug. Du musst sie nicht von ihm oder anderen leihen. Du kannst ihn in dir selbst widerspiegeln – ein Ja ist ein Ja, ein Nein ist ein Nein.

    2. Korinther 1,20

    Prayer

    Bitte Jesus, dich in seine Treue hineinzuverwandeln, sodass du zu einer Person wirst, die einfach zu ihrem Wort steht.

    Reflect

    In welchen Bereichen deines Lebens möchtest du treuer werden, sodass dein Ja wirklich Ja und dein Nein wirklich Nein ist?

  7. Day 7 of 7 · September 10 Praktische Schritte zur Integrität

    Jesus lädt uns zum Abschluss zu zwei konkreten Reflexionsfragen ein, die uns helfen, in echte Integrität hineinzuwachsen. Erstens: Wo hast du Dinge versprochen, die du nicht hältst? Zu welchen Dingen hast du Ja gesagt, aber tust sie eigentlich nicht? Vielleicht hast du jemandem gesagt 'Ich melde mich bei dir' und es nie getan. Vielleicht hast du versprochen 'Ich bete für dich' und es vergessen. Jesus verurteilt dich nicht – aber er erinnert dich liebevoll daran. Zweitens: Wo solltest du zu deinem Nein stehen? Wo hast du zu Gott gesagt 'Nein, ich werde das nicht mehr tun' – eine Serie nicht mehr schauen, nicht mehr lästern, deine Finanzen nicht mehr zurückhalten – und es ist über die Monate wieder geschehen lassen? Diese beiden Fragen sind ein Geschenk. Sie helfen uns, konkret zu werden. Nimm dir heute Zeit, den Heiligen Geist zu fragen: Was habe ich versprochen? Wo soll ich zu meinem Nein stehen? Und dann mache den nächsten Schritt.

    Matthäus 5,37

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist, dir ganz konkret zu zeigen, wo du heute einen Schritt in Richtung Integrität gehen kannst, und handle dann.

    Reflect

    Was zeigt dir der Heilige Geist gerade konkret: Welches Versprechen sollst du einlösen, welches Nein sollst du wieder ernst nehmen?