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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 3 of 7

Das Vorbild des Epaphras

From the sermon “Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford” of October 25

New daily bites for the latest sermon from October 29

Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.

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Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.

Kolosser 4,12
Prayer

Gib mir, Herr, ein Herz wie Epaphras – treu im Gebet für andere, zuversichtlich in deiner Erhörung.

Reflect

Für wen bete ich regelmäßig und mit der Erwartung, dass Gott sie zur geistlichen Reife führt?

Recording from August 2, 2026

Sermon

Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Sunday, August 2, 2026
Römer 12,1
Key Point

Der christliche Glaube ruft uns auf, unser ganzes Leben als lebendiges, gottwohlgefälliges Opfer darzubringen. Dies geschieht nicht durch äußerliche Anpassung an die Welt, sondern durch eine innere Erneuerung des Denkens und durch ein Leben in Liebe, Demut und praktischem Dienst an anderen. Unser gesamter Alltag soll ein Gottesdienst sein.

Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit Anbetungsliedern und Lobpreis, gefolgt von einer Kindergeschichte über ein krankes Mädchen, das eine wichtige Lektion über Glauben lernt. Die Hauptpredigt, gehalten von Alfred, konzentriert sich auf Römer 12 und behandelt zentrale Themen des christlichen Lebens: das Leben als lebendiges Opfer für Gott, die Erneuerung des Denkens, verschiedene geistliche Gaben und Dienste in der Gemeinde, und praktische Anweisungen für das tägliche christliche Leben. Die Predigt betont, dass der christliche Gottesdienst nicht nur während der Versammlung stattfindet, sondern im gesamten Alltag gelebt werden soll. Alfred ermutigt die Gemeinde, in Liebe zu dienen, Frieden zu stiften, nicht nach weltlichen Maßstäben zu leben, und einander in der Gemeinde als Glieder eines Leibes zu unterstützen. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten für Kranke und Notleidende, Bekanntmachungen über kommende Veranstaltungen und einem Abschlusslied. Besondere Erwähnung findet der Trauerfall der Schwester Hilda Littmann sowie Gebetsanliegen für verschiedene kranke Gemeindemitglieder.
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Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit Anbetungsliedern und Lobpreis, gefolgt von einer Kindergeschichte über ein krankes Mädchen, das eine wichtige Lektion über Glauben lernt. Die Hauptpredigt, gehalten von Alfred, konzentriert sich auf Römer 12 und behandelt zentrale Themen des christlichen Lebens: das Leben als lebendiges Opfer für Gott, die Erneuerung des Denkens, verschiedene geistliche Gaben und Dienste in der Gemeinde, und praktische Anweisungen für das tägliche christliche Leben. Die Predigt betont, dass der christliche Gottesdienst nicht nur während der Versammlung stattfindet, sondern im gesamten Alltag gelebt werden soll. Alfred ermutigt die Gemeinde, in Liebe zu dienen, Frieden zu stiften, nicht nach weltlichen Maßstäben zu leben, und einander in der Gemeinde als Glieder eines Leibes zu unterstützen. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten für Kranke und Notleidende, Bekanntmachungen über kommende Veranstaltungen und einem Abschlusslied. Besondere Erwähnung findet der Trauerfall der Schwester Hilda Littmann sowie Gebetsanliegen für verschiedene kranke Gemeindemitglieder.

Main Topics (9)

1. Lebendiges Opfer und Herzensreinheit

  • • Gott erwartet von seinen Kindern, dass sie sich ihm als lebendiges Opfer zur Verfügung stellen
  • • Ein Opfer ist nur dann gottwohlgefällig, wenn das Herz rein ist und aus Liebe geschieht
  • • Versöhnung mit anderen ist Voraussetzung für wohlgefällige Opfer
  • • Dank und Erfüllung der Versprechen an Gott gehören zum Opferdienst

2. Erneuerung des Denkens und Abkehr von weltlichen Maßstäben

  • • Christen sollen sich nicht den Maßstäben dieser Welt anpassen
  • • Gottes Wille kann nur durch eine Erneuerung des Denkens erkannt werden
  • • Weltliche Gesinnung zeigt sich in Selbstsucht, Gier, Neid und Machtstreben
  • • Geistliche Gesinnung wird durch Bekehrung und Wiedergeburt geschenkt

3. Demut und realistische Selbsteinschätzung

  • • Christen sollen sich nicht überschätzen, sondern ehrlich und bescheiden bleiben
  • • Geistlicher Stolz ist eine Gefahr, die es zu vermeiden gilt
  • • Niemand soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht
  • • Glaube selbst ist eine Gabe Gottes, nicht selbst erarbeitet

4. Die Gemeinde als Leib Christi

  • • Die Gemeinde funktioniert wie ein Körper mit vielen unterschiedlichen Gliedern
  • • Jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen
  • • Verschiedene Gaben und Dienste sind notwendig: Prophetie, praktischer Dienst, Lehre, Ermutigung, Unterstützung, Leitung
  • • Alle Dienste sollen aus Liebe und mit vollem Einsatz ausgeführt werden

5. Praktischer Gottesdienst im Alltag

  • • Praktische Dienste wie Küchendienst, Gartenpflege, Hausmeisterdienst, Technik und Putzdienst sind wichtige Gottesdienste
  • • Dienst für Menschen in Not und Fürsorge für Bedürftige sind besondere Gaben
  • • Alle Aufgaben sollen gewissenhaft und gerne getan werden
  • • Der ganze Alltag, nicht nur der Gottesdienst, soll Gott dienen

6. Liebe als Grundlage allen Handelns

  • • Alle Werke und Gaben sind ohne Liebe nichts nütze
  • • Aufrichtige Liebe, herzliche Verbundenheit und gegenseitige Achtung sollen die Gemeinde prägen
  • • Liebe zu Jesus Christus ist die Motivation für den Dienst
  • • Friede soll in den Herzen regieren und die Gemeinde verbinden

7. Beharrlichkeit und Gebet

  • • Christen sollen standhaft, entschieden und zuverlässig sein
  • • Nichts soll vom Gebet abbringen
  • • Nachlässigkeit im Dienst kann durch Enttäuschungen oder falsche Vorbilder entstehen
  • • Durchdringen vom Heiligen Geist ist notwendig für treuen Dienst

8. Umgang mit Verfolgung und Unrecht

  • • Christen sollen für ihre Verfolger beten und sie segnen statt verfluchen
  • • Unrecht soll nicht mit Unrecht vergolten werden
  • • Rache gehört Gott, nicht den Menschen
  • • Eine linde Antwort stillt den Zorn, Vergeltung schafft nur mehr Unheil

9. Friedenstiftung und Nächstenliebe

  • • Christen sind berufen, Friedenstifter zu sein
  • • Selbst Feinden soll mit Liebe begegnet werden
  • • Das Böse soll durch das Gute besiegt werden
  • • Freundlichkeit, Mitleid und Vergebung sollen das Handeln prägen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Römer 12,1

Liebe Brüder und Schwestern, weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, euer ganzes Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Das ist ein Gottesdienst, wie er sein soll.

Römer 12,2

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und was vollkommen ist und was ihm gefällt.

Römer 12,3

In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, ermahne ich euch, überschätzt euch nicht, sondern bleibt ehrlich und bescheiden im Urteil über euch selbst. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.

Römer 12,4-5

Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib von Christus und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen.

Römer 12,6-8

Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe bekommen, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen. Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden. Wer andere ermahnen und ermutigen kann, der nutze diese Gabe. Wer Bedürftige unterstützt, soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, der setze sich ganz für sie ein. Wer sich um Menschen in Not kümmert, der soll es gerne tun.

Römer 12,9-10

Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden. Gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen.

Römer 12,11

Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen und dient Gott dem Herrn.

Römer 12,12

Seid fröhlich in der Hoffnung, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Bleibt standhaft, wenn ihr verfolgt werdet und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.

Römer 12,13-15

Helft anderen Christen, die in Not geraten sind und seid gastfreundlich. Bittet Gott um seinen Segen für alle, die euch verfolgen, ja, segnet sie, anstatt sie zu verfluchen. Freut euch mit den Fröhlichen, weint aber auch mit den Trauernden.

Römer 12,16

Seid einmütig untereinander, strebt nicht hoch hinaus und seid euch auch für geringere Aufgaben nicht zu schade. Hütet euch davor, auf andere herabzusehen.

Römer 12,17-18

Vergeltert niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Verhaltet euch gegenüber allen Menschen vorbildlich, so weit das irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.

Römer 12,19

Liebe Freunde, verschafft euch nicht selbst Recht. Überlasst vielmehr Gott das Urteil, denn er hat ja in den Heiligen Schrift gesagt, es ist meine Sache, Rache zu üben. Ich, der Herr, werde ihnen alles vergelten.

Römer 12,20-21

Es handelt so, wie es die Heilige Schrift von euch verlangt. Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen. Ist er durstig, gib ihm zu trinken. So wirst du ihn beschämen. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.

1. Mose 4,7

Wenn du Gutes im Sinn hast, kannst du doch jedem offen ins Gesicht schauen. Wenn du aber Böses planst, dann lauert die Sünde schon vor deiner Tür. Sie will dich zu Fall bringen, du aber beherrsche sie.

Matthäus 5,23-24

Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst all da eingedenkt, dass dein Bruder etwas wieder dich habe, so lass all da vor dem Altar deine Gabe und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder und als dann komm und opfere deine Gabe.

1. Petrus 2,5

Lasst auch ihr euch als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen, dann könnt ihr Gott als seine Priester dienen und ihm Opfer darbringen, die der Heilige Geist in eurem Leben gewirkt hat. Weil er zu Jesus gehört, nimmt Gott diese Opfer an.

Psalm 50,14

Dank ist das Opfer, das ich von dir erwarte. Erfülle die Versprechen, die du mir dem Höchsten gegeben hast.

2. Korinther 5,17-18

Darum ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit ihm selber versöhnt hat durch Jesum Christum und das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.

1. Johannes 2,16

Selbstsüchtige Wünsche, die Gier nach allem, was einem ins Auge fällt, das Prahlen mit Wohlstand und Macht, all dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt.

Kolosser 3,12-15

So zieht nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld und vertrage einer den anderen und vergebet euch untereinander. So jemand Klage hat wieder den anderen, gleich wie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist, das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, so welchem ihr auch berufen seid, in einem Leibe und seid dankbar.

Sprüche 15,1

Eine linde Antwort stillt den Zorn, aber ein hartes Wort erregt Grimm.

Additional references

  • → Epheser 4,22-32
  • → 1. Korinther 13

Practical Application (9)

  • 1 Versöhnung vor dem Opfer: Bevor wir Gott dienen, sollen wir uns mit Geschwistern versöhnen, gegen die wir etwas haben oder die etwas gegen uns haben. Nur mit reinem Herzen können wir ein gottwohlgefälliges Opfer sein.
  • 2 Praktischen Dienst gewissenhaft ausführen: Engagiere dich in praktischen Diensten der Gemeinde wie Küchendienst, Gartenpflege, Putzdienst oder Technik. Tue diese Aufgaben mit Fleiß und als Dienst für Gott, nicht für Menschen.
  • 3 Sich nicht mit der Welt gleichstellen: Prüfe deine Gesinnung: Sind Selbstsucht, Gier, Neid oder Machtstreben präsent? Lass dich von Gottes Geist erneuern und richte dein Denken auf geistliche Dinge aus.
  • 4 Ehrliche Selbsteinschätzung pflegen: Überschätze dich nicht und vergleiche dich nicht mit anderen. Bleibe bescheiden und erkenne, dass Glaube und Gaben Geschenke Gottes sind, nicht eigene Verdienste.
  • 5 Im Gebet beharrlich bleiben: Lass dich durch nichts vom Gebet abbringen - weder durch Ablenkungen wie Handy und Medien noch durch den Mangel an empfundenem Bedarf. Gebet ist die Kraftquelle für treuen Dienst.
  • 6 Für Verfolger und Feinde beten: Bete für Menschen, die dich schlecht behandeln oder ungerecht sind. Segne sie, statt ihnen Böses zu wünschen. Dies ist nur mit Gottes Hilfe möglich.
  • 7 Unrecht nicht mit Unrecht vergelten: Antworte auf Ungerechtigkeiten nicht mit harten Worten oder Vergeltung. Eine linde Antwort stillt den Zorn. Überlasse die Rache Gott und sei ein Friedenstifter.
  • 8 Liebe als Motivation für allen Dienst: Prüfe, ob deine Dienste, Gaben und Werke aus aufrichtiger Liebe zu Jesus Christus geschehen. Ohne Liebe ist selbst der größte Dienst vor Gott nichts nütze.
  • 9 Den ganzen Alltag als Gottesdienst leben: Dein Gottesdienst beschränkt sich nicht auf Sonntagsversammlungen. Lebe zu Hause, bei der Arbeit, im Auto und in allen Lebensbereichen als Christ mit Liebe, Geduld und Demut.

Daily bites from the week of August 3

  1. Day 1 of 7 · August 3 Leben als lebendiges Opfer

    Der Apostel Paulus fordert uns auf: 'Stellt euch Gott zur Verfügung und seid ein lebendiges Opfer.' Aber was bedeutet das konkret? Ein lebendiges Opfer ist kein einmaliger Akt, sondern eine tägliche Entscheidung, unser ganzes Leben Gott hinzugeben. Wichtig ist dabei die Herzenshaltung. Schon bei Kain und Abel sehen wir, dass Gott nicht jedes Opfer annimmt – das Herz muss rein sein. Jesus lehrt uns in der Bergpredigt, dass wir uns mit unserem Bruder versöhnen sollen, bevor wir unser Opfer bringen. Ohne Versöhnung, ohne Liebe, ohne aufrichtigen Dank ist ein lebendiges Opfer nicht möglich und nicht wohlgefällig vor Gott. Der christliche Gottesdienst findet nicht nur sonntags in der Gemeinde statt, sondern im gesamten Alltag. Unser Leben selbst wird zum Gottesdienst, wenn wir uns täglich neu Gott zur Verfügung stellen. Das ist die angemessene Antwort auf seine große Liebe zu uns.

    Römer 12,1

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo dein Herz noch nicht ganz bereit ist, dich ihm als lebendiges Opfer hinzugeben. Danke ihm für seine Barmherzigkeit, die dich zu diesem Schritt einlädt.

    Reflect

    In welchen konkreten Bereichen deines Alltags kannst du dich heute Gott als lebendiges Opfer zur Verfügung stellen?

  2. Day 2 of 7 · August 4 Erneuerung des Denkens

    Paulus ermahnt uns eindringlich: 'Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird.' Nur durch diese Erneuerung können wir Gottes Willen erkennen und beurteilen. Was bedeutet es, sich der Welt anzupassen? Die Bibel gibt uns klare Antworten: selbstsüchtige Wünsche, Gier, Prahlen mit Wohlstand und Macht gehören zum Wesen der Welt. In der Welt regieren Geld und Macht – im Zentrum steht das Ich. Diese Gesinnung soll fern von uns sein. Durch die Bekehrung und Wiedergeburt schenkt uns Gott eine neue, geistliche Gesinnung. Wir ziehen das alte Kleid aus und ziehen das neue an. Diese Erneuerung ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess, in dem wir uns weiter entwickeln und immer mehr nach Gottes Willen fragen dürfen.

    Römer 12,2

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist, dein Denken zu erneuern und dir zu helfen, dich nicht an weltliche Maßstäbe anzupassen, sondern Gottes Willen zu erkennen.

    Reflect

    Wo in deinem Leben merkst du noch eine weltliche Gesinnung, die das eigene Ich in den Mittelpunkt stellt? Was bedeutet für dich persönlich geistliches Denken?

  3. Day 3 of 7 · August 5 Verschiedene Glieder - ein Leib

    Paulus gebraucht ein wunderbares Bild: 'Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib von Christus und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen.' Jeder von uns versteht dieses Bild sofort – wir brauchen unseren Arm, unser Bein, unser Auge für ein vollständiges Leben. Genauso ist es in der Gemeinde. Wir achten darauf, dass unser Körper funktioniert – umso mehr sollten wir darauf achten, dass der Leib Christi funktioniert. Die wichtigste Erkenntnis: Wir brauchen einander! Keiner ist überflüssig, keiner kann sagen, er werde nicht gebraucht. Wie das Auge das Ohr braucht und der Arm das Bein, so brauchen wir einander in der Gemeinde. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe in diesem wunderbaren Organismus.

    Römer 12,4-5

    Prayer

    Danke Gott dafür, dass du Teil seines Leibes sein darfst. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du deine Aufgabe in der Gemeinde treu erfüllen kannst.

    Reflect

    Welche Funktion hast du im Leib Christi? Wie kannst du andere Glieder stärken und unterstützen?

  4. Day 4 of 7 · August 6 Gaben und Dienste in der Gemeinde

    Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt – und jede wird gebraucht! Manche haben die Gabe zu lehren und zu ermutigen, andere einen praktischen Dienst zu tun. Manche kümmern sich um Menschen in Not, andere leiten die Gemeinde. Die Vielfalt ist gewollt und wertvoll. Wichtig ist: 'Wer einen praktischen Dienst übertragen hat, soll ihn gewissenhaft ausführen.' Ob Küchendienst, Gartenpflege, Hausmeistertätigkeiten, Technik oder Putzdienst – jeder praktische Gottesdienst zählt vor Gott. Es gibt keine großen oder kleinen Dienste, sondern nur treue oder untreue. Die entscheidende Frage ist nicht, welchen Dienst wir haben, sondern ob wir ihn mit ganzem Herzen tun. Frage Gott: Was möchtest du von mir? Wie kann ich dir wohlgefällig dienen? Jeder Dienst, der aus Liebe zu Gott geschieht, ist wertvoll und notwendig für das Funktionieren der Gemeinde.

    Römer 12,6-8

    Prayer

    Bitte Gott, dir deine Gaben deutlich zu machen und dir zu zeigen, wo und wie du in seiner Gemeinde dienen sollst.

    Reflect

    Welche Gabe hat Gott dir gegeben? Wie setzt du sie derzeit in der Gemeinde ein, und tust du es mit ganzem Herzen?

  5. Day 5 of 7 · August 7 Liebe als Fundament

    Paulus macht deutlich: 'Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden.' Ohne Liebe ist alles andere nutzlos. Denken wir an 1. Korinther 13: Selbst wenn wir mit Menschen und Engeln reden könnten, alle Erkenntnis hätten, Glauben, der Berge versetzt – ohne Liebe ist es nichts nütze. Sogar wenn wir unsere ganze Habe den Armen geben würden, aber ohne Liebe geschieht, bringt es uns nichts. Die Liebe ist das Band der Vollkommenheit. Sie soll unser Zusammenleben bestimmen, gegenseitige Achtung prägen. Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut und Geduld sollen uns kennzeichnen. In dieser Liebe und in diesem Frieden kann Gott seine Gemeinde bauen, Wachstum und Erweckung schenken. Lasst uns prüfen, ob unsere Herzenseinstellung von dieser Liebe geprägt ist.

    Römer 12,9-10

    Prayer

    Bitte Gott, dein Herz mit seiner Liebe zu füllen, damit alles, was du tust, aus aufrichtiger Liebe geschieht.

    Reflect

    Gibt es Dienste oder Aktivitäten in deinem Leben, die du ohne echte Liebe zu Jesus und den Menschen tust? Was muss sich ändern?

  6. Day 6 of 7 · August 8 Standhaft im Gebet bleiben

    Die Ermahnung ist klar: 'Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.' Standhaftigkeit, Entschiedenheit und Zuverlässigkeit sind Eigenschaften, die oft in unserer Zeit abhanden kommen. Es kann passieren, dass wir nachlässig werden – vielleicht durch Enttäuschungen, ausbleibende Erfolge oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Doch der Dienst, der vor Gott zählt, ist nicht der, der vor Augen geht, sondern der von Herzen und für den Herrn geschieht. Besonders wichtig: Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Wenn wir im Gebet nachlassen, werden wir auch in allen anderen Bereichen nachlassen. Beschäftigung, Ablenkungen, vielleicht auch der Mangel an Bedarf – vieles kann uns vom Gebet abhalten. Doch das Gebet ist unsere Kraftquelle für jeden treuen Dienst.

    Römer 12,11-12

    Prayer

    Bitte Gott um neue Kraft und Motivation für das Gebet. Danke ihm, dass er dir in der Stille begegnen möchte.

    Reflect

    Was hält dich am meisten vom regelmäßigen Gebet ab? Wie kannst du diese Hindernisse überwinden?

  7. Day 7 of 7 · August 9 Frieden mit allen Menschen

    Paulus schließt mit einer herausfordernden Anweisung: 'Vergeltert niemals Unrecht mit neuem Unrecht. So weit das irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.' Das ist eine hohe Anforderung, aber auch eine Weisheit. Unrecht mit Unrecht zu beantworten führt zu einer Kettenreaktion – wie ein Stein, der am Berg ins Rollen kommt und immer mehr Steine mitreißt, bis ein ganzes Dorf bedroht ist. Oder wie eine Schneelawine, die harmlos beginnt und Verheerungen anrichtet. Deswegen ist es so wichtig, diese Kette zu durchbrechen. Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Trauernden. Segnet die, die euch verfolgen, anstatt sie zu verfluchen. Ohne Gottes Hilfe ist das nicht machbar – aber er schenkt die nötige Kraft. Im Alltag bedeutet das: offen ins Auge schauen können, auch denen, die uns nicht wohlgesonnt sind. So wird unser Leben zum Zeugnis seiner verwandelnden Kraft.

    Römer 12,17-18

    Prayer

    Bitte Gott um die Kraft, Unrecht nicht mit Unrecht zu vergelten und allen Menschen mit Liebe und Vergebungsbereitschaft zu begegnen.

    Reflect

    Gibt es jemanden in deinem Leben, mit dem du nicht in Frieden lebst? Was kannst du heute tun, um Frieden zu stiften?