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Ev. Freikirche Kreuzheide

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Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

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Daily Bite
Day 2 of 7

Jesus gab Beliebtheit für Wahrheit auf

From the sermon “Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide” of October 26

In Johannes 6 lesen wir von einem dramatischen Wendepunkt: Jesus predigt in Kapernaum vor einer riesigen Menge – auf der Erfolgswelle seiner Wundertaten. Doch dann mutet er seinen Zuhörern unbequeme, irritierende Aussagen zu. Das Ergebnis? Viele verlassen ihn auf der Stelle. Jesus zeigt damit, dass er kein Hampelmann ist, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse macht. Er hatte Zehntausende Nachfolger und war beliebt – aber beides gab er zugunsten der Wahrheit auf. Diese Begebenheit hält uns allen einen Spiegel vor: Wie schnell folgen wir Jesus nur, wenn er unsere Bäuche und Konten voll macht! Jesus durchschaut unsere egoistischen Motive. Für uns als Gemeinde bedeutet das: Beliebtheit bei den Menschen darf nicht unser Antrieb sein. Die Größe einer Gemeinde macht sie nicht automatisch zu einer guten Gemeinde. Wenn wir nach Applaus streben, werden wir unweigerlich das Evangelium beschneiden und unbequeme Wahrheiten weglassen.

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In Johannes 6 lesen wir von einem dramatischen Wendepunkt: Jesus predigt in Kapernaum vor einer riesigen Menge – auf der Erfolgswelle seiner Wundertaten. Doch dann mutet er seinen Zuhörern unbequeme, irritierende Aussagen zu. Das Ergebnis? Viele verlassen ihn auf der Stelle. Jesus zeigt damit, dass er kein Hampelmann ist, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse macht. Er hatte Zehntausende Nachfolger und war beliebt – aber beides gab er zugunsten der Wahrheit auf. Diese Begebenheit hält uns allen einen Spiegel vor: Wie schnell folgen wir Jesus nur, wenn er unsere Bäuche und Konten voll macht! Jesus durchschaut unsere egoistischen Motive. Für uns als Gemeinde bedeutet das: Beliebtheit bei den Menschen darf nicht unser Antrieb sein. Die Größe einer Gemeinde macht sie nicht automatisch zu einer guten Gemeinde. Wenn wir nach Applaus streben, werden wir unweigerlich das Evangelium beschneiden und unbequeme Wahrheiten weglassen.

Johannes 6
Prayer

Danke Jesus, dass er nicht den einfachen, beliebten Weg gegangen ist. Bitte ihn um Mut zur Wahrheit in deinem Leben.

Reflect

In welchen Bereichen meines Glaubenslebens versuche ich, unbequeme Wahrheiten zu vermeiden?

Recording from September 6, 2026

Sermon

Jesus verändert wie wir Arbeiten - Only Jesus T. 8 - Kol 3:23 | Michael Otto | Freikirche Kreuzheide

Sunday, September 6, 2026
Kolosser 3,22-4,1
Key Point

Die Predigt zeigt, dass Arbeit ein göttlicher Auftrag ist und wir alles, was wir tun, von ganzem Herzen für Jesus tun sollen, nicht für Menschen. Unsere Arbeit wird dadurch zu Gottesdienst, unabhängig davon, wie bedeutend oder unbedeutend sie in den Augen der Welt erscheint. Dabei dürfen wir nicht vergessen, auch Ruhepausen einzulegen, wie Gott es uns vorgemacht hat.

Der Redner reflektiert über Steve Jobs' berühmte Stanford-Rede von 2005 über Leidenschaft in der Arbeit und stellt diesem säkularen Ansatz eine christliche Perspektive gegenüber. Anhand von Kolosser 3:22 bis 4:1 entwickelt er fünf zentrale Gedanken darüber, wie Christen mit Arbeit umgehen sollten. Der Text behandelt das sensible Thema der Sklaverei im biblischen Kontext und überträgt die Prinzipien auf moderne Arbeitsverhältnisse. Die fünf Hauptgedanken sind: (1) Arbeit ist Gottes Auftrag seit der Schöpfung, (2) wir müssen akzeptieren, dass Arbeit mühsam ist (Folge des Sündenfalls), (3) wir sollen von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft arbeiten, (4) wir arbeiten letztlich für den Herrn und nicht für Menschen, und (5) wir brauchen ausreichend Ruhepausen nach Gottes Vorbild. Der Redner betont, dass jede Aufgabe - ob groß oder klein, angesehen oder unbemerkt - Gottesdienst sein kann, wenn sie für Jesus getan wird. Die Botschaft schließt mit der Ermutigung, dass man keinen Traumjob finden muss, um mit ganzem Herzen zu arbeiten, sondern jede Aufgabe für Jesus mit voller Kraft tun kann.
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Der Redner reflektiert über Steve Jobs' berühmte Stanford-Rede von 2005 über Leidenschaft in der Arbeit und stellt diesem säkularen Ansatz eine christliche Perspektive gegenüber. Anhand von Kolosser 3:22 bis 4:1 entwickelt er fünf zentrale Gedanken darüber, wie Christen mit Arbeit umgehen sollten. Der Text behandelt das sensible Thema der Sklaverei im biblischen Kontext und überträgt die Prinzipien auf moderne Arbeitsverhältnisse. Die fünf Hauptgedanken sind: (1) Arbeit ist Gottes Auftrag seit der Schöpfung, (2) wir müssen akzeptieren, dass Arbeit mühsam ist (Folge des Sündenfalls), (3) wir sollen von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft arbeiten, (4) wir arbeiten letztlich für den Herrn und nicht für Menschen, und (5) wir brauchen ausreichend Ruhepausen nach Gottes Vorbild. Der Redner betont, dass jede Aufgabe - ob groß oder klein, angesehen oder unbemerkt - Gottesdienst sein kann, wenn sie für Jesus getan wird. Die Botschaft schließt mit der Ermutigung, dass man keinen Traumjob finden muss, um mit ganzem Herzen zu arbeiten, sondern jede Aufgabe für Jesus mit voller Kraft tun kann.

Main Topics (5)

1. Arbeit als Auftrag Gottes

  • • Arbeit ist keine weltliche, unnütze Idee, sondern Gottes Konzept
  • • Schon im Paradies gab Adam den Auftrag, den Garten zu bebauen und zu bewahren (1. Mose 2,15)
  • • Wir sind nach Gottes Ebenbild geschaffen - Gott ist ein Schöpfer und Gestalter
  • • Arbeit betrifft alle Lebensphasen: Schule, Studium, Beruf, Familie, Ehrenamt, Rente
  • • Menschen brauchen eine Aufgabe, sonst geht es ihnen nicht gut

2. Arbeit ist mühsam geworden

  • • Durch den Sündenfall wurde der Erdboden verflucht - Arbeit wurde mühsam
  • • Dornen und Disteln wachsen - im Schweiße des Angesichts sollen wir arbeiten
  • • Jeder hat seine eigenen 'Dornen': schwierige Aufgaben, Prüfungen, nervige Tätigkeiten
  • • Wir sollten akzeptieren, dass Arbeit in dieser gefallenen Welt mühsam ist
  • • Die Illusion, dass es später leichter wird, ist trügerisch

3. Von ganzem Herzen arbeiten

  • • Kolosser 3,23 fordert auf, von Herzen zu arbeiten, mit Eifer und Freude
  • • Prediger 9,10: 'Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tu mit deiner ganzen Kraft'
  • • Keine Halbherzigkeit - wenn wir etwas tun, dann richtig
  • • Das Beispiel der Ameise in Sprüche 6: fleißig sein ohne Aufseher
  • • Fleiß und Engagement sollen Eigenschaften sein, die man mit Christen verbindet

4. Für den Herrn arbeiten, nicht für Menschen

  • • Das ist die Erkenntnis, die den Unterschied macht: Wir arbeiten für Jesus
  • • Auch der Job ist Dienst für den Herrn - die ganze Woche ist Gottesdienst
  • • 1. Korinther 10,31: 'Ob ihr esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes'
  • • Martin Luther: Die ganze Welt soll voll Gottesdienst sein - nicht nur in der Kirche
  • • Entscheidend ist nicht, was wir tun, sondern mit welcher inneren Haltung
  • • Selbst kleine und unbemerkte Aufgaben sind wertvoll für Gott
  • • Beispiel der Reinigungskraft: 'Ich fege jetzt sogar unter den Fußmatten'

5. Ruhe und Balance

  • • Auch wenn wir von ganzem Herzen arbeiten, brauchen wir Ruhepausen
  • • Gott selbst ruhte am siebten Tag und heiligte den Sabbat
  • • Das Sabbatgebot gilt für alle: Menschen und sogar Tiere
  • • Wir brauchen Ruhe, um Kraft zu tanken - wie eine Axt, die geschärft werden muss
  • • Balance zwischen Arbeit und Ruhe ist wichtig
  • • Zeit für Gott, Gemeinschaft und persönliche Erholung einplanen
  • • Frage: Wie kann unser Geist zur Ruhe kommen in der digitalen Welt?

Biblical Foundations

Direct Quotes

Kolosser 3,22-4,1

Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Herrn. Nicht in Augendienerei als Menschengefällige, sondern in Einfalt des Herzens, den Herrn fürchtend. Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht für Menschen. Da ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet. Ihr dient dem Herrn Christus, denn wer Unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, dass er getan hat und da ist kein Ansehen der Person. Ihr Herren, gewährt euren Sklaven, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt.

1. Mose 2,15

Und Gott, der Herr nahm den Menschen, setzte ihn in den Garten, damit er ihn bebaue und bewahre.

2. Thessalonicher 3

Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies. Wenn jemand nicht arbeiten will, dann soll er auch nicht essen. Wir hören nämlich, dass etliche von euch unordentlich wandeln und nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben.

1. Mose 3

Und zu Adam sprach er, weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und vom Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen. So sei der Erdboden verflucht um deinetwillen. Mit Mühe sollst du dich davon nähren, dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen. Du sollst das Gewächs des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen, denn du bist Staub und zu Staub wirst du wieder zurückkehren.

Prediger 9,10

Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tu mit deiner ganzen Kraft.

Sprüche 6,6-11

Nimm dir ein Beispiel an der Ameise, du Faulpelz. Lerne von ihr und werde weise. Obwohl sie kein Anführer, Aufseher oder Herrscher hat, arbeitet sie trotzdem den ganzen Sommer über und sammelt Nahrung für den Winter. Aber du Faulpelz, wie lange willst du noch schlafen? Wach endlich auf. Wenn du noch ein wenig länger schläfst, da ein kleines Nickerchen, dort eine kurze Ruhepause, dann wird die Armut dich überfallen wie ein Wegelagerer und die Not über dich hereinbrechen wie ein bewaffneter Räuber.

1. Korinther 10,31

Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.

Römer 12,1

Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges Gott wohlgefälliges Opfer. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

2. Mose 20 (Sabbatgebot)

Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun. Weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Additional references

  • → Kolosser 3,23
  • → Psalm 23

Practical Application (6)

  • 1 Erkenne Arbeit als göttlichen Auftrag: Verstehe, dass jede Aufgabe, die du hast - ob in Schule, Studium, Beruf, Familie oder Ehrenamt - ein Auftrag Gottes ist. Es ist keine weltliche Pflicht, sondern Teil deiner Berufung als Mensch nach Gottes Ebenbild.
  • 2 Akzeptiere die Mühsal: Höre auf, darauf zu warten, dass Arbeit irgendwann leicht wird. Akzeptiere, dass 'Dornen und Disteln' Teil unserer gefallenen Welt sind und dass Arbeit manchmal anstrengend ist - das ist normal.
  • 3 Arbeite von ganzem Herzen: Tue alles mit ganzer Kraft und Engagement, keine Halbherzigkeit. Frage dich: Arbeite ich so, dass Menschen erkennen können, dass ich Christ bin? Auch kleine Details zählen - wie unter den Fußmatten zu fegen.
  • 4 Arbeite für Jesus, nicht für Menschen: Ändere deine Perspektive: Du arbeitest letztlich für den Herrn, nicht für deinen Chef oder andere Menschen. Das gibt auch unscheinbaren Aufgaben Sinn und Wert vor Gott.
  • 5 Plane bewusst Ruhepausen ein: Nimm das Sabbatgebot ernst und finde eine gute Balance zwischen Arbeit und Ruhe. Schaffe Zeit, um in Gottes Gegenwart Kraft zu tanken - vielleicht in der Natur, beim Spaziergang oder bewusst bildschirmfrei.
  • 6 Prüfe deine Work-Life-Balance: Frage dich ehrlich: Kippt meine Balance eher in Richtung zu viel oder zu wenig Arbeit? Justiere entsprechend nach und erinnere dich daran, dass Gott selbst das Vorbild für Ruhe gegeben hat.

Daily bites from the week of September 7

  1. Day 1 of 7 · September 7 Arbeit ist Gottes gute Idee

    Steve Jobs forderte Studenten auf, ihre Leidenschaft zu finden und daran zu arbeiten. Doch die christliche Perspektive auf Arbeit geht tiefer: Arbeit ist keine weltliche Erfindung, sondern Gottes Auftrag von Anfang an. Schon im Garten Eden erhielt Adam den Auftrag, den Garten zu 'bebauen und bewahren'. Das war vor dem Sündenfall – Arbeit gehört zum Paradies! Wir sind nach Gottes Ebenbild geschaffen, und Gott ist ein Schöpfer, der Dinge gestaltet. Diese kreative, gestaltende Kraft hat er auch in uns gelegt. Ob du zur Schule gehst, studierst, berufstätig bist, dich um Familie kümmerst oder im Ruhestand bist – du hast einen 'Garten zu bebauen'. Jede Aufgabe, die Gott dir anvertraut hat, ist wertvoll. Menschen brauchen eine Aufgabe, um wirklich aufzublühen. Arbeit ist nicht unnütz, sondern hat einen Wert, weil Gott selbst sie uns aufgetragen hat.

    1. Mose 2,15

    Prayer

    Danke Gott dafür, dass er dir Aufgaben und Fähigkeiten gegeben hat. Bitte ihn, dir zu helfen, deine Arbeit als seinen Auftrag zu sehen.

    Reflect

    Welchen 'Garten' hat Gott dir gegeben, den du bebauen sollst? Wie verändert es deine Einstellung, wenn du deine Aufgaben als Gottes Auftrag siehst?

  2. Day 2 of 7 · September 8 Wenn Disteln und Dornen wachsen

    Arbeit ist Gottes gute Idee – aber warum ist sie dann oft so mühsam? Die Antwort finden wir in 1. Mose 3: Als die Menschen die Beziehung zu Gott zerbrachen, wurde der Erdboden verflucht. 'Dornen und Disteln soll er dir tragen' und 'im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen'. Diese Disteln und Dornen sehen heute unterschiedlich aus: nervige Matheaufgaben, anstrengende Prüfungsphasen, Aufgaben im Job, die keine Freude machen, oder wirtschaftliche Schwierigkeiten. Jeder von uns kennt seine eigenen Dornen. Wir leben oft in der Illusion, dass es leichter wird, wenn wir nur die nächste Hürde überwunden haben. Doch die Wahrheit ist: Wir leben in einer gefallenen Welt, wo Disteln und Dornen zum Leben gehören. Ein wichtiger Schritt ist, dies zu akzeptieren. Dennoch bleibt wahr: Arbeit ist Gottes Auftrag und hat Wert – trotz aller Mühsal.

    1. Mose 3,17-19

    Prayer

    Gib Gott die mühsamen Aspekte deiner Arbeit ab. Bitte ihn um Kraft und Ausdauer, auch wenn es schwierig wird.

    Reflect

    Welche 'Disteln und Dornen' begegnen dir gerade in deiner Arbeit? Wie kannst du diese akzeptieren, ohne dich davon entmutigen zu lassen?

  3. Day 3 of 7 · September 9 Mit ganzer Kraft – kein Halbherzigkeit

    In Kolosser 3,23 steht die klare Aufforderung: 'Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht für Menschen.' Andere Übersetzungen sagen: 'mit Eifer und Freude' oder 'mit Power und Drive'. Jüngere würden vielleicht sagen: 'voll am hasseln und durchgrinden'! Der Prediger sagt es so: 'Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tu mit deiner ganzen Kraft' (Prediger 9,10). Keine Halbherzigkeit – wenn wir etwas tun, dann richtig. Die Sprüche fordern uns sogar auf, von der Ameise zu lernen, die fleißig den ganzen Sommer arbeitet, ohne dass jemand sie antreiben muss. Fleißig sein, Dinge mit ganzer Kraft tun – das sollen Eigenschaften sein, die man mit uns als Christen verbindet. Nicht aus Pflichterfüllung oder Menschengefälligkeit, sondern aus einem tieferen Grund, den wir morgen betrachten werden.

    Kolosser 3,23

    Prayer

    Bitte Gott um neue Motivation und Energie, deine Aufgaben nicht halbherzig, sondern mit ganzer Kraft anzugehen.

    Reflect

    Gibt es Bereiche in deinem Leben, wo du mit Halbherzigkeit arbeitest? Was würde sich ändern, wenn du diese Aufgaben mit ganzer Kraft angehen würdest?

  4. Day 4 of 7 · September 10 Für den Herrn, nicht für Menschen

    Warum sollen wir von ganzem Herzen arbeiten? Die Antwort steht in Kolosser 3,23: 'als für den Herrn, nicht für Menschen'. Das ist die Erkenntnis, die den Unterschied macht. Dein Job, deine Aufgaben – alles ist Dienst für den Herrn. Paulus schreibt: 'Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes' (1. Korinther 10,31). Selbst grundlegende Dinge wie Essen, Trinken – oder Arbeiten – sind Gottesdienst. Martin Luther sagte: 'Die ganze Welt soll voll Gottesdienstes sein. Nicht allein in der Kirche, sondern auch im Haus, in der Küche, im Keller, in der Werkstatt, auf dem Felde.' Entscheidend ist nicht, was wir tun, sondern mit welcher inneren Haltung: Tun wir es für Jesus? Das gibt selbst den kleinsten, unbemerktesten Aufgaben einen Sinn. Die Sklaven, an die Paulus schrieb, hatten kein Ansehen – doch er versprach ihnen das Erbe vom Herrn. Für Gott zählen andere Maßstäbe.

    Kolosser 3,23-24

    Prayer

    Bitte Jesus, dir jeden Tag neu bewusst zu machen, dass du für ihn arbeitest – nicht für Menschen.

    Reflect

    Wie würde sich deine Einstellung zu deiner Arbeit ändern, wenn du dir bewusst machst, dass du letztlich für Jesus arbeitest?

  5. Day 5 of 7 · September 11 Unter den Fußmatten kehren

    Eine Reinigungskraft kam neu zum Glauben. Als sie gefragt wurde, woran man erkennt, dass sie Christin geworden ist, antwortete sie: 'Ich fege jetzt sogar unter den Fußmatten. Vorher habe ich den Dreck einfach darunter gefegt.' Kleiner, aber feiner Unterschied! Wenn wir unsere Arbeit für Jesus machen, machen wir sie so gut wir können – selbst wenn niemand es kontrolliert, selbst wenn es keiner mitbekommt. Es geht nicht um Perfektion oder darum, uns etwas zu beweisen, sondern um die innere Haltung. Deine Aufgaben bekommen dadurch einen Sinn, den sie sonst nicht hätten. Selbst wenn du dir klein und unbedeutend vorkommst nach den Maßstäben der Welt – für den Herrn ist deine Arbeit wertvoll. Umgekehrt gilt auch: Wenn wir uns auf unseren tollen Job etwas einbilden, aber alles aus Selbstsucht tun, legt Gott andere Maßstäbe an. Es geht um das Herz, nicht um den Status.

    Kolosser 3,23

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, auch die kleinen, unbeachteten Aufgaben mit Sorgfalt für ihn zu tun.

    Reflect

    Gibt es Aufgaben in deinem Leben, bei denen du bisher 'den Dreck unter die Fußmatte gekehrt' hast? Was würde sich ändern?

  6. Day 6 of 7 · September 12 Ruhe gehört dazu

    Von ganzem Herzen arbeiten, mit ganzer Kraft, für den Herrn – heißt das ununterbrochen arbeiten? Nein! Wir brauchen ausreichend Ruhepausen. Auch Gott ruhte am siebten Tag, und er gebot: 'Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn.' Gott weiß, dass wir Ruhe brauchen. Wenn wir jeden Tag Bäume fällen, wird irgendwann die Axt stumpf. Wir brauchen Zeit, die Axt nachzuschleifen. Es geht um eine gute Balance. Wenn wir meinen, wir brauchen das nicht, wird das nicht lange gut gehen. Wie ernst nehmen wir dieses Gebot zur Ruhe? Kann unser Geist wirklich zur Ruhe kommen, wenn wir jede freie Minute auf einen Bildschirm schauen? Wir brauchen Zeit in Gottes Gegenwart – vielleicht in der Natur, beim Spaziergang, beim Radfahren. Dort können wir auftanken und Kraft schöpfen.

    2. Mose 20,8-11

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, bewusst Ruhezeiten einzuplanen, um ihm zu begegnen und Kraft zu tanken.

    Reflect

    Wie ist deine Balance zwischen Arbeit und Ruhe? Wo findest du am besten Ruhe in der Gegenwart Gottes?

  7. Day 7 of 7 · September 13 Kein Traumjob nötig

    Steve Jobs sagte: 'Finde was du liebst und tu das mit ganzer Leidenschaft.' Was hätte Paulus in einer Rede an Absolventen gesagt? Vielleicht: 'Folge Jesus und arbeite von ganzem Herzen für ihn.' Der entscheidende Unterschied: Du musst nicht erst einen Traumjob finden, um von ganzem Herzen zu arbeiten. Du kannst jede Aufgabe – die kleinen, die großen, die selbst gewählten oder die dir zugefallenen – von Herzen tun, mit ganzer Kraft, auch wenn es manchmal mühsam ist. Warum? Weil du es letztlich für Jesus tust. Arbeit ist Gottes Auftrag seit der Schöpfung. Ja, sie ist mühsam geworden durch den Sündenfall. Aber wenn wir sie von ganzem Herzen für den Herrn tun – nicht für Menschen – bekommt selbst die unscheinbarste Aufgabe ewigen Wert. Das ist die christliche Perspektive auf Arbeit: nicht Selbstverwirklichung, sondern Gottesdienst im Alltag.

    Kolosser 3,23

    Prayer

    Danke Jesus, dass du jeder Aufgabe Sinn gibst. Hilf mir diese Woche, alles von Herzen für dich zu tun.

    Reflect

    Wie verändert diese Woche deine Sicht auf Arbeit? Was möchtest du konkret anders angehen, weil du es für Jesus tust?