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Gemeinde Gottes Pforzheim

Anton-Bruckner-Straße 7 75179 Pforzheim

Die Gemeinde Gottes Pforzheim (Maihälden) ist eine freie evangelische Gemeinde, die klar und entschieden die gute Nachricht von Jesus Christus anhand der Bibel, Gottes Wort, verkündigt.​​​​​​​​​​​​​​​​

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 4 of 7

Glaube löst die Lähmung

From the sermon “Die Geburt des Johannes - Gott hält sein Wort // Gemeinde Gottes Pforzheim // 25.10.2026” of October 25

Als Zacharias den Namen Johannes niederschrieb und damit Gottes Befehl gehorchte, geschah etwas Erstaunliches: 'Während sich alle noch darüber wunderten, konnte Zacharias mit einem Mal wieder reden. Seine Zunge war gelöst und er pries Gott.' Zacharias war stumm geworden, weil er im Tempel dem Engel nicht geglaubt hatte. Zehn Monate lang konnte er nicht sprechen. Doch in dem Moment, als er im Glauben handelte und Gottes Willen ausführte, wurde er geheilt. Der Unglaube hatte seinen Mund verschlossen, der Glaube öffnete ihn wieder. Wie oft sind auch wir durch Unglauben wie gelähmt? Wir wissen, was richtig ist, aber uns fehlt der Glaube, den Schritt zu gehen. Doch wenn wir diesen Glaubensschritt wagen, erfahren wir Gottes befreiende Kraft.

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Als Zacharias den Namen Johannes niederschrieb und damit Gottes Befehl gehorchte, geschah etwas Erstaunliches: 'Während sich alle noch darüber wunderten, konnte Zacharias mit einem Mal wieder reden. Seine Zunge war gelöst und er pries Gott.' Zacharias war stumm geworden, weil er im Tempel dem Engel nicht geglaubt hatte. Zehn Monate lang konnte er nicht sprechen. Doch in dem Moment, als er im Glauben handelte und Gottes Willen ausführte, wurde er geheilt. Der Unglaube hatte seinen Mund verschlossen, der Glaube öffnete ihn wieder. Wie oft sind auch wir durch Unglauben wie gelähmt? Wir wissen, was richtig ist, aber uns fehlt der Glaube, den Schritt zu gehen. Doch wenn wir diesen Glaubensschritt wagen, erfahren wir Gottes befreiende Kraft.

Lukas 1,64
Prayer

Bitte Gott, dir zu helfen, im Glauben zu handeln, auch wenn du die Lösung noch nicht siehst.

Reflect

In welchem Bereich meines Lebens lähmt mich gerade Unglaube, und welchen Glaubensschritt möchte Gott, dass ich gehe?

Recording from February 8, 2026

Sermon

Konfliktbewältigung in der Ehe und anderen Beziehungen // 07.02.2026 // 19 Uhr

Sunday, February 8, 2026
Kolosser 3,12-15a
Key Point

Konflikte in der Ehe und anderen Beziehungen sind unvermeidbar, aber durch gegenseitiges Ertragen der Schwächen, Vergebung nach dem Vorbild Christi und bewusste Kommunikation können sie bewältigt und sogar vermieden werden. Die Ehe ist ein unauflöslicher Bund vor Gott, und mit seiner Hilfe können selbst tiefe Krisen überwunden werden.

Dieser Vortrag behandelt das Thema Konfliktbewältigung in der Ehe und anderen Beziehungen aus biblischer Perspektive. Der Referent beginnt mit Kolosser 3,12-15 und betont die Bedeutung von gegenseitigem Ertragen und Vergeben. Er analysiert zehn verschiedene Ursachen für Konflikte in der Ehe, darunter Wesensunterschiede, unterschiedliche Prägungen, vertauschte Prioritäten und enttäuschte Erwartungen. Dabei unterstreicht er, dass die tiefste Ursache für Konflikte nach biblischer Lehre im menschlichen Herzen liegt. Im Hauptteil des Vortrags gibt der Referent praktische Hilfestellungen zur Konfliktbewältigung, einschließlich einer positiven Grundhaltung zur Ehe, dem richtigen Zeitpunkt und Ton für Gespräche, sowie einem Fünf-Schritte-Plan zur Vergebung. Er illustriert seine Lehre mit persönlichen Beispielen aus seiner eigenen Ehe und berichtet von einem bemerkenswerten Zeugnis eines Ehepaares, dessen Ehe nach einer Scheidung durch Gottes Wirken wiederhergestellt wurde. Der Vortrag schließt mit praktischen Ratschlägen zur Konfliktvermeidung und der Ermutigung, dass keine Ehe hoffnungslos ist, wenn beide Partner bereit sind, mit Gottes Hilfe an ihrer Beziehung zu arbeiten.
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Dieser Vortrag behandelt das Thema Konfliktbewältigung in der Ehe und anderen Beziehungen aus biblischer Perspektive. Der Referent beginnt mit Kolosser 3,12-15 und betont die Bedeutung von gegenseitigem Ertragen und Vergeben. Er analysiert zehn verschiedene Ursachen für Konflikte in der Ehe, darunter Wesensunterschiede, unterschiedliche Prägungen, vertauschte Prioritäten und enttäuschte Erwartungen. Dabei unterstreicht er, dass die tiefste Ursache für Konflikte nach biblischer Lehre im menschlichen Herzen liegt. Im Hauptteil des Vortrags gibt der Referent praktische Hilfestellungen zur Konfliktbewältigung, einschließlich einer positiven Grundhaltung zur Ehe, dem richtigen Zeitpunkt und Ton für Gespräche, sowie einem Fünf-Schritte-Plan zur Vergebung. Er illustriert seine Lehre mit persönlichen Beispielen aus seiner eigenen Ehe und berichtet von einem bemerkenswerten Zeugnis eines Ehepaares, dessen Ehe nach einer Scheidung durch Gottes Wirken wiederhergestellt wurde. Der Vortrag schließt mit praktischen Ratschlägen zur Konfliktvermeidung und der Ermutigung, dass keine Ehe hoffnungslos ist, wenn beide Partner bereit sind, mit Gottes Hilfe an ihrer Beziehung zu arbeiten.

Main Topics (4)

1. Ursachen von Konflikten in der Ehe

  • • Wesensunterschiede (z.B. beziehungsorientiert vs. sachorientiert) - nicht den anderen ändern, sondern als Ergänzung verstehen
  • • Unterschiedliche Ausbildungen und berufliche Hintergründe
  • • Verschiedene Prägungen im Elternhaus - wir sind stärker geprägt als uns bewusst ist
  • • Nicht wirkliches Verlassen des Elternhauses - Verwandtschaft mischt sich ein
  • • Unterschiedliche Einstellung zum Geld - über bestimmte Beträge nicht ohne Absprache ausgeben
  • • Vertauschte Prioritäten - der Ehepartner muss der wichtigste Mensch sein
  • • Unterschiedliche Erziehungsmethoden
  • • Enttäuschte, unrealistische Erwartungen
  • • Unbeantwortete romantische Sehnsucht
  • • Außereheliche intime Verlockungen (Ehebruch)
  • • Der tiefste Grund: Unser Herz mit seinen Begierden (Jakobus)

2. Konfliktbewältigung

  • • Positive Grundhaltung: Der Ehebund vor Gott gilt, unabhängig von Problemen
  • • Nicht denken, man habe den 'Falschen' geheiratet - es geht darum, aus der bestehenden Beziehung das Beste zu machen
  • • Die Kunst, miteinander zu reden: richtiger Zeitpunkt und richtiger Ton
  • • Nicht laut werden - keine unsichtbare Mauer aufbauen
  • • Wenn nötig, eine dritte Person um Rat und Hilfe bitten
  • • Vergebung praktizieren in fünf Schritten: (1) Erkenne die Sünde gegen den Partner, (2) Identifiziere die konkrete Sünde beim biblischen Namen, (3) Erkenne den Kummer beim anderen, (4) Überlege das richtige Verhalten, (5) Bitte konkret um Vergebung
  • • Vergebung wie Christus uns vergeben hat - auch bei Ehebruch möglich
  • • Vergeben heißt nicht, es dem anderen immer wieder vorzuwerfen
  • • Bitterkeit überwinden durch das Kreuz Jesu

3. Konfliktvermeidung

  • • Gegenseitiges Verständnis aufbringen - Schwächen des anderen tragen
  • • Eigene Schwächen realistisch einschätzen - 'Gegen mich wie ein Nadelöhr, gegen andere wie ein Scheunentor'
  • • Das gemeinsame Gebet pflegen und gut miteinander reden
  • • Gemeinsame Entspannungszeiten einplanen
  • • Das romantische Feuer am Brennen halten - Routine ist der Feind
  • • Die körperliche Beziehung verbessern
  • • Wertschätzung des Partners verstärken

4. Phasen der Ehe

  • • Phase der Romantik - fast alle Ehen beginnen hier
  • • Phase der Realität - Probleme werden sichtbar, eine Mauer entsteht
  • • Phase der Resignation - gefährlich, der Teufel als 'Auseinanderbringer' ist am Werk
  • • Phase der Rekonstruktion - das Trennende wird verwendet, um gemeinsam das Ehehaus zu bauen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Kolosser 3,12-15a

Zieht nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte, herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut. Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig. Wenn einer Klage gegen den anderen hat, wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Zu diesem allen aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist und der Friede des Christus regiere in euren Herzen.

Jakobus 4,1-2

Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten. Ihr begehrt und habt nichts. Ihr tötet und neidet. Und könnt nichts erlangen. Ihr streitet und führt Krieg.

1. Korinther 7,39

Sie sind frei zu heiraten. Sie können heiraten, wen sie wollen. Nur im Herrn muss es geschehen.

Additional references

  • → Sprüche Kapitel 5-7

Practical Application (11)

  • 1 Keine Schulden machen: Vermeidet Schulden, besonders für Verbrauchsgüter. Spart lieber und kauft erst, wenn das Geld vorhanden ist.
  • 2 Ausgabengrenze festlegen: Vereinbart einen Betrag, über den hinaus keiner ohne Absprache mit dem anderen Geld ausgibt (z.B. 50, 500 oder 5000 Euro je nach Einkommen).
  • 3 Den richtigen Zeitpunkt für Gespräche wählen: Beginnt keine problematischen Gespräche, wenn der Partner erschöpft oder hungrig ist. Gebt ihm Zeit zum Ankommen und Essen.
  • 4 Nicht laut werden: Macht euch gegenseitig aufmerksam, wenn die Emotionen hochkochen. Bleibt ruhig und freundlich im Ton.
  • 5 Bei Bedarf Hilfe holen: Seid nicht zu stolz, bei ernsthaften Problemen eine dritte, weise Person um Rat zu bitten.
  • 6 Konkret um Vergebung bitten: Wenn ihr schuldig geworden seid, benennt die Sünde konkret beim Namen und bittet klar um Vergebung - nicht nur 'sorry' sagen.
  • 7 Schwächen des anderen tragen: Akzeptiert die Schwächen eures Partners mit Verständnis und Humor, statt sie ihm vorzuhalten.
  • 8 Gemeinsame Zeit einplanen: Plant regelmäßig Entspannungszeiten zu zweit ein - wandern, schwimmen, Radfahren oder andere gemeinsame Aktivitäten.
  • 9 Romantik pflegen: Lest alte Briefe, besucht bedeutsame Orte eurer Beziehung, plant ein romantisches Wochenende - investiert in eure Ehe.
  • 10 Gute Bücher lesen: Lest gemeinsam gute Ehe- und Beziehungsbücher, auch zu Themen wie Intimität und Kommunikation.
  • 11 Niemals aufgeben: Gebt eure Ehe nicht auf, egal wie groß die Krise erscheint. Mit Gottes Hilfe können auch scheinbar aussichtslose Situationen geheilt werden.

Daily bites from the week of February 18

  1. Day 1 of 7 · February 18 Einander ertragen und vergeben

    Der Apostel Paulus gibt uns eine klare Anweisung für alle Beziehungen, besonders aber für die Ehe: 'Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig.' Was bedeutet das konkret? Die Schwächen des anderen sollen wir tragen – nicht die Sünden, denn die hat Christus getragen. Aber wenn der andere gegen uns schuldig wird, sollen wir vergeben, und zwar so, wie Christus uns vergeben hat. Diese göttliche Perspektive verändert alles. Wir sind aufgerufen, mit Herzlichem Erbarmen, Güte, Demut, Milde und Langmut aufeinander zuzugehen. Das ist nicht nur ein frommer Wunsch, sondern eine Lebenshaltung, die das Band der Vollkommenheit in unseren Beziehungen schafft. Der Friede Christi soll in unseren Herzen regieren – nicht Bitterkeit, nicht Groll, sondern Frieden. Diese Grundhaltung ist das Fundament für jede gesunde Ehe und Beziehung.

    Kolosser 3,12-15

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du Vergebung aussprechen oder empfangen musst, und um die Kraft, so zu vergeben, wie Christus dir vergeben hat.

    Reflect

    In welchen Bereichen meiner Ehe oder Beziehungen fällt es mir am schwersten, die Schwächen des anderen zu tragen, statt sie ändern zu wollen?

  2. Day 2 of 7 · February 19 Ergänzung statt Veränderung

    Gott schuf Mann und Frau als unterschiedliche Wesen – und das war gut so. Sie ist oft beziehungsorientiert, er eher sachorientiert. Beide bringen unterschiedliche Prägungen aus ihren Elternhäusern mit, verschiedene Ausbildungen, unterschiedliche Charaktere. Diese Unterschiede sind keine Fehler, sondern göttliches Design. Die größte Versuchung in der Ehe ist der Versuch, den anderen zu verändern, ihn in das eigene Bild zu pressen. Doch genau das wird nicht funktionieren. Niemand will umgekrempelt werden. Die Lösung liegt nicht darin, den anderen anders zu machen, sondern zu verstehen: Er oder sie ist dir zur Ergänzung gegeben. Was dem einen fehlt, bringt der andere mit. Wo der eine stark ist, darf der andere schwach sein. Diese Perspektive verwandelt potenzielle Konfliktpunkte in Bereicherungen. Wir wachsen nicht durch Gleichheit, sondern durch Ergänzung.

    1. Mose 2,18

    Prayer

    Danke Gott für die Unterschiede in deiner Beziehung und bitte um die Gnade, diese als Geschenk zu sehen statt als Problem.

    Reflect

    Welche Wesensunterschiede zwischen mir und meinem Partner empfinde ich als störend – und wie könnten sie uns stattdessen ergänzen und bereichern?

  3. Day 3 of 7 · February 20 Das Herz – die wahre Konfliktquelle

    Wir können zehn verschiedene Ursachen für Konflikte aufzählen: Wesensunterschiede, verschiedene Prägungen, Geldprobleme, vertauschte Prioritäten, enttäuschte Erwartungen. Doch alle diese sichtbaren Konfliktursachen sind nur die Oberfläche. Die Bibel zeigt uns den unsichtbaren Hintergrund: 'Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?' Die Brunnenstube des Bösen, der Abgrund in uns allen – unser Herz mit seinen Begierden – das ist der tiefste Grund für Konflikte. Diese biblische Diagnose ist ernüchternd, aber auch befreiend. Wenn das Problem in unserem Herzen liegt, können wir nicht einfach die Umstände oder den Partner verantwortlich machen. Wer das ernst nimmt, der betet: 'Herr, lass mich nicht Spannungserzeuger sein. Lass mich nicht Ursache für Konflikte sein – nicht in der Ehe, nicht in der Familie, nicht in der Gemeinde.'

    Jakobus 4,1-2

    Prayer

    Bitte Gott, dein Herz zu durchleuchten und dir zu zeigen, wo Egoismus, Begierden oder falsche Erwartungen Konflikte verursachen.

    Reflect

    Wo mache ich die Umstände oder meinen Partner für Konflikte verantwortlich, statt zunächst mein eigenes Herz zu prüfen?

  4. Day 4 of 7 · February 21 Der richtige Zeitpunkt und Ton

    Wenn es um die Lösung von Konflikten geht, sind zwei Dinge entscheidend: der richtige Zeitpunkt und der richtige Ton. Ein Mann, der den ganzen Tag unterwegs war, 250 Kilometer gefahren, vom Chef Kritik bekommen hat – dieser Mann braucht nicht sofort beim Aussteigen aus dem Auto einen Kübel voll Vorwürfe. Kein Mann auf der Welt ist so geistlich, dass er das ertragen kann. Die Kunst besteht darin, den richtigen Moment abzuwarten. Gib ihm etwas zu essen – fang nie ein problematisches Gespräch mit einem Mann an, der nichts gegessen hat. Oder schreib einen Zettel: 'Ich möchte etwas mit dir besprechen.' Dieser Zettel ist ohne Emotionen und verhindert, dass man sich echauffiert. Und dann der Ton: Wir müssen einander nicht anschreien. Wann wird man laut? Wenn eine unsichtbare Mauer zwischen einem und dem anderen ist. Jesus hat in 46 Jahren noch kein einziges Mal mit mir geschrien – warum sollten wir uns gegenseitig anschreien?

    Sprüche 15,1

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist um Weisheit für den richtigen Zeitpunkt und um Selbstbeherrschung für einen liebevollen Ton in schwierigen Gesprächen.

    Reflect

    Wann und wie spreche ich schwierige Themen an – und wie könnte ich den Zeitpunkt und Ton verbessern?

  5. Day 5 of 7 · February 22 Fünf Schritte zur Vergebung

    Vergebung ist das ABC des christlichen Lebens – und doch kann sie im konkreten Fall so schwer sein. Ein praktischer Fünf-Schritte-Plan kann helfen: Erstens, erkenne, dass du gegen deinen Partner gesündigt hast. Zweitens, identifiziere die konkrete Sünde beim biblischen Namen: Stolz, Hartherzigkeit, Empfindlichkeit. Kein einfaches 'Sorry', sondern klare Benennung. Drittens, zeige echte Reue für den Schmerz, den du verursacht hast: 'Es tut mir wirklich leid, dass ich dir wehgetan habe.' Viertens, überlege, wie richtiges Verhalten ausgesehen hätte, und zeige damit deine Umkehrwilligkeit. Fünftens, bitte konkret um Vergebung. Vergebung geschieht zuerst in deinem Herzen – du kannst dich entschließen zu vergeben, noch bevor der andere seine Schuld eingesehen hat. Versöhnung hingegen braucht beide Seiten. Aber die Haltung der Vergebung kannst du schon jetzt einnehmen, in dem Augenblick, wo der andere an dir schuldig wird.

    Epheser 4,32

    Prayer

    Bitte Gott um die Kraft, echte Vergebung auszusprechen, und um Heilung von Verletzungen, die dir zugefügt wurden.

    Reflect

    Gibt es jemanden, dem ich noch nicht wirklich vergeben habe – und welchen der fünf Schritte muss ich konkret gehen?

  6. Day 6 of 7 · February 23 Bitterkeit überwinden

    Bitterkeit beginnt wie ein kleines Samenkorn, das in den Boden des Herzens gedrückt wird. 'Ich kann ihn nicht verstehen.' Die Saat wird mit mehr Erde bedeckt: 'Er interessiert sich nicht für meine Bedürfnisse.' Sie wird bewässert: 'Er liebt mich gar nicht wirklich. Ich hätte ihn nicht heiraten sollen.' Die Pflanze sprießt: 'Vielleicht kann ein anderer Mann meine Bedürfnisse besser stillen.' So wächst eine bittere Wurzel, deren Wurzeln sich immer tiefer ins Herz erstrecken. Die Bibel warnt eindringlich vor dieser 'bitteren Wurzel', die viele verunreinigt. Wie wird man Bitterkeit los? An derselben Stelle, wo wir auch Schuld loswerden: am Kreuz Jesu Christi. Dort musst du deine Bitterkeit hinbringen und sagen: 'Herr, ich will nicht bitter sein. Hilf mir.' Glaube nicht, dass ein Gebet das für immer erledigt – wahrscheinlich wirst du öfter zum Kreuz kommen müssen. Aber es ist möglich, Bitterkeit zu überwinden.

    Hebräer 12,15

    Prayer

    Bekenne Gott jede Bitterkeit in deinem Herzen und bitte ihn, diese bittere Wurzel herauszureißen und durch seine Liebe zu ersetzen.

    Reflect

    Welche 'Samen' der Bitterkeit habe ich in meinem Herzen gepflanzt, und wie kann ich sie heute zum Kreuz bringen?

  7. Day 7 of 7 · February 24 Keine Ehe ist hoffnungslos

    Fast alle Ehen beginnen in der Phase der Romantik – verliebt, mit rosa-roter Brille. Doch schon im ersten Ehejahr kommt die Phase der Realität: Eine Mauer wächst zwischen den Partnern. In manchen Ehen folgt die gefährliche Phase der Resignation: Die Mauer ist beträchtlich gewachsen, beide haben einander den Rücken zugewandt. Hier ist der Teufel, der Auseinanderbringer, auf dem Plan. Aber es gibt Hoffnung! Die Geschichte von Willi und seiner Frau zeigt es: Nach der Scheidung, nach scheinbar endgültigem Ende, kann Gott Ehen wiederherstellen. 'Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.' Unser Ehebund ist vor Gott und vielen Zeugen geschlossen – er gilt. Das Fundament steht. Vielleicht wackelt eine Dachziegel, aber die kann repariert werden. Keine Ehe ist hoffnungslos, wenn beide Partner bereit sind, mit Gottes Hilfe an ihrer Beziehung zu arbeiten. Die Einstellung zum Problem ist wichtiger als das Problem selbst.

    Matthäus 19,6

    Prayer

    Danke Gott für seinen Bund der Ehe und bitte ihn um ein Wunder der Erneuerung in deiner Beziehung, egal wie hoffnungslos die Situation erscheinen mag.

    Reflect

    Glaube ich wirklich, dass Gott meine Ehe wiederherstellen und heilen kann – und bin ich bereit, aktiv daran mitzuarbeiten?