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Hoffnungskirche Kaiserslautern

Landolfstr. 1, 67661 Kaiserslautern

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Daily Bite
Monday

Der wahre Weinstock

Jesus nimmt uns heute mit auf einen bildlichen Spaziergang durch einen Weinberg. Er sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.' Das Thema Frucht zieht sich durch die gesamte Bibel – von 'Seid fruchtbar' in 1. Mose 1,28 bis zum Baum des Lebens in Offenbarung 22. Frucht bedeutet, dass etwas Lebendiges Gutes hervorbringt. Doch hier ist das Entscheidende: Du und ich sind nicht das Zentrum dieses Bildes. Gott ist der souveräne Weingärtner, der über jede einzelne Rebe entscheidet. Keine Rebe bleibt wie sie ist – entweder wird sie weggenommen oder sie wird gereinigt, damit sie mehr Frucht bringt. In allem ist der Herr des Weinbergs der Handelnde. Ist dir bewusst, dass wenn du dich zum Volk Gottes zählst, nicht du selbst deine Zukunft gestaltest, sondern dass ein großer Weingärtner über dich wacht? Dies ist keine Bedrohung, sondern ein Trost: Dein Leben liegt in den Händen dessen, der dich liebt und für dich sorgt.

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Jesus nimmt uns heute mit auf einen bildlichen Spaziergang durch einen Weinberg. Er sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.' Das Thema Frucht zieht sich durch die gesamte Bibel – von 'Seid fruchtbar' in 1. Mose 1,28 bis zum Baum des Lebens in Offenbarung 22. Frucht bedeutet, dass etwas Lebendiges Gutes hervorbringt. Doch hier ist das Entscheidende: Du und ich sind nicht das Zentrum dieses Bildes. Gott ist der souveräne Weingärtner, der über jede einzelne Rebe entscheidet. Keine Rebe bleibt wie sie ist – entweder wird sie weggenommen oder sie wird gereinigt, damit sie mehr Frucht bringt. In allem ist der Herr des Weinbergs der Handelnde. Ist dir bewusst, dass wenn du dich zum Volk Gottes zählst, nicht du selbst deine Zukunft gestaltest, sondern dass ein großer Weingärtner über dich wacht? Dies ist keine Bedrohung, sondern ein Trost: Dein Leben liegt in den Händen dessen, der dich liebt und für dich sorgt.

Johannes 15,1-5
Prayer

Danke Gott, dass er der treue Weingärtner ist, der dein Leben in seiner Hand hält. Bitte ihn, dir zu helfen, dich seiner Führung anzuvertrauen.

Challenge

Lebe ich mit dem Bewusstsein, dass Gott der souveräne Weingärtner meines Lebens ist, oder versuche ich, selbst die Kontrolle zu behalten?

Recording from December 16, 2021

Sermon

Vom höchsten Thron zur kleinsten Person | Philipper 2, 5 - 8 | Peter Krell

Thursday, December 16, 2021
Philipper 2,5-8
Key Point

Die wahre Bedeutung von Weihnachten liegt nicht nur in der Geburtsgeschichte, sondern darin, dass Gott sich in Jesus Christus vom höchsten Thron bis zum Tod am Kreuz erniedrigte, um Sünder zu retten. Das Ausmaß seiner Erniedrigung entspricht dem Ausmaß seiner Liebe zu uns, und diese Gesinnung soll auch unser Denken prägen.

Diese Weihnachtspredigt beleuchtet nicht die bekannte Geburtsgeschichte Jesu, sondern ihre tiefere Bedeutung anhand von Philipper 2,5-8. Der Prediger zeigt auf, dass Millionen Menschen zwar Weihnachtsgottesdienste besuchen, aber die wahre Bedeutung – dass Gott selbst Mensch wurde, um Sünder zu retten – an ihnen vorbeigeht. Die zentrale Botschaft lautet: Im Christentum steigt nicht der Mensch zu Gott auf, sondern Gott erniedrigt sich zum Menschen herab. Die Predigt entfaltet die schrittweise Erniedrigung Christi: Er hielt seine göttliche Herrlichkeit nicht fest, wurde wahrer Mensch, nahm Knechtsgestalt an, war vollkommen gehorsam und starb schließlich den verfluchten Tod am Kreuz – alles aus Liebe zu verlorenen Sündern. Diese unfassbare Selbsterniedrigung des ewigen Gottes zeigt das Ausmaß seiner Liebe und bietet die einzige Lösung für Schuld und Tod. Abschließend fordert der Prediger die Gemeinde auf, dieselbe demütige Gesinnung Christi anzunehmen, einander höher zu achten als sich selbst und täglich auf Jesus zu blicken, damit der Heilige Geist diese Haltung in ihnen wirken kann.
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Diese Weihnachtspredigt beleuchtet nicht die bekannte Geburtsgeschichte Jesu, sondern ihre tiefere Bedeutung anhand von Philipper 2,5-8. Der Prediger zeigt auf, dass Millionen Menschen zwar Weihnachtsgottesdienste besuchen, aber die wahre Bedeutung – dass Gott selbst Mensch wurde, um Sünder zu retten – an ihnen vorbeigeht. Die zentrale Botschaft lautet: Im Christentum steigt nicht der Mensch zu Gott auf, sondern Gott erniedrigt sich zum Menschen herab. Die Predigt entfaltet die schrittweise Erniedrigung Christi: Er hielt seine göttliche Herrlichkeit nicht fest, wurde wahrer Mensch, nahm Knechtsgestalt an, war vollkommen gehorsam und starb schließlich den verfluchten Tod am Kreuz – alles aus Liebe zu verlorenen Sündern. Diese unfassbare Selbsterniedrigung des ewigen Gottes zeigt das Ausmaß seiner Liebe und bietet die einzige Lösung für Schuld und Tod. Abschließend fordert der Prediger die Gemeinde auf, dieselbe demütige Gesinnung Christi anzunehmen, einander höher zu achten als sich selbst und täglich auf Jesus zu blicken, damit der Heilige Geist diese Haltung in ihnen wirken kann.

Main Topics (4)

1. Die fünf Schritte der Erniedrigung Jesu

  • Er hielt nicht fest an seiner Herrlichkeit und Ehre als Gott
  • Er wurde Mensch und nahm wahre menschliche Natur an
  • Er nahm Knechtsgestalt an und wurde zum Sklaven
  • Er wurde gehorsam in allem, was er vorher nicht kannte
  • Er ging in den Tod am Kreuz als Verfluchter

2. Der Unterschied des Christentums zu allem anderen

  • Religion bedeutet: Mensch schwingt sich auf zu Gott
  • Atheismus bedeutet: Mensch schwingt sich auf als Gott
  • Christentum bedeutet: Gott schwingt sich herab zu uns
  • Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich

3. Die Lösung für unser Leben durch Christus

  • Volle Vergebung der Sünden
  • Frieden und Versöhnung mit Gott jetzt und hier
  • Ewiges Leben in seiner Herrlichkeit
  • An Jesus Christus kommt niemand vorbei

4. Die christliche Gesinnung der Demut

  • Einer den anderen höher achten als sich selbst
  • Nicht auf das Eigene sehen, sondern auf das des anderen
  • Die eigene Sünde muss uns zehnmal größer vor Augen stehen als die Sünde anderer
  • Stolz und Hochmut sind die Wurzel von Spaltung und Streit
  • Durch Demut verliert man nicht, sondern gewinnt, denn Gott erhöht die Demütigen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Philipper 2,5-8

Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war. Der als er in Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist und in seiner Gestalt als Mensch sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde, bis zum Tod. Ja, bis zum Tod am Kreuz.

Philipper 2,2-4

So erfüllt meine Freude, indem ihr gleichgesinnt seid, dieselbe Liebe für alle habt, einmütig seid, eines Sinnes seid, nichts aus Streitsucht oder eitlem Ruhmend, sondern in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst. Ein jeder nicht auf das seine sehen, sondern auf das des anderen.

Johannes 1,1

Im Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

Johannes 3,36

Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.

Philipper 2,9-11

Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der himmlischen und irdischen und unterirdischen und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes des Vaters.

Additional references

  • Psalm 8
  • Matthäus 1
  • Hebräer 9,14
  • 2. Korinther 5,19
  • Apostelgeschichte 17
  • 1. Timotheus
  • Lukas 4
  • Hebräer 4
  • 2. Korinther 12
  • 1. Petrus 5
  • 2. Korinther 3,18

Practical Application (5)

  • 1 Komme zu Jesus und vertraue dich ihm an: Erkenne, dass Jesus die einzige Lösung für dein Leben ist. Wenn du seine Stimme heute hörst, komm zu ihm und vertrau dich ihm an, denn nur er kann dich retten.
  • 2 Mache die Gesinnung Jesu zu deiner eigenen: Gott befiehlt, dass diese Gesinnung der Demut in dir sein soll. Kämpfe nicht so sehr gegen andere und ihre Sünden, sondern arbeite an deiner eigenen Heiligung.
  • 3 Bekenne deine Sünde des Stolzes: Nenne deine Sünde beim Namen, besonders wo du hochmütig warst. Bringe sie zu Jesus und lade neu den Geist Gottes ein, der allein diese Gesinnung in dir vollbringen kann.
  • 4 Blicke täglich auf Christus: Stelle sicher, dass du jeden Tag auf Christus blickst durch Gebet, Nachsinnen und sein Wort. Schaue auf ihn auf seinem Thron und wie er diesen Thron für dich verlässt bis in den Tod.
  • 5 Achte den anderen höher als dich selbst: In der Gemeinde und im Alltag: Schaue auf das des anderen, nicht nur auf das Eigene. Dies ist nur möglich, wenn wir schauen, wie Jesus genau das mit uns gemacht hat.