predigt.io is free and ad-free. Support the project at Buy me a coffee .

Back to Church Finder

Gemeinde Gottes Pforzheim

Anton-Bruckner-Straße 7 75179 Pforzheim

Die Gemeinde Gottes Pforzheim (Maihälden) ist eine freie evangelische Gemeinde, die klar und entschieden die gute Nachricht von Jesus Christus anhand der Bibel, Gottes Wort, verkündigt.​​​​​​​​​​​​​​​​

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 4 of 7

Glaube löst die Lähmung

From the sermon “Die Geburt des Johannes - Gott hält sein Wort // Gemeinde Gottes Pforzheim // 25.10.2026” of October 25

Als Zacharias den Namen Johannes niederschrieb und damit Gottes Befehl gehorchte, geschah etwas Erstaunliches: 'Während sich alle noch darüber wunderten, konnte Zacharias mit einem Mal wieder reden. Seine Zunge war gelöst und er pries Gott.' Zacharias war stumm geworden, weil er im Tempel dem Engel nicht geglaubt hatte. Zehn Monate lang konnte er nicht sprechen. Doch in dem Moment, als er im Glauben handelte und Gottes Willen ausführte, wurde er geheilt. Der Unglaube hatte seinen Mund verschlossen, der Glaube öffnete ihn wieder. Wie oft sind auch wir durch Unglauben wie gelähmt? Wir wissen, was richtig ist, aber uns fehlt der Glaube, den Schritt zu gehen. Doch wenn wir diesen Glaubensschritt wagen, erfahren wir Gottes befreiende Kraft.

Read more
"

Als Zacharias den Namen Johannes niederschrieb und damit Gottes Befehl gehorchte, geschah etwas Erstaunliches: 'Während sich alle noch darüber wunderten, konnte Zacharias mit einem Mal wieder reden. Seine Zunge war gelöst und er pries Gott.' Zacharias war stumm geworden, weil er im Tempel dem Engel nicht geglaubt hatte. Zehn Monate lang konnte er nicht sprechen. Doch in dem Moment, als er im Glauben handelte und Gottes Willen ausführte, wurde er geheilt. Der Unglaube hatte seinen Mund verschlossen, der Glaube öffnete ihn wieder. Wie oft sind auch wir durch Unglauben wie gelähmt? Wir wissen, was richtig ist, aber uns fehlt der Glaube, den Schritt zu gehen. Doch wenn wir diesen Glaubensschritt wagen, erfahren wir Gottes befreiende Kraft.

Lukas 1,64
Prayer

Bitte Gott, dir zu helfen, im Glauben zu handeln, auch wenn du die Lösung noch nicht siehst.

Reflect

In welchem Bereich meines Lebens lähmt mich gerade Unglaube, und welchen Glaubensschritt möchte Gott, dass ich gehe?

Recording from December 3, 2023

Sermon

Die Macht der Zunge // Gemeinde Gottes Pforzheim // 03.12.2023

Sunday, December 3, 2023
Jakobus 2,14
Key Point

Die Zunge ist ein kleines, aber mächtiges Glied, das große Auswirkungen auf unser Leben und unseren Glauben hat. Unsere Worte offenbaren, was in unserem Herzen ist, und wahrer Glaube zeigt sich nicht nur in dem, was wir sagen, sondern vor allem in der Übereinstimmung zwischen unseren Worten und unserem Handeln. Nur wenn wir aus Gottes Quelle leben, können wir unsere Zunge beherrschen und mit unseren Worten Segen bringen statt Zerstörung.

Diese Predigt behandelt die Macht der Zunge und ihre Auswirkungen auf das Leben von Gläubigen. Der Prediger beginnt mit dem historischen Beispiel des Großbrandes von Chicago 1871, bei dem ein kleines Feuer katastrophale Folgen hatte - als Illustration dafür, wie die kleine Zunge große Wirkung entfalten kann. Ausgehend vom Jakobusbrief Kapitel 3 wird herausgearbeitet, dass besonders Lehrer und Verkündiger eine große Verantwortung für ihre Worte tragen und einem strengeren Urteil unterliegen werden. Gleichzeitig wird betont, dass alle Menschen sich vielfach verfehlen und niemand perfekt ist. Die Predigt entfaltet das Thema anhand biblischer Bilder: Das Pferd mit Zaum, das Schiff mit Steuerruder und das zerstörerische Feuer verdeutlichen, wie ein kleines Organ den ganzen Menschen lenken kann. Die Zunge wird als 'Welt der Ungerechtigkeit' beschrieben, die von der Hölle selbst entzündet wird und Leben zerstören kann. Der Prediger betont den Widerspruch, dass aus demselben Mund Lob für Gott und Fluch über Menschen kommen. Die Lösung liegt darin, die richtige Quelle anzuzapfen - nämlich Gottes Herrlichkeit und sein neues Leben. Praktische Prüfkriterien werden gegeben: Ist das Gesprochene wahr, liebevoll und notwendig? Die Predigt schließt mit dem Aufruf zur Selbstprüfung und der Ermutigung, dass Jesus selbst den Wunsch hat, dass Gläubige aus seiner göttlichen Quelle leben.
Read more
Diese Predigt behandelt die Macht der Zunge und ihre Auswirkungen auf das Leben von Gläubigen. Der Prediger beginnt mit dem historischen Beispiel des Großbrandes von Chicago 1871, bei dem ein kleines Feuer katastrophale Folgen hatte - als Illustration dafür, wie die kleine Zunge große Wirkung entfalten kann. Ausgehend vom Jakobusbrief Kapitel 3 wird herausgearbeitet, dass besonders Lehrer und Verkündiger eine große Verantwortung für ihre Worte tragen und einem strengeren Urteil unterliegen werden. Gleichzeitig wird betont, dass alle Menschen sich vielfach verfehlen und niemand perfekt ist. Die Predigt entfaltet das Thema anhand biblischer Bilder: Das Pferd mit Zaum, das Schiff mit Steuerruder und das zerstörerische Feuer verdeutlichen, wie ein kleines Organ den ganzen Menschen lenken kann. Die Zunge wird als 'Welt der Ungerechtigkeit' beschrieben, die von der Hölle selbst entzündet wird und Leben zerstören kann. Der Prediger betont den Widerspruch, dass aus demselben Mund Lob für Gott und Fluch über Menschen kommen. Die Lösung liegt darin, die richtige Quelle anzuzapfen - nämlich Gottes Herrlichkeit und sein neues Leben. Praktische Prüfkriterien werden gegeben: Ist das Gesprochene wahr, liebevoll und notwendig? Die Predigt schließt mit dem Aufruf zur Selbstprüfung und der Ermutigung, dass Jesus selbst den Wunsch hat, dass Gläubige aus seiner göttlichen Quelle leben.

Main Topics (5)

1. Lehrer: Hoher Anspruch, raue Wirklichkeit

  • • Lehrer und Verkündiger werden an strengeren Maßstäben gemessen und empfangen ein strengeres Urteil
  • • Wir alle verfehlen uns vielfach - niemand ist perfekt
  • • Die Herausforderung besteht darin, das zu leben, was wir lehren und verkündigen
  • • Leiter, die ihre Schwächen kennen und ehrlich damit umgehen, bleiben meist länger im Amt
  • • Für jedes unnütze Wort müssen wir am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen

2. Die Zunge: Klein, aber mit großer Wirkung

  • • Drei Beispiele verdeutlichen die Macht der Zunge: Pferd mit Zaum, Schiff mit Steuerruder, kleines Feuer
  • • Ein kleiner Zaum lenkt ein ganzes Pferd - so kann die Zunge unser ganzes Leben in eine Richtung lenken
  • • Ein kleines Steuerruder bestimmt die Richtung eines großen Schiffes
  • • Ein kleines Feuer kann verheerende Auswirkungen haben, wie das Beispiel des Brandes von Chicago 1871
  • • Die Zunge ist klein, rühmt sich aber großer Dinge

3. Die Zunge: Eine Macht, die Leben zerstören kann

  • • Die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit, von der Hölle in Brand gesteckt
  • • Der Mensch kann viele wilde Tiere bändigen, aber die eigene Zunge kann kein Mensch bezwingen
  • • Die Zunge ist ein unbändiges Übel, voll tödlichen Giftes
  • • Worte können wie Waffen sein und andere verletzen
  • • Freundschaften können vergiftet, Gemeinden zerstört und Menschen bis ins Grab entzweit werden
  • • In der medialen Welt können Menschen durch geschriebene Worte diffamiert und zerstört werden

4. Entscheidend ist die Quelle

  • • Mit der Zunge loben wir Gott und verfluchen Menschen - aus einem Mund geht Loben und Fluchen hervor
  • • Eine Quelle kann nicht gleichzeitig Süßes und Bitteres hervorbringen
  • • Ein Feigenbaum kann keine Oliven tragen - so soll unsere Zunge eindeutig Gott zugeordnet sein
  • • Unsere Worte spiegeln unsere Lebensquelle wider
  • • Veränderung beginnt, wenn wir unsere Zunge Gottes Macht unterordnen
  • • Jesus wünscht, dass wir aus seiner Quelle leben und seine Herrlichkeit sehen
  • • Nur Gott kann die Zunge unter Kontrolle bringen

5. Das Verhältnis zwischen Glaube und Werke

  • • Der Glaube ohne Werke ist tot - wie der Leib ohne Geist tot ist
  • • Die Zunge ist ein Werkzeug, das den Glauben unterstützen oder durchstreichen kann
  • • Wahrer Glaube zeigt sich nicht nur im Reden, sondern in den Werken
  • • Manchmal ist praktischer Dienst wichtiger als nur zu beten oder zu reden
  • • Die Zunge ist ein Ventil dafür, was in unserem Herzen ist

Biblical Foundations

Direct Quotes

Jakobus 2,14

Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben und hat doch keine Werke? Kann ihn denn dieser Glaube retten?

Jakobus 2,26

Denn gleich wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne die Werke tot.

Jakobus 3,1-2a

Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein strengeres Urteil empfangen werden, denn wir alle verfehlen uns vielfach.

Jakobus 3,2b

Wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.

Jakobus 3,3

Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib.

Jakobus 3,4

Siehe auch die Schiffe, so groß sind sie und so rau die Winde auch sein mögen, die sie treiben, sie werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht des Steuermanns will.

Jakobus 3,5a

So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge.

Jakobus 3,6

Die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unseren Gliedern gesetzt; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und ist selbst von der Hölle in Brand gesteckt.

Jakobus 3,7-8

Denn jede Art der vielen wilden Tiere und Vögel, der Reptilien und Meerestiere wird bezwungen und ist bezwungen worden von der menschlichen Natur. Die Zunge aber kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel, voll tödlichen Giftes.

Jakobus 3,9-10

Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes gemacht sind. Aus einem und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. Das, liebe Brüder, soll nicht so sein.

Jakobus 3,11

Sprudelt auch eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervor?

Jakobus 3,12

Kann auch, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen oder ein Weinstock Feigen? So kann auch eine Quelle nicht salziges und süßes Wasser geben.

1. Korinther 4,3-5

Mir aber ist das Geringste, dass von euch oder von einem menschlichen Gerichtstag beurteilt werde, auch beurteile ich mich nicht selbst, denn ich bin mir nichts bewusst, aber damit bin ich nicht gerechtfertigt, sondern der Herr ist es, der mich beurteilt. Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finsteren Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird. Und dann wird jedem das Lob von Gott zuteil werden.

Römer 2,21.24

Nun also, du lehrst andere, dich selbst aber lehrst du nicht. Du verkündigst, man solle nicht stehlen und stielst selber. Denn der Name Gottes wird um euretwillen gelästert unter den Heiden.

Matthäus 12,36-37

Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.

Psalm 139,23-24

Erforsche mich, oh Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne, wie ich es meine. Und sieh, ob ich auf bösem Weg bin und leite mich auf dem ewigen Weg.

2. Petrus 2,14

Dabei haben sie, also die Verführer, Augen voller Ehebruch. Sie hören nie auf zu sündigen, locken die unbefestigten Seelen an sich. Sie haben ein Herz, das geübt ist in Habsucht und sind Kinder des Fluchs.

Matthäus 15,11

Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern das, was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.

Psalm 141,3

Herr, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen.

Psalm 19,15

Mögen die Worte, die ich spreche und die Gedanken, die mein Herz ersinnt, dir gefallen, Herr, mein Fels und mein Erlöser.

Matthäus 15,18-19

Was jedoch aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen. Und diese Dinge sind es, die den Menschen unrein machen. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Aussagen, Verleumdungen.

Johannes 17,24

Vater, ich will, dass wo ich bin auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast. Denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.

Additional references

  • → Psalm 52,6
  • → Psalm 32,9

Practical Application (5)

  • 1 Dreifache Prüfung der Worte: Bevor wir etwas aussprechen, sollten wir prüfen: Ist es wahr? Ist es liebevoll? Ist es wirklich notwendig? Diese dreifache Prüfung hilft uns, unsere Worte bewusst zu wählen.
  • 2 Gebet für die Beherrschung der Zunge: Bete täglich wie der Psalmist: 'Herr, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen.' Nur durch Gottes Hilfe können wir unsere Zunge wirklich beherrschen.
  • 3 Selbstprüfung der Lebensquelle: Frage dich regelmäßig: Welche Quellen zapfe ich in meinem Alltag an? Ist es Gottes Wort oder sind es weltliche Einflüsse? Entscheide bewusst, aus welcher Quelle du leben möchtest.
  • 4 Ehrlichkeit über eigene Fehler: Gestehe dir und anderen ein, dass du nicht perfekt bist und Fehler machst. Lebe von der Vergebung und nehme sie in Anspruch, wenn du mit deinen Worten schuldig wirst.
  • 5 Übereinstimmung von Worten und Taten: Prüfe, ob dein äußerer Zustand und deine Handlungen mit deinem inneren Zustand übereinstimmen. Können Menschen anhand deiner Worte und Taten Gottes Herrlichkeit sehen und einen Unterschied zu Nichtgläubigen erkennen?

Daily bites from the week of February 18

  1. Day 1 of 7 · February 18 Die kleine Zunge – große Wirkung

    Der Große Brand von Chicago 1871 begann mit einer kleinen Flamme – und führte zu katastrophalen Folgen. Diese historische Katastrophe erinnert uns daran, wie etwas Kleines Großes bewirken kann. Genauso verhält es sich mit unserer Zunge. Jakobus warnt uns: 'Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein strengeres Urteil empfangen werden. Denn wir alle verfehlen uns vielfach.' Die Zunge ist ein kleines Organ, doch ihre Auswirkungen auf unser Leben und unsere Beziehungen sind enorm. Worte können aufbauen oder zerstören, heilen oder verletzen, Frieden stiften oder Chaos entfachen. Besonders diejenigen, die andere lehren oder leiten, tragen eine große Verantwortung für das, was sie sagen. Doch niemand ist perfekt – wir alle stolpern und verfehlen uns. Die gute Nachricht: Gott kennt unsere Schwächen und bietet uns Vergebung und Veränderung an.

    Jakobus 3,1-2

    Prayer

    Bitte Gott, dir bewusst zu machen, welche Macht deine Worte haben, und schenke ihm die Kontrolle über deine Zunge.

    Reflect

    In welchen Situationen fällt es dir besonders schwer, deine Worte zu kontrollieren?

  2. Day 2 of 7 · February 19 Lehrer unter besonderer Verantwortung

    Jakobus richtet seine Warnung zunächst an die Lehrer: Sie werden 'ein strengeres Urteil empfangen'. Das gilt nicht nur für Prediger und Bibellehrer, sondern für alle, die andere unterweisen – auch Eltern und Schullehrer. Wer Gottes Wahrheit vertritt, darf nicht mit seinem eigenen Verhalten im Widerspruch dazu stehen. Die Gefahr für Leiter besteht darin, sich selbst nicht einzugestehen, dass sie Fehler haben. Doch Leiter, die ihre Schwächen kennen und ehrlich damit umgehen, bleiben meist lange im Dienst. Es ist keine Schande zuzugeben: 'Ich bin nicht perfekt, ich brauche auch Veränderung.' Wenn unsere Kinder uns auf Widersprüche hinweisen, können wir gemeinsam um Vergebung bitten, anstatt uns zu rechtfertigen. Die raue Wirklichkeit ist: Wir alle verfehlen uns vielfach. Doch diese Erkenntnis sollte uns nicht entmutigen, sondern zu Demut und Abhängigkeit von Gott führen.

    Jakobus 3,1

    Prayer

    Danke Gott für seine Geduld mit deinen Unvollkommenheiten und bitte ihn um ein demütiges Herz.

    Reflect

    Bist du bereit, deine eigenen Fehler und Schwächen ehrlich vor dir selbst und anderen zuzugeben?

  3. Day 3 of 7 · February 20 Drei Bilder für die Macht der Zunge

    Jakobus nutzt drei eindrückliche Bilder: das Pferd mit Zaum, das Schiff mit Steuerruder und das zerstörerische Feuer. Ein kleiner Zaum im Maul eines Pferdes lenkt dessen ganze Kraft. Ein winziges Steuerruder bestimmt die Richtung eines riesigen Schiffes. Und ein kleines Feuer kann einen verheerenden Brand auslösen. Diese Vergleiche zeigen: Die Zunge ist zwar klein, aber sie hat enorme Macht, unser ganzes Leben in eine bestimmte Richtung zu lenken – zum Guten oder zum Schlechten. Gott hat uns Verstand gegeben, damit wir – anders als Tiere – unsere Zunge bewusst steuern können. Doch allzu oft gleichen wir einem Pferd ohne Zaum oder einem Schiff ohne Ruder. Die Frage ist nicht, ob unsere Worte Wirkung haben – das tun sie immer. Die Frage ist: In welche Richtung lenken sie unser Leben und das Leben anderer?

    Jakobus 3,3-5

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, deine Zunge bewusst in die richtige Richtung zu lenken.

    Reflect

    Welche Richtung gibst du deinem Leben durch deine Worte – führen sie dich näher zu Gott oder weiter weg?

  4. Day 4 of 7 · February 21 Die Zunge – ein unbändiges Übel

    Jakobus wird drastisch: 'Die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit, von der Hölle in Brand gesteckt.' Menschen können wilde Tiere bändigen – Elefanten, Löwen, Schlangen – aber 'die Zunge kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel, voll tödlichen Giftes.' Worte können vergiften wie ein Schlangenbiss. Sie können Freundschaften zerstören, Gemeinden spalten und Menschen ins Grab bringen. In der heutigen Zeit, wo jeder schnell etwas in sozialen Medien schreiben kann, ist diese Warnung aktueller denn je. Kinder und Jugendliche schreiben in Chats Dinge, die sie nie persönlich sagen würden – und zerstören damit Menschenleben. Die nüchterne Wahrheit: Aus eigener Kraft können wir unsere Zunge nicht bändigen. Die menschliche Natur hat weder die Fähigkeit noch die Kraft dazu. Nur Gott kann dieses winzige Glied unter Kontrolle bringen.

    Jakobus 3,6-8

    Prayer

    Bekenne Gott deine Hilflosigkeit und bitte ihn, die Kontrolle über deine Zunge zu übernehmen.

    Reflect

    Hast du schon einmal erlebt, wie Worte – deine eigenen oder die anderer – bleibenden Schaden angerichtet haben?

  5. Day 5 of 7 · February 22 Der Widerspruch: Lob und Fluch aus einem Mund

    'Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem Bild Gottes gemacht sind. Aus einem und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. Das soll nicht so sein, meine Brüder.' Jakobus deckt einen schmerzlichen Widerspruch auf: Dieselbe Zunge, die Gott preist, verletzt Menschen. Wenn alles gut läuft, fällt es leicht, die Zunge im Zaum zu halten. Doch wenn wir enttäuscht, überfordert oder gestresst sind, zeigt sich, wes Geistes Kinder wir wirklich sind. Denke an einen turbulenten Sonntagmorgen: Wie schnell kann man in Eile oder unter Druck aus sich herausgehen und andere mit Worten verletzen? Selbst am selben Tag, an dem wir später Gott im Gottesdienst loben. Diese Inkonsequenz ist nicht akzeptabel. Die Zunge, die den Herrn preist, soll Menschen helfen, nicht verletzen.

    Jakobus 3,9-10

    Prayer

    Bitte Gott um Konsequenz in deinen Worten – sowohl ihm als auch Menschen gegenüber.

    Reflect

    Gibt es einen Widerspruch zwischen deinem Reden über Gott und deinem Reden über Menschen?

  6. Day 6 of 7 · February 23 Die Quelle bestimmt die Qualität

    'Sprudelt auch eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervor? Kann auch, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen oder ein Weinstock Feigen? So kann auch eine Quelle nicht salziges und süßes Wasser geben.' Entscheidend ist die Quelle, aus der wir leben. Unsere Worte spiegeln unsere Lebensquelle wider. Wenn unser Herz mit Gottes Liebe und Herrlichkeit gefüllt ist, werden auch unsere Worte davon zeugen. Jesus selbst sagt: 'Was aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen.' Welche Quellen zapfst du in deinem Alltag an? Den Fernseher? Belanglose Gespräche? Negative Gedanken? Oder die göttliche Quelle durch Gebet und Gottes Wort? Eine Quelle hat nur eine Qualität – sie kann nicht gleichzeitig süß und bitter sein. Christen sollen durch ihre Worte eindeutig dem liebenden Vater Jesu Christi zugeordnet werden können.

    Jakobus 3,11-12

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, täglich aus seiner göttlichen Quelle zu trinken und daraus zu leben.

    Reflect

    An welcher Quelle bist du wirklich angedockt – und wie zeigt sich das in deinen Worten?

  7. Day 7 of 7 · February 24 Praktische Schritte zur Veränderung

    Wie können wir unsere Zunge praktisch im Zaum halten? Drei Prüfkriterien helfen: Ist das, was ich sagen will, wahr? Ist es liebevoll? Ist es notwendig? Diese Filter bewahren uns vor vielen unnötigen oder schädlichen Worten. Der Psalmist betet: 'Herr, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen.' Gebet ist eine mächtige Waffe gegen die unbändige Zunge. Ein anderer Psalm ermutigt: 'Mögen die Worte, die ich spreche, und die Gedanken, die mein Herz ersinnt, dir gefallen, Herr, mein Fels und mein Erlöser.' Jesus betet in Johannes 17,24: 'Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen.' Der Wunsch Jesu für dein Leben ist, dass du aus seiner Quelle lebst – seiner göttlichen Herrlichkeit. Diese Quelle anzuzapfen ist keine Option, sondern Notwendigkeit für ein Leben, das Gott ehrt.

    Psalm 141,3

    Prayer

    Bete täglich: 'Herr, stelle eine Wache an meinen Mund' und bitte um Kraft, aus seiner Quelle zu leben.

    Reflect

    Welchen konkreten Schritt wirst du diese Woche unternehmen, um deine Worte bewusster zu wählen?