ICF München
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Täglicher Impuls Donnerstag Kraft in der Schwachheit
Paulus erlebte außergewöhnliche Wunder – Menschen wurden in seinem Schatten geheilt, Gefängnismauern brachen durch Gebet ein. Doch dieser mächtige Apostel hatte einen 'Dorn im Fleisch', ein Leiden, das ihn quälte. Dreimal bat er den Herrn, es wegzunehmen.
Gottes Antwort? 'Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.' Kein Heilungswunder, sondern eine Einladung, Gottes Kraft in der Schwachheit zu erfahren. Paulus erkannte: Gott hatte einen guten Plan, auch in dieser Schwierigkeit. Der Dorn hielt ihn demütig und machte ihn abhängig von Gottes Gnade.
Schwachheit ist der Ort, an dem Gottes Kraft sichtbar wird. Manchmal gibt Gott uns nicht die Befreiung, nach der wir uns sehnen, sondern seine Gnade, die uns durchträgt. Und diese Gnade ist genug – mehr als genug.
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Paulus erlebte außergewöhnliche Wunder – Menschen wurden in seinem Schatten geheilt, Gefängnismauern brachen durch Gebet ein. Doch dieser mächtige Apostel hatte einen 'Dorn im Fleisch', ein Leiden, das ihn quälte. Dreimal bat er den Herrn, es wegzunehmen. Gottes Antwort? 'Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.' Kein Heilungswunder, sondern eine Einladung, Gottes Kraft in der Schwachheit zu erfahren. Paulus erkannte: Gott hatte einen guten Plan, auch in dieser Schwierigkeit. Der Dorn hielt ihn demütig und machte ihn abhängig von Gottes Gnade. Schwachheit ist der Ort, an dem Gottes Kraft sichtbar wird. Manchmal gibt Gott uns nicht die Befreiung, nach der wir uns sehnen, sondern seine Gnade, die uns durchträgt. Und diese Gnade ist genug – mehr als genug.
Paulus erlebte außergewöhnliche Wunder – Menschen wurden in seinem Schatten geheilt, Gefängnismauern brachen durch Gebet ein. Doch dieser mächtige Apostel hatte einen 'Dorn im Fleisch', ein Leiden, das ihn quälte. Dreimal bat er den Herrn, es wegzunehmen. Gottes Antwort? 'Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.' Kein Heilungswunder, sondern eine Einladung, Gottes Kraft in der Schwachheit zu erfahren. Paulus erkannte: Gott hatte einen guten Plan, auch in dieser Schwierigkeit. Der Dorn hielt ihn demütig und machte ihn abhängig von Gottes Gnade. Schwachheit ist der Ort, an dem Gottes Kraft sichtbar wird. Manchmal gibt Gott uns nicht die Befreiung, nach der wir uns sehnen, sondern seine Gnade, die uns durchträgt. Und diese Gnade ist genug – mehr als genug.
Jesus, lehre mich, dass deine Gnade mir genügt, auch wenn du den Dorn nicht wegnimmst.
Wo könnte Gott seine Kraft gerade in meiner Schwachheit sichtbar machen wollen?
Aufnahme vom 19. Juli 2026
Predigt Warum wir uns trotz vieler Menschen einsam fühlen | Tobias Teichen
Sonntag, 19. Juli 2026 Daniel (drei Männer im Feuerofen) Kernaussage Jesus starb am Kreuz, damit eine neue Art von Gemeinschaft möglich wird - sowohl mit Gott als auch mit anderen Menschen. Wir müssen lernen, drei Hürden zu überwinden (Individualismus, Angst und Idealismus), um authentische Gemeinschaft nach Jesu Vorbild zu leben, die durch Unperfektheit, Authentizität und gegenseitige Liebe gekennzeichnet ist.
Tobias Teichen predigt über Einsamkeit trotz vieler sozialer Kontakte und wie Jesus ein völlig anderes Modell von Gemeinschaft vorlebt. Er erklärt zunächst den Umgang mit einem aktuellen Trauerfall in der Gemeinde, wo für Heilung gebetet wurde, die Person aber verstarb. Teichen identifiziert drei Haupthürden für echte Gemeinschaft: Individualismus (die Suche nach Menschen, die genau wie wir sind), Angst (vor dem Gekanntwerden mit allen Schwächen) und Idealismus (unrealistische Erwartungen an Gemeinschaft, Familie und Leiterschaft). Er betont, dass Jesus bewusst eine heterogene Gruppe von Jüngern zusammenstellte und dass authentische Leiterschaft bedeutet, mit Schwächen zu leiten. Die Predigt schließt mit praktischen Zielen für Kleingruppen: persönlich werden, Gott erleben und geistlich wachsen. Teichen ruft dazu auf, aktiv in Gemeinschaft zu investieren statt passiv auf die perfekte Gemeinschaft zu warten, und feiert mit der Gemeinde das Abendmahl als Zeichen der Versöhnung und neuen Gemeinschaft durch Christus. Weiterlesen
Warum wir uns trotz vieler Menschen einsam fühlen | Tobias Teichen
Jesus starb am Kreuz, damit eine neue Art von Gemeinschaft möglich wird - sowohl mit Gott als auch mit anderen Menschen. Wir müssen lernen, drei Hürden zu überwinden (Individualismus, Angst und Idealismus), um authentische Gemeinschaft nach Jesu Vorbild zu leben, die durch Unperfektheit, Authentizität und gegenseitige Liebe gekennzeichnet ist.
Hauptthemen (5)
1. Umgang mit Leid und Heilungsgebet
- • Die Familie Grebe wurde von der Gemeinde im Glauben für Heilung unterstützt, aber Lena Marie ist verstorben
- • Gott kann sofort heilen, im Prozess heilen oder durch den Tod in die Ewigkeit heilen
- • Wir sollen mutig für Wunder beten mit der Haltung 'auch wenn nicht' (wie Daniel im Feuerofen)
- • Es geht nicht um Schuldfragen, sondern um Gehorsam und Vertrauen auf Gottes Souveränität
- • Die Kirche hat eine Fehlerkultur - lieber zu mutig beten als ängstlich angepasst sein
2. Drei Hürden zur Gemeinschaft
- • Individualismus: Selbstverwirklichungsorientierung, Suche nach Menschen, die genau zu mir passen
- • Angst: Furcht davor, wirklich gekannt zu werden mit allen Schwächen und Abgründen
- • Idealismus: Unrealistische Vorstellungen von perfekter Gemeinschaft, perfekten Partnern, perfekten Leitern
- • Diese Hürden müssen aktiv überwunden werden, um zu echter Gemeinschaft zu gelangen
3. Jesu Modell von Gemeinschaft
- • Jesu erste Small Group war hochexplosiv: Fischer, Zöllner (Matthäus), Widerstandskämpfer (Simon der Zelot)
- • Jesus lud nicht nach Gemeinsamkeiten ein, sondern Gemeinschaft entstand unterwegs
- • Leiterschaft ist immer unperfekt, wenn Menschen beteiligt sind
- • Authentizität ist wichtiger als Performance - wir müssen lernen, trotz unserer Schwächen zu leiten
- • Es gibt keine perfekten Menschen - alle Erwartungen von Perfektion gehören nur zu Gott
4. Drei Ziele für Small Groups und Teams
- • Persönlich werden: Alltag miteinander teilen, gemeinsam essen, besondere Erlebnisse, Sünden bekennen
- • Gott erleben: Gemeinsam beten, Praise Reports teilen, neue Dinge ausprobieren, Wunder erwarten
- • Geistlich wachsen: Small Group Programme nutzen, geistliche Gaben ausprobieren, einander ermutigen und aufbauen
5. Das 'Einander' der Bibel
- • Die Bibel verwendet häufig den Imperativ (Aufforderungsform) beim Wort 'einander'
- • Liebe einander, dient einander, vergebt einander, ermutigt einander, betet füreinander
- • Es ist eine aktive Entscheidung erforderlich, nicht passives Warten auf perfekte Gemeinschaft
- • Gemeinschaft erfordert Risiko, Investition und Überwindung
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Unser Gott kann uns retten, auch wenn du uns jetzt in diesen Feuerofen reinschmeißt, unser Gott kann uns retten. Aber auch wenn nicht, wir werden trotzdem nicht von Gott lassen.
Wer weiß, vielleicht kann ich Gott einfach dazu überzeugen, dass mein Sohn weiterlebt. (David betete und fastete, und als sein Sohn starb, stand er auf, wusch sich und betete Gott an)
Weitere Referenzen
- → Hebräerbrief
- → Markus (Jesus definiert Familie neu: Wer den Willen meines Vaters tut, der ist für mich Bruder, Schwester, Mutter)
- → Verschiedene neutestamentliche Stellen zum Thema 'einander': Habt Frieden miteinander, wascht einander die Füße, liebt einander, ermahnt einander, vergebt einander, ertragt einander, dient einander, betet füreinander, etc.
Praktische Anwendung (6)
- 1 Aktiv Gemeinschaft suchen: Warte nicht passiv auf die perfekte Gemeinschaft, sondern entscheide dich bewusst, die drei Hürden (Individualismus, Angst, Idealismus) mit Gottes Hilfe zu überwinden und dich für Gemeinschaft zu öffnen.
- 2 Authentisch leben statt performen: Lebe echt in deinen Beziehungen - in Familie, Kirche und Small Groups. Teile deine Schwächen und Herausforderungen, damit andere erleben können, wie Gott durch Vergebung, Heilung und Veränderung wirkt.
- 3 Small Group Ziele umsetzen: Gestalte deine Small Group oder Team Group bewusst mit den drei Zielen: Persönlich werden (gemeinsam essen, Alltag teilen), Gott erleben (zusammen beten, Praise Reports teilen) und geistlich wachsen (Small Group Programme nutzen, geistliche Gaben ausprobieren).
- 4 Mutig für Wunder beten: Bete mutig für Heilung und Wunder mit der Haltung 'auch wenn nicht' - gehe voll für das Wunder, während du gleichzeitig Gott vertraust, auch wenn er anders handelt als erwartet.
- 5 Realistische Erwartungen an Leiter und Menschen: Erkenne, dass alle Erwartungen an Perfektion nur bei Gott erfüllt werden können. Bringe unrealistische Ansprüche an Leiter, Eltern oder Partner ans Kreuz und lerne, Menschen in ihrer Unperfektheit anzunehmen.
- 6 Das 'Einander' praktizieren: Setze die biblischen 'Einander'-Gebote aktiv um: Liebe einander, diene einander, vergib einander, ermutige einander, bete füreinander - in konkreten Beziehungen und Alltagssituationen.