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Gemeinde Gottes Eppingen

Scheuerlesstraße 63, 75031 Eppingen

Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Die Gefahr des Selbstbetrugs

Aus der Predigt „2026.10.25 - Sonntagsgottesdienst“ vom 25. Oktober

In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.' Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus. Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.

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In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.' Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus. Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.

Offenbarung 3,15-17
Gebet

Herr, bewahre mich vor Selbstbetrug. Gib mir ein ehrliches Herz, das sich nichts vormacht.

Zum Nachdenken

Wo täusche ich mir selbst vielleicht etwas vor über meinen geistlichen Zustand?

Aufnahme vom 13. September 2026

Predigt

2026.09.13 - Sonntagsgottesdienst - Kindereinsegnung

Sonntag, 13. September 2026
Psalm 119,105
Kernaussage

Die Predigt stellt die zentrale Frage: Alles für Jesus oder doch lieber für mich? Anhand der Frau, die Jesus mit kostbarem Öl salbt, wird deutlich, dass echte Hingabe an Jesus verschwenderisch sein darf und nicht nach rationalen Maßstäben bemessen werden sollte. Jeder ist aufgefordert zu prüfen, welchen Preis er bereit ist für die Nachfolge Jesu zu zahlen.

Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen mit einem besonderen Fokus auf die Kindereinsegnung zum Schulbeginn. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer Predigt über vollständige Hingabe an Jesus, inspiriert durch die Geschichte der Frau, die Jesus mit kostbarem Öl salbte. Der Prediger Eduard stellt die zentrale Frage: "Alles für Jesus oder doch lieber für mich?" und ermutigt die Gemeinde, nicht halbherzig, sondern von ganzem Herzen Gott zu dienen. Nach der Predigt folgt ein besonderer Segnungsteil für die Schulkinder, insbesondere die Erstklässler, die am nächsten Tag eingeschult werden. Die Gemeinde betet für die Kinder und ermutigt sie, auch in der Schule Lichter für Jesus zu sein. Der Gottesdienst schließt mit Bekanntmachungen, darunter eine kommende Taufe, das zehnjährige Gemeindejubiläum in Weil am Rhein und das Erntedankfest. Es wird auch berichtet, dass 3.025 Euro für eine bedürftige Familie gesammelt wurden, deren Großmutter verstorben ist.
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Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen mit einem besonderen Fokus auf die Kindereinsegnung zum Schulbeginn. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer Predigt über vollständige Hingabe an Jesus, inspiriert durch die Geschichte der Frau, die Jesus mit kostbarem Öl salbte. Der Prediger Eduard stellt die zentrale Frage: "Alles für Jesus oder doch lieber für mich?" und ermutigt die Gemeinde, nicht halbherzig, sondern von ganzem Herzen Gott zu dienen. Nach der Predigt folgt ein besonderer Segnungsteil für die Schulkinder, insbesondere die Erstklässler, die am nächsten Tag eingeschult werden. Die Gemeinde betet für die Kinder und ermutigt sie, auch in der Schule Lichter für Jesus zu sein. Der Gottesdienst schließt mit Bekanntmachungen, darunter eine kommende Taufe, das zehnjährige Gemeindejubiläum in Weil am Rhein und das Erntedankfest. Es wird auch berichtet, dass 3.025 Euro für eine bedürftige Familie gesammelt wurden, deren Großmutter verstorben ist.

Hauptthemen (4)

1. Ein gutes Werk für Jesus darf verschwenderisch sein

  • • Die Frau gab Jesus etwas sehr Wertvolles ohne rational zu überlegen, was es sie kostet
  • • Viele bewerten rationale Überlegungen beim Dienst für Gott, während sie bei weltlichen Dingen bereit sind, viel zu investieren
  • • Wir befinden uns in einem Zeitabschnitt, in dem wir für Jesus 'verschwenden' können - in 100 Jahren ist diese Gelegenheit vorbei
  • • Die Frage ist, ob unser Herz wirklich für das Reich Gottes brennt oder ob wir fragen, was für uns dabei herausspringt

2. Nicht jeder wird dein gutes Werk verstehen

  • • Selbst die Jünger verstanden die Handlung der Frau nicht und kritisierten sie als Verschwendung
  • • Menschen werden den Dienst für Jesus nicht immer schätzen oder verstehen
  • • Jesus verteidigte die Frau und sagte: 'Was macht ihr der Frau Mühe?'
  • • Menschenfurcht kann uns an der Nachfolge hindern - manche lieben die Ehre bei Menschen mehr als die Ehre bei Gott
  • • Wir sollen nicht das Lob und die Anerkennung von Menschen suchen, sondern Jesus im Blick haben

3. Was darf dich ein gutes Werk kosten?

  • • Verschiedene Menschen in Matthäus 26 zeigen unterschiedliche Bereitschaft, einen Preis für Jesus zu zahlen
  • • Einige dienten Jesus (die Frau, Simon, der Mann mit dem Obersaal), andere verrieten ihn (Judas, die falschen Zeugen)
  • • Jeder hat scheinbar seine Grenze - die Frage ist: Wo ist deine Grenze?
  • • Mögliche Grenzen: Ruf, Enttäuschungen, Lieblingssünden, Erwartungen an das Leben, materieller Besitz
  • • Jesus zahlte den höchsten Preis - er gab seinen Leib und sein Blut für unsere Vergebung
  • • Die richtige Reihenfolge ist: Ihn erkennen, ihn lieben, ihm dienen

4. Segnung der Schulkinder

  • • Besondere Segnung für die Erstklässler und alle Schulkinder zum Schuljahresbeginn
  • • Ermutigung aus Josua 1,9: Sei unerschrocken und unverzagt, denn der Herr ist mit dir überall
  • • Ermutigung aus Matthäus 5,14: Ihr seid das Licht der Welt - auch in der Schule
  • • Die Gemeinde betet für die Kinder im neuen Schuljahr

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 119,105

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg

Markus 14,3-9

Und als er in Bethanien im Haus Simons des Aussätzigen zu Tisch saß, da kam eine Frau, die hatte ein Alabasterfläschchen mit Salböl von echter und kostbarer Nadel. Und sie zerbrach das Fläschchen und goss es auf seinen Kopf. Da wurden einige innerlich unwillig und sagten, was soll denn diese Vergeudung des Salböls? Man hätte es für mehr als 300 Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können. Und sie murrten über sie. Jesus aber sagte, lasst sie in Ruhe. Was kränkt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr immer bei euch. Und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun. Mich aber habt ihr nicht immer. Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat meinen Leib im Voraus zum Begräbnis gesalbt. Weil ich, ich sage euch, wo immer in aller Welt dieses Evangelium gepredigt wird, da wird man zu ihrem Gedächtnis auch davon erzählen, was sie getan hat

Matthäus 26,6-13

Als aber Jesus in Bethanien war, im Hause Simons des Aussätzigen, kam eine Frau zu ihm, die ein Alabasterfläschchen mit sehr kostbarem Salböl hatte und goss es aus auf sein Haupt, als er zu Tisch lag. Als aber die Jünger es sahen, wurden sie unwillig und sprachen, wozu diese Verschwendung? denn dies hätte teuer verkauft und der Erlös den Armen gegeben werden können. Als aber Jesus es erkannte, sprach er zu ihnen, was macht ihr der Frau Mühe? Sie hat doch ein gutes Werk an mir getan, denn die Armen habt ihr alle Zeit bei euch. Mich aber habt ihr nicht alle Zeit, denn als sie dieses Salböl über meinen Leib goss, tat sie es zu meinem Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch, wo dieses Evangelium gepredigt werden wird in der ganzen Welt, wird auch von dem geredet werden, was sie getan hat zu ihrem Gedächtnis

Matthäus 26,2

Ihr wisst, dass nach zwei Tagen das Passa ist und der Sohn des Menschen wird überliefert, um gekreuzigt zu werden

Matthäus 26,38

Meine Seele ist sehr betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir

Matthäus 25,40

Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan

Johannes 12,42-43

Viele glaubten an ihn, aber wegen den Pharisäern trauten sie sich nicht, ihm nachzufolgen. Denn sie liebten die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott

Jesaja 53,3

Er war verachtet und von den Menschen verlassen. Ein Mann, der Schmerzen und Mitleiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet und wir haben ihn nicht geachtet

Philipper 3,8

Ich habe alles für Dreck gehalten wegen der Erkenntnis Christi Jesu

Josua 1,9

Sei unerschrocken und nicht verzagt, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst

Matthäus 5,14

Ihr seid das Licht der Welt

Weitere Referenzen

  • → Johannes 6
  • → Psalm 73,25
  • → Matthäus 26 (gesamtes Kapitel)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Prüfe deine Motivation für den Dienst: Frage dich ehrlich, ob du für das Reich Gottes brennst oder ob du bei deinem Dienst berechnest, was für dich dabei herausspringt. Sei bereit, verschwenderisch für Jesus zu sein, ohne rational zu überlegen, ob es sich 'lohnt'.
  • 2 Überwinde Menschenfurcht: Lass dich nicht davon abhalten, Jesus zu dienen, nur weil andere es nicht verstehen oder kritisieren. Suche nicht das Lob von Menschen, sondern richte deinen Blick auf Jesus und seine Bewertung deines Dienstes.
  • 3 Erkenne deinen Preis für die Nachfolge: Stelle dir die Frage: Wo ist meine Grenze? Was bin ich bereit für Jesus aufzugeben - meinen Ruf, meine Bequemlichkeit, meine materiellen Güter, meine Erwartungen? Sei ehrlich vor Gott über deine Bereitschaft zur Hingabe.
  • 4 Fokussiere dich auf Jesus erkennen: Beginne mit dem Erkennen Jesu, dann wirst du ihn lieben und ihm dienen können. Beschäftige dich mit dem, was Jesus für dich getan hat - wie er sich erniedrigte und alles für deine Erlösung gab. Dies wird dein Herz berühren und zur Hingabe bewegen.
  • 5 Lebe als Licht in deinem Alltag: Besonders für Schüler und Kinder: Sei ein Licht durch gute Taten, Hilfsbereitschaft, Fleiß und Freundlichkeit. Sei nicht halb für die Welt und halb für Gott, sondern voll und ganz für Jesus in allen Lebensbereichen.

Impulse aus der Woche ab 14. September

  1. Tag 1 von 7 · 14. September Alles für Jesus oder doch lieber für mich?

    Die Frau mit dem Alabasterfläschchen zeigt uns eine radikale Hingabe: Sie zerbrach das Fläschchen mit kostbarem Öl und goss es über Jesus aus – ohne zu zögern, ohne zu rechnen, ohne an den Preis zu denken. Jesus selbst würdigt ihre Tat mit den Worten: 'Sie hat ein gutes Werk an mir getan.' Ihre Liebe zu Jesus war so groß, dass sie bereit war, verschwenderisch zu sein. Wir neigen dazu, bei wichtigen Dingen im Leben nicht rational zu denken – beim Essen gehen, im Urlaub, wenn ein junger Mann um eine Frau wirbt. Aber wenn es um das Reich Gottes geht, beginnen wir zu rechnen: Lohnt sich das? Was bringt es mir? Die zentrale Frage lautet: Alles für Jesus oder doch lieber für mich? Ein gutes Werk für Jesus darf verschwenderisch sein. In diesem Zeitabschnitt, in dem wir leben, können wir uns in Gottes Reich einfügen – oder eben nicht. Die Gelegenheit ist jetzt.

    Markus 14,3-9

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, ob du ihm von ganzem Herzen dienst oder ob du noch zurückhältst. Bitte ihn, dein Herz mit Liebe zu ihm zu entflammen.

    Zum Nachdenken

    Wo fange ich an, rational zu denken, wenn es um meine Hingabe an Jesus geht? Was hindert mich daran, verschwenderisch großzügig für ihn zu sein?

  2. Tag 2 von 7 · 15. September Sie hat getan, was sie konnte

    Jesus sagt über die Frau: 'Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat meinen Leib im Voraus zum Begräbnis gesalbt.' Keine Perfektion wurde erwartet – nur das, wozu sie imstande war. Das, was die Liebe zu Jesus sie gedrängt hat. Diese Szene ereignete sich kurz vor Jesu Kreuzigung. Er wusste genau, was auf ihn zukam: 'Ihr wisst, dass nach zwei Tagen das Passa ist und der Sohn des Menschen wird überliefert, um gekreuzigt zu werden.' In diesem Moment innerlicher Not und Belastung kam diese Frau und erwies ihm Ehre und Liebe. Es war vielleicht eines der wenigen wohltuenden Dinge, die Jesus in dieser Zeit erlebte. Was wäre gewesen, wenn sie rational gedacht hätte? 'Soll ich wirklich so viel Geld ausgeben? Vielleicht wirkt das anstößig.' Zwei Tage später wäre Jesus tot gewesen – die Chance verpasst. Heute ist unsere Gelegenheit, für Jesus zu handeln.

    Markus 14,8

    Gebet

    Danke Jesus dafür, dass er nicht Perfektion, sondern ein liebendes Herz erwartet. Bitte ihn, dir offene Augen für die Gelegenheiten zu schenken, die er dir heute gibt.

    Zum Nachdenken

    Was hat diese Frau erkannt, das andere nicht sahen? Welche Gelegenheit, Jesus zu dienen, könnte ich gerade verpassen, weil ich zu viel nachdenke?

  3. Tag 3 von 7 · 16. September Wenn andere dein gutes Werk nicht verstehen

    Die Jünger wurden unwillig, als sie die Frau sahen: 'Wozu diese Verschwendung? Man hätte es für mehr als 300 Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können.' Sie fuhren sie an, murrten über sie. Selbst die Nachfolger Jesu erkannten das gute Werk nicht. Aber Jesus verteidigte sie: 'Was macht ihr der Frau Mühe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.' Nicht jeder wird den Dienst verstehen, den du für Jesus tust. Nicht jeder wird deinen Einsatz schätzen oder deine Hingabe anerkennen. Du könntest sogar Gegenwind ernten, obwohl du Jesus liebst. Manche Menschen liebten 'die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott' (Johannes 12,43). Menschenfurcht kann uns an der Nachfolge hindern. Aber Jesus sieht deine Absicht. Er wird es belohnen, wenn du es für ihn tust. Die Meinung anderer spielt eine untergeordnete Rolle. Fokussiere dich nicht auf Menschen, sondern auf Jesus.

    Matthäus 26,8-10

    Gebet

    Bitte Gott um Mut, ihm auch dann zu dienen, wenn andere es nicht verstehen. Bitte ihn, dich von Menschenfurcht zu befreien.

    Zum Nachdenken

    Habe ich schon einmal Kritik erlebt, obwohl ich etwas für Jesus tat? Wie sehr beeinflusst die Meinung anderer meine Bereitschaft, ihm zu dienen?

  4. Tag 4 von 7 · 17. September Was darf dich ein gutes Werk kosten?

    In Matthäus 26 scheint jeder Mensch eine Grenze zu haben – einen Preis, den er bereit ist zu zahlen. Die Frau salbt Jesus verschwenderisch. Simon nimmt Jesus in sein Haus auf. Ein unbekannter Mann stellt den Obersaal zur Verfügung. Dann gibt es Menschen, bei denen eine Grenze überschritten wird: Petrus verleugnet Jesus, die Jünger rennen weg, Judas verrät ihn. Wo ist deine Grenze? Ist es dein Ruf? Jesus 'war verachtet und von den Menschen verlassen' (Jesaja 53,3). Ist es Enttäuschung? Jesus wurde von seinem Jünger verraten. Ist es eine Lieblingssünde, an der du festhältst? Sind es Erwartungen an Lebensstandard und Komfort? Der reiche Jüngling wollte Jesus nachfolgen, aber als Jesus sagte: 'Verkaufe alles und gib es den Armen', war der Preis zu hoch. Was ist, wenn Jesus das von dir fordern würde? Wäre er es dir wert?

    Matthäus 26,1-56

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du noch festhältst. Bitte ihn um Gnade, alles loszulassen, was dich von völliger Hingabe abhält.

    Zum Nachdenken

    Wo liegt meine Grenze? Was bin ich nicht bereit aufzugeben für Jesus – Zeit, Geld, Ruf, Komfort, Beziehungen?

  5. Tag 5 von 7 · 18. September Ihn erkennen führt zu Hingabe

    Was bewegte diese Frau, so verschwenderisch zu handeln? Was hat sie erkannt, das andere nicht sahen? Es war keine Pflicht, kein Zwang – ihr Herz war entzündet von dem, was sie in Jesus sah. Paulus schreibt: 'Ich habe alles für Dreck gehalten wegen der Erkenntnis Christi Jesu.' Das Geheimnis liegt im Erkennen. Wir vertauschen oft die Reihenfolge: Wir fangen mit Dienst an, aber das macht uns müde. Die richtige Reihenfolge ist: Ihn erkennen, ihn lieben, ihm dienen. Der Heilige Gottes hätte in Palästen zur Welt kommen müssen, auf Händen getragen werden, bedient werden. Aber er kam, um zu dienen und sich zu opfern. Er gab alles, damit wir es ewig gut haben. Wenn du das siehst, berührt es dein Herz. Das Höchste im Leben ist, ihn zu kennen, dann werden wir ihn lieben und dann werden wir ihm von Herzen dienen.

    Philipper 3,8

    Gebet

    Bitte Gott, dass er dir hilft, Jesus besser zu erkennen. Bitte den Heiligen Geist, dir die Größe seiner Liebe und seines Opfers zu offenbaren.

    Zum Nachdenken

    Wie gut kenne ich Jesus wirklich? Was tue ich aktiv, um ihn besser kennenzulernen und seine Liebe tiefer zu erfassen?

  6. Tag 6 von 7 · 19. September Nicht halb, sondern ganz

    Ein wunderbares Lied erinnert uns: 'Nicht halb, sondern ganz.' Dieser Gedanke betrifft jeden Bereich unseres Lebens – Schule, Arbeit, Familie, Gottesdienst. Nicht nur ein bisschen, nicht halbherzig, sondern voll und ganz dabei sein. Halb für Gott und halb für die Welt geht nicht. Heiß und kalt kann man nicht gleichzeitig sein. Jesus sagt zu der Gemeinde in Laodizea: 'Weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.' Gott erwartet von uns volle Hingabe, dass unser Dienst von ganzem Herzen kommt. Die Frage, die uns gestellt wird, ist eine der wesentlichsten: Alles für Jesus oder doch für mich? Es geht um unsere eigene Rettung, um die Rettung anderer Menschen, darum, dass Menschen in den Himmel kommen. Lass uns von ganzem Herzen Jesus treu dienen, ihm nachfolgen und ihn lieben.

    Offenbarung 3,15-16

    Gebet

    Bekenne vor Gott Bereiche der Halbherzigkeit. Bitte ihn, dein Herz neu zu entflammen und dich mit Leidenschaft für ihn zu erfüllen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens bin ich nur 'halb' dabei? Wo hält mich Lauheit davon ab, Jesus ganz zu dienen?

  7. Tag 7 von 7 · 20. September Lichter in dieser Welt

    Jesus sagt: 'Ihr seid das Licht der Welt.' Diese Worte gelten nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Wir alle können Lichter sein dort, wo Gott uns hinstellt – durch gute Taten, Hilfsbereitschaft, Fleiß und Freundlichkeit. Gottes Wort ist 'meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg' (Psalm 119,105). In dieser dunklen Welt, in der wir leben, brauchen wir dieses Licht. Es erleuchtet unseren Weg und zeigt uns, wie wir recht gehen sollen, damit wir nicht stolpern. Der Segen für den neuen Lebensabschnitt lautet: 'Sei unerschrocken und nicht verzagt, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst' (Josua 1,9). Wohin wir auch gehen, Gott ist bei uns. Lass uns mit Mut und Freude vorangehen, als Lichter in dieser dunklen Zeit, von ganzem Herzen für Jesus lebend.

    Matthäus 5,14

    Gebet

    Danke Gott, dass er mit dir ist, wohin du auch gehst. Bitte ihn, dich als Licht in deinem Umfeld zu gebrauchen und dir Mut und Freude zu schenken.

    Zum Nachdenken

    Wo bin ich ein Licht für andere? Wie kann ich heute konkret Gottes Liebe in meinem Alltag sichtbar machen?