Gemeinde Gottes Eppingen
Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.
Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Gottes Haus - ein Ort der Begegnung
Aus der Predigt „2026.10.25 - Sonntagsgottesdienst“ vom 25. Oktober
Nach der Begebenheit mit dem Feigenbaum geht Jesus in den Tempel und treibt die Händler hinaus. 'Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein', ruft er, 'ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.'
Der Tempel sollte ein Ort sein, wo Menschen Gott begegnen konnten - ein Ort der Anbetung, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Stattdessen war er zu einem Marktplatz verkommen. Das geschäftige Treiben fand ausgerechnet im Vorhof statt, dem einzigen Ort, wo Nichtjuden beten durften.
Beide Ereignisse - der Feigenbaum und die Tempelreinigung - gehören zusammen. Sie richten sich gegen denselben Zustand: nach außen religiös, nach innen leer. Gott möchte, dass unser Leben und unsere Gemeinschaft echte Orte der Begegnung mit ihm sind, nicht nur religiöse Schauplätze ohne Leben.
Weiterlesen
"
Nach der Begebenheit mit dem Feigenbaum geht Jesus in den Tempel und treibt die Händler hinaus. 'Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein', ruft er, 'ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.' Der Tempel sollte ein Ort sein, wo Menschen Gott begegnen konnten - ein Ort der Anbetung, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Stattdessen war er zu einem Marktplatz verkommen. Das geschäftige Treiben fand ausgerechnet im Vorhof statt, dem einzigen Ort, wo Nichtjuden beten durften. Beide Ereignisse - der Feigenbaum und die Tempelreinigung - gehören zusammen. Sie richten sich gegen denselben Zustand: nach außen religiös, nach innen leer. Gott möchte, dass unser Leben und unsere Gemeinschaft echte Orte der Begegnung mit ihm sind, nicht nur religiöse Schauplätze ohne Leben.
Nach der Begebenheit mit dem Feigenbaum geht Jesus in den Tempel und treibt die Händler hinaus. 'Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein', ruft er, 'ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.' Der Tempel sollte ein Ort sein, wo Menschen Gott begegnen konnten - ein Ort der Anbetung, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Stattdessen war er zu einem Marktplatz verkommen. Das geschäftige Treiben fand ausgerechnet im Vorhof statt, dem einzigen Ort, wo Nichtjuden beten durften. Beide Ereignisse - der Feigenbaum und die Tempelreinigung - gehören zusammen. Sie richten sich gegen denselben Zustand: nach außen religiös, nach innen leer. Gott möchte, dass unser Leben und unsere Gemeinschaft echte Orte der Begegnung mit ihm sind, nicht nur religiöse Schauplätze ohne Leben.
Vater, räume auf in meinem Herzen. Mache es zu einem Ort, wo du wohnen und wirken kannst.
Ist mein Herz ein Ort, wo ich Gott wirklich begegne, oder ist es von anderen Dingen so erfüllt, dass kaum Raum für ihn bleibt?
Aufnahme vom 18. Oktober 2026
Predigt 2026.10.18 - Sonntagsgottesdienst
Sonntag, 18. Oktober 2026 Psalm 32,6-11 Kernaussage Die Predigt ruft dazu auf, auf die Anregungen des Heiligen Geistes zu hören und ihnen gehorsam zu folgen. Anhand von Simeon, der im Tempel dem Jesuskind begegnete, wird gezeigt, dass Gott uns durch seinen Geist führen möchte - nicht nur durch äußere Zeichen, sondern auch durch innere Leitung. Entscheidend ist, dass wir bereit sind, diese Anregungen zu prüfen, Gottes Willen zu tun und dass alle Führung des Heiligen Geistes Jesus Christus verherrlicht.
Dieser Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen befasst sich mit der Führung und dem Wirken des Heiligen Geistes im Leben der Gläubigen. Der Prediger nimmt die Geschichte von Simeon aus Lukas 2 als zentrale Bibelstelle und zeigt auf, wie Simeon auf Anregung des Heiligen Geistes in den Tempel ging und dort dem neugeborenen Jesus begegnete. Die Predigt betont die Wichtigkeit, auf die innere Stimme des Heiligen Geistes zu hören und ihr gehorsam zu folgen.
Der Gottesdienst unterstreicht, dass die Führung des Heiligen Geistes nicht nur durch äußere Zeichen geschieht, sondern oft durch innere Anregungen und Eindrücke. Dabei wird die Gemeinde ermutigt, zwischen eigenen Gedanken und der tatsächlichen Leitung des Heiligen Geistes zu unterscheiden, indem man alles am Wort Gottes prüft. Die zentrale Botschaft lautet: Der Heilige Geist führt uns zu Jesus Christus, verherrlicht ihn und befähigt uns zu einem gehorsamen Leben nach Gottes Willen. Die Gläubigen werden aufgefordert, nicht nur Hörer des Wortes zu sein, sondern auch Täter, die bereit sind, den Eingebungen des Geistes zu folgen. Weiterlesen
2026.10.18 - Sonntagsgottesdienst
Die Predigt ruft dazu auf, auf die Anregungen des Heiligen Geistes zu hören und ihnen gehorsam zu folgen. Anhand von Simeon, der im Tempel dem Jesuskind begegnete, wird gezeigt, dass Gott uns durch seinen Geist führen möchte - nicht nur durch äußere Zeichen, sondern auch durch innere Leitung. Entscheidend ist, dass wir bereit sind, diese Anregungen zu prüfen, Gottes Willen zu tun und dass alle Führung des Heiligen Geistes Jesus Christus verherrlicht.
Hauptthemen (5)
1. Die Führung des Heiligen Geistes
- • Gott führt uns nicht nur durch äußere Zeichen, sondern auch durch innere Leitung
- • Der Heilige Geist gibt Anregungen und Eingebungen, die zu konkretem Handeln führen
- • Die Führung des Geistes muss am Wort Gottes geprüft werden
- • Nicht jeder spontane Gedanke ist eine Anregung des Heiligen Geistes
2. Das Beispiel von Simeon
- • Simeon war ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der auf den Messias wartete
- • Er kam auf Anregung des Heiligen Geistes in den Tempel
- • Simeon wusste nicht voraus, was ihn erwartete, aber er gehorchte der Führung
- • Im Tempel begegnete er dem Jesuskind und erkannte in ihm Gottes Heil
- • Er verherrlichte Gott und lobte ihn für die Erfüllung der Verheißung
3. Unterscheidung der Geister
- • Wir müssen prüfen, ob Eindrücke vom Heiligen Geist oder von uns selbst kommen
- • Geistliche Anregungen müssen mit dem Wort Gottes übereinstimmen
- • Die Führung des Heiligen Geistes verherrlicht immer Jesus Christus
- • Wir sollen nicht jedem Geist glauben, sondern die Geister prüfen
4. Gehorsam und Treue
- • Ein Leben mit Gott besteht aus treuem Warten und Vertrauen
- • Geistliche Eindrücke allein sind kein Beweis für geistliche Reife
- • Entscheidend ist, ob wir bereit sind, Gottes Willen zu tun
- • Wir sollen Täter des Wortes sein, nicht nur Hörer
- • Geduld ist nötig, um Gottes Verheißungen zu empfangen
5. Das Wirken des Heiligen Geistes
- • Der Heilige Geist leitet uns in alle Wahrheit
- • Er redet nicht aus sich selbst, sondern verkündigt, was er von Jesus empfängt
- • Der Geist verherrlicht Jesus Christus
- • Er ist nicht nur Leiter, sondern auch Tröster
- • Der Heilige Geist führt uns zum ewigen Leben
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Deshalb wird jeder Fromme zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist. Gewiss, bei großen Wasserfluten, ihn werden sie nicht erreichen. Du bist ein Bergungsbord für mich, vor Bedrängnis behütest du mich. Du umgibst mich mit Rettungsjubel. Ich will dich unterweisen und dich den Weg lehren, den du wandeln sollst. Mein Auge auf dich richtend, will ich dir raten. Seid nicht wie ein Ross, wie ein Mautier, das keinen Verstand hat. Mit Zaum und Zügel, ihrem Schmuck musst du sie bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Viele Schmerzen hat der Gottlose, wer aber auf den Herrn vertraut, den wird Güte umgeben. Freut euch in dem Herrn und frohlockt ihr Gerechten und jubelt alle ihr von Herzen Aufrichtigen.
Und siehe, ein Mann war in Jerusalem mit Namen Simeon. Und dieser Mann war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels. und der Heilige Geist war auf ihm. Ihm war vom Heiligen Geist offenbart worden, er würde den Tod nicht sehen, bevor er den Christus, den des Herrn, gesehen hätte. Und er kam auf Anregen des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, um mit ihm nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun, dann nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott. Herr, nun lässt du deinen Knecht in Frieden fahren nach deinem Wort, denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht die Nationen zu erleuchten und zum Preise deines Volkes Israels.
Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten.
Ihr braucht Geduld, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung empfangt.
Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein.
Der Geist aber sprach zu Philippus, geh hin und halte dich zu diesem Wagen.
Während aber Petrus über die Vision nachdachte, sagte der Geist zu ihm, siehe, drei Männer suchen dich. So steh auf, steig hinab und geh mit ihnen und zweifle nicht, denn ich habe sie gesandt.
Derselbe wird mich verherrlichen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden. Und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen. Denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind.
Denn wir sind sein Werk geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Weitere Referenzen
- → Nehemia 2,12
- → 1. Thessalonicher 5,19-21
Praktische Anwendung (5)
- 1 Auf die innere Stimme des Heiligen Geistes achten: Lerne, in der Stille und im Gebet auf die Anregungen des Heiligen Geistes zu hören. Schaffe bewusst Raum für Gottes Reden in deinem Leben, auch inmitten des lauten Alltags.
- 2 Geistliche Eindrücke am Wort Gottes prüfen: Prüfe jede innere Anregung oder Eingebung daran, ob sie mit dem Wort Gottes übereinstimmt und ob sie Jesus Christus verherrlicht. Glaube nicht jedem Geist, sondern übe dich in geistlicher Unterscheidung.
- 3 Gehorsam handeln, auch ohne das ganze Bild zu kennen: Sei bereit, auf Gottes Führung zu reagieren und im Gehorsam zu handeln, auch wenn du nicht alle Einzelheiten oder das Endergebnis kennst. Vertraue darauf, dass Gott dich Schritt für Schritt führt.
- 4 Täter des Wortes sein: Setze das, was Gott dir durch sein Wort und seinen Geist zeigt, konkret in die Tat um. Bleibe nicht beim bloßen Hören stehen, sondern handle entsprechend.
- 5 Geduldig auf Gottes Verheißungen warten: Übe dich in treuer Geduld und Vertrauen auf Gott, auch wenn sich seine Verheißungen nicht sofort erfüllen. Bleibe wie Simeon in der Erwartung und Hoffnung auf Gottes Handeln.
Impulse aus der Woche ab 19. Oktober
-
Tag 1 von 7 · 19. Oktober Auf Anregung des Geistes
Simeon kam nicht aus Gewohnheit in den Tempel, sondern 'auf Anregung des Geistes'. Diese kleine, aber bedeutsame Formulierung zeigt uns etwas Entscheidendes: Der Heilige Geist führt uns nicht nur durch äußere Zeichen, sondern oft durch innere Anregungen und Eindrücke. Simeon war ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der auf den Trost Israels wartete. Der Heilige Geist war auf ihm, und genau an diesem Tag verspürte er diesen inneren Drang, in den Tempel zu gehen. Er wusste nicht im Voraus, was ihn erwartete, aber er gehorchte dieser sanften Führung. Und dort begegnete er dem neugeborenen Jesus – der Erfüllung seiner Hoffnung. Wie oft erleben auch wir solche inneren Anregungen? Ein Gedanke, jemanden zu besuchen, für jemanden zu beten, ein ermutigendes Wort zu sprechen? Der Heilige Geist möchte auch uns durch unser Leben führen, wenn wir bereit sind, auf seine sanfte Stimme zu hören.
Lukas 2,25-28
GebetBitte Gott, dein Herz für die Anregungen des Heiligen Geistes zu öffnen und dir Gehorsam zu schenken, auch wenn du nicht alles im Voraus verstehst.
Zum NachdenkenWann hast du zuletzt einen inneren Drang verspürt, etwas Bestimmtes zu tun? Bist du diesem gefolgt?
-
Tag 2 von 7 · 20. Oktober Geduldig auf Gottes Verheißung warten
Simeon lebte in einer schwierigen Zeit. Das Volk Israel stand unter römischer Unterdrückung, und viele warteten sehnsüchtig auf Befreiung. Doch Simeon hatte etwas Besonderes: Der Heilige Geist hatte ihm offenbart, dass er den Tod nicht sehen würde, bevor er den Messias gesehen hätte. Und er wartete geduldig darauf. Ein Leben mit Gott besteht nicht nur aus großen Erlebnissen, sondern auch aus treuem Warten und Vertrauen. Die Schrift sagt uns: 'Geduld ist euch not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung empfangt.' Simeon wartete nicht passiv, sondern in aktiver Gottesfurcht und Gerechtigkeit. Auch wir haben Verheißungen Gottes empfangen – durch sein Wort, durch seinen Geist. Manchmal möchten wir Antworten sofort haben, möchten wissen, wie es weitergeht. Doch Gott lädt uns ein, ihm zu vertrauen und geduldig auf seine Zeit zu warten.
Hebräer 10,36
GebetDanke Gott für seine Treue und bitte ihn um Geduld und Vertrauen, während du auf die Erfüllung seiner Verheißungen wartest.
Zum NachdenkenAuf welche Verheißung Gottes wartest du gerade, und wie kannst du in dieser Wartezeit treu bleiben?
-
Tag 3 von 7 · 21. Oktober Täter des Wortes, nicht nur Hörer
Die Anregung des Heiligen Geistes bleibt nicht bei einem inneren Eindruck stehen – sie führt zum Handeln. Simeon hätte zu Hause bleiben können. Er hätte Ausreden finden können: Kopfschmerzen, andere Verpflichtungen, Müdigkeit. Aber er gehorchte und ging in den Tempel. Jakobus mahnt uns: 'Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein.' Geistliche Eindrücke oder Anregungen allein sind noch kein Beweis für geistliche Reife. Entscheidend ist, ob wir bereit sind, Gottes Willen zu tun und danach zu handeln. Vielleicht hat Gott auch dich heute durch seinen Geist zum Gottesdienst geführt. Vielleicht legt er dir etwas aufs Herz – einen Menschen zu besuchen, jemandem zu vergeben, einen Schritt des Gehorsams zu gehen. Die Frage ist: Bist du bereit, nicht nur zu hören, sondern auch zu handeln? Im Gehorsam erkennen wir oft erst das Ziel.
Jakobus 1,22
GebetBitte Gott um ein gehorsames Herz und die Kraft, nicht nur Hörer, sondern Täter seines Wortes zu sein.
Zum NachdenkenWelchen Schritt des Gehorsams hast du möglicherweise hinausgeschoben, zu dem Gott dich ruft?
-
Tag 4 von 7 · 22. Oktober Prüfung der Geister
Nicht jeder spontane Gedanke ist eine Anregung des Heiligen Geistes. Die Bibel fordert uns auf: 'Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind.' Wir müssen lernen, zwischen unseren eigenen Eingebungen und der echten Führung des Heiligen Geistes zu unterscheiden. Wie können wir das tun? Die Führung des Heiligen Geistes widerspricht niemals dem Wort Gottes – sie bestätigt es. Der Heilige Geist verherrlicht Jesus Christus, nicht uns selbst. Seine Anregungen führen zu geistlichen Früchten und stehen im Einklang mit Gottes Charakter. Wir dürfen Gott um Weisheit bitten und unsere Eindrücke am Wort Gottes messen. Wir brauchen ein Herz, das bereit ist, sich durch die Schrift unterweisen und korrigieren zu lassen. So können wir sicher sein, dass wir auf dem richtigen Weg bleiben und vom richtigen Geist geleitet werden.
1. Johannes 4,1
GebetBitte Gott um Weisheit und Unterscheidungsvermögen, damit du seine Stimme klar von anderen Stimmen unterscheiden kannst.
Zum NachdenkenWie prüfst du, ob ein innerer Eindruck von Gott kommt oder aus dir selbst entspringt?
-
Tag 5 von 7 · 23. Oktober Der Geist verherrlicht Jesus
Als Simeon das Kind Jesus sah, nahm er es auf seine Arme und lobte Gott. Er stand im Hintergrund – Jesus stand im Vordergrund. Simeon rief aus: 'Meine Augen haben dein Heil gesehen!' Er verherrlichte nicht sich selbst oder seine geistliche Erfahrung, sondern Christus. Jesus selbst sagt über den Heiligen Geist: 'Derselbe wird mich verherrlichen. Denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.' Das ist das untrügliche Kennzeichen des Heiligen Geistes: Er lenkt unseren Blick immer auf Jesus Christus. Wo der Heilige Geist wirkt, wird Christus nicht in den Hintergrund gedrängt. Vielmehr wird auf seine Person, sein Wort und sein Erlösungswerk hingewiesen. Der Geist führt uns in alle Wahrheit, hilft uns, Gottes Willen zu erkennen, und befähigt uns zu einem Leben, das Gott gefällt – alles zur Ehre Jesu Christi.
Johannes 16,13-14
GebetDanke dem Heiligen Geist, dass er dich zu Jesus führt, und bitte ihn, Christus in deinem Leben immer mehr zu verherrlichen.
Zum NachdenkenFühren deine geistlichen Erfahrungen dazu, dass Jesus in deinem Leben größer wird?
-
Tag 6 von 7 · 24. Oktober Gottes Führung im Alltag
Gott verspricht uns: 'Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten.' Diese Verheißung zeigt, dass Gott uns nicht nur durch äußere Zeichen führt, sondern auch durch innere Leitung – durch seinen Heiligen Geist. Vielleicht führt dich Gott nicht in einen Tempel wie Simeon, sondern zu einem Menschen, dem du Hilfe leisten, den du ermutigen oder für den du beten kannst. Vielleicht erinnert dich der Geist daran, jemandem zu vergeben oder einen Schritt zu tun, den du bisher hinausgeschoben hast. Wir müssen nicht jeden Schritt voraus überblicken. Simeon wusste nicht, was ihn im Tempel erwartete, aber er vertraute Gottes Führung. Manchmal erkennen wir erst rückblickend die Bedeutung bestimmter Schritte. Entscheidend ist unsere Bereitschaft, Gottes Wort ernst zu nehmen und seiner Führung zu folgen.
Psalm 32,8
GebetBitte Gott, dich heute durch seinen Geist zu führen und dir die Bereitschaft zu schenken, seiner Leitung zu folgen.
Zum NachdenkenIn welchem Bereich deines Alltags brauchst du gerade Gottes Führung und seinen Mut zum nächsten Schritt?
-
Tag 7 von 7 · 25. Oktober Jesus begegnen
Das Höchste an Simeons Erlebnis war nicht die Führung selbst, sondern dass er Jesus begegnete. Als er das Kind in seine Arme nahm, rief er aus: 'Herr, nun lässt du deinen Knecht in Frieden fahren nach deinem Wort, denn meine Augen haben dein Heil gesehen.' Die entscheidende Frage für uns ist nicht: Habe ich schon außergewöhnliche Erlebnisse gehabt? Sondern: Bin ich bereit, Jesus zu begegnen? Komme ich zum Gottesdienst mit dem Wunsch, dem Herrn zu begegnen, oder nur aus Gewohnheit? Wenn du heute auf Anregung des Geistes gekommen bist, wenn du mit dem Wunsch hier bist, Jesus zu sehen, dann will er sich dir offenbaren – durch sein Wort und durch das Wirken seines Geistes. Möge Gott uns wachsende Herzen schenken, einen klaren Blick für sein Wort und die Bereitschaft, das zu tun, was ihm gefällt. Denn im Gehorsam begegnen wir dem lebendigen Christus.
Lukas 2,29-30
GebetDanke Gott für seine Führung durch den Heiligen Geist und bitte ihn, dir immer neu zu begegnen und dich zu Jesus zu führen.
Zum NachdenkenMit welcher Erwartung kommst du zu Gott – suchst du besondere Erlebnisse oder suchst du Jesus selbst?