Christus Gemeinde Gensingen
Familienfreundlich, offen & einladend – so sind wir als Christus Gemeinde Gensingen. Bei uns dreht sich alles um einen echten, lebendigen Glauben an Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus lebt und auferstanden ist. So wie die Bibel es sagt. Ihm zu Ehren feiern wir Gottesdienste und lieben es, Gott gemeinsam anzubeten. Das Feiern nehmen wir auch in dem Sinn wörtlich, dass wir ein monatliches Gemeindebuffet anbieten … Unser Herzenswunsch ist es, dich auf deinem Weg zu und mit Jesus zu begleiten. Denn erst mit Jesus hat unser Leben ein stabiles Fundament und ein ewiges herrliches Ziel – über den Tod hinaus. Und göttliche Unterstützung, wenn´s mal schwierig wird. ER will dein Freund und Erlöser sein. Lerne ihn kennen … Es lohnt sich!
Daily Bite Day 1 of 7 Gott offenbart sich selbst
From the sermon “Gottes Eigenschaften” of October 28
Unsere menschliche Vorstellungskraft ist begrenzt. Wenn wir versuchen, Gott aus uns selbst heraus zu verstehen, erschaffen wir lediglich einen menschlichen Gott mit menschlichen Eigenschaften. Doch der wahre Gott übersteigt unsere Grenzen bei weitem.
Die Bibel sagt: 'Was verborgen ist, das steht bei dem Herrn, unserem Gott. Was aber geoffenbart ist, das ist ewiglich für uns und unsere Kinder bestimmt.' Gott muss sich uns offenbaren, damit wir ein richtiges Gottesbild haben. Wenn er das tut, kommen wir an die Grenzen unserer Vorstellungskraft – und genau das zeigt, dass der Gott der Bibel kein menschlich erdachter Gott ist.
Je mehr wir die Bibel erforschen, desto begeisterter werden wir von Gott. Er ist viel herrlicher, größer und besser, als wir es uns jemals vorstellen können. Deshalb ist es entscheidend, unser Gottesbild nicht selbst zu basteln, sondern auf das zu hören, was Gott über sich selbst in seinem Wort sagt.
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Unsere menschliche Vorstellungskraft ist begrenzt. Wenn wir versuchen, Gott aus uns selbst heraus zu verstehen, erschaffen wir lediglich einen menschlichen Gott mit menschlichen Eigenschaften. Doch der wahre Gott übersteigt unsere Grenzen bei weitem. Die Bibel sagt: 'Was verborgen ist, das steht bei dem Herrn, unserem Gott. Was aber geoffenbart ist, das ist ewiglich für uns und unsere Kinder bestimmt.' Gott muss sich uns offenbaren, damit wir ein richtiges Gottesbild haben. Wenn er das tut, kommen wir an die Grenzen unserer Vorstellungskraft – und genau das zeigt, dass der Gott der Bibel kein menschlich erdachter Gott ist. Je mehr wir die Bibel erforschen, desto begeisterter werden wir von Gott. Er ist viel herrlicher, größer und besser, als wir es uns jemals vorstellen können. Deshalb ist es entscheidend, unser Gottesbild nicht selbst zu basteln, sondern auf das zu hören, was Gott über sich selbst in seinem Wort sagt.
Unsere menschliche Vorstellungskraft ist begrenzt. Wenn wir versuchen, Gott aus uns selbst heraus zu verstehen, erschaffen wir lediglich einen menschlichen Gott mit menschlichen Eigenschaften. Doch der wahre Gott übersteigt unsere Grenzen bei weitem. Die Bibel sagt: 'Was verborgen ist, das steht bei dem Herrn, unserem Gott. Was aber geoffenbart ist, das ist ewiglich für uns und unsere Kinder bestimmt.' Gott muss sich uns offenbaren, damit wir ein richtiges Gottesbild haben. Wenn er das tut, kommen wir an die Grenzen unserer Vorstellungskraft – und genau das zeigt, dass der Gott der Bibel kein menschlich erdachter Gott ist. Je mehr wir die Bibel erforschen, desto begeisterter werden wir von Gott. Er ist viel herrlicher, größer und besser, als wir es uns jemals vorstellen können. Deshalb ist es entscheidend, unser Gottesbild nicht selbst zu basteln, sondern auf das zu hören, was Gott über sich selbst in seinem Wort sagt.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wie er wirklich ist, und öffne dein Herz für seine Offenbarung in der Bibel.
Wo habe ich möglicherweise ein selbstgemachtes Gottesbild, anstatt Gottes Selbstoffenbarung in der Bibel zu vertrauen?
Recording from March 27, 2026
Sermon Un...Gerechtigkeit!?
Friday, March 27, 2026 Matthäus 21,1-11 Key Point Jesus Christus kam in diese Welt, um die Gerechtigkeit Gottes aufzurichten, indem er unschuldig Ungerechtigkeit erlitt und am Kreuz starb. Als Christen sind wir aufgerufen, in Liebe und Vergebung auf Ungerechtigkeit zu reagieren, nicht mit Selbstgerechtigkeit oder Rache, und auf Gottes vollkommene Gerechtigkeit zu vertrauen, die bei Jesu Wiederkommen vollständig aufgerichtet wird.
Dieser Gottesdienst am Palmsonntag behandelt das Thema Ungerechtigkeit aus christlicher Perspektive. Nach einer Zeit des Lobpreises und Gebets teilt Valeria ihr Zeugnis über ihre Bekehrung zu Jesus Christus und ihren Weg aus Depression und spiritueller Suche. Die Hauptpredigt von Daniel beleuchtet, wie Jesus selbst während der Karwoche extreme Ungerechtigkeit erlebte - Verrat, Spott, falsche Anklage und Kreuzigung - obwohl er unschuldig war. Dies geschah jedoch, um Gottes Gerechtigkeit aufzurichten und Sühne für die Sünden der Welt zu bringen. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, in Situationen persönlicher Ungerechtigkeit nicht selbst Vergeltung zu üben, sondern Vergebung, Liebe und Dulden zu praktizieren, während man gleichzeitig gegen Ungerechtigkeit in der Welt aktiv kämpfen soll. Die Perspektive bleibt auf Jesu Wiederkunft gerichtet, wenn er vollkommene Gerechtigkeit bringen wird. Read more
Un...Gerechtigkeit!?
Jesus Christus kam in diese Welt, um die Gerechtigkeit Gottes aufzurichten, indem er unschuldig Ungerechtigkeit erlitt und am Kreuz starb. Als Christen sind wir aufgerufen, in Liebe und Vergebung auf Ungerechtigkeit zu reagieren, nicht mit Selbstgerechtigkeit oder Rache, und auf Gottes vollkommene Gerechtigkeit zu vertrauen, die bei Jesu Wiederkommen vollständig aufgerichtet wird.
Main Topics (5)
1. Ungerechtigkeit in der Welt und im persönlichen Leben
- • Ungerechtigkeit durchzieht die ganze Menschheitsgeschichte seit dem Sündenfall
- • Wir erleben Ungerechtigkeit in vielfältigen Formen: soziale Ungerechtigkeit, Diskriminierung, Betrug, Lüge, Krieg, Lästern
- • Die schlimmste Form von Ungerechtigkeit ist, wenn die Wahrheit verdreht wird und die Lüge zur angenommenen Wahrheit wird
- • Selbst Rechtssysteme können nicht zu 100% Gerechtigkeit garantieren
2. Jesus erlebte extreme Ungerechtigkeit
- • Jesus zog am Palmsonntag in Jerusalem ein mit dem klaren Ziel, Sühne für die Sünde der Welt zu bringen
- • Jesus erlitt Verrat, unrechtmäßige Festnahme, Spott, körperliche Gewalt, Verdrehung der Wahrheit, ungerechte Verurteilung und Hinrichtung
- • Sein Tod war ungerecht, aber durch ihn sind wir gerechtgesprochen vor Gott
- • Am Kreuz betete Jesus: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun'
3. Umgang mit Ungerechtigkeit aus christlicher Perspektive
- • Auf Gegenwehr verzichten bedeutet nicht Schwäche, sondern Stärke im Glauben
- • Die andere Wange hinhalten zeigt sanften Widerstand und Demut
- • Wir sollen nicht selbst Gericht vollziehen, sondern Gottes Gerechtigkeit vertrauen
- • Liebe und Vergebung sind der Schlüssel - Vergebung beendet die Spirale des Hasses
- • Es geht um eine innere Herzenseinstellung, nicht um äußere Perfektion
- • Wir müssen differenzieren zwischen Ungerechtigkeit, die uns persönlich trifft, und Ungerechtigkeit in der Welt
4. Aktiver Kampf gegen Ungerechtigkeit in der Welt
- • Wir sind aufgerufen, gegen Ungerechtigkeit in der Welt zu kämpfen: Unterdrückung, Kinderhandel, Menschenhandel, moderne Sklaverei
- • Frieden aktiv suchen bedeutet auch, Unrecht mutig anzusprechen
- • Für die Schwachen, Waisen und Witwen eintreten
- • Dies erfordert Mut und ist Teil unseres christlichen Auftrags
5. Die Perspektive der kommenden Gerechtigkeit
- • Auf dieser Welt werden wir nicht vor Ungerechtigkeit geschont
- • Jesus wird wiederkommen - nicht auf dem Esel, sondern auf dem weißen Pferd
- • Er wird vollkommene Gerechtigkeit bringen und ein Friedensreich aufrichten
- • Gott hat einen Tag festgesetzt, an dem er gerechtes Urteil sprechen wird
- • Diese Hoffnung trägt uns durch Ungerechtigkeit hindurch
Biblical Foundations
Direct Quotes
Als sie sich nun Jerusalem näherten und nach Bethphage an den Ölberg kamen, sandte Jesus zwei Jünger und sprach zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und sogleich werdet ihr eine Eselin anbieten finden. Und wenn euch jemand etwas sagt, so spricht, der Herr braucht sie. Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt ist, der spricht: Sagt der Tochter Zion, siehe, dein König kommt zu dir, demütig und reiten auf einem Esel. Die Jünger aber gingen hin und taten, wie Jesus ihnen befohlen hatte. Aber die meisten aus der Menge breiteten ihre Kleider aus auf dem Weg, andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg, und das Volk rief: Hosianna, dem Sohn Davids, gesegnet sei der, welcher kommt im Namen des Herrn, Hosianna in der Höhe.
Ihr wisst, dass es heißt, Auge für Auge, Zahn für Zahn. Ich aber sage euch, verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses antut. Mehr noch, wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand zwingt, eine Meile mitzugehen, mit dem geh zwei. Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der etwas von dir borgen will.
Ihr wisst, dass es heißt, du sollst deine Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch, liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel, denn er lässt seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr dafür wohl verdient? Denn das machen auch die Zöllner. Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr damit besonders? Das tun auch die, die Gott nicht kennen.
Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung. Was er früher war, ist vergangen. Seht doch, etwas Neues ist entstanden.
Lernt, Gutes zu tun. Sorgt für Gerechtigkeit. Helft den Unterdrückten. Verhelft den Waisen zum Recht. Tretet für die Witwen ein.
Und ich sah den Himmel geöffnet und siehe ein weißes Pferd und der darauf saß, heißt treu und wahrhaftig und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.
Additional references
- → 3. Mose 19,18
- → Apostelgeschichte (Hinweis auf den festgesetzten Gerichtstag)
Practical Application (5)
- 1 Vergebung statt Rache üben: In Situationen persönlicher Ungerechtigkeit sollen wir nicht selbst Gericht vollziehen, sondern vergeben und die Sache Gott überlassen. Vergebung durch Liebe beendet die Spirale des Hasses und bringt inneren Frieden.
- 2 Vor Gott bringen statt selbst handeln: Wenn wir Ungerechtigkeit erleben, sollen wir zuerst zu Gott im Gebet kommen und die Situation in seine Hand legen, anstatt sofort selbst die Gerechtigkeit in die Hand zu nehmen.
- 3 Aktiv gegen Ungerechtigkeit in der Welt eintreten: Wir sind aufgerufen, mutig gegen Ungerechtigkeit in der Welt vorzugehen - für Unterdrückte, gegen Menschenhandel, moderne Sklaverei und alle Formen von Missbrauch einzutreten.
- 4 Liebe und Gebet für Feinde praktizieren: Jesus fordert uns auf, unsere Feinde zu lieben und für die zu beten, die uns verfolgen. Dies zeigt wahre Stärke im Glauben und durchbricht die Gewaltspirale.
- 5 Die ewige Perspektive bewahren: In der Karwoche bewusst über Jesu Leidensweg nachdenken und die Hoffnung auf seine Wiederkunft festhalten, wenn er vollkommene Gerechtigkeit bringen wird.
Daily bites from the week of March 28
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Day 1 of 7 · March 28 Der Weg Jesu zur Gerechtigkeit Gottes
Am Palmsonntag zog Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein. Die Menschen jubelten ihm zu: 'Hosianna dem Sohn Davids!' Sie dachten, er würde König werden. Doch Jesus hatte ein ganz anderes Ziel vor Augen. Jesus kam nicht, um irdische Macht zu erlangen, sondern um die Gerechtigkeit Gottes aufzurichten. Er wusste, dass extreme Ungerechtigkeit auf ihn wartete – Verrat, Spott, falsche Anklage und Kreuzigung. Obwohl er völlig unschuldig war, ging er diesen Weg bewusst, um Sühne für die Sünden der Welt zu bringen. Durch den Sündenfall kam Schuld in die Welt. Jesus, der Sohn Gottes, erlebte Ungerechtigkeit, damit wir vor Gott gerecht gesprochen werden können. Das ist das Paradox des Evangeliums: Der Unschuldige stirbt für die Schuldigen. Wenn wir Jesus annehmen, stehen wir gerecht vor Gott – keine Schuld bedrückt uns mehr.
Matthäus 21,1-11
PrayerDanke Jesus, dass du den Weg ans Kreuz gegangen bist, um mich vor Gott gerecht zu sprechen. Hilf mir, die Tiefe deines Opfers besser zu verstehen.
ReflectWas bedeutet es für dich persönlich, dass Jesus freiwillig den Weg der Ungerechtigkeit ging, um dich gerecht zu machen?
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Day 2 of 7 · March 29 Die Ungerechtigkeit, die Jesus erlitt
Während der Karwoche erlebte Jesus extreme Formen von Ungerechtigkeit. Verrat durch Judas und Petrus – Missbrauch von Vertrauen. Unrechtmäßige Festnahme – Verletzung von Menschenrechten. Spott und Schläge der Soldaten – Machtmissbrauch und Angriff auf seine Würde. Besonders schlimm war die Verdrehung der Wahrheit bei seiner Verhörung. Jesus wurde fälschlich angeklagt, er verbreite, dass keine Steuern bezahlt werden müssen. Die Lüge wurde zur angenommenen Wahrheit. Barabbas, der Schuldige, wurde freigelassen, während Jesus, der Unschuldige, zur Kreuzigung verurteilt wurde. Dies ist die schlimmste Form von Ungerechtigkeit: wenn die Wahrheit so verdreht wird, dass die Lüge ihren Platz einnimmt. Jesus stand sprachlos da, während sein Würde, Körper und Moral zerschlagen wurden – ohne jeglichen Grund. Doch genau das war Gottes Plan zur Errettung der Welt.
Lukas 22-23
PrayerHerr Jesus, danke, dass du alle Formen der Ungerechtigkeit auf dich genommen hast. Sei bei mir, wenn auch ich Ungerechtigkeit erlebe.
ReflectHast du schon erlebt, dass die Wahrheit verdreht wurde und du sprachlos dastandest? Wie tröstet es dich, dass Jesus dasselbe erlebte?
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Day 3 of 7 · March 30 Ungerechtigkeit in unserem Leben
Ungerechtigkeit begegnet uns überall – im Kleinen wie im Großen. Vielleicht wurdest du als Kind zu Unrecht beschuldigt, oder jemand hat dich bei der Arbeit betrogen. Vielleicht erlebst du soziale Ungerechtigkeit oder wirst benachteiligt aufgrund von Vorurteilen. Wir sehen globale Ungerechtigkeiten: chronische Hungersnot, während andere im Überfluss leben. Kriege, die ganze Völker ins Leid stürzen. Historische Gräueltaten wie Sklaverei und Völkermord. Aber auch 'kleinere' Dinge wie Lästern – wenn zwei über eine Person sprechen, die keine Chance hat, sich zu verteidigen – sind Formen der Ungerechtigkeit. Selbst Rechtssysteme können nicht zu 100% Gerechtigkeit garantieren. Statistiken zeigen, dass etwa 4% aller Todesurteile in den USA ungerecht sind – Menschen sterben unschuldig. Ungerechtigkeit ist eine Realität in unserer gefallenen Welt, die nach dem Sündenfall mit Schuld gefleckt ist.
PrayerGott, du siehst alle Ungerechtigkeit in dieser Welt und in meinem Leben. Hilf mir, in dieser gefallenen Welt auf dich zu vertrauen.
ReflectWelche Ungerechtigkeit beschäftigt dich gerade am meisten – eine persönliche oder eine, die du in der Welt beobachtest?
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Day 4 of 7 · March 31 Verzicht auf Gegenwehr
Jesus lehrt uns in der Bergpredigt: 'Ihr wisst, dass es heißt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch: Verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses antut.' Das klingt radikal – und ist es auch! Jesus schließt Ungerechtigkeit nicht aus. Er sagt nicht, dass sie nicht passieren wird, sondern gibt uns Anleitung, wie wir damit umgehen sollen. Die andere Wange hinhalten bedeutet nicht, sich prügeln zu lassen, sondern ist ein Akt des sanften Widerstands gegen Demütigung. Selbst Gerechtigkeit in die Hand zu nehmen ist unsere spontane Reaktion. Aber Jesus ruft uns zu etwas anderem auf: Großzügigkeit statt Vergeltung, Demut statt Gegenschlag. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke im Glauben. Durch solche Haltung brechen wir die Gewaltspirale. Wir vertrauen darauf, dass Gott der gerechte Richter ist.
Matthäus 5,38-42
PrayerHerr, gib mir die Kraft, auf Gegenwehr zu verzichten und stattdessen Großzügigkeit und Demut zu zeigen, selbst wenn mir Unrecht geschieht.
ReflectIn welcher Situation fällt es dir besonders schwer, auf Vergeltung zu verzichten und Jesus nachzufolgen?
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Day 5 of 7 · April 1 Vergebung statt Vergeltung
Wenn wir persönliche Ungerechtigkeit erleben, ruft uns die Bibel nicht zur Rache, sondern zur Vergebung. Das widerspricht allem, was uns natürlich erscheint. Warum sollte Gott uns nicht auch die 'kleinen' Ungerechtigkeiten wegnehmen, wenn er doch das Große – unsere Errettung – geschenkt hat? Doch Jesus lehrt uns einen anderen Weg: Vergebung, Liebe und Dulden praktizieren. Das bedeutet nicht, dass wir Unrecht einfach hinnehmen und schweigen. Es bedeutet, dass wir nicht selbst Vergeltung üben, sondern Gott das Gericht überlassen. Gewaltlosigkeit und Demut sind keine Schwäche, sondern zeigen Stärke im Glauben. Wenn wir Jesus nachfolgen – und das ist unser Auftrag als gerechtgesprochene Kinder Gottes – dann gehen wir seinen Weg. Er hat nicht zurückgeschlagen, obwohl er unschuldig litt. Stattdessen betete er: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.'
Römer 12,19-21
PrayerVater, hilf mir, so zu vergeben, wie Jesus vergeben hat. Nimm den Wunsch nach Vergeltung aus meinem Herzen und erfülle mich mit deiner Liebe.
ReflectGibt es jemanden, dem du vergeben musst, statt weiter auf Vergeltung zu sinnen?
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Day 6 of 7 · April 2 Gegen Ungerechtigkeit in der Welt kämpfen
Während wir bei persönlicher Ungerechtigkeit zur Vergebung aufgerufen sind, sollen wir gegen Ungerechtigkeit in der Welt aktiv kämpfen. Hier gibt es einen wichtigen Unterschied: Wenn uns selbst Unrecht geschieht, verzichten wir auf Vergeltung. Aber wenn wir Ungerechtigkeit in der Gesellschaft sehen – Armut, Unterdrückung, Diskriminierung – sind wir aufgerufen, einzugreten. Das Gesetz 'Auge um Auge' hatte zwei Hauptziele: ein gerechtes Lebensrecht für alle Menschen zu schaffen und die Blutrache einzudämmen. Ohne Gerechtigkeit würden wir eine Gesellschaft von Bevorzugten und Benachteiligten haben. Gott gab Mose die zehn Gebote und Richter, um Recht zu sprechen. Als Nachfolger Jesu dürfen wir nicht gleichgültig zusehen, wenn anderen Unrecht geschieht. Wir setzen uns ein für die Schwachen, erheben unsere Stimme für die Unterdrückten und kämpfen für Gerechtigkeit – nicht aus Rache, sondern aus Liebe.
PrayerHerr, öffne meine Augen für die Ungerechtigkeit um mich herum und gib mir Mut und Weisheit, mich für andere einzusetzen.
ReflectWo siehst du Ungerechtigkeit in deinem Umfeld oder in der Welt, gegen die du aktiv werden könntest?
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Day 7 of 7 · April 3 Die Hoffnung auf vollkommene Gerechtigkeit
Die Menschen jubelten Jesus am Palmsonntag zu und wollten ihn zum König machen. Wenige Tage später schrien sie: 'Kreuzige ihn!' Aber die Geschichte endet nicht am Kreuz. Jesus ist auferstanden – und er wird wiederkommen! Wenn Jesus wiederkommt, wird er vollkommene Gerechtigkeit bringen. Alle Tränen werden abgewischt, alles Unrecht wird gesühnt, alle Wahrheit wird ans Licht kommen. Die Lügen, die zur 'Wahrheit' wurden, werden entlarvt. Die Unterdrücker werden zur Rechenschaft gezogen. Die Opfer werden vindiziert. Bis dahin leben wir in einer gefallenen Welt voller Ungerechtigkeit. Aber wir leben mit Hoffnung. Wir wissen, dass Gott der gerechte Richter ist, der alles sieht und alles recht machen wird. Diese Perspektive hilft uns, Ungerechtigkeit zu ertragen, ohne bitter zu werden, und für Gerechtigkeit zu kämpfen, ohne die Hoffnung zu verlieren. Jesus, unser König, kommt wieder!
Offenbarung 21,3-4
PrayerHerr Jesus, komm bald wieder und richte dein Reich der vollkommenen Gerechtigkeit auf. Bis dahin hilf mir, in Hoffnung zu leben und dir treu nachzufolgen.
ReflectWie verändert die Hoffnung auf Jesu Wiederkunft und vollkommene Gerechtigkeit deine Perspektive auf die Ungerechtigkeiten, die du jetzt erlebst?