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Christus Gemeinde Gensingen

Alzeyer Straße 31 55457 Gensingen

Familienfreundlich, offen & einladend – so sind wir als Christus Gemeinde Gensingen. Bei uns dreht sich alles um einen echten, lebendigen Glauben an Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus lebt und auferstanden ist. So wie die Bibel es sagt. Ihm zu Ehren feiern wir Gottesdienste und lieben es, Gott gemeinsam anzubeten. Das Feiern nehmen wir auch in dem Sinn wörtlich, dass wir ein monatliches Gemeindebuffet anbieten … Unser Herzenswunsch ist es, dich auf deinem Weg zu und mit Jesus zu begleiten. Denn erst mit Jesus hat unser Leben ein stabiles Fundament und ein ewiges herrliches Ziel – über den Tod hinaus. Und göttliche Unterstützung, wenn´s mal schwierig wird. ER will dein Freund und Erlöser sein. Lerne ihn kennen … Es lohnt sich!

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 2 of 7

Das Wort Gottes – unsere erste Wurzel

From the sermon “Standhaft im Gegenwind” of October 25

Paulus dankt Gott dafür, dass die Thessalonicher das Wort Gottes nicht als Menschenwort, sondern als das angenommen haben, was es wirklich ist – Gottes Wort, das in den Gläubigen wirkt. Das ist die erste und fundamentalste Wurzel für Standhaftigkeit. In den Taufzeugnissen heute hörten wir, wie Gottes Wort Leben verändert hat. Lukas begann, die Bibel zu lesen und erkannte, dass sein ganzes Leben zwischen ihm und Gott nur sein Ego stand. Eski setzte sich intensiv mit der Bibel auseinander und entdeckte den entscheidenden Unterschied: Alle Religionen sagen, du musst dir den Himmel verdienen, aber Jesus schenkt ihn uns durch die Kreuzigung. Glauben an Gottes Wort bedeutet nicht nur, es zu lesen, sondern es als lebendige Wahrheit anzunehmen, die in uns wirkt und uns verändert.

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Paulus dankt Gott dafür, dass die Thessalonicher das Wort Gottes nicht als Menschenwort, sondern als das angenommen haben, was es wirklich ist – Gottes Wort, das in den Gläubigen wirkt. Das ist die erste und fundamentalste Wurzel für Standhaftigkeit. In den Taufzeugnissen heute hörten wir, wie Gottes Wort Leben verändert hat. Lukas begann, die Bibel zu lesen und erkannte, dass sein ganzes Leben zwischen ihm und Gott nur sein Ego stand. Eski setzte sich intensiv mit der Bibel auseinander und entdeckte den entscheidenden Unterschied: Alle Religionen sagen, du musst dir den Himmel verdienen, aber Jesus schenkt ihn uns durch die Kreuzigung. Glauben an Gottes Wort bedeutet nicht nur, es zu lesen, sondern es als lebendige Wahrheit anzunehmen, die in uns wirkt und uns verändert.

1. Thessalonicher 2,13
Prayer

Danke Gott für sein Wort und bitte ihn, dass es tief in deinem Herzen Wurzeln schlägt und dich von innen her verändert.

Reflect

Nimmst du die Bibel als Gottes lebendiges Wort an, das in dir wirkt, oder eher als gutes Buch mit weisen Ratschlägen?

Recording from October 18, 2026

Sermon

Das Evangelium mit Gottes Herzen weitergeben

Sunday, October 18, 2026
Matthäus 4,19
Key Point

Das Evangelium soll mit dem Herzen und der Liebe Gottes weitergegeben werden, nicht aus eigennützigen Motiven, sondern wie eine liebende Mutter oder ein fürsorglicher Vater. Obwohl die Verkündigung des Evangeliums Überwindung und Opfer kostet, lohnt es sich, weil dadurch Ewiges entsteht und Menschen gerettet werden können.

Diese Predigt aus der Serie 'Standhafter Glaube in schwierigen Zeiten' behandelt das Weitergeben des Evangeliums mit Gottes Herzen. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und einem Missionsbericht aus Litauen von Marian Kotzak, der seit 2003 dort dient. Die Hauptpredigt basiert auf 1. Thessalonicher 2,1-12 und zeigt drei zentrale Aspekte auf: Erstens kostet das Teilen des Evangeliums Überwindung - Paulus erlitt Verfolgung, ging aber trotzdem weiter. Zweitens muss das Evangelium in Liebe weitergegeben werden, wie eine stillende Mutter ihr Kind pflegt, nicht aus eigennützigen Motiven. Drittens müssen Christen vorbildlich leben und nicht nur predigen - durch helfende Hände und echte Anteilnahme am Leben der Menschen. Die Predigt enthält bewegende Beispiele von Bekehrungen in Spanien und Litauen, darunter die Geschichte eines ehemaligen Mafia-Mitglieds, der durch die liebevolle Annahme einer Gemeinde zu Jesus fand. Der Gottesdienst endet mit der Herausforderung, konkret eine Person zu benennen, der man in der kommenden Woche das Evangelium weitergeben möchte. Das zentrale Anliegen ist, dass Christen mit dem gleichen Herzschlag Gottes Menschen erreichen sollen, die noch in der Dunkelheit leben.
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Diese Predigt aus der Serie 'Standhafter Glaube in schwierigen Zeiten' behandelt das Weitergeben des Evangeliums mit Gottes Herzen. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und einem Missionsbericht aus Litauen von Marian Kotzak, der seit 2003 dort dient. Die Hauptpredigt basiert auf 1. Thessalonicher 2,1-12 und zeigt drei zentrale Aspekte auf: Erstens kostet das Teilen des Evangeliums Überwindung - Paulus erlitt Verfolgung, ging aber trotzdem weiter. Zweitens muss das Evangelium in Liebe weitergegeben werden, wie eine stillende Mutter ihr Kind pflegt, nicht aus eigennützigen Motiven. Drittens müssen Christen vorbildlich leben und nicht nur predigen - durch helfende Hände und echte Anteilnahme am Leben der Menschen. Die Predigt enthält bewegende Beispiele von Bekehrungen in Spanien und Litauen, darunter die Geschichte eines ehemaligen Mafia-Mitglieds, der durch die liebevolle Annahme einer Gemeinde zu Jesus fand. Der Gottesdienst endet mit der Herausforderung, konkret eine Person zu benennen, der man in der kommenden Woche das Evangelium weitergeben möchte. Das zentrale Anliegen ist, dass Christen mit dem gleichen Herzschlag Gottes Menschen erreichen sollen, die noch in der Dunkelheit leben.

Main Topics (3)

1. Das Evangelium zu teilen kostet Überwindung

  • • Paulus und seine Begleiter erlebten Verfolgung, Schläge mit Stöcken und Gefängnis in Philippi
  • • Trotz der Leiden kamen sie nach Thessaloniki und predigten weiter unter großem Kampf
  • • Missionare wie Marian in Litauen oder Hirtten in Spanien mussten ihre Heimat verlassen und große Herausforderungen meistern
  • • Das Ewige, was durch das Evangelium entsteht, ist größer als alle Entbehrungen und Kämpfe

2. Die richtige Art und Weise, das Evangelium zu teilen

  • • Nicht aus Irrtum, Unlauterkeit, List oder um Menschen zu gefallen
  • • Nicht mit schmeichelnder Rede oder aus Habsucht
  • • Nicht um Ehre von Menschen zu bekommen
  • • Zart und liebevoll wie eine stillende Mutter ihr Kind pflegt
  • • Mit echter Liebe zu den Menschen, die einem lieb geworden sind
  • • Gott zu gefallen, nicht Menschen, denn Gott prüft die Herzen

3. Das Evangelium durch Vorbildliches Leben bezeugen

  • • Paulus und seine Begleiter gaben Anteil an ihrem Leben
  • • Sie arbeiteten Tag und Nacht, um niemandem zur Last zu fallen
  • • Sie lebten heilig, gerecht und untadelig unter den Gläubigen
  • • Wie ein Vater seine Kinder ermahnt, so ermahnten sie die Gläubigen
  • • Menschen brauchen eine helfende Hand und müssen sehen, dass wir das Evangelium auch ausleben
  • • Beziehungen aufbauen und Menschen nach Hause einladen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Matthäus 4,19

Kommt mit, folgt mir, ich werde euch zu Menschenfischern machen

1. Thessalonicher 2,1-12

Denn ihr selbst wisst, Brüder, dass unser Eingang bei euch nicht vergeblich war, sondern nachdem wir vorher gelitten hatten und misshandelt worden waren, wie ihr wisst, in Philippi wurden wir freimütig, in unserem Gott, das Evangelium Gottes, zu euch zu reden, unter viel Kampf. Denn unsere Ermahnung geschah nicht aus Irrtum, auch nicht aus Unlauterkeit, auch nicht mit List, sondern wie wir von Gott für tauglich befunden worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, so reden wir nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. Denn weder sind wir jemals mit schmeichelnder Rede aufgetreten, wie ihr wisst, noch mit einem Vorwand für Habsucht Gottes Zeuge, noch suchten wir Ehre von Menschen, weder von euch noch von anderen, obwohl wir als Christi Apostel gewichtig hätten auftreten können, sondern wir sind in eurer Mitte zart gewesen, wie eine stillende Mutter ihre Kinder pflegt. So in Liebe zu euch hingezogen, waren wir willig, euch nicht allein das Evangelium Gottes, sondern auch unser eigenes Leben mitzuteilen, weil ihr uns lieb geworden wart. Denn ihr erinnert euch, Brüder, an unsere Mühe und Beschwerde, Nacht und Tag arbeitend und niemand von euch beschwerlich zu fallen, haben wir auch das Evangelium Gottes gepredigt. Ihr seid Zeugen und Gott, wie heilig und gerecht und untadelig wir gegen euch, die Glaubenden, waren, wie ihr ja wisst, dass wir euch, und zwar jeden Einzelnen von euch, wie ein Vater seine Kinder ermahnt und getröstet und beschworen haben, des Gottes würdig zu wandeln, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.

Römer 1,16

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht. Es ist doch Gottes Kraft, die selig macht. Alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

Additional references

  • → Apostelgeschichte 16
  • → Johannes 3,16

Practical Application (4)

  • 1 Eine Person ansprechen: Denke über einen Menschen in deinem Umfeld nach, der noch in der Dunkelheit lebt und Jesus nicht kennt. Nimm dir fest vor, diese Person in der nächsten oder übernächsten Woche auf Jesus anzusprechen und das Evangelium mit ihr zu teilen.
  • 2 In Liebe das Evangelium weitergeben: Achte darauf, dass du das Evangelium nicht aus eigennützigen Motiven teilst, sondern mit echter Liebe zu den Menschen, wie eine Mutter ihr Kind pflegt. Verurteile Menschen nicht für ihre Dummheiten, sondern begegne ihnen mit Gottes Herzen.
  • 3 Vorbildlich leben: Sei ein Vorbild nicht nur in deinen Worten, sondern auch in deinem ganzen Lebenswandel. Achte darauf, wie du mit deinen Nachbarn, Arbeitskollegen und Mitmenschen umgehst, damit dem Evangelium keine künstliche Hürde in den Weg gelegt wird.
  • 4 Eine helfende Hand anbieten: Baue Beziehungen auf, indem du Menschen nach Hause einlädst und Zeit mit ihnen verbringst. Biete praktische Hilfe in der Not an, denn manchmal braucht es eine helfende Hand, bevor Menschen offen sind, das Evangelium zu hören.

Daily bites from the week of October 19

  1. Day 1 of 7 · October 19 Das Evangelium kostet Überwindung

    Paulus erinnert die Gemeinde in Thessaloniki daran, dass sein Besuch bei ihnen 'nicht vergeblich war'. Doch der Weg dorthin war alles andere als einfach. Er kam direkt aus Philippi, wo er mit Stöcken geschlagen und ins Gefängnis geworfen worden war. Seine Striemen mussten gewaschen werden. Trotzdem ging er weiter nach Thessaloniki und predigte dort 'unter viel Kampf' das Evangelium. Das Weitergeben der frohen Botschaft ist kein Selbstläufer. Es kostet Überwindung – ob wir wie Marian unsere Heimat verlassen und nach Litauen gehen, oder ob wir den Mut aufbringen, mit unserem Nachbarn oder Arbeitskollegen über Jesus zu sprechen. Paulus ließ sich nicht abschrecken, weil er wusste: Das Ewige, das durch das Evangelium entsteht, ist größer als alle Entbehrungen und Kämpfe. Er schämte sich des Evangeliums nicht, denn es ist 'Gottes Kraft, die selig macht'. Was könnte uns heute davon abhalten, mutig von Jesus zu erzählen?

    1. Thessalonicher 2,1-2

    Prayer

    Bitte Gott um Mut und Freimütigkeit, trotz möglicher Widerstände und Herausforderungen von Jesus zu erzählen.

    Reflect

    Welche Überwindung kostet es dich persönlich, das Evangelium weiterzugeben? Was hält dich manchmal zurück?

  2. Day 2 of 7 · October 20 Mit reinen Motiven dienen

    Paulus macht deutlich, wie er und seine Mitarbeiter NICHT das Evangelium verkündet haben: nicht aus Irrtum, nicht aus Unlauterkeit, nicht mit List, nicht um Menschen zu gefallen, nicht mit schmeichelnden Worten, nicht aus Habsucht, nicht um Ehre von Menschen zu bekommen. Eine beeindruckende Liste! Das Evangelium kann missbraucht werden – für persönliche Bereicherung, für Anerkennung, um sich zu profilieren. Doch Paulus wollte nur einem gefallen: Gott, 'der unsere Herzen prüft'. Seine Motivation war rein. Er hatte keinen versteckten eigennützigen Vorteil im Sinn. Wenn wir das Evangelium weitergeben, müssen wir ehrlich unsere Motive prüfen. Geht es wirklich um die Menschen und ihre Ewigkeit? Oder wollen wir vielleicht einen 'geistlichen Strich auf unserer Liste' machen? Gott sieht unser Herz. Er kennt unsere wahren Beweggründe. Wenn wir mit reinen Motiven dienen – allein um Gott zu gefallen und Menschen für die Ewigkeit zu gewinnen – dann kann Echtes und Bleibendes entstehen.

    1. Thessalonicher 2,3-6

    Prayer

    Bitte Gott, dein Herz zu prüfen und deine Motive zu reinigen, damit du nur ihm gefallen möchtest.

    Reflect

    Warum möchtest du das Evangelium weitergeben? Was sind deine ehrlichen Motive dabei?

  3. Day 3 of 7 · October 21 Zart wie eine stillende Mutter

    Hier kommt eines der schönsten Bilder des ganzen Briefes: 'Wir sind in eurer Mitte zart gewesen, wie eine stillende Mutter ihre Kinder pflegt.' Paulus und seine Begleiter kamen nicht dominant oder autoritär. Sie schlugen den Menschen nicht die Bibel um die Ohren. Stattdessen waren sie liebevoll, sanft, fürsorglich. 'So in Liebe zu euch hingezogen, waren wir willig, euch nicht allein das Evangelium Gottes, sondern auch unser eigenes Leben mitzuteilen, weil ihr uns lieb geworden wart.' Was für eine Haltung! Das Evangelium mit Gottes Herzen weitergeben bedeutet, Menschen wirklich zu lieben. Nicht von oben herab zu urteilen, sondern zu erkennen: Ohne Gottes Gnade wären wir genauso verloren. Wenn Menschen spüren, dass wir sie wirklich lieben und uns für sie hingeben, öffnen sich Herzen. Dann entsteht das, was in Litauen und Spanien passiert: Menschen finden ein geistliches Zuhause und sagen: 'Hier werde ich geliebt. Hier bin ich angenommen.'

    1. Thessalonicher 2,7-8

    Prayer

    Bitte Gott um sein Herz für verlorene Menschen und um eine Haltung der echten, selbstlosen Liebe.

    Reflect

    Wie können Menschen an dir erkennen, dass du sie wirklich liebst, wenn du von Jesus erzählst?

  4. Day 4 of 7 · October 22 Das eigene Leben mitteilen

    Paulus beschreibt, wie intensiv sie sich für die Thessalonicher eingesetzt haben: 'Ihr erinnert euch, Brüder, an unsere Mühe und Beschwerde. Nacht und Tag arbeitend und niemand von euch beschwerlich zu fallen, haben wir euch das Evangelium Gottes gepredigt.' Sie haben nicht nur gepredigt – sie haben ihr ganzes Leben geteilt. Sie haben gearbeitet, um niemandem zur Last zu fallen. Sie haben Zeit investiert, Tag und Nacht. Das Evangelium weitergeben ist mehr als nur Worte. Es bedeutet, unser Leben zu teilen, praktisch zu helfen, echte Beziehungen aufzubauen. In der Predigt hörten wir von der Gemeinde, die das ehemalige Mafia-Mitglied liebevoll angenommen hat. Von Menschen wie Hirten und Berner, die ihre komfortable Heimat verlassen haben. Von Marian, der seit 2003 in Litauen dient. Sie alle teilen nicht nur Worte, sondern ihr Leben. Genau das macht das Evangelium glaubwürdig: wenn helfende Hände und echte Anteilnahme die Botschaft begleiten.

    1. Thessalonicher 2,9

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du konkret dein Leben mit Menschen teilen kannst, die Jesus noch nicht kennen.

    Reflect

    Bist du bereit, nicht nur Worte zu teilen, sondern auch dein Leben, deine Zeit und deine Ressourcen für andere einzusetzen?

  5. Day 5 of 7 · October 23 Vorbildlich leben

    Paulus ruft die Thessalonicher als Zeugen auf: 'Ihr seid Zeugen und Gott, wie heilig und gerecht und untadelig wir gegen euch, die Glaubenden, waren.' Er konnte auf sein Leben verweisen. Sein Lebenswandel stimmte mit seiner Botschaft überein. Das ist eine gewaltige Herausforderung für uns alle. Menschen beobachten uns. Sie sehen, ob unser Leben mit unseren Worten übereinstimmt. Predigen wir Liebe, aber leben Bitterkeit? Sprechen wir von Vergebung, aber halten selbst an Groll fest? Reden wir von Großzügigkeit, aber sind geizig? Das Evangelium mit Gottes Herzen weitergeben bedeutet auch, ein Leben zu führen, das der Botschaft entspricht. Nicht perfekt – das können wir nicht sein. Aber authentisch, ehrlich, mit dem aufrichtigen Streben nach Heiligkeit. Wenn unser Leben die Botschaft widerspiegelt, gewinnt das Evangelium an Kraft. Menschen sehen nicht nur, was wir sagen, sondern wie wir leben. Und das macht den entscheidenden Unterschied.

    1. Thessalonicher 2,10

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, ein Leben zu führen, das deinen Worten Glaubwürdigkeit verleiht.

    Reflect

    In welchen Bereichen deines Lebens besteht noch eine Lücke zwischen dem, was du sagst, und dem, wie du lebst?

  6. Day 6 of 7 · October 24 Wie ein Vater seine Kinder

    Nach dem Bild der stillenden Mutter kommt nun das Bild des Vaters: 'Wie ein Vater seine Kinder ermahnt und getröstet und beschworen haben, des Gottes würdig zu wandeln, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.' Paulus zeigt hier drei Aspekte väterlicher Fürsorge: Ermahnung (klare Anleitung), Trost (Ermutigung in schweren Zeiten) und Beschwörung (eindringliche Aufforderung). All das hatte ein Ziel: dass die Gläubigen Gottes würdig wandeln und ihre himmlische Berufung erkennen. Mission endet nicht bei der Bekehrung. Es geht weiter mit Jüngerschaft, mit geistlicher Begleitung. Wie Väter und Mütter ihre Kinder nicht nur zur Welt bringen, sondern sie auch großziehen, so brauchen auch neugeborene Christen geistliche Eltern. Menschen, die sie ermutigen, korrigieren, trösten und ihnen helfen, in ihrem Glauben zu wachsen. Das ist die Vollendung der Mission: nicht nur Menschen zu Jesus zu führen, sondern sie zu reifen Nachfolgern zu machen.

    1. Thessalonicher 2,11-12

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wen du geistlich begleiten sollst, und gib dir Weisheit für diese Aufgabe.

    Reflect

    Gibt es jemanden in deinem Leben, den du geistlich begleiten könntest wie ein Vater oder eine Mutter ihre Kinder?

  7. Day 7 of 7 · October 25 Konkret werden: Eine Person benennen

    Die Predigt endete mit einer konkreten Herausforderung: Benenne eine Person, der du in der kommenden Woche das Evangelium weitergeben möchtest. Jesus sagte zu seinen ersten Jüngern: 'Kommt mit, folgt mir, ich werde euch zu Menschenfischern machen.' Das ist der Grund, warum wir noch auf dieser Erde leben: Es gibt noch so viele Menschen in der Dunkelheit, die Jesus nicht kennen. Menschen an deinem Arbeitsplatz, in deiner Nachbarschaft, in deiner Familie. Gott hat dich genau dort platziert, wo du bist. Welcher Name kommt dir in den Sinn? Für wen schlägt dein Herz, wenn du an verlorene Menschen denkst? Vielleicht ist es der Arbeitskollege, der Nachbar, der Schulfreund. Die schönsten Momente im Leben eines Christen sind, wenn ein Mensch Jesus findet, wenn geistliche Geburt geschieht. Das ist größer als alles Geld der Welt. Das ist Ewigkeit, die entsteht. Lass uns mit Gottes Herzschlag Menschen erreichen – konkret, diese Woche, beginnend mit dieser einen Person.

    Matthäus 4,19

    Prayer

    Nenne Gott diese Person im Gebet und bitte ihn um eine Gelegenheit, dieser Woche das Evangelium mit ihr zu teilen.

    Reflect

    Welche konkrete Person hat Gott dir aufs Herz gelegt? Wie wirst du diese Woche einen Schritt auf sie zugehen?