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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls

Nicht zu früh aufgeben

Jesus lädt uns ein: 'Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch geöffnet.' Diese drei Worte sind keine verschiedenen Schritte, sondern eine Steigerung desselben Gedankens. Echter Glaube bedeutet, nicht zu früh aufzugeben. Wir kennen das alle: Am Anfang suchen wir mit hoher Konzentration, dann wird es unklar, und am Ende ist es nur noch anstrengend. Doch die Frage ist nicht, ob wir fähig sind zu suchen, sondern wie wichtig uns etwas ist. Denk an die vier Männer, die ihr Dach öffneten, um ihren gelähmten Freund zu Jesus zu bringen. Sie hätten aufgeben können, als die Menschenmenge den Weg versperrte. Stattdessen wurden sie kreativ und blieben dran. Vielleicht hast auch du zu früh aufgehört zu beten, zu suchen oder anzuklopfen. Heute könnte der Tag sein, an dem Gott dir sagt: Geh nochmal hin, klopf nochmal an.

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Jesus lädt uns ein: 'Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch geöffnet.' Diese drei Worte sind keine verschiedenen Schritte, sondern eine Steigerung desselben Gedankens. Echter Glaube bedeutet, nicht zu früh aufzugeben. Wir kennen das alle: Am Anfang suchen wir mit hoher Konzentration, dann wird es unklar, und am Ende ist es nur noch anstrengend. Doch die Frage ist nicht, ob wir fähig sind zu suchen, sondern wie wichtig uns etwas ist. Denk an die vier Männer, die ihr Dach öffneten, um ihren gelähmten Freund zu Jesus zu bringen. Sie hätten aufgeben können, als die Menschenmenge den Weg versperrte. Stattdessen wurden sie kreativ und blieben dran. Vielleicht hast auch du zu früh aufgehört zu beten, zu suchen oder anzuklopfen. Heute könnte der Tag sein, an dem Gott dir sagt: Geh nochmal hin, klopf nochmal an.

Matthäus 7,7-8
Gebet

Bitte Gott, dir neu Mut zu geben, dranzubleiben – auch wenn die Antwort noch nicht sichtbar ist.

Herausforderung

Wo in deinem Leben hast du vielleicht zu früh aufgehört zu beten oder zu suchen?

Aufnahme vom 17. Oktober 2021

Predigt

Jona | Catch me, if you can | Sina Riedel, Thomas Ruhl | Kirche im Brauhaus | Gifhorn

Sonntag, 17. Oktober 2021
Jona 1,1-10
Kernaussage

Die Geschichte von Jona zeigt, wie wir oft vor Gottes Auftrag weglaufen (Sünde), aber Gott uns hartnäckig nachgeht (Gnade). Gott setzt alles in Bewegung, um mit uns in Verbindung zu kommen, selbst mitten in unseren größten Stürmen. Er lädt uns ein, nicht weiter auf der Flucht zu sein, sondern uns aus der Nähe heraus auf ihn einzulassen und zu entdecken, dass er gute Absichten mit unserem Leben hat.

Diese Predigt eröffnet eine neue Themenreihe über die biblische Geschichte von Jona, dargestellt als "Catch me if you can" - eine Geschichte über Flucht und Verfolgung. Der Sprecher erklärt, wie Jona einen klaren Auftrag von Gott erhält, nach Ninive zu gehen, aber stattdessen in die entgegengesetzte Richtung flieht. Dies wird als universelle menschliche Erfahrung dargestellt: Menschen laufen vor Gott weg (Sünde), aber Gott verfolgt sie hartnäckig (Gnade). Die Predigt untersucht die Gründe für Jonas Flucht - nicht mangelndes Wissen über Gott, sondern fehlende Nähe zu ihm, sowie Stolz und das Gefühl der Überlegenheit gegenüber den Menschen in Ninive. Der Sprecher zieht Parallelen zum modernen Leben, wo Menschen in verschiedenen "Booten" (Arbeit, Beziehungen, Status, Finanzen) vor Gottes Ruf fliehen. Zentral ist die Botschaft, dass Gott selbst in den größten Lebensstürmen präsent ist und Menschen durch seine Gnade nachgeht. Die Predigt endet mit der Einladung, aufzuhören vor Gott zu fliehen und sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen, wobei Jesus als die Verkörperung dieser verfolgenden Gnade präsentiert wird.
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Diese Predigt eröffnet eine neue Themenreihe über die biblische Geschichte von Jona, dargestellt als "Catch me if you can" - eine Geschichte über Flucht und Verfolgung. Der Sprecher erklärt, wie Jona einen klaren Auftrag von Gott erhält, nach Ninive zu gehen, aber stattdessen in die entgegengesetzte Richtung flieht. Dies wird als universelle menschliche Erfahrung dargestellt: Menschen laufen vor Gott weg (Sünde), aber Gott verfolgt sie hartnäckig (Gnade). Die Predigt untersucht die Gründe für Jonas Flucht - nicht mangelndes Wissen über Gott, sondern fehlende Nähe zu ihm, sowie Stolz und das Gefühl der Überlegenheit gegenüber den Menschen in Ninive. Der Sprecher zieht Parallelen zum modernen Leben, wo Menschen in verschiedenen "Booten" (Arbeit, Beziehungen, Status, Finanzen) vor Gottes Ruf fliehen. Zentral ist die Botschaft, dass Gott selbst in den größten Lebensstürmen präsent ist und Menschen durch seine Gnade nachgeht. Die Predigt endet mit der Einladung, aufzuhören vor Gott zu fliehen und sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen, wobei Jesus als die Verkörperung dieser verfolgenden Gnade präsentiert wird.

Hauptthemen (6)

1. Sünde und Gnade - Weglaufen und Nachgejagt werden

  • Sünde bedeutet, vor Gott wegzulaufen; Gnade bedeutet, dass Gott uns hinterherläuft
  • Die Geschichte von Jona beschreibt diese zwei grundlegenden Begriffe des christlichen Glaubens perfekt
  • Jona bekommt einen Auftrag von Gott, läuft weg und kommt am Ende wieder auf Kurs
  • Es ist die Geschichte von jedem von uns - Flucht und Gefangenwerden durch Gottes Liebe

2. Der Unterschied zwischen Wissen und Nähe zu Gott

  • Jona hatte kein Mangel an Wissen über Gott, sondern es fehlte ihm an Nähe
  • Er war religiös geprägt und ein Wanderprediger, konnte aber den Auftrag nicht leben
  • Nähe zum Auftraggeber macht den Unterschied - aus Nähe entsteht Vertrauen
  • Abram verließ sich auf Gottes Charakter und gehorchte aus der Nähe heraus

3. Warum wir vor Gott weglaufen - Stolz und Überheblichkeit

  • Jona war nicht überfordert, sondern wollte nicht, dass die Menschen in Ninive Gottes Gnade erfahren
  • Sein Stolz ließ ihn sich den Menschen überlegen fühlen - moralisch, gesellschaftlich und geistlich
  • Wir suchen oft nach Möglichkeiten, uns besser als andere zu fühlen
  • Wir fühlen uns manchmal sogar Gott gegenüber überheblich und meinen es besser zu wissen

4. Unsere Fluchtwege - Die Boote in die falsche Richtung

  • Jona sucht gezielt einen Fluchtweg und findet ein Boot in die entgegengesetzte Richtung
  • Unsere Boote können sein: Arbeit, Beziehungen, Status, Erfolg, Finanzen oder Besitz
  • Wir suchen in diesen Dingen Bestätigung, Anerkennung und Sicherheit
  • Gott spricht zu uns, aber wir sitzen bereits in unserem Boot

5. Gottes Reaktion - Der Sturm als Zeichen der Liebe

  • Gott lässt nicht locker und ringt um unsere Aufmerksamkeit
  • Er lässt einen Sturm aufkommen - ein herausforderndes Konzept
  • Sünde und Sturm sind immer miteinander verbunden, wenn auch nicht immer sofort sichtbar
  • Mitten im größten Sturm schickt Gott einen Fisch - er ist im Sturm zu finden
  • Die Steine der Liebe: Was uns wie Elend vorkommt, rettet uns vor größerem Unheil
  • Gott hat liebevolle Absichten, selbst in den größten Stürmen unseres Lebens

6. Gnade hat einen Namen - Jesus

  • Gnade ist hartnäckig und entschlossen, sie läuft uns nach
  • Jesus hat sich für uns in den Sturm der Sünde geworfen
  • Er ermöglicht uns einen Weg aus dem Sturm heraus
  • Jesus klopft an unser Herz und lädt uns ein, das Leben zu finden, nach dem wir suchen
  • Es gibt keine Sicherheit vor Jesus, sondern nur Sicherheit in Jesus

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jona 1,1-10

Das ist ein Tag des Empfingioner Amiteissohn, eine Botschaft vom Herrn. Gott sprach zu ihm, gehen die große und mächtige Stadt Ninive und kündige ihren Bewohnern mein Strafgericht an. Denn ihre Bosheit schreit zum Himmel, ich kann sie nicht länger mit ansehen. Jonas macht sich auf den Weg, aber in die entgegengesetzte Richtung. Er floh vor dem Herrn und kam zunächst in die Hafenstadt Jafo. Dort fand er ein Schiff das gerade nach Tarsis segeln sollte. Er bezahlte das Geld für die Überfahrt und ging an Bord. Doch als sie auf dem Meer waren, ließ er einen starken Sturm aufkommen. Das Unwetter tobte so heftig, dass das Schiff auseinander zu brechen drohte. Angst packte die Seeleute und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe. Sie warfen Ladung über Bord, damit das Schiff leichter wurde. Jonas war unter Deck in den hintersten Raum gegangen, hatte sich hingelegt und schlief fest. Da kam der Kapitän zu ihm und rief, was liegst du hier herum und schläfst? Los, steh auf und rufe zu deinem Gott um Hilfe. Vielleicht erbarmt er sich und lässt uns nicht umkommen. Die Seeleute sagten zueinander, schnell, lasst uns das Los werfen. Wir müssen herausfinden, wer an unserem Unglück schuld ist. Das Los fiel auf Jona. So stellten sie ihn zur Rede. Komm, sag uns, warum uns dieses Unglück getroffen hat. Was machst du hier? Aus welchem Land kommst du? Welchem Volk gehörst du? Jonas antwortete, ich bin ein Hebräer und verehre den Herrn, den Gott des Himmels, der das Land und das Meer geschaffen hat. Dann verriet er ihnen, dass er vor Gott auf der Flucht war.

Jona 4

Ich wusste es doch. Du bist ein gnädiger und barmherziger Gott. Deine Geduld ist groß, deine Liebe kennt kein Ende.

Weitere Referenzen

  • Geschichte von Abram (1. Mose/Genesis - Anfang der Bibel)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Erkenne deinen Auftrag und deine Bestimmung: Jeder von uns hat einen Auftrag von Gott und eine Idee fürs Leben von ihm. Frage dich: Was ist Gottes Auftrag für mein Leben und laufe ich davor weg?
  • 2 Suche Nähe statt nur Wissen über Gott: Es reicht nicht, religiöses Wissen zu haben. Investiere Zeit, um Gott aus der Nähe kennenzulernen, damit ein Vertrauensverhältnis entsteht, das dich befähigt, seinen Aufträgen zu gehorchen.
  • 3 Identifiziere dein Boot - deine Fluchtwege: Frage dich ehrlich: In welchem Boot sitze ich gerade? Ist es Arbeit, Beziehungen, Status, Erfolg, Finanzen oder Besitz, wo ich Bestätigung und Sicherheit suche statt bei Gott?
  • 4 Erkenne den Sturm in deinem Leben: Welcher Sturm tobt gerade in deinem Leben oder in dir? Verstehe, dass Gott selbst im Sturm zu finden ist und liebevolle Absichten hat, auch wenn du es nicht sofort verstehst.
  • 5 Höre auf zu fliehen und lass dich auf Gott ein: Heute ist der beste Tag, nicht weiter vor Gott wegzulaufen. Gib zu, dass du es nicht verstehst, aber lass dich darauf ein, weil du sicher sein kannst, dass du Gott im Sturm finden wirst.
  • 6 Übergib Jesus das Steuer deines Lebens: Es gibt keine Sicherheit vor Jesus, sondern nur Sicherheit in Jesus. Er stillt den Sturm und ermöglicht einen Weg nach vorne. Lass dich von seiner Gnade beschenken.