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Gemeinde Gottes Eppingen

Scheuerlesstraße 63, 75031 Eppingen

Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.

Täglicher Impuls
Freitag

Die Gefahr der Begierde

Obwohl wir wiedergeboren sind, haben wir noch einen Leib mit Begierden. Eine Begierde arbeitet nicht für das Reich Gottes und ist wie ein Magnet zur Sünde. Das Tückische: Sie lügt und ist betrügerisch. Sie erweckt in uns einen scheinbar unwiderstehlichen Drang und suggeriert: 'Du musst mich erfüllen, um glücklich zu sein.' Wir behandeln Begierden manchmal wie ein harmloses Kuscheltier, verstehen aber nicht, dass sich etwas Böses dahinter verbirgt. Wenn wir ihr nachgeben - einmal, zweimal, dreimal - beginnt sie, unser Leben zu vergiften. Sie vergiftet unsere Beziehung zu Gott, dämpft den Geist, erzeugt Bitterkeit und Verhärtung. Wir werden kraftlos, von Zweifeln und Misstrauen geplagt. Statt erneuert zu werden und in Gottes Liebe zu wachsen, verhärten wir. Die Ermutigung lautet: Mach Schluss damit! Tu alles gegen dieses Übel. Es gibt nichts Schlimmeres als der Begierde nachzugeben.

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Obwohl wir wiedergeboren sind, haben wir noch einen Leib mit Begierden. Eine Begierde arbeitet nicht für das Reich Gottes und ist wie ein Magnet zur Sünde. Das Tückische: Sie lügt und ist betrügerisch. Sie erweckt in uns einen scheinbar unwiderstehlichen Drang und suggeriert: 'Du musst mich erfüllen, um glücklich zu sein.' Wir behandeln Begierden manchmal wie ein harmloses Kuscheltier, verstehen aber nicht, dass sich etwas Böses dahinter verbirgt. Wenn wir ihr nachgeben - einmal, zweimal, dreimal - beginnt sie, unser Leben zu vergiften. Sie vergiftet unsere Beziehung zu Gott, dämpft den Geist, erzeugt Bitterkeit und Verhärtung. Wir werden kraftlos, von Zweifeln und Misstrauen geplagt. Statt erneuert zu werden und in Gottes Liebe zu wachsen, verhärten wir. Die Ermutigung lautet: Mach Schluss damit! Tu alles gegen dieses Übel. Es gibt nichts Schlimmeres als der Begierde nachzugeben.

Jakobus 1,14-15
Gebet

Bitte Gott um Kraft, gegen Begierden anzukämpfen, und um Gnade, nicht bitter, sondern besser zu werden.

Herausforderung

Welche Begierde rechtfertige ich in meinem Leben, obwohl sie mich von Gott wegzieht?

Aufnahme vom 3. April 2026

Predigt

2026.04.03 - Karfreitag

Freitag, 3. April 2026
Markus 15,20-39
Kernaussage

Am Karfreitag gedenken wir besonders des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz. Jesus trank dort den bitteren Kelch des Zorns Gottes, der eigentlich uns für unsere Sünden treffen sollte, und nahm stellvertretend die volle Strafe auf sich. Durch sein Opfer ist der Kelch des Zorns für alle, die an ihn glauben, leer – sie sind versöhnt mit Gott und von der ewigen Verdammnis befreit.

Dieser Karfreitagsgottesdienst konzentriert sich auf das Leiden und Sterben Jesu Christi am Kreuz. Die Predigt behandelt ausführlich den "bitteren Kelch", den Jesus trinken musste - ein Sinnbild für den Zorn Gottes über die Sünde der Menschheit. Der Prediger erklärt, dass Gottes Zorn eine gerechte Reaktion auf die Sünde ist, die gegen seine Heiligkeit und Majestät gerichtet ist. Jede Sünde ist eine Rebellion gegen Gottes Autorität und verdient Bestrafung. Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus Christus am Kreuz stellvertretend den vollen Zorn Gottes für unsere Sünden getragen hat. Er trank den Kelch des Zorns vollständig aus, sodass diejenigen, die an ihn glauben, nicht mehr unter Gottes Zorn stehen müssen. Der Gottesdienst endet mit einem eindringlichen Aufruf zur Buße und Umkehr. Menschen, die noch nicht versöhnt mit Gott sind, werden aufgefordert, sich heute noch zu bekehren und durch Jesus Christus Vergebung zu finden. Der leere Kelch symbolisiert die vollkommene Erlösung für alle, die Jesus als ihren Retter annehmen.
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Dieser Karfreitagsgottesdienst konzentriert sich auf das Leiden und Sterben Jesu Christi am Kreuz. Die Predigt behandelt ausführlich den "bitteren Kelch", den Jesus trinken musste - ein Sinnbild für den Zorn Gottes über die Sünde der Menschheit. Der Prediger erklärt, dass Gottes Zorn eine gerechte Reaktion auf die Sünde ist, die gegen seine Heiligkeit und Majestät gerichtet ist. Jede Sünde ist eine Rebellion gegen Gottes Autorität und verdient Bestrafung. Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus Christus am Kreuz stellvertretend den vollen Zorn Gottes für unsere Sünden getragen hat. Er trank den Kelch des Zorns vollständig aus, sodass diejenigen, die an ihn glauben, nicht mehr unter Gottes Zorn stehen müssen. Der Gottesdienst endet mit einem eindringlichen Aufruf zur Buße und Umkehr. Menschen, die noch nicht versöhnt mit Gott sind, werden aufgefordert, sich heute noch zu bekehren und durch Jesus Christus Vergebung zu finden. Der leere Kelch symbolisiert die vollkommene Erlösung für alle, die Jesus als ihren Retter annehmen.

Hauptthemen (3)

1. Der brodelnde Kelch des Zorns Gottes

  • Der Kelch symbolisiert in der Bibel den Zorn Gottes über Sünde und Gottlosigkeit
  • Gottes Zorn ist eine harte Realität und ein gerechtes Gericht über die gottlose Welt
  • Jede Sünde ist eine Verachtung Gottes, ein Angriff gegen seine Majestät und Autorität
  • Gottes Gerechtigkeit verlangt Bestrafung jeder Sünde – entweder in der ewigen Verdammnis oder am Kreuz durch Jesus Christus
  • Menschen ohne Christus werden als 'Kinder des Zorns' bezeichnet

2. Der bittere Kelch, den Christus trank

  • Jesus war in Gethsemane betrübt bis zum Tod wegen des bevorstehenden Kelches
  • Am Kreuz trank Jesus den Kelch des Zorns Gottes vollständig aus – an unserer Stelle
  • Drei Stunden Finsternis bedeckten die Erde, während Jesus das volle Maß der Strafe für unsere Sünde trug
  • Der sündlose Sohn Gottes wurde vom Vater verlassen, weil die Sünde der Welt auf ihm lag
  • Jesus wurde geschlagen, verwundet, zerschlagen – die Ausschüttung des Zorns Gottes über ihn

3. Der leere Kelch

  • Versöhnung bedeutet, dass Jesus den Zorn Gottes ausgeschöpft und den Konflikt zwischen Gott und Menschen beigelegt hat
  • Für alle, die Jesus als Retter annehmen, ist der Kelch leer – Gottes Zorn kann sie nicht mehr treffen
  • Am Kreuz treffen sich Gottes Gerechtigkeit und Gottes Liebe
  • Gott begnadigt nicht nur, sondern adoptiert Gläubige als seine Kinder
  • Aus Feinden werden Söhne, aus Zorn wird Liebe, der Richter wird zum Vater

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Markus 15,20-39

Und sie zogen ihm das Purpurgewand aus und zogen ihm seine Kleider an und führten ihn hinaus, dass sie ihn kreuzigten. Und zwangen einen, der vorüberging, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater des Alexander und Rufus, dass er ihm das Kreuz trage...

Matthäus 26,36-39

Da kam Jesus mit ihnen zu einem Garten, der hieß Gethsemane und sprach zu den Jüngern, setzt euch hierher, solange ich dorthin gehe und bete. Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebadeus und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen, meine Seele ist betrübt bis an den Tod. Bleibt hier und wachet mit mir. Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach, mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Johannes 18,11

Stecke dein Schwert in der Scheide. Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?

Psalm 75,9

Der Herr hält einen Kelch in seiner Hand, gefüllt mit dem Wein des Zorns, schäumend und von betäubenden Wirkung. Und Gott schenkt allen auf dieser Erde, die ihm verachten, davon ein. Bis zum letzten bitteren Tropfen müssen sie ihm austrinken.

Offenbarung 14,9-10

Wenn jemand das Tier anbietet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zorns trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns. Und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engel und vor dem Lamm.

Johannes 3,36

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

Römer 1,18

Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit verkehren.

Epheser 2,3

Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unseres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch der anderen.

Offenbarung 6,15-17

Und die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns und wer kann bestehen?

Jesaja 53,6

Wir gingen alle in die Irre wie Schafe. Ein jeglicher sah auf seinen eigenen Weg, aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.

2. Korinther 5,21

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Jesaja 53,4-5

Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unseren Schmerz. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gematet wäre. Aber er ist um unsere Missetat verwundet und um unsere Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf das wir Frieden haben. Und durch seine Wunden sind wir geheilt.

1. Thessalonicher 5,9

Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unseren Herrn Jesus Christus.

Römer 5,9

Wie viel mehr werden wir durch ihm gerettet werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerettet worden sind.

Epheser 2,3-5

Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt, in den Begierden unseres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren Kinder des Zorns von Natur, wie auch der anderen. Aber Gott, der Reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, da wir tot waren in den Sünden, durch Christus lebendig gemacht. Denn aus Gnaden seid ihr gerettet worden.

1. Johannes 4,9-10

Darin ist erschienen die Liebe Gottes uns gegenüber, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben. Darin besteht die Liebe, nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünde.

Nahum 1,2

Der Herr ist ein eifriger Gott und ein Rächer. Ja, ein Rächer ist der Herr und zornig. Der Herr ist ein Rächer wie der seine Widersacher und der es seinen Feinden nicht vergessen wird.

1. Korinther 16,22

Wenn jemand den Herrn Jesus nicht lieb hat, der sei verflucht.

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Persönliche Bekehrung zu Gott: Wer noch nicht bekehrt ist und dessen Kelch des Zorns noch voll ist, soll sich heute zu Gott wenden. Jetzt ist der angenehme Tag, jetzt ist der Tag des Heils – suche Gott, solange es Gnade ist.
  • 2 Dankbarkeit für die unverdiente Gnade: Gläubige sollen dankbar sein, dass Jesus stellvertretend den Kelch des Zorns getrunken hat und sie dadurch von der ewigen Strafe befreit sind. Diese Gnade ist unfassbar groß und unverdient.
  • 3 Bewusstsein der Ernsthaftigkeit der Sünde: Erkenne, dass Sünde nicht harmlos ist, sondern den Zorn Gottes hervorruft. Spiele nicht mit der Sünde, sondern halte inne und denke darüber nach, was dich ohne Christus erwartet.
  • 4 Leben als Kind Gottes: Lebe im Bewusstsein, dass Gott dich nicht nur begnadigt, sondern auch adoptiert hat als sein Kind. Du bist vom Feind zum Sohn geworden, vom Zorn zur Liebe, und darfst an seinem Segenstisch sitzen.