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ICF Zürich

Zürichstrasse 131, 8600 Dübendorf, Schweiz

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

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Daily Bite
Wednesday

Der Test des Zehnten

Der felsige Boden steht für den Test unseres Glaubens. Gott testet uns nicht, um uns durchfallen zu lassen, sondern um alles wegzuschlagen, was nicht zu seinem Bild in uns gehört – wie ein Bildhauer, der alles vom Marmor wegschlägt, was nicht zur Statue gehört. Der Zehnte ist ein solcher Test, ein biblisches Prinzip, das Jesus selbst bestätigt hat. Es geht nicht um Gesetz, sondern um ein Prinzip: Das Erste und Beste gebe ich Gott. Wenn ich zuerst nach dem Reich Gottes trachte, wird der Rest reichen. Aber wenn ich sage 'Ich kann den Zehnten nicht bezahlen', dann habe ich bereits meine Prioritäten falsch gesetzt. Der Zehnte bricht den Geist von Mammon – die Macht, die sagt 'Es gehört alles mir'. Mathematisch geht es vielleicht nicht auf, aber geistlich öffnet es die Schleusen des Himmels.

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Der felsige Boden steht für den Test unseres Glaubens. Gott testet uns nicht, um uns durchfallen zu lassen, sondern um alles wegzuschlagen, was nicht zu seinem Bild in uns gehört – wie ein Bildhauer, der alles vom Marmor wegschlägt, was nicht zur Statue gehört. Der Zehnte ist ein solcher Test, ein biblisches Prinzip, das Jesus selbst bestätigt hat. Es geht nicht um Gesetz, sondern um ein Prinzip: Das Erste und Beste gebe ich Gott. Wenn ich zuerst nach dem Reich Gottes trachte, wird der Rest reichen. Aber wenn ich sage 'Ich kann den Zehnten nicht bezahlen', dann habe ich bereits meine Prioritäten falsch gesetzt. Der Zehnte bricht den Geist von Mammon – die Macht, die sagt 'Es gehört alles mir'. Mathematisch geht es vielleicht nicht auf, aber geistlich öffnet es die Schleusen des Himmels.

Matthäus 23,23
Prayer

Vater, hilf mir, dich in meinen Finanzen an die erste Stelle zu setzen. Gib mir den Mut, den Schritt des Gehorsams zu gehen und dir das Erste und Beste zu geben.

Challenge

Bin ich bereit, Gott in meinen Finanzen an die erste Stelle zu setzen, auch wenn es mathematisch nicht aufzugehen scheint?

Recording from April 28, 2026

Sermon

Hour of Prayer | Nr.1 Beziehungsblockade „Ablehnung“ überwinden | ICF Zürich

Tuesday, April 28, 2026
1. Samuel 16,6
Key Point

Ablehnung ist eine der größten Beziehungsblockaden, die unser Leben prägt. Doch wenn wir uns von Gott gesehen wissen und seine Sicht auf uns annehmen, können wir den Schmerz der Ablehnung erkennen, ohne uns länger von ihm bestimmen zu lassen. Durch bewusste Schritte können wir wieder Vertrauen lernen und in eine neue, von Gott gegebene Identität hineinwachsen.

In dieser Gebetsstunde behandeln Susanne und Lennon das wichtige Thema der ersten Beziehungsblockade: Ablehnung. Basierend auf der Sonntagspredigt führen sie durch einen intensiven Gebetsprozess, der helfen soll, den Schmerz von Ablehnung zu erkennen und sich nicht länger davon bestimmen zu lassen. Sie beleuchten biblische Beispiele von Menschen, die Ablehnung erlebt haben – besonders David, der von seiner eigenen Familie abgelehnt wurde, bevor Gott ihn zum König salbte. Die beiden zeigen auf, wie Ablehnung unsere Beziehungsfähigkeit massiv beeinflusst und wie wir mit verschiedenen Strategien darauf reagieren: laut werden, sich zurückziehen, kontrollieren oder uns anpassen. Durch praktische Gebetsschritte und die meditative Betrachtung von Psalm 139 führen sie die Zuhörer durch einen Heilungsprozess. Die vier Schritte umfassen: den Schmerz benennen, dem Schmerz nicht alles glauben, den Schmerz Gott bringen und kleine Schritte im Vertrauen gehen. Der zentrale Punkt ist, dass Gottes Blick der Botschaft der Ablehnung widerspricht und dass unsere wahre Identität in ihm verankert sein muss. Sie betonen, dass dieser Prozess Zeit braucht und täglich an der eigenen Identität in Gott gearbeitet werden muss, da das Umfeld uns ständig mit weltlichen Bewertungen konfrontiert.
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In dieser Gebetsstunde behandeln Susanne und Lennon das wichtige Thema der ersten Beziehungsblockade: Ablehnung. Basierend auf der Sonntagspredigt führen sie durch einen intensiven Gebetsprozess, der helfen soll, den Schmerz von Ablehnung zu erkennen und sich nicht länger davon bestimmen zu lassen. Sie beleuchten biblische Beispiele von Menschen, die Ablehnung erlebt haben – besonders David, der von seiner eigenen Familie abgelehnt wurde, bevor Gott ihn zum König salbte. Die beiden zeigen auf, wie Ablehnung unsere Beziehungsfähigkeit massiv beeinflusst und wie wir mit verschiedenen Strategien darauf reagieren: laut werden, sich zurückziehen, kontrollieren oder uns anpassen. Durch praktische Gebetsschritte und die meditative Betrachtung von Psalm 139 führen sie die Zuhörer durch einen Heilungsprozess. Die vier Schritte umfassen: den Schmerz benennen, dem Schmerz nicht alles glauben, den Schmerz Gott bringen und kleine Schritte im Vertrauen gehen. Der zentrale Punkt ist, dass Gottes Blick der Botschaft der Ablehnung widerspricht und dass unsere wahre Identität in ihm verankert sein muss. Sie betonen, dass dieser Prozess Zeit braucht und täglich an der eigenen Identität in Gott gearbeitet werden muss, da das Umfeld uns ständig mit weltlichen Bewertungen konfrontiert.

Main Topics (4)

1. Wie Ablehnung unsere Beziehungsfähigkeit beeinflusst

  • Ablehnung prägt uns seit der Kindheit und wirkt oft unbewusst weiter
  • Menschen reagieren unterschiedlich auf Ablehnung: manche werden laut und bedürftig, andere leise und ziehen sich zurück
  • Weitere Reaktionsmuster sind Kontrolle oder Anpassung, um dazuzugehören
  • Diese Schutzmechanismen sind auf alle Arten ungesund
  • Das Umfeld bewertet und beurteilt uns ständig, deshalb brauchen wir täglich die Identität von Gott

2. Biblische Beispiele von Ablehnung

  • David wurde in seiner eigenen Familie abgelehnt - er wurde nicht einmal eingeladen, als der Prophet kam
  • Lea wurde von Jakob massiv abgelehnt
  • Jakob wurde von Laban betrogen und nicht wertgeschätzt
  • Hagar wurde von Sarai abgelehnt
  • Paulus wurde von den ersten Christen abgelehnt, bis Barnabas ihm Annahme gab
  • Jesus wurde abgelehnt, bis hin zur Verlassenheit am Kreuz

3. Gottes Blick widerspricht der Botschaft der Ablehnung

  • Selbst der Prophet Samuel urteilte zunächst mit menschlichen Augen
  • Gott sah David und sagte: 'Das ist er - salbe ihn'
  • David wurde mitten unter seinen Brüdern zum König gesalbt
  • Wir müssen lernen zu unterscheiden zwischen der Stimme Gottes und dem, was wir sehen
  • Ablehnung ist real, aber sie bestimmt nicht unsere Identität
  • Die Identität in Jesus ist etwas, woran wir täglich arbeiten müssen

4. Psalm 139 als Fundament der Identität

  • Gott kennt uns vollständig - ob wir sitzen oder stehen
  • Wir können nirgendwohin fliehen vor Gottes Gegenwart - 360 Grad Umgebung
  • Gott hat uns kunstvoll im Mutterleib geformt
  • Wir sind wunderbar geschaffen und Gottes Werke sind wertvoll
  • Gottes Gedanken über uns sind kostbarer als Sand am Meer
  • Diese Wahrheiten ermöglichen einen Identitäts-Reset

Biblical Foundations

Direct Quotes

1. Samuel 16,6

Als Isai und seine Söhne eintrafen, fiel Samuels Blick sofort auf Eliab und er dachte, das ist er bestimmt. Das ist bestimmt der neue König. Doch der Herr sagte zu ihm, lass dich von seinem Aussehen und von seiner Größe nicht beeindrucken. Er ist es nicht.

1. Samuel 16,12

Und dann ließ Isai David holen, er war ein gut aussehender junger Mann mit roten Haaren und schönen Augen. Und dann sagt Gott, das ist er. Das ist er, salbe ihn.

Psalm 139,1-6

Herr, du hast mich erforscht und kennst mich genau. Ob ich sitze oder stehe, du weißt es. Meine Absicht erkennst du schon von Ferne. Ob ich gehe oder ruhe, du merkst es. Alle meine Wege sind dir bekannt. Noch liegt mir kein Wort auf der Zunge. Schon weißt du, Herr, was ich sagen will. Von hinten und von vorn hast du mich umfasst und hast deine Hand auf mich gelegt. Zu wunderbar ist dieses Wissen für mich. Es ist mir zu hoch und ich kann es noch nicht begreifen.

Psalm 139,7-12

Wohin könnte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deine Gegenwart? Würde ich den Himmel steigen, du bist dort, würde ich mich in der Unterwelt verstecken, dort bist du auch. Würde ich hochfliegen, wie das Morgenrot leuchtet, mich niederlassen, wo die Sonne im Meer versinkt. Selbst dort nimmst du mich an der Hand und legst deinen starken Arm um mich. Da sagte ich, Finsternis komme über mich. Nacht soll mich umhüllen wie sonst das Licht. Doch für dich ist die Finsternis nicht finster. Und die Nacht leuchtet so hell wie der Tag. Finsternis ist für dich wie ein Licht.

Psalm 139,13-18

Ja, du hast meine Nieren geschaffen, mich im Bauch meiner Mutter gebildet. Ich danke dir und staune, dass ich so wunderbar geschaffen bin. Ich weiß, wie wertvoll deine Werke sind. Nichts war dir unbekannt am Aufbau meines Körpers, als ich im verborgenen Gestalt annahm. Ein buntes Gewebe in den Tiefen der Erde. Ich hatte noch keine Gestalt gewonnen. Das sahen deine Augen schon mein Wesen. Ja, alles steht in deinem Buch geschrieben. Die Tage meines Lebens sind vorgezeichnet, noch ehe ich zur Welt gekommen bin. Wie kostbar sind für mich deine Gedanken Gott. Wie zahlreich sind jedoch wie ihre Summe. Wollte ich sie zählen, es sind mehr als der Sand. Würde ich erwachen, noch immer bin ich bei dir.

Psalm 139,19-24

Ach Gott, ich wünsche mir, dass du die Frevler tötest und ihre Mörder. Lass mich doch endlich in Ruhe. Sie widersetzen sich dir in böser Absicht. Voller Tücke erheben sie sich, deine Feinde. Sie hassen dich, Herr. Solltet ihr sie nicht hassen, sollte ich deine Widersachen nicht verabscheuen? Ich hasse sie mit aller Leidenschaft. Zu Feinden sind sie für mich geworden. Erforsche mich Gott und erkenne mein Herz, verstehe mich und begreife, was ich denke. Sieh doch, ob ich auf falschem Weg bin und führe mich auf dem Weg, der Zukunft hat.

Additional references

  • 1. Samuel 16,5-13
  • 1. Samuel 17

Practical Application (6)

  • 1 Täglich Zeit mit Gott verbringen: Am Morgen Bibel lesen und beten, um der Seele einen Anker zu geben und die Identität von Gott zu empfangen. Ohne diese Zeit ist die Seele wie im Pyjama unterwegs und das Wort der Welt bestimmt uns.
  • 2 Den Schmerz der Ablehnung benennen: Konkret aufschreiben, wo und wie man abgelehnt wurde. Die Box öffnen und negative Schlüsselmomente identifizieren, auch wenn es schmerzhaft ist.
  • 3 Dem Schmerz nicht alles glauben: Ablehnung ist real, aber sie darf nicht zur Identität werden. Reflektieren, wohin der Schmerz einen in Bezug auf Identität gebracht hat.
  • 4 Den Schmerz Gott bringen: Bewusst loslassen und Gott die Momente bringen, wo Menschen den Rücken zugewandt oder nicht eingegriffen haben. Gott ist der Ort, wo Erlösung, Heilung und Wiederherstellung geschieht.
  • 5 Kleine Schritte im Vertrauen gehen: Täglich kleine Schritte unternehmen, die helfen, eine neue Identität zu bekommen und sich geliebt und wunderbar zu fühlen. Gott ist mehr interessiert an unserem Charakter als nur an Wundern.
  • 6 Der Ablehnung entgegentreten: Nicht zurückziehen, nicht klammern, nicht bedürftig machen, sondern ruhig stehen bleiben. Die Haltung der Ablehnung verabscheuen und gleichzeitig Gott bitten, das eigene Herz zu erforschen.