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ICF München

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus

Täglicher Impuls
Donnerstag

Gegenwart im Alltag

Jesus ging immer wieder in die Einsamkeit und Stille, um zu beten. Er suchte bewusst die Gegenwart des Vaters - nicht nur in den großen Momenten, sondern als Rhythmus seines Lebens. Und genau dazu sind auch wir berufen. Gottes Gegenwart ist nicht nur für besondere Momente reserviert - im Lobpreis am Sonntagmorgen oder in der jährlichen Fastenzeit. Sie ist für den Alltag gedacht: beim Tanken, beim Boxtraining, um drei Uhr morgens mit schreienden Zwillingen, beim Einkaufen. Wenn wir lernen, in die Stille zu gehen und den Heiligen Geist zu fragen 'Habe ich etwas Wichtiges vergessen?' oder 'Für wen soll ich beten?', dann erleben wir seine Führung im Kleinen wie im Großen. Die Gegenwart Gottes ist keine theoretische Wahrheit, sondern eine erlebbare Realität für jeden Tag.

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Jesus ging immer wieder in die Einsamkeit und Stille, um zu beten. Er suchte bewusst die Gegenwart des Vaters - nicht nur in den großen Momenten, sondern als Rhythmus seines Lebens. Und genau dazu sind auch wir berufen. Gottes Gegenwart ist nicht nur für besondere Momente reserviert - im Lobpreis am Sonntagmorgen oder in der jährlichen Fastenzeit. Sie ist für den Alltag gedacht: beim Tanken, beim Boxtraining, um drei Uhr morgens mit schreienden Zwillingen, beim Einkaufen. Wenn wir lernen, in die Stille zu gehen und den Heiligen Geist zu fragen 'Habe ich etwas Wichtiges vergessen?' oder 'Für wen soll ich beten?', dann erleben wir seine Führung im Kleinen wie im Großen. Die Gegenwart Gottes ist keine theoretische Wahrheit, sondern eine erlebbare Realität für jeden Tag.

Lukas 5,16
Gebet

Heiliger Geist, lehre mich, wie Jesus regelmäßig in die Stille zu gehen. Lass mich deine Gegenwart nicht nur an besonderen Orten, sondern mitten im Alltag erleben.

Herausforderung

Nehme ich mir bewusst Zeit für Stille und Gebet im Alltag? Wo könnte ich den Heiligen Geist heute um Führung fragen?

Aufnahme vom 10. März 2026

Predigt

Better Together: Was wir als Leiter von Jesus lernen können

Dienstag, 10. März 2026
Jeremia 17
Kernaussage

Wahre christliche Leiterschaft bedeutet, nicht aus unseren Reflexen heraus zu handeln, sondern uns vom Haupt Jesus Christus leiten zu lassen. Wir sind berufen, in alle Richtungen (360 Grad) zu dienen und zu prägen - nach oben, zur Seite und nach unten - indem wir unsere von Gott gegebenen Gaben dienend einsetzen, anstatt sie automatisch oder als Selbstverständlichkeit zu nutzen.

In diesem Leadership Podcast der Serie "Better Together" geht es darum, wie wir als Leiter von Jesus lernen können - in der Familie, Kirche und im Business. Der zentrale Gedanke ist, dass unsere Reflexe und Gaben keine automatischen Aufträge sind, sondern dass wir lernen müssen, bewusst zu fragen: "Herr, bist du es oder ist es mein Reflex?" Jesus lebte nicht aus seinen Reflexen heraus, sondern sagte: "Ich kann nichts tun, als was ich den Vater tun sehe." Ein wichtiges Prinzip ist das 360-Grad-Leiten und Geleitet-Werden: Wir lassen uns leiten von Gott, von unseren Leitern, aber auch von denen um uns herum, und gleichzeitig prägen wir in alle Richtungen - nach oben, zur Seite und nach unten. Das Mindset von Jesus war: "Wer der Größte sein will, soll allen dienen." Wem viel anvertraut ist, von dem verlangt Gott viel - besonders eine demütige Herzenshaltung. Das Prinzip von Saat und Ernte gilt auch für Leiterschaft: Wie wir mit unperfekter Leiterschaft umgehen, wird prägen, wie die nächste Generation mit uns umgeht.
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In diesem Leadership Podcast der Serie "Better Together" geht es darum, wie wir als Leiter von Jesus lernen können - in der Familie, Kirche und im Business. Der zentrale Gedanke ist, dass unsere Reflexe und Gaben keine automatischen Aufträge sind, sondern dass wir lernen müssen, bewusst zu fragen: "Herr, bist du es oder ist es mein Reflex?" Jesus lebte nicht aus seinen Reflexen heraus, sondern sagte: "Ich kann nichts tun, als was ich den Vater tun sehe." Ein wichtiges Prinzip ist das 360-Grad-Leiten und Geleitet-Werden: Wir lassen uns leiten von Gott, von unseren Leitern, aber auch von denen um uns herum, und gleichzeitig prägen wir in alle Richtungen - nach oben, zur Seite und nach unten. Das Mindset von Jesus war: "Wer der Größte sein will, soll allen dienen." Wem viel anvertraut ist, von dem verlangt Gott viel - besonders eine demütige Herzenshaltung. Das Prinzip von Saat und Ernte gilt auch für Leiterschaft: Wie wir mit unperfekter Leiterschaft umgehen, wird prägen, wie die nächste Generation mit uns umgeht.

Hauptthemen (6)

1. Die Kirche als Leib Christi

  • Die Kirche ist keine Institution, sondern ein Leib mit vielen Gliedern
  • Eine Kirche ohne Jesus als Haupt ist geistlich hirnlos
  • Eine Kirche ohne Einheit ist kraftlos
  • Jeder Einzelne muss mit dem Haupt verbunden sein und miteinander verbunden bleiben

2. Reflexe versus göttliche Aufträge

  • Unsere Reflexe sind keine Aufträge - sie sind Gaben, die Gott durch uns nutzen möchte
  • Jesus handelte nicht aus Reflexen, sondern nur aus dem, was er den Vater tun sah
  • Wir müssen lernen zu fragen: 'Herr, bist du es oder ist es mein Reflex?'
  • Selbst gute Dinge wie Verantwortung übernehmen oder Geben können Gott im Weg stehen, wenn sie nur reflexartig geschehen
  • Vieles kann christlich erscheinen und doch gottlos sein, weil Christus nicht darin ist

3. Das Mindset von Jesus - Dienen statt Herrschen

  • Wer der Größte sein will, soll allen dienen
  • Unsere Gaben sind für den Nutzen der Gemeinde, der Familie gegeben
  • Nicht die Familie oder Gemeinde dient mir, sondern ich diene ihnen
  • Jesus stellte sich unter Leiterschaft - selbst unter seine unvollkommenen leiblichen Eltern

4. 360-Grad-Leiterschaft

  • Wir lassen uns leiten und leiten gleichzeitig in alle Richtungen
  • Wir prägen nach oben (zu Leitern), zur Seite (zu Geschwistern) und nach unten (zu denen, die wir leiten)
  • Gehe mit Leuten so um, wie du willst, dass man mit dir umgeht
  • Rede nicht über deinen Leiter, sondern mit deinem Leiter - direkt, liebevoll, proaktiv

5. Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt

  • Je mehr Gott uns anvertraut, desto mehr Verantwortung haben wir
  • Die Gefahr besteht, dass wir uns über andere erheben, wenn wir Stärken entwickeln
  • Gott verlangt von uns eine demütige Herzenshaltung, nicht Urteil und Überheblichkeit
  • Unsere Stärken sollen die Schwächen anderer ergänzen, nicht verurteilen

6. Das Prinzip von Saat und Ernte

  • Wie wir mit unseren Eltern umgehen, lernen unsere Kinder für ihren Umgang mit uns
  • Wie wir mit Leiterschaft umgehen, prägt die nächste Generation
  • Was wir über unsere Leiter sagen und wie wir mit ihnen umgehen, hat langfristige Konsequenzen
  • Wir sollen unseren Kindern zeigen, wie man konstruktiv mit unperfekter Leiterschaft umgeht

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jeremia 17

Verflucht ist der Mensch, der sich auf Menschen verlässt

Lukas 12

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen. Wem viel anvertraut ist, wird man umso mehr fordern

Weitere Referenzen

  • Maleachi (Herz der Väter zu den Söhnen)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Reflexe hinterfragen: Lerne regelmäßig zu beten: 'Herr, bist du es oder ist es mein Reflex? Willst du durch meine Gabe wirken oder soll ich sie zurückhalten?' Unterscheide zwischen automatischen Reaktionen und göttlichen Aufträgen.
  • 2 Direkter Kommunikationsweg: Rede nicht über deine Leiter, sondern mit ihnen. Gehe proaktiv, liebevoll und direkt auf sie zu mit Feedback, so wie du es dir von deinem Team wünschst.
  • 3 360-Grad-Prägung praktizieren: Stelle deine Stärken dienend in alle Richtungen zur Verfügung - zu deinen Leitern, Geschwistern und denen, die du leitest. Frage Gott, wie du mit deinen Gaben dienen kannst, wo andere Schwächen haben.
  • 4 Für Leiterschaft beten: Bete regelmäßig für deine Leiter (Chef, Pastor, geistliche Leiter, Eltern). Vermeide es, in der 'Kaffeepause' über sie zu reden, sondern bringe sie im Gebet vor Gott.
  • 5 Demut vor Überhebung bewahren: Wenn Gott dir Stärken gibt, die auf Schwächen bei deinen Leitern treffen, achte darauf, nicht zu urteilen oder dich zu überheben. Nutze deine Stärken stattdessen dienend zur Ergänzung.
  • 6 Vorbildlicher Umgang mit Autorität: Sei dir bewusst, dass deine Kinder und dein Team von dir lernen, wie man mit unperfekter Leiterschaft umgeht. Zeige einen konstruktiven, respektvollen Weg auf, der ringt, aber nicht lästert.