Gemeinde Gottes Herford
Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.
Daily Bite Day 1 of 7 Freier Zugang zum Heiligtum
From the sermon “Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford” of October 28
Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden.
Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes.
Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
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Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
Danke Jesus, dass du durch dein Blut den Weg zu Gott für mich geöffnet hast. Hilf mir, diesen Zugang täglich mit Zuversicht zu nutzen.
Nutze ich den freien Zugang zu Gott täglich, oder halte ich mich manchmal zurück, als ob der Vorhang noch geschlossen wäre?
Recording from May 23, 2026
Sermon Pfingstkonferenz der Gemeinde Gottes Herford
Saturday, May 23, 2026 1. Timotheus 4 Key Point Die Zeit ist ein wertvolles Geschenk Gottes, das wir bewusst und nach Gottes Prioritäten einteilen sollen. Jesus zeigt uns durch sein Leben, wie wir unsere Zeit richtig nutzen: indem wir sie um unseren göttlichen Auftrag herum organisieren, uns Zeit für Menschen nehmen und dem Gebet Priorität geben.
Eine Pfingstkonferenz der Gemeinde Gottes Herford mit einem Schwerpunkt auf biblischer Zeitverwaltung und geistlichen Prioritäten. Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Lobpreiszeit, gefolgt von einer Jugendstunde zum Thema Zeit und Lebensführung. Der Hauptredner Roland untersucht, wie Jesus seine Zeit verwaltete und leitet daraus drei zentrale Prinzipien ab: Priorisierung um den göttlichen Auftrag herum, bewusste Zeitnahme für Menschen, und die zentrale Bedeutung des Gebets. Er fordert die Jugendlichen heraus, ihre eigene Zeitverwendung zu überdenken und nicht einfach zu sagen 'Ich habe keine Zeit', sondern ehrlich zu prüfen, was ihnen wirklich wichtig ist. Die Botschaft betont, dass jeder Mensch von Gott eine einzigartige To-Do-Liste hat und dass effektives Zeitmanagement bedeutet, Gottes Berufung zu verstehen und zu erfüllen, während man gleichzeitig für Menschen verfügbar bleibt und Gebetszeit schützt. Der Gottesdienst schließt mit weiterer Anbetungszeit und persönlichen Zeugnissen. Read more
Pfingstkonferenz der Gemeinde Gottes Herford
Die Zeit ist ein wertvolles Geschenk Gottes, das wir bewusst und nach Gottes Prioritäten einteilen sollen. Jesus zeigt uns durch sein Leben, wie wir unsere Zeit richtig nutzen: indem wir sie um unseren göttlichen Auftrag herum organisieren, uns Zeit für Menschen nehmen und dem Gebet Priorität geben.
Main Topics (7)
1. Das Besondere an der Zeit
- • Zeit ist einmalig und unwiederbringlich - jede verstrichene Stunde kommt nie wieder
- • Zeit ist gerecht verteilt - jeder hat genau 24 Stunden pro Tag
- • Zeit ist ein Geschenk von Gott, der die Zeit erfunden und geschaffen hat
- • Zeit ist immer begrenzt, während die Ewigkeit unbegrenzt ist
- • Die Bibel lehrt uns, unsere Tage zu zählen, nicht nur Jahre (Psalm 90,12)
2. Die falsche Aussage 'Ich habe keine Zeit'
- • Fast alle sagen regelmäßig 'Ich habe keine Zeit', aber das ist nicht ehrlich
- • Wenn etwas uns wichtig genug ist, finden wir dafür Zeit
- • Wenn etwas uns nicht wichtig ist, finden wir immer eine Ausrede
- • Wir sollten stattdessen ehrlich sagen: 'Es ist mir nicht wichtig genug'
- • Das Gleichnis vom großen Abendmahl zeigt: die Gäste wollten nicht kommen, nicht dass sie nicht konnten
3. Jesus als Vorbild im Umgang mit Zeit
- • Jesus hat in etwa 3,5 Jahren seines öffentlichen Wirkens alles vollendet, was der Vater ihm aufgetragen hatte
- • Jesus war nie hektisch, nie zu spät, und musste nie sagen 'Ich habe keine Zeit'
- • Jesus kam bei Lazarus nach menschlichem Ermessen zu spät, aber nach göttlichem Plan genau richtig
- • Jesus lebte nach dem Terminkalender seines Vaters
- • Drei Prinzipien: Jesus priorisierte seine Zeit um seinen Auftrag, um Menschen und um das Gebet
4. Die richtige Reihenfolge: Große Steine zuerst
- • Illustration mit Glas, Steinen, Kieselsteinen, Sand und Wasser
- • Wenn die großen Steine nicht zuerst ins Glas kommen, passen sie später nicht mehr rein
- • Maria und Martha: Jesus lobt Maria, die sich für das Eine, was Not ist, entschieden hat
- • Martha war fleißig, aber ihre Prioritäten waren verschoben
- • Wir müssen bewusst entscheiden, was zuerst in unser Leben kommt
5. Gottes Auftrag für dein Leben
- • Gott hat für jeden Menschen eine persönliche To-Do-Liste vorbereitet (Epheser 2,10)
- • Gott hat Werke zuvor bereitet, dass wir darin wandeln sollen
- • Fokussiert sein bedeutet, genau das zu tun, wozu Gott dich berufen hat
- • Beschäftigt sein bedeutet nicht automatisch effektiv sein
- • Nicht jede gute Idee ist Gottes Wille, nicht jede offene Tür ist dein Auftrag
- • Ein unüberlegtes Ja zu etwas kann ein heimliches Nein zu Gottes Auftrag sein
6. Zeit für Menschen nehmen
- • Jesus ließ sich von Menschen nicht in seiner Mission stören, sondern sah sie als göttliche Termine
- • Nach der Nachricht von Johannes' Tod wollte Jesus allein sein, nahm sich aber Zeit für die Menschenmenge
- • Jesus heilte den Aussätzigen trotz der wartenden Volksmenge
- • Jesus nahm sich Zeit für Kinder, obwohl die Jünger das für unwichtig hielten
- • Menschen sind keine Unterbrechung, sondern Teil des Auftrags
- • Was bei Beerdigungen zählt, sind die Beziehungen und die Zeit, die man mit Menschen verbracht hat
7. Die Priorität des Gebets
- • Jesus zog sich bewusst zum Gebet zurück, auch nach anstrengenden Tagen
- • Jesus schöpfte Kraft nicht aus Aktivität, sondern aus der Gemeinschaft mit Gott
- • Jesus baute sich bewusst Zeitblöcke für das Gebet ein
- • Die Batterie muss regelmäßig aufgeladen werden
- • Gebet sollte am Anfang stehen, nicht am Ende
Biblical Foundations
Direct Quotes
Niemand hat ein Recht, auf dich herabzusehen, weil du noch so jung bist. Allerdings musst du für die Gläubigen ein Vorbild sein. In allem, was du sagst und tust, in der Liebe, im Glauben und in deinem aufrichtigen Lebenswandel.
Martha hatte eine Schwester, die Maria hieß, die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seinem Wort zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen mit der Bedienung.
Martha, Martha, du machst dir Sorgen und Unruhe um vieles. Eines aber ist Not. Maria aber hat das gute Teil erwählt. Das soll nicht von ihr genommen werden.
Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Als Jesus das hörte, zog er sich von dort in einem Boot zurück an einen einsamen Ort, um allein zu sein. Aber die Menschen hatten erfahren, wohin er fuhr, und aus zahlreichen Ortschaften strömten sie ihm zu Fuß nach. Als er aus dem Boot stieg, erwartete ihn bereits eine große Menschenmenge. Er hatte Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken.
Als er aber vom Berg herabstieg, folgte ihm eine große Volksmenge nach. Und siehe, ein Aussätziger kam, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will, sei gereinigt. Und zugleich wurde er von seinem Aussatz rein.
Da wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber tadelten sie. Aber Jesus sprach: Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen, denn solcher ist das Reich der Himmel.
Und nachdem er die Menge entlassen hatte, stieg er auf den Berg, um für sich allein zu beten. Und als es Abend geworden war, war er dort allein.
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. (bzw. richtig übersetzt: Lehre uns unsere Tage richtig zählen)
Ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast.
Additional references
- → Lukas 14 - Gleichnis vom großen Abendmahl
- → Matthäus 22,3 - Parallelstelle zum Gleichnis vom großen Abendmahl
- → Schlachter 2000 Übersetzung von Psalm 90,12
Practical Application (6)
- 1 Finde deinen göttlichen Auftrag: Nimm dir bewusst Zeit, um Gott zu fragen, was sein Auftrag für dein Leben ist. Bete dafür, faste vielleicht sogar dafür, und werde still, um auf Gottes Antwort zu hören. Lebe nach Gottes To-Do-Liste für dein Leben, nicht nach den Erwartungen anderer.
- 2 Lerne Nein zu sagen: Setze Grenzen und sage bewusst Nein zu Dingen, die nicht zu deiner Berufung gehören. Nicht jede gute Idee ist Gottes Wille. Wenn du Ja sagst, dann tue es mit einem fröhlichen Herzen, nicht verkrampft und unwillig.
- 3 Nimm dir Zeit für Menschen: Sieh Menschen nicht als Störung an, sondern als göttliche Termine. Wenn Gott dir jemanden in den Weg stellt, nimm dir bewusst Zeit für diese Person. Rase nicht so schnell durch dein Leben, dass du an Menschen vorbeirennst, die auf dich warten.
- 4 Priorisiere das Gebet: Baue dir bewusst Zeitblöcke für das Gebet ein. Setze das Gebet an den Anfang deines Tages, nicht ans Ende. Die Kraft für deinen Auftrag und für den richtigen Umgang mit Menschen kommt aus der Gemeinschaft mit Gott.
- 5 Zähle deine Tage: Werde dir bewusst, dass deine Zeit begrenzt ist. Frage dich regelmäßig: Was wird am Ende meines Lebens wirklich zählen? Was bleibt übrig? Orientiere deine Entscheidungen an dieser ewigen Perspektive.
- 6 Lege die großen Steine zuerst: Identifiziere die wichtigsten Prioritäten in deinem Leben (dein Auftrag, Menschen, Gebet) und plane diese zuerst in deinen Tag ein. Erst danach kommen die kleineren Aufgaben. Wenn die großen Steine nicht zuerst reinkommen, passen sie später nicht mehr.
Daily bites from the week of May 24
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Day 1 of 7 · May 24 Zeit - Gottes kostbares Geschenk
Zeit ist eines der wertvollsten Geschenke, die Gott uns gegeben hat. Anders als Geld, das wir wieder verdienen können, ist verlorene Zeit für immer vorbei. Jede Stunde, die verstreicht, kommt nie wieder zurück. Die Bibel fordert uns auf: 'Lehre uns unsere Tage richtig zählen' - nicht unsere Jahre, sondern unsere Tage! Das zeigt, wie wertvoll jeder einzelne Tag ist. Das Besondere an Zeit ist: Sie ist absolut gerecht verteilt. Du hast genauso viel Zeit wie die erfolgreichsten Menschen dieser Welt - genau 24 Stunden pro Tag. Der Unterschied liegt nicht darin, wie viel Zeit wir haben, sondern wie wir mit dieser Zeit umgehen. Zeit ist begrenzt, einmalig und ein direktes Geschenk von Gott, dem Erfinder der Zeit selbst. Während unserer Lebenszeit hier auf Erden sind wir von dieser Dimension umgeben. Die Frage ist: Wie gehst du mit diesem kostbaren Geschenk um?
Psalm 90,12
PrayerDanke Gott für das Geschenk der Zeit, die er dir gibt. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du deine Tage weise zählen und nutzen kannst.
ReflectWenn du ehrlich auf die letzte Woche zurückblickst - wofür hast du deine Zeit hauptsächlich verwendet? Würdest du sagen, dass deine Zeitverwendung widerspiegelt, was dir wirklich wichtig ist?
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Day 2 of 7 · May 25 Die Wahrheit hinter 'Ich habe keine Zeit'
Wie oft hast du diesen Monat schon gesagt: 'Ich habe keine Zeit'? Die unbequeme Wahrheit ist: Diese Aussage stimmt meistens nicht. Wenn wir ehrlich sind, müssten wir sagen: 'Es ist mir nicht wichtig genug.' Jesus erzählt ein Gleichnis von einem König, der ein großes Abendmahl vorbereitete. Die Geladenen sagten: 'Ich kann nicht kommen' - sie hatten angeblich keine Zeit. Aber in der Parallelstelle steht schlicht: 'Sie wollten nicht kommen.' Wenn etwas uns wirklich wichtig ist, finden wir dafür Zeit. Wenn jemand verliebt ist, ist kein Weg zu lang und keine Zeit zu spät. Warum? Weil es wichtig genug ist. Hier die einfache Gleichung: Wenn etwas dir wichtig genug ist, findest du dafür Zeit. Wenn es dir nicht wichtig genug ist, findest du dafür immer eine Ausrede. Vielleicht ist es an der Zeit, ehrlicher zu uns selbst zu sein über unsere Prioritäten.
Matthäus 22,3
PrayerBitte Gott um Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Frage ihn, ob deine Zeitverwendung wirklich das widerspiegelt, was ihm wichtig ist.
ReflectWofür findest du immer Zeit, egal wie voll dein Kalender ist? Was sagt das über deine tatsächlichen Prioritäten aus?
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Day 3 of 7 · May 26 Das gute Teil erwählen
Maria und Martha zeigen uns zwei verschiedene Umgangsweisen mit Zeit. Martha war beschäftigt, gestresst, organisierte alles für Jesus. Maria saß zu Jesu Füßen und hörte zu. Als Martha sich beschwerte, sagte Jesus etwas Überraschendes: 'Martha, Martha, du machst dir Sorgen und Unruhe um vieles. Eines aber ist Not. Maria aber hat das gute Teil erwählt.' Jesus kritisierte hier nicht Fleiß oder Dienstbereitschaft. Er zeigte Martha, dass ihre Prioritäten verschoben waren. Es geht um die Reihenfolge - wie bei einem Glas, das man mit großen Steinen, Kieselsteinen, Sand und Wasser füllen will. Nur wenn die großen Steine zuerst reinkommen, passt am Ende alles rein. Maria hatte sich bewusst und aktiv entschieden, das Wichtigste zuerst zu tun. Beschäftigt sein bedeutet nicht automatisch, dass wir unsere Zeit gut nutzen. Wir müssen wissen, welche 'großen Steine' zuerst ins Glas gehören.
Lukas 10,39-42
PrayerBitte Jesus, dir zu zeigen, was das 'eine Notwendige' in deinem Leben ist. Frage ihn, ob du wie Maria das gute Teil erwählst.
ReflectWas sind die 'großen Steine' in deinem Leben - die Dinge, die wirklich zuerst Priorität haben sollten? Kommen sie bei deiner Zeitplanung auch tatsächlich zuerst?
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Day 4 of 7 · May 27 Fokussiert auf deinen göttlichen Auftrag
Jesus sagte: 'Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist.' Er lebte fokussiert auf seinen Auftrag. Am Ende seines Lebens konnte er sagen: 'Ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast.' Das Erstaunliche: Wir lesen nirgendwo, dass Jesus hektisch war oder zu spät kam. Er ließ sich nicht hetzen, nicht einmal als Lazarus im Sterben lag. Warum? Weil er genau wusste, wozu er auf der Erde war und seine Zeit um diesen Auftrag herum priorisierte. Epheser 2,10 sagt, dass Gott für jeden von uns Werke im Voraus bereitet hat, 'dass wir darin wandeln sollen'. Gott hat für dich eine persönliche To-Do-Liste! Deine Aufgabe ist es, herauszufinden, was auf dieser Liste steht. Das geschieht nicht automatisch, sondern erfordert Zeit mit Gott, Gebet, manchmal Fasten. Bloß beschäftigt sein ohne klaren Fokus ist wie in einem schnellen Zug zu sitzen, der in die falsche Richtung fährt.
Johannes 9,4 und Epheser 2,10
PrayerFrage Gott konkret: 'Herr, was ist dein Auftrag für mich? Welche Werke hast du für mein Leben vorbereitet?' Nimm dir Zeit, auf seine Antwort zu hören.
ReflectHast du Gott schon ernsthaft gefragt, was sein spezifischer Auftrag für dein Leben ist? Lebst du nach Gottes To-Do-Liste oder nach den Erwartungen anderer?
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Day 5 of 7 · May 28 Grenzen setzen für den richtigen Fokus
Wenn du Gottes Auftrag für dein Leben erfüllen willst, musst du lernen, Grenzen zu setzen - manchmal sogar zu gut gemeinten Vorschlägen Nein zu sagen. Als Petrus versuchte, Jesus von seinem Weg zum Kreuz abzubringen, reagierte Jesus sehr scharf: 'Weiche von mir, Satan!' Petrus meinte es gut, aber er stand Jesu Auftrag im Weg. Nicht jede gute Idee ist Gottes Wille für dich. Nicht jede offene Tür ist dein Auftrag. Nicht jede Erwartung, die an dich gestellt wird, ist eine Stimme, der du folgen sollst. Ein unüberlegtes 'Ja' zu etwas kann ein heimliches 'Nein' zu Gottes Auftrag für dein Leben sein. Manchmal sagen wir sogar bewusst 'Ja' zu anderen Dingen, weil wir Gottes eigentlichem Auftrag ausweichen möchten. Effektives Zeitmanagement bedeutet nicht, alles zu tun, sondern das Richtige zu tun. Jesus war fokussiert und ließ sich durch nichts und niemanden von seinem göttlichen Auftrag abbringen.
Matthäus 16,22-23
PrayerBitte Gott um Weisheit und Mut, Grenzen zu setzen. Frage ihn, wo du Nein sagen musst, um zu seinem Auftrag Ja sagen zu können.
ReflectGibt es Dinge in deinem Leben, zu denen du 'Ja' gesagt hast, obwohl sie dich von Gottes eigenem Auftrag für dich ablenken? Wozu musst du vielleicht Nein sagen lernen?
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Day 6 of 7 · May 29 Zeit für Menschen nehmen
Jesus hatte gerade vom brutalen Tod von Johannes dem Täufer gehört. Er wollte allein sein zum Trauern und Beten. Doch als das Boot anlegte, wartete eine große Menschenmenge. Wie reagierte er? 'Er erbarmte sich über sie und heilte ihre Kranken.' Für Jesus waren Menschen keine Unterbrechung seiner Mission, sondern göttliche Termine. Er nahm sich Zeit für einen einzelnen Aussätzigen, obwohl die ganze Volksmenge wartete. Er segnete Kinder, obwohl die Jünger das für Zeitverschwendung hielten. Die Welt würde sagen, das war nicht effizient. Aber Jesus, der Erfinder der Zeit, wusste genau, was wirklich zählt. Liebe die Menschen um dich herum in deiner Lebenszeit. Fahre nicht so schnell durch dein Leben, dass du an Menschen vorbeirast, die der Herr dir in den Weg stellt. Was bei Beerdigungen erinnert wird, sind nicht Reichtum oder Erfolg, sondern die Momente, wo sich jemand Zeit genommen hat für andere Menschen.
Matthäus 14,13-14 und Matthäus 19,13-14
PrayerBitte Gott, dir die Menschen zu zeigen, für die du dir Zeit nehmen sollst. Frage ihn, wer heute deine 'göttliche Unterbrechung' sein könnte.
ReflectFür welchen Menschen hat Gott dich vielleicht in den Weg gestellt, aber du bist bisher zu beschäftigt vorbeigerannt? Wem könntest du diese Woche bewusst Zeit schenken?
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Day 7 of 7 · May 30 Die Gemeinde von heute sein
An Pfingsten entstand die erste Gemeinde - nicht hier in Herford, aber die allererste überhaupt. Und du bist nicht die Gemeinde von morgen, sondern die Gemeinde von heute. Paulus schrieb an den jungen Timotheus: 'Niemand hat ein Recht, auf dich herabzusehen, weil du noch so jung bist. Allerdings musst du für die Gläubigen ein Vorbild sein. In allem, was du sagst und tust, in der Liebe, im Glauben und in deinem aufrichtigen Lebenswandel.' Dein natürliches Alter sagt nichts über dein geistliches Alter aus. Du kannst auch als junger Mensch geistlich reifer sein als viele Ältere und anderen ein Vorbild sein. Die Frage ist: Wie gehst du mit der Zeit um, die Gott dir geschenkt hat? Ihr habt noch einen großen Teil eures Lebens vor euch - es lohnt sich, jetzt die richtigen Prioritäten zu setzen. Lerne von Jesus, dem Meister der Zeit: Fokussiere dich auf deinen göttlichen Auftrag, nimm dir Zeit für Menschen, und zähle deine Tage weise.
1. Timotheus 4,12
PrayerDanke Gott, dass er dich zur Gemeinde von heute berufen hat. Bitte ihn, dir zu helfen, deine verbleibende Lebenszeit weise und für seine Ehre zu nutzen.
ReflectWenn du am Ende deines Lebens auf deine Zeitverwendung zurückblickst - was soll dann von deinem Leben übrig bleiben? Welche Veränderung in deinem Umgang mit Zeit willst du ab heute beginnen?