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Christus Gemeinde Büchenbronn

Dillweißensteiner Straße 52, 75180 Pforzheim

Egal, ob jung oder alt, bei uns findest Du einen Ort, an dem Glaube gelebt und Gemeinschaft geschätzt wird. Komm vorbei und erlebe inspirierende Gottesdienste, herzliches Miteinander und eine starke Unterstützung auf Deinem Lebensweg. Wir freuen uns auf Dich!

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Daily Bite
Monday

Einschulung, nicht Abschluss

Erinnerst du dich an deinen Einschulungstag? Mit dem zu großen Ranzen, voller Erwartung und vielleicht auch ein bisschen Angst? Stell dir vor, jemand hätte dir an diesem Tag gesagt: 'Herzlichen Glückwunsch, du hast ausgelernt!' Das wäre absurd gewesen. Der Einschulungstag ist kein Ende, sondern ein Anfang. Genau so ist es mit der Nachfolge Jesu. Viele von uns denken, dass die Bekehrung, das Übergabegebet oder die Taufe die Ziellinie ist. 'Hauptsache gerettet' - und dann leben wir einfach weiter bis wir irgendwann im Himmel sind. Aber das ist ein Missverständnis. Der Tag, an dem du Ja zu Jesus sagst, ist nicht deine Ziellinie. Es ist dein Einschulungstag in die Schule Jesu. Ab diesem Moment beginnt eine lange, wunderbare Lernreise - Jahre des Wachsens, des Hinfallens und wieder Aufstehens. Nachfolge ist kein einzelner Moment, sondern ein fortlaufender Prozess.

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Erinnerst du dich an deinen Einschulungstag? Mit dem zu großen Ranzen, voller Erwartung und vielleicht auch ein bisschen Angst? Stell dir vor, jemand hätte dir an diesem Tag gesagt: 'Herzlichen Glückwunsch, du hast ausgelernt!' Das wäre absurd gewesen. Der Einschulungstag ist kein Ende, sondern ein Anfang. Genau so ist es mit der Nachfolge Jesu. Viele von uns denken, dass die Bekehrung, das Übergabegebet oder die Taufe die Ziellinie ist. 'Hauptsache gerettet' - und dann leben wir einfach weiter bis wir irgendwann im Himmel sind. Aber das ist ein Missverständnis. Der Tag, an dem du Ja zu Jesus sagst, ist nicht deine Ziellinie. Es ist dein Einschulungstag in die Schule Jesu. Ab diesem Moment beginnt eine lange, wunderbare Lernreise - Jahre des Wachsens, des Hinfallens und wieder Aufstehens. Nachfolge ist kein einzelner Moment, sondern ein fortlaufender Prozess.

Markus 10,46-52
Prayer

Danke Jesus, dass mein Weg mit dir erst beginnt. Hilf mir, jeden Tag neu in deine Schule zu gehen und von dir zu lernen.

Challenge

Lebe ich meinen Glauben eher als 'Hauptsache gerettet' oder als täglichen Weg mit Jesus?

Recording from June 7, 2026

Sermon

Nachfolge heute - Predigt am 07.06.2026

Sunday, June 7, 2026
Lukas 24,46-47
Key Point

Nachfolge Jesu bedeutet nicht primär, möglichst viel aufzugeben, sondern Jesus so sehr zu gewinnen, dass er zur neuen Mitte unseres Lebens wird und alles andere seinen richtigen Platz einnimmt. Es geht nicht um äußere Gesetzlichkeit oder krampfhaften Verzicht, sondern um eine Herzensveränderung, bei der wir uns fragen, was unserer Nachfolge im Wege steht und ob Jesus wirklich im Zentrum unseres Lebens steht.

Diese Predigt behandelt das Thema Nachfolge im christlichen Leben, basierend auf der ersten Gemeinde nach Pfingsten. Die Prediger erklären, dass Nachfolge nicht bedeutet, alles krampfhaft aufzugeben, sondern Jesus ins Zentrum des Lebens zu stellen. Beginnend mit der Pfingstpredigt des Petrus wird deutlich, wie die ersten Christen durch Umdenken, Umkehr und die Kraft des Heiligen Geistes ein neues Leben begannen. Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und in den Gebeten. Die praktische Anwendung für heute wird konkret aufgezeigt: Nachfolge beginnt im Herzen, nicht mit äußeren Ritualen. Es geht darum, Jesus so viel Raum zu geben, dass alles andere – Zeit, Besitz, Hobbys, Arbeit, Familie – seinen richtigen Platz einnimmt. Nicht durch gesetzliche Verbote, sondern durch eine lebendige Beziehung zu Jesus ordnet sich das Leben neu. Die Predigt ermutigt, sich zu fragen: Was steht meiner Nachfolge im Weg? Dabei wird betont, dass nicht alles Schlechte aufgegeben werden muss, sondern das, was Jesus daran hindert, im Zentrum zu stehen. Wahre Nachfolge bedeutet, Jesus so sehr zu gewinnen, dass alles andere automatisch seinen richtigen Platz findet.
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Diese Predigt behandelt das Thema Nachfolge im christlichen Leben, basierend auf der ersten Gemeinde nach Pfingsten. Die Prediger erklären, dass Nachfolge nicht bedeutet, alles krampfhaft aufzugeben, sondern Jesus ins Zentrum des Lebens zu stellen. Beginnend mit der Pfingstpredigt des Petrus wird deutlich, wie die ersten Christen durch Umdenken, Umkehr und die Kraft des Heiligen Geistes ein neues Leben begannen. Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und in den Gebeten. Die praktische Anwendung für heute wird konkret aufgezeigt: Nachfolge beginnt im Herzen, nicht mit äußeren Ritualen. Es geht darum, Jesus so viel Raum zu geben, dass alles andere – Zeit, Besitz, Hobbys, Arbeit, Familie – seinen richtigen Platz einnimmt. Nicht durch gesetzliche Verbote, sondern durch eine lebendige Beziehung zu Jesus ordnet sich das Leben neu. Die Predigt ermutigt, sich zu fragen: Was steht meiner Nachfolge im Weg? Dabei wird betont, dass nicht alles Schlechte aufgegeben werden muss, sondern das, was Jesus daran hindert, im Zentrum zu stehen. Wahre Nachfolge bedeutet, Jesus so sehr zu gewinnen, dass alles andere automatisch seinen richtigen Platz findet.

Main Topics (4)

1. Die Grundlage der Nachfolge: Umdenken und Umkehr

  • Jesus eröffnete den Jüngern das Verständnis der Schriften über den leidenden und auferstehenden Messias
  • Petrus verkündigte am Pfingsttag, dass der Christus sterben musste nach Gottes Plan
  • Umdenken (Metanoia) beginnt im Herzen und Geist, nicht mit äußeren Ritualen
  • Umkehr führt zur Vergebung der Sünden auf Grundlage von Tod und Auferstehung Jesu
  • Die Wassertaufe ist der erste Glaubens- und Gehorsamsschritt nach der Wiedergeburt

2. Das Leben der ersten Gemeinde nach Pfingsten

  • 3000 Menschen kamen zum Glauben und wurden getauft
  • Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel, der Gemeinschaft, im Brotbrechen und in den Gebeten
  • Die Lehre der Apostel bestand aus der Lehre Jesu aus den vier Evangelien
  • Sie teilten ihre Güter und Habe miteinander
  • Das Mahl des Herrn wurde gefeiert zur Verkündigung des Todes Jesu
  • Trotz Verfolgung breitete sich das Evangelium in Judäa, Samarien und darüber hinaus aus

3. Jesus als neue Mitte des Lebens

  • Jesus kommt nicht einfach zu allem hinzu, sondern wird die neue Mitte, die alles ordnet
  • Nachfolge bedeutet, dass Jesus wertvoller ist als alles, woran wir uns bisher festgehalten haben
  • Die Frage lautet nicht 'Was muss ich aufgeben?', sondern 'Was steht meiner Nachfolge im Wege?'
  • Es geht nicht um religiöse Vorschriften, sondern um das Herz
  • Erst wenn wir erkennen, dass Jesus uns in die Freiheit führt, kann Nachfolge ihre Macht entfalten

4. Neuordnung von Zeit, Prioritäten und Abhängigkeiten

  • Wenn Jesus unsere Mitte wird, verändert sich die Frage, wie wir unsere Zeit verbringen
  • Nicht alles ist schlecht, aber manches kann so viel Raum einnehmen, dass kaum Platz für Gott bleibt
  • Familie, Arbeit und Hobbys können legitim sein, aber auch ungesund werden
  • Die Frage ist nicht 'Ist das erlaubt?', sondern 'Hilft mir das, Jesus nachzufolgen?'
  • Besitz, Zeit, Fähigkeiten und Geld sind uns von Gott anvertraut für sein Reich
  • Manchmal müssen wir Stolz, Frust, Verletzungen, Bitterkeit oder Vergeltungswunsch zurücklassen
  • Unser alter Mensch muss sterben, damit Christus mehr Raum in uns gewinnt

Biblical Foundations

Direct Quotes

Lukas 24,46-47

So musste der Messias, der Christus, der Gesalbte leiden und am dritten Tage auferstehen und predigen lassen, in seinem Namen umdenken zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern von Jerusalem an

Apostelgeschichte 2,42

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und in den Gebeten

Epheser 5

So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt. Nicht als Unweise, sondern als Weise und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse

Additional references

  • Jesaja 53
  • Hosea (dritter Tag Auferstehung)
  • Psalm 110,1
  • Psalm 16
  • Psalm 2
  • Apostelgeschichte Kapitel 3
  • Apostelgeschichte Kapitel 4
  • Apostelgeschichte bis Kapitel 8 oder 12

Practical Application (6)

  • 1 Sich zur Wassertaufe entscheiden: Wer Umdenken und Umkehr erlebt und Gewissheit über die Zugehörigkeit zur Familie Gottes hat, soll sich zur Taufe Ende Juni anmelden und damit bezeugen, dass man im alten Leben stirbt und in der Nachfolge Jesu leben möchte.
  • 2 Beständig in der Lehre der Apostel bleiben: Die Lehre Jesu aus den vier Evangelien in ihren Zusammenhängen kennenlernen, besonders in Hauskreisen und durch persönliches Bibelstudium. Die ersten Kapitel der Apostelgeschichte (bis Kapitel 8 oder 12) in der nächsten Woche durchlesen.
  • 3 Gemeinschaft und Gebetsleben vertiefen: Sich regelmäßig in Hauskreisen treffen, das Mahl des Herrn gemeinsam feiern und in Gebeten Bibeltexte zugrunde legen. An Gebets- und Abendmahlsabenden teilnehmen und auch Leiter in Hauskreise einladen.
  • 4 Das eigene Herz prüfen: Sich täglich die Frage stellen: Wer steht wirklich im Zentrum meines Lebens? Worauf verwende ich meine Zeit, Kraft und Gedanken? Was beschäftigt mich und wofür habe ich immer oder nie Zeit?
  • 5 Hindernisse der Nachfolge identifizieren: Ehrlich prüfen, welche Dinge (Hobbys, Arbeit, Familie, Besitz, Stolz, Verletzungen, Bitterkeit) so viel Raum einnehmen, dass die Beziehung zu Jesus an den Rand gedrängt wird, und bewusste Einschnitte vornehmen.
  • 6 Zeit, Geld und Besitz für Gottes Reich einsetzen: Erkennen, dass alles, was wir haben, von Gott anvertraut ist. Prüfen, ob wir aus Gehorsam arbeiten oder aus Habsucht, Stolz oder Bequemlichkeit, und unsere Ressourcen bewusst in den Dienst des Reiches Gottes stellen.