EF Meinerzhagen
Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.
Daily Bite Day 1 of 7 Die ewige Gemeinde in einer vergänglichen Welt
From the sermon “💒Matthäus 16, 18 | Die wahre Gemeinde Jesu” of October 29
In einer Welt, in der alles dem Zerfall unterliegt – Königreiche, Institutionen, selbst Familien –, gibt es eine Institution, die niemals vergehen wird: die Gemeinde Jesu Christi. Jesus selbst verkündet: 'Auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.'
Welchen Gewinn hat der Mensch von all seiner Arbeit und seinem Engagement, wenn doch alles vergänglich ist? Die Antwort liegt in dieser Verheißung. Die Braut Christi wird ewig Bestand haben. Was du in Gottes Reich investierst, hat ewigen Wert.
Die wahre Gemeinde besteht nicht aus Gebäuden oder menschlichen Institutionen, sondern aus allen wahren Gläubigen weltweit – aus jedem Volk, jeder Nation und Sprache. Sie ist der Leib Christi, die Herde Gottes, kostbar und erhaben in seinen Augen. In dieser Wahrheit liegt nicht nur Trost, sondern auch eine Einladung, Teil von etwas Ewigem zu sein.
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In einer Welt, in der alles dem Zerfall unterliegt – Königreiche, Institutionen, selbst Familien –, gibt es eine Institution, die niemals vergehen wird: die Gemeinde Jesu Christi. Jesus selbst verkündet: 'Auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.' Welchen Gewinn hat der Mensch von all seiner Arbeit und seinem Engagement, wenn doch alles vergänglich ist? Die Antwort liegt in dieser Verheißung. Die Braut Christi wird ewig Bestand haben. Was du in Gottes Reich investierst, hat ewigen Wert. Die wahre Gemeinde besteht nicht aus Gebäuden oder menschlichen Institutionen, sondern aus allen wahren Gläubigen weltweit – aus jedem Volk, jeder Nation und Sprache. Sie ist der Leib Christi, die Herde Gottes, kostbar und erhaben in seinen Augen. In dieser Wahrheit liegt nicht nur Trost, sondern auch eine Einladung, Teil von etwas Ewigem zu sein.
In einer Welt, in der alles dem Zerfall unterliegt – Königreiche, Institutionen, selbst Familien –, gibt es eine Institution, die niemals vergehen wird: die Gemeinde Jesu Christi. Jesus selbst verkündet: 'Auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.' Welchen Gewinn hat der Mensch von all seiner Arbeit und seinem Engagement, wenn doch alles vergänglich ist? Die Antwort liegt in dieser Verheißung. Die Braut Christi wird ewig Bestand haben. Was du in Gottes Reich investierst, hat ewigen Wert. Die wahre Gemeinde besteht nicht aus Gebäuden oder menschlichen Institutionen, sondern aus allen wahren Gläubigen weltweit – aus jedem Volk, jeder Nation und Sprache. Sie ist der Leib Christi, die Herde Gottes, kostbar und erhaben in seinen Augen. In dieser Wahrheit liegt nicht nur Trost, sondern auch eine Einladung, Teil von etwas Ewigem zu sein.
Danke Jesus, dass deine Gemeinde ewig Bestand hat. Hilf mir, meine Zeit und Kraft in das zu investieren, was wirklich zählt – dein ewiges Reich.
Was in deinem Leben investierst du in das ewige Reich Gottes, und was bindet dich noch an vergängliche Dinge?
Recording from April 24, 2026
Sermon 🔴 Apostelgeschichte 2,41-47 | Bibel- und Gebetsabend | Livestream
Friday, April 24, 2026 Apostelgeschichte 2,41-47 Key Point Die Entstehung der Urgemeinde in Apostelgeschichte 2 zeigt uns, dass Gemeindewachstum allein Gottes Werk durch den Heiligen Geist ist, nicht das Ergebnis menschlicher Programme oder Methoden. Die ersten Christen hielten beharrlich an vier grundlegenden Elementen fest: der Lehre der Apostel, der Gemeinschaft, dem Brotbrechen und den Gebeten. Diese Elemente sind auch heute noch für jede gesunde Gemeinde und jeden Gläubigen unverzichtbar.
Dies ist ein vollständiger Bibel- und Gebetsabend der EF Meinerzhagen, der als Livestream übertragen wurde. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und einer ausführlichen Predigt über Apostelgeschichte 2,41-47, die die Entstehung der Urgemeinde behandelt. Der Prediger betont, dass die Gemeinde nicht durch menschliche Programme entstand, sondern durch das Wirken des Heiligen Geistes und die Verkündigung des Wortes Gottes. Es werden vier grundlegende Säulen des Gemeindelebens herausgearbeitet: die Lehre der Apostel, die Gemeinschaft, das Brotbrechen und die Gebete.
Der Gottesdienst setzt sich fort mit einer Zeit des gemeinsamen Gebets, in der verschiedene Anliegen gesammelt werden - darunter Gebete für kranke Gemeindemitglieder, bevorstehende Freizeiten, verfolgte Christen und Missionsreisen. Joel führt eine zweite Andacht über Psalm 139 durch, die sich damit befasst, wie wir mit Zorn und Ungerechtigkeit umgehen sollen, indem wir diese Gefühle vor Gott bringen. Der Abend schließt mit weiteren Lobpreis- und Anbetungsliedern, die Gottes Heiligkeit und Größe verherrlichen. Read more
🔴 Apostelgeschichte 2,41-47 | Bibel- und Gebetsabend | Livestream
Die Entstehung der Urgemeinde in Apostelgeschichte 2 zeigt uns, dass Gemeindewachstum allein Gottes Werk durch den Heiligen Geist ist, nicht das Ergebnis menschlicher Programme oder Methoden. Die ersten Christen hielten beharrlich an vier grundlegenden Elementen fest: der Lehre der Apostel, der Gemeinschaft, dem Brotbrechen und den Gebeten. Diese Elemente sind auch heute noch für jede gesunde Gemeinde und jeden Gläubigen unverzichtbar.
Main Topics (4)
1. Gottes souveränes Wirken beim Gemeindewachstum
- • 3000 Menschen wurden an einem Tag getauft und der Gemeinde hinzugefügt
- • Das Wachstum war nicht das Ergebnis menschlicher Programme, sondern der Predigt des Wortes vom Kreuz und der Auferstehung
- • Der Heilige Geist kam gemäß Jesu Verheißung und wirkte durch die Apostel
- • Gott allein fügt zur Gemeinde hinzu - täglich kamen Menschen zum Glauben
- • Wir dürfen nicht auf Methoden und Systeme setzen, sondern müssen in völliger Abhängigkeit von Gott leben
2. Die vier Säulen des Gemeindelebens
- • Die Lehre der Apostel - das Festhalten am neutestamentlichen Wort
- • Die Gemeinschaft (Koinonia) - tiefe Teilhabe aneinander, nicht oberflächlicher Kaffeeklatsch
- • Das Brotbrechen - regelmäßige Feier des Herrenmahls als Verkündigung und Gemeinschaft
- • Die Gebete - geordnete, regelmäßige Gebetszeiten als Ausdruck der Abhängigkeit von Gott
- • Diese vier Elemente sind nicht optional, sondern grundlegend für jede Gemeinde und jeden Gläubigen
3. Kennzeichen der Urgemeinde
- • Heilige Ehrfurcht kam über alle Seelen durch die Wunder und Zeichen
- • Einmütigkeit - dasselbe innere Feuer, derselbe Auftrag, derselbe Heilige Geist
- • Freigiebigkeit aus echtem Glauben - sie verkauften Besitz und teilten nach Bedarf
- • Frohlocken und Schlichtheit des Herzens - überschwängliche Freude ohne religiöse Fassade
- • Sie trafen sich täglich im Tempel und in Häusern für Gemeinschaft
- • Gunst beim ganzen Volk war die Frucht, nicht das Ziel
4. Gemeindegründung als Gottes Evangelisationsstrategie
- • Gottes Idee für die Erreichung der Nationen ist die Gründung gesunder Gemeinden
- • Gemeindegründung ist durch und durch evangelistisch
- • Nachhaltige Evangelisation geschieht nur durch gesunde Ortsgemeinden
- • In der Gemeinde werden Gläubige zugerüstet und ausgesandt
- • Jede Organisation ohne Gemeindebezug wird Probleme haben
- • Alles muss mit, durch, für und von der Gemeinde geschehen
Biblical Foundations
Direct Quotes
Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber über jede Seele Furcht und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle gläubig gewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam. Und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war. Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet wurden.
Wer aber irgendeinen irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreich als der Sand. Ich erwache und bin noch bei dir. Mögest du Gott den Gottlosen töten, ihr Blutmenschen weicht von mir. Sie, die mit Hinterlist von dir reden, vergeblich die Hand gegen dich erheben. Sollte ich nicht hassen, Herr, die dich hassen, und sollte mir nicht ekeln vor denen, die gegen dich aufstehen? Mit äußerstem Hass hasse ich sie, sie sind Feinde für mich. Erforsche mich Gott und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist und leite mich auf dem ewigen Weg.
Additional references
- → Apostelgeschichte 2,1-40
- → Apostelgeschichte 5,4
- → Apostelgeschichte Kapitel 3
Practical Application (7)
- 1 Vertraue auf Gottes Wirken, nicht auf menschliche Methoden: Überprüfe, wo du deine Hoffnung auf Menschen, Systeme und Methoden setzt anstatt auf Gott. Nutze Methoden nur, solange sie dem Wirken des Heiligen Geistes untergeordnet und dienlich sind.
- 2 Halte an den vier Säulen des Gemeindelebens fest: Prüfe, welche der vier Säulen (Lehre der Apostel, Gemeinschaft, Brotbrechen, Gebete) in deinem Leben am stärksten ist und welche am schwächsten. Korrigiere die Schieflage durch beharrliches Festhalten an allen vier Elementen.
- 3 Erkenne Bedürftige in deiner Gemeinde: Schau dich in deinem Wirkungskreis um und erkenne, wer bedürftig ist. Sei bereit, aus echtem Glauben und echter Liebe zu teilen, ohne dass es dir befohlen werden muss.
- 4 Komme mit Erwartung und Ehrfurcht zur Gemeinde: Komm mit der Haltung zusammen, dass Gott gegenwärtig ist, reden und wirken will, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Bewahre die heilige Ehrfurcht vor Gottes Gegenwart.
- 5 Bete für Gemeindegründungen: Bete für Gemeindegründungen und frage dich, was dein Teil daran sein kann. Sei dir bewusst, dass deine Ortsgemeinde das Wirken des Heiligen Geistes ist und Gott der Eigentümer ist.
- 6 Bringe deinen Zorn zu Gott, nicht zu Menschen: Wenn du Ungerechtigkeit erlebst, gehe mit deinem Zorn zu Gott im Gebet, wie David es tat. Das wird deine Perspektive verändern und dich davor bewahren, falsch zu handeln.
- 7 Bitte Gott, dich zu prüfen: Bitte Gott regelmäßig, dein Herz zu erforschen, deine Gedanken zu prüfen und dir deine Fehler aufzuzeigen. Lass dich von ihm auf dem ewigen Weg leiten.
Daily bites from the week of April 25
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Day 1 of 7 · April 25 Die Gemeinde – Gottes Werk, nicht Menschenwerk
Die Urgemeinde entstand nicht durch ein menschliches Programm oder eine durchdachte Strategie. Sie war die Frucht des Wirkens des Heiligen Geistes und der Verkündigung des Wortes Gottes. 'Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan.' Wir sind heute in Gefahr, Methoden und Programme so hoch zu schätzen, dass sie das Wirken des Heiligen Geistes ersetzen sollen. Wir denken: Wenn wir nur dies oder jenes ändern, dann werden Menschen zur Gemeinde kommen. Aber Gott allein schenkt das Wachstum. Die ersten Jünger waren Jesus gehorsam: Sie warteten in Jerusalem, beteten und fasteten. Genau das führte zu diesem Wunder. Wir dürfen Methoden nutzen, aber nur solange sie dem Wirken des Heiligen Geistes untergeordnet sind. Unsere Hoffnung muss auf Gott ruhen, nicht auf menschlichen Ideen.
Apostelgeschichte 2,41-47
PrayerBitte Gott, dass er dir hilft, in völliger Abhängigkeit von ihm zu leben und seinem Wirken zu vertrauen.
ReflectWo setze ich meine Hoffnung auf menschliche Methoden und Systeme anstatt auf Gott?
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Day 2 of 7 · April 26 Die Lehre der Apostel – unser festes Fundament
'Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.' Diese vier Säulen sind nicht willkürlich aufgezählt, sondern grundlegend für jede Gemeinde und jeden Gläubigen. Die Lehre der Apostel steht an erster Stelle. Die Apostel waren die Bevollmächtigten Jesu Christi, die seine Botschaft weitergaben. Wir verstehen die Bibel durch das Neue Testament – die neutestamentlichen Briefe zeigen uns, wie wir auch das Alte Testament verstehen sollen. Daran festzuhalten bedeutet ganz praktisch: Predigten hören, zur Bibelstunde kommen, in Gemeinschaft sein, wo Gottes Wort gelehrt wird. Das ist kein optionales Extra, sondern ein wesentlicher Teil des Christseins. Wie ein Kletterseil dürfen wir diese Lehre nicht loslassen, sonst geht es schief.
Apostelgeschichte 2,42
PrayerDanke Gott für sein Wort und bitte ihn, dir zu helfen, beharrlich in der Lehre der Apostel zu bleiben.
ReflectWelche der vier Säulen (Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen, Gebet) ist in meinem Leben am schwächsten?
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Day 3 of 7 · April 27 Gemeinschaft – mehr als Kaffeeklatsch
Das griechische Wort für Gemeinschaft ist 'Koinonia' – Teilhabe. Es bedeutet nicht einfach ein bisschen zusammen Tischtennis spielen. Es ist viel tiefer: Wie Teilhaber einer Firma sich gemeinsam freuen, wenn es aufwärts geht, und gemeinsam leiden, wenn es abwärts geht. 'Alle gläubig gewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam.' Das Blut Jesu Christi vereint uns stärker als jede Familienbande. Deshalb dürfen wir einander Bruder und Schwester nennen. Jesus selbst sagte: 'Die den Willen des Vaters tun, das ist mein Bruder, das ist meine Mutter.' Die ersten Christen teilten nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihren Besitz – je nachdem jemand bedürftig war. Kennen wir die Bedürftigen in unserer Gemeinde? Wissen wir, wer Not leidet? Das ist nicht nur Aufgabe der Leiter, sondern jedes Einzelnen in seinem Wirkungskreis.
Apostelgeschichte 2,42.44-45
PrayerBitte Gott um ein Herz der echten Liebe und Teilhabe an den Freuden und Leiden deiner Geschwister.
ReflectWeiß ich, wer in meiner Gemeinde gerade Not leidet, und wie kann ich praktisch helfen?
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Day 4 of 7 · April 28 Das Mahl des Herrn – kein Nebengedanke
Das Brotbrechen war für die Urgemeinde keine Nebensache, die man einmal im Monat nebenbei erledigt. Sie feierten das Mahl des Herrn regelmäßig, sogar täglich am Anfang – 'täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot'. Das Abendmahl hat vier wichtige Aspekte: Wir erinnern uns an das, was Jesus getan hat. Wir verkündigen seinen Tod. Wir erwarten seine Wiederkunft. Und wir tun dies in Gemeinschaft miteinander. Es ist ein Stück Himmel auf Erden. Wenn du Monat für Monat das Mahl des Herrn verpasst, entsteht eine Schieflage in deinem Leben als Christ. Beim Abendmahl darfst du deinem Bruder, deiner Schwester in die Augen schauen und gemeinsam feiern: Wir gehören zusammen! Wir haben die Ewigkeit vor uns und dürfen das jetzt schon hier erleben.
Apostelgeschichte 2,42.46
PrayerDanke Jesus für sein Opfer und bitte ihn, dir zu helfen, das Abendmahl mit Ehrfurcht und Freude zu feiern.
ReflectNehme ich regelmäßig und bewusst am Mahl des Herrn teil, oder ist es für mich zur Routine geworden?
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Day 5 of 7 · April 29 Das Gebet – Ausdruck unserer Abhängigkeit
Die vierte Säule des Gemeindelebens sind 'die Gebete'. Das waren geordnete, regelmäßige Gebetszeiten – das Gebet war fest verankert im Leben der ersten Christen. Sag mir, wie dein Gebetsleben ist, und ich sage dir, wie dein Christsein gerade ist. Wenn wir wenig beten, deutet das darauf hin, dass wir meinen, wir können es selber besser. Aber wenn es wahr ist, dass nur Gott uns retten konnte, dann ist es genauso wahr, dass nur Gott uns jetzt in jeder Situation retten kann. Im Gebet drücken wir aus: 'Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre!' Das Gebet ist keine fromme Pflichtübung, sondern der Atem unseres geistlichen Lebens. Die Urgemeinde wuchs nicht trotz des Gebets, sondern durch das Gebet – weil sie ihre völlige Abhängigkeit von Gott erkannten.
Apostelgeschichte 2,42
PrayerBekenne Gott deine Abhängigkeit von ihm und bitte ihn, dein Gebetsleben neu zu beleben.
ReflectZeigt mein Gebetsleben, dass ich wirklich von Gott abhängig bin, oder verlasse ich mich auf meine eigenen Kräfte?
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Day 6 of 7 · April 30 Heilige Furcht und überströmende Freude
'Über jede Seele aber kam Furcht, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.' Diese Furcht war keine Angst, sondern heilige Ehrfurcht vor der Macht, Herrlichkeit und Heiligkeit Gottes. Gleichzeitig nahmen sie 'Speise mit Frohlocken und Schlichtheit des Herzens'. Frohlocken ist überschwängliche Freude – keine traurigen Gesichter! Und Schlichtheit bedeutet: ein ungespaltenes, lauteres Herz ohne Doppelleben. Man konnte sein, wie man ist, ohne religiöse Fassade. Kommst du mit der Erwartung in die Gemeinde, dass Gott reden und wirken will? Wenn Gemeinde immer nur angenehm und wohlwollend ist, fehlt vielleicht die Ehrfurcht vor dem lebendigen Gott. Die Balance zwischen heiliger Furcht und überströmender Freude kennzeichnet echtes geistliches Leben. Und die Frucht? 'Sie hatten Gunst bei dem ganzen Volk' – nicht als Ziel, sondern als Ergebnis ihrer Ausrichtung auf Gott.
Apostelgeschichte 2,43.46-47
PrayerBitte Gott, dir neu seine Größe und Herrlichkeit zu zeigen und gleichzeitig dein Herz mit Freude zu füllen.
ReflectIst in meinem Glaubensleben noch heilige Ehrfurcht vor Gott vorhanden, oder ist alles zu selbstverständlich geworden?
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Day 7 of 7 · May 1 Der Herr fügt hinzu – heute noch möglich
'Der Herr aber fügte täglich hinzu, die gerettet werden sollten.' Nicht die Gemeinde fügt hinzu, sondern der Herr. Gott allein schenkt das Wachstum. Wir können nur pflanzen und begießen, aber Gott lässt wachsen. Ist das heute noch möglich? Hat sich der Heilige Geist verändert? Hat Christus sich verändert? Hat das Wort sich verändert? Die Antwort ist: Nein! Was wir hier lesen, ist nicht das Produkt besonders frommer Menschen, sondern die Frucht des Wirkens des Heiligen Geistes. Gemeindegründung ist Gottes Idee für nachhaltige Evangelisation. An jedem Ort, wo eine gesunde Gemeinde entsteht, wird das Evangelium gepredigt, gelebt und weitergegeben. Was gibt es also zu tun? Beten! Denn im Gebet drücken wir aus: Nicht wir, Herr, sondern deinem Namen gib Ehre. Dann kommt der Rest von selbst. Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
Apostelgeschichte 2,47
PrayerBete für Gemeindegründungen und frage Gott, was dein Teil daran sein kann – in Abhängigkeit von seinem Wirken.
ReflectGlaube ich wirklich, dass Gott heute noch so wirken kann wie in der Urgemeinde, und bete ich entsprechend?