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ICF München

Arnulfstraße 17, 80335 München

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus

Täglicher Impuls
Freitag

Noch nicht – nicht niemals

Gott versprach Abraham: 'So zahlreich wie die Sterne sind, so werden deine Nachkommen sein.' Und was passierte danach? Nichts. Überhaupt nichts. Jahre vergingen, Jahrzehnte vergingen – und es geschah nichts. Aber es war kein Nein, es war ein Noch-Nicht. Manchmal ist Gottes Nein kein endgültiges Nein, sondern ein zeitliches. Manchmal sagt Gott nicht 'niemals', sondern 'warte'. Der Zeitpunkt ist noch nicht der richtige, aber das Ziel selbst steht nicht in Frage. Selbst Gottes Ja kann von Hindernissen überschattet werden – wie das verheißene Land, das noch von feindlichen Völkern bewohnt war. Der Weg zur Erfüllung ist oft länger und schwieriger als erwartet. Aber vielleicht ist es nicht vorbei. Vielleicht ist dein Gebet nicht vergessen. Vielleicht ist die Antwort: Noch nicht.

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Gott versprach Abraham: 'So zahlreich wie die Sterne sind, so werden deine Nachkommen sein.' Und was passierte danach? Nichts. Überhaupt nichts. Jahre vergingen, Jahrzehnte vergingen – und es geschah nichts. Aber es war kein Nein, es war ein Noch-Nicht. Manchmal ist Gottes Nein kein endgültiges Nein, sondern ein zeitliches. Manchmal sagt Gott nicht 'niemals', sondern 'warte'. Der Zeitpunkt ist noch nicht der richtige, aber das Ziel selbst steht nicht in Frage. Selbst Gottes Ja kann von Hindernissen überschattet werden – wie das verheißene Land, das noch von feindlichen Völkern bewohnt war. Der Weg zur Erfüllung ist oft länger und schwieriger als erwartet. Aber vielleicht ist es nicht vorbei. Vielleicht ist dein Gebet nicht vergessen. Vielleicht ist die Antwort: Noch nicht.

1. Mose 15,5-6
Gebet

Gott, gib mir Geduld und Ausdauer, auf dein Timing zu vertrauen, auch wenn die Wartezeit lang ist.

Herausforderung

Für welche Situation in meinem Leben könnte Gottes Antwort 'Noch nicht' statt 'Nein' sein?

Aufnahme vom 28. Mai 2026

Predigt

Warum wir nicht auf jede Kritik öffentlich reagieren | Tobias & Frauke Teichen

Donnerstag, 28. Mai 2026
Tobias und Frauke, die leitenden Pastoren vom ISF München, erklären ihren Umgang mit kritischen Berichten in Medien und Öffentlichkeit. Sie betonen, dass nicht jede Kritik eine öffentliche Antwort erfordert und dass sie sich bei jeder Reaktion fragen, was angemessen und gottgewollt ist, ob eine Antwort Heilung oder Eskalation bringt. Manchmal ist Schweigen keine Flucht, sondern Disziplin und Weisheit – wie bei Jesus, der vor Gericht schwieg. Das Pastorenehepaar bevorzugt das biblische Vier-Augen-Prinzip für Konfliktlösung und hat positive Erfahrungen damit gemacht, auch nach kritischen Berichten das persönliche Gespräch zu suchen. Sie verstehen, dass es bei Konflikten verschiedene subjektive Wahrheiten gibt, wie bei einer Scheidung, wo beide Seiten unterschiedliche Perspektiven haben. Statt öffentlich Recht haben zu wollen, suchen sie bei sich selbst nach dem "Balken" – also nach eigenen Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten. Aus Kritik und Feedback haben sie konkrete Maßnahmen entwickelt: eine Ombudsstelle für Beschwerden, Zusammenarbeit mit externen Stellen zum Kinderschutz und einen Ehrenkodex für alle Angestellten. Ihr Ziel ist es, Menschen zu lieben statt recht zu haben, und sie laden Verletzte ein, den direkten Kontakt zu suchen, um Dinge persönlich zu klären und gemeinsam zu wachsen.
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Tobias und Frauke, die leitenden Pastoren vom ISF München, erklären ihren Umgang mit kritischen Berichten in Medien und Öffentlichkeit. Sie betonen, dass nicht jede Kritik eine öffentliche Antwort erfordert und dass sie sich bei jeder Reaktion fragen, was angemessen und gottgewollt ist, ob eine Antwort Heilung oder Eskalation bringt. Manchmal ist Schweigen keine Flucht, sondern Disziplin und Weisheit – wie bei Jesus, der vor Gericht schwieg. Das Pastorenehepaar bevorzugt das biblische Vier-Augen-Prinzip für Konfliktlösung und hat positive Erfahrungen damit gemacht, auch nach kritischen Berichten das persönliche Gespräch zu suchen. Sie verstehen, dass es bei Konflikten verschiedene subjektive Wahrheiten gibt, wie bei einer Scheidung, wo beide Seiten unterschiedliche Perspektiven haben. Statt öffentlich Recht haben zu wollen, suchen sie bei sich selbst nach dem "Balken" – also nach eigenen Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten. Aus Kritik und Feedback haben sie konkrete Maßnahmen entwickelt: eine Ombudsstelle für Beschwerden, Zusammenarbeit mit externen Stellen zum Kinderschutz und einen Ehrenkodex für alle Angestellten. Ihr Ziel ist es, Menschen zu lieben statt recht zu haben, und sie laden Verletzte ein, den direkten Kontakt zu suchen, um Dinge persönlich zu klären und gemeinsam zu wachsen.