Gemeinde Gottes Schweicheln
Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.
Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Nicht vor dem Jordan stehen bleiben
Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober
Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte.
Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig.
Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.
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Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.
Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.
Bitte den Herrn, dir zu zeigen, wo du dich mit zu wenig zufrieden gibst, und gib dir Mut, in das volle geistliche Erbe einzutreten.
Begnüge ich mich mit dem 'guten Land vor dem Jordan', oder strebe ich nach dem vollen Erbe, das Gott für mich bereitet hat?
Aufnahme vom 17. Juni 2026
Predigt Mittwoch 17.06.2026
Mittwoch, 17. Juni 2026 Psalm 91 Kernaussage Der Herr Jesus ist ein herrlicher Retter, der uns aus dem Abgrund der Sünde und des Todes errettet hat. Um würdig zu werden für die Ewigkeit, müssen wir Jesus den ersten Platz in unserem Leben einräumen, uns völlig hingeben und durch innere Reinigung und Heiligung des Herzens auf dem Weg der Wahrheit wandeln.
Eine Mittwochsabend-Bibelstunde der Gemeinde Gottes Schweicheln, in der mehrere Prediger über die Verleugnung Petri, die Verspottung und Verurteilung Jesu predigen. Die Hauptthemen umfassen die Treue Gottes als herrlicher Retter, die menschliche Schwäche und das Bedürfnis nach völliger Hingabe an Gott, sowie die Bedeutung der Herzensreinigung durch den Heiligen Geist. Die Prediger betonen, dass Petrus' Fall dokumentiert wurde, um allen Gläubigen zu zeigen, wie wichtig es ist, Jesus an die erste Stelle im Leben zu setzen und nicht in Selbstgerechtigkeit zu verfallen. Es werden praktische Ermahnungen zur Treue, zum Gebet und zur Nähe zu Gott gegeben, sowie Fürbitten für Kranke, Alleinstehende und die bevorstehende Taufe ausgesprochen. Weiterlesen
Mittwoch 17.06.2026
Der Herr Jesus ist ein herrlicher Retter, der uns aus dem Abgrund der Sünde und des Todes errettet hat. Um würdig zu werden für die Ewigkeit, müssen wir Jesus den ersten Platz in unserem Leben einräumen, uns völlig hingeben und durch innere Reinigung und Heiligung des Herzens auf dem Weg der Wahrheit wandeln.
Hauptthemen (6)
1. Jesus als herrlicher Retter
- • Jesus rettet aus dem Bann der Sünde und schenkt vollkommene Erlösung
- • Er schützt vor Pestilenz, Gefahren und dem Strick des Jägers
- • Gottes Engel behüten auf allen Wegen die, die unter dem Schirm des Höchsten wohnen
- • Jesus hat durch sein Leiden, Sterben und Auferstehen das ewige Leben für uns erkauft
2. Der erste Platz für Jesus im Leben
- • Wer Jesus den ersten Platz einräumt, erfährt Gottes Schutz und Segen
- • Gott sucht völlige Hingabe des ganzen Herzens, nicht nur situative Frömmigkeit
- • Die Wahrheit ist Schirm und Schild für die, die ihr gehorsam folgen
- • Selbstzufriedenheit und Selbstgerechtigkeit führen zu Abwegen
3. Der Fall des Petrus und die Sichtung der Jünger
- • Satan begehrte, die Jünger zu sichten wie den Weizen
- • Petrus folgte Jesus von ferne und verleugnete ihn dreimal
- • Die Verleugnung offenbarte die Schwäche und innere Ursachen im Herzen
- • Der Blick Jesu und das Krähen des Hahns führten Petrus zur Buße und bitterlichem Weinen
- • Jesus betete für Petrus, dass sein Glaube nicht aufhöre
4. Die Notwendigkeit der Herzensreinigung
- • Satan klagt durch Elemente im Innern des Menschen an: Angst, Zweifel, Bedenken
- • Der Kampf muss gegen die Ursachen im eigenen Herzen geführt werden, nicht nur gegen äußere Anfechtungen
- • Aus dem Herzen kommen böse Gedanken, die bereinigt werden müssen
- • Die Taufe mit dem Heiligen Geist und Feuer dient der inneren Reinigung
- • Völlige Hingabe und Gebet sind der Weg zur Heiligung durch und durch (Geist, Seele, Leib)
5. Jesu Leiden und Sieg
- • Jesus wurde verspottet, geschlagen und vor den Hohen Rat geführt
- • Die religiöse Elite und Satan versuchten, Jesus zu brechen, aber er blieb standhaft
- • Jesus trug die Sünde der ganzen Welt und bestand alle Prüfungen
- • Sein Sieg ist unser Erbe - wir sollen auf der Siegerseite stehen
- • Jesus bleibt treu, auch wenn die Wahrheit abgelehnt wird
6. Christsein als radikale Lebensstellung
- • Christsein erfordert entschiedene, radikale Hingabe an Gott
- • Von ferne Jesus folgen macht schwach und führt zu Verleugnung
- • Wahre Würde liegt darin, Christus in allen Situationen ähnlich zu bleiben
- • Die Wahrheit bleibt bestehen, auch wenn die Welt sie ablehnt
- • Wir müssen wachsam sein und uns von Gottes Augen leiten lassen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn, meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der schädlichen Pestilenz. Er wird dich mit seinen Fittichen decken und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, dass du dich nicht erschrecken müsstest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, vor der Pestilenz, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die im Mittag verdirbt. Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es dich doch nicht treffen. Ja, du wirst mit deinen Augen deine Lust sehen und schauen, wie es den Gottlosen vergolten wird. Denn der Herr ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht.
Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohepriesters Haus. Petrus aber folgte von Ferne. Da zündeten sie ein Feuer an, mitten im Hof, und setzten sich zusammen, und Petrus setzte sich unter sie. Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach, Dieser war auch mit ihm. Er aber verleugnete ihn und sprach, Weib, ich kenne ihn nicht. Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach, Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach, Mensch, ich bin's nicht. Und über eine Weile bei einer Stunde bekräftigte es ein anderer und sprach, wahrlich dieser war auch mit ihm, denn er ist ein Galiläer. Petrus aber sprach, Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, da er noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte, Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Ich harrte des Herrn und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien und zog mich aus der grausamen Grube und aus dem Schlamm und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich gewiss treten kann. Und hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unseren Gott, das werden viele sehen und den Herrn fürchten und auf ihn hoffen. Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn und sich nicht wendet zu den Hoffärtigen und zu denen, die mit Lügen umgehen. Herr, mein Gott, groß sind deine Wunder und deine Gedanken, die du an uns beweisest. Dir ist nichts gleich. Ich will sie verkündigen und davon sagen, aber sie sind nicht zu zählen. Opfer und Speisopfer gefallen dir nicht, aber die Ohren hast du mir aufgetan. Du willst weder Brandopfer noch Sündopfer. Da sprach ich, siehe, ich komme. Im Buch ist von mir geschrieben, deinen Willen, mein Gott, tue ich gern. Und dein Gesetz habe ich in meinem Herzen. Ich will predigen die Gerechtigkeit in der großen Gemeinde. Siehe, ich will mir meinen Mund nicht stopfen lassen. Herr, das weißt du, deine Gerechtigkeit verberge ich nicht. In meinem Herzen von deiner Wahrheit und von deinem Heil rede ich. Ich verhehle deine Güte und Treue nicht vor der großen Gemeinde.
Simon, Simon, siehe der Satan, es hat euer begehrt, dass er euch möchte sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.
Weitere Referenzen
- → Prediger 4,17
- → Römer 8,1
- → Römer 2
- → Psalm 22
- → Hebräerbrief
- → Jakobusbrief
Praktische Anwendung (7)
- 1 Jesus den ersten Platz einräumen: Räume Jesus konsequent den ersten Platz in deinem Leben ein durch völlige Hingabe des ganzen Herzens. Nur so erfährst du seinen vollen Schutz und Segen.
- 2 Nah bei Jesus bleiben: Folge Jesus nicht von ferne, sondern bleibe nah bei ihm. Von ferne folgen macht schwach und führt zu Verleugnung in Versuchungen.
- 3 Innere Herzensreinigung suchen: Bekämpfe nicht nur äußere Anfechtungen, sondern erkenne und bereinige die Ursachen im eigenen Herzen: Angst, Zweifel, Unglaube, böse Gedanken. Suche die Reinigung durch den Heiligen Geist.
- 4 Ehrlich mit sich selbst sein: Kehre Sünde und innere Kämpfe nicht unter den Teppich. Bringe sie ans Licht, bekenne sie und suche Heiligung, statt einen frommen Schein aufrechtzuerhalten.
- 5 Im Gebet verharren: Bete beständig und ausdauernd für deine eigene Heiligung und für verlorene Seelen. Wie die 120 Jünger vor Pfingsten sollen wir im Gebet verharren, bis Gott antwortet.
- 6 Entschieden für die Wahrheit eintreten: Lebe radikal für Christus in allen Situationen. Schweige nicht zur Ungerechtigkeit und leugne die Wahrheit nicht, auch wenn es Nachteile bringt.
- 7 Auf der Siegerseite stehen: Nutze die Kraft und den Sieg Jesu für dein Leben. Stehe auf der Siegerseite durch Glauben und Gehorsam, um alle Lebenskämpfe siegreich zu bestehen.
Impulse aus der Woche ab 18. Juni
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Tag 1 von 7 · 18. Juni Ein herrlicher Retter
Die Predigt begann mit einem kraftvollen Zeugnis: 'Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.' Gott ist unser herrlicher Retter, der uns aus dem Abgrund der Sünde rettet und uns mit seinen Fittichen deckt. Der Psalmist macht deutlich: 'Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es dich doch nicht treffen.' Gottes Schutz begleitet uns durch alle Gefahren – vor Pestilenz, vor Angriffen, vor allen Mächten der Finsternis. Aber dieser Schutz gilt besonders denen, die dem Herrn den ersten Platz im Leben einräumen. Wenn Jesus auf dem Thron unseres Herzens sitzt, erleben wir seine rettende Hand in allen Lebenslagen. Er hat nicht nur unsere Seelen aus der Sünde errettet, sondern führt uns auch täglich durch diese Zeit.
Psalm 91,1-2
GebetDanke dem Herrn dafür, dass er dein herrlicher Retter ist. Bitte ihn, dir zu zeigen, wo du ihm noch mehr Raum in deinem Leben geben sollst.
Zum NachdenkenRäume ich Jesus wirklich den ersten Platz in meinem Leben ein, oder gibt es Bereiche, wo ich noch selbst regieren möchte?
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Tag 2 von 7 · 19. Juni Die Wahrheit als Schirm und Schild
Die Predigt betonte einen wichtigen Vers: 'Seine Wahrheit ist Schirm und Schild.' In unserer Zeit gibt es so viele Geister, die abwärts führen und besonders die Kinder Gottes angreifen wollen. Deshalb ist es notwendig, dass wir der Wahrheit des Wortes Gottes gehorsam sind und ihr folgen. Wenn wir das einzige Bestreben haben, auf dem Weg der Wahrheit zu gehen, dann werden wir den Herrn suchen und sein Angesicht. Der Feind schleicht sich langsam ein, und man kann sehen, wie weit manche kommen, die dem Feind das Ohr geöffnet haben. Sie bekennen noch, Christen zu sein, marschieren aber längst auf den Wegen der Welt. Wir dürfen nicht in Selbstzufriedenheit und Selbstgerechtigkeit dahergehen, sondern müssen wachsam sein. Gottes Wahrheit führt uns sicher durch alle Versuchungen, wenn wir ihr treu bleiben und nicht auf die verschiedenen Stimmen hören, die uns vom rechten Weg abbringen wollen.
Psalm 91,4
GebetBitte Gott um Weisheit und Unterscheidungsvermögen, damit du die Stimme der Wahrheit von den vielen anderen Stimmen unterscheiden kannst.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich kompromissbereit geworden bin und nicht mehr ganz auf dem Weg der Wahrheit wandle?
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Tag 3 von 7 · 20. Juni Petrus' Fall – eine Warnung für uns alle
Jesus sagte zu Petrus: 'Simon, Simon, siehe, der Satan hat euer begehrt, dass er euch möchte sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.' Der Fall des Petrus wurde in allen vier Evangelien detailliert beschrieben – nicht um ihn zu beschämen, sondern um uns allen zu zeigen, wie wichtig die völlige Hingabe ist. Petrus meinte es ernst mit seiner Treue zu Jesus. Doch in der Tiefe seines Herzens war noch etwas nicht völlig hingegeben. Als die Magd ihn anklagte, verleugnete er Jesus dreimal – nicht aus böser Absicht, sondern weil sein ganzes Herz noch nicht bei Jesus war. Der Satan hat keinen Haken in uns von außen, sondern nutzt die ungereinigten Bereiche in unserem Inneren. Petrus' bittere Tränen nach dem Hahnenschrei zeigen seine echte Reue. Dieser Fall war notwendig, damit er seine wahre Schwäche erkannte und zur völligen Hingabe kam.
Lukas 22,31-32
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, wo dein Herz noch nicht vollständig ihm gehört. Sei bereit, auch die verborgenen Schwächen ans Licht zu bringen.
Zum NachdenkenWo in meinem Leben bin ich noch nicht mit ganzem Herzen bei Jesus? Welche Bereiche halte ich noch zurück?
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Tag 4 von 7 · 21. Juni Liebst du mich mit ganzem Herzen?
Nach seiner Auferstehung stellte Jesus dem Petrus die entscheidende Frage: 'Petrus, liebst du mich mehr denn diese?' In der griechischen Sprache wird unterschieden: Jesus fragte, ob Petrus ihn mit seinem gesamten, vollen Herzen liebt oder nur beschränkt. Das ist die Prüfung, die der Herr bei uns allen vornimmt. Handeln wir entsprechend der Situation, in der wir gerade stehen, oder lieben wir Jesus aus der Tiefe unseres Herzens – unbeweglich, nicht wankelmütig, ungeachtet aller Umstände? Gerade weil nicht das ganze Herz dabei war, konnte Petrus fallen. Die Liebe zu Christus muss unser ganzes Wesen durchdringen. Jesus fragte dreimal, um Petrus zur völligen Klarheit zu führen. Und als Petrus antwortete: 'Herr, du weißt alle Dinge. Du weißt, dass ich dich liebe', war das Ziel erreicht. Jetzt war die Vorbedingung für die Taufe mit dem Heiligen Geist erfüllt – die völlige Hingabe des ganzen Herzens.
Johannes 21,15-17
GebetSage Jesus heute bewusst: 'Herr, du weißt alle Dinge. Du weißt, dass ich dich liebe.' Bitte ihn, deine Liebe zu vertiefen.
Zum NachdenkenWenn Jesus mir heute diese Frage stellen würde – 'Liebst du mich mit deinem ganzen Herzen?' – was wäre meine ehrliche Antwort?
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Tag 5 von 7 · 22. Juni Die Notwendigkeit der Herzensreinigung
Der Apostel Paulus schreibt: 'Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch. Und euer Geist ganz samt Seele und Leib müssen bewahrt werden unsträflich.' Die Predigt betonte, dass in den Himmel nur Reines eingeht. Gott möchte nicht nur unsere Vergebung, sondern auch unsere völlige Reinigung. Viele Christen kämpfen gegen den Satan von außen, aber der wahre Kampf liegt innen. Der Haken des Satans liegt in den ungereinigten Bereichen unseres Herzens. Jesus sagte: 'Aus dem Herzen kommen böse Gedanken.' Diese Ursachen müssen herausgefunden und beseitigt werden. Wenn das Herz durch den Heiligen Geist gereinigt wird, verliert der Satan seine Macht von innen. Johannes der Täufer sagte: 'Er wird euch mit Feuer taufen.' Feuer reinigt. Diese göttliche Reinigung, diese Heiligung durch und durch, ist Gottes Wille für jedes seiner Kinder. Nur so können wir würdig werden, das ewige Leben zu ererben.
1. Thessalonicher 5,23
GebetBitte den Heiligen Geist, dein Herz zu durchforschen und alles ans Licht zu bringen, was noch gereinigt werden muss. Sei bereit für Gottes reinigendes Feuer.
Zum NachdenkenBin ich bereit, meine inneren Kämpfe, Zweifel und verborgenen Sünden ans Licht zu bringen, damit Gott mich ganz reinigen kann?
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Tag 6 von 7 · 23. Juni Jesus – der siegreiche Überwinder
Während Petrus durch eine Magd zu Fall gebracht wurde, stand Jesus vor der gesamten geistlichen Elite Israels – vor Kaiphas, dem Hohepriester, vor Schriftgelehrten und Ältesten. Er wurde verspottet, geschlagen, gemartert. Die gesamte satanische Macht versuchte, ihn zum Nachgeben zu bewegen. Die Sünde der ganzen Welt lag auf ihm. Aber Jesus hat bestanden! Er konnte nicht gebrochen werden. Aus Psalm 40 hören wir seine Stimme: 'Siehe, ich komme. Im Buch ist von mir geschrieben. Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern.' Durch alle Prüfungen hindurch blieb er treu. Er holte sich im Garten Gethsemane die Kraft vom Vater, und dann ging er getrost in diesen Kampf. Er ist als ewiger Sieger hervorgegangen! Und dieses Erbe steht jetzt uns zur Verfügung. Wir sollen auf der Siegerseite stehen, nicht auf der Verliererseite. Jesus hat zu viel für uns getan, als dass wir verlieren sollten.
Psalm 22 und 40
GebetDanke Jesus für seinen vollkommenen Sieg. Bitte ihn, dir aus seiner Fülle zu geben, damit du alle Kämpfe siegreich vollenden kannst.
Zum NachdenkenVertraue ich darauf, dass Jesus mir die Kraft gibt, in allen Kämpfen als Sieger hervorzugehen, oder gebe ich zu schnell auf?
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Tag 7 von 7 · 24. Juni Auf dem Weg zur völligen Hingabe
Nach der Himmelfahrt Jesu warteten die Jünger auf die Verheißung des Vaters. Die Bibel sagt: 'Diese alle verharrten einmütig im Gebet.' Zehn Tage lang beteten 120 Menschen, bis der Heilige Geist kam. Aus Petrus, der Jesus verleugnete, wurde der mächtige Petrus, der am Pfingsttag predigte. Was war geschehen? Völlige Hingabe! Der Weg dorthin kostet unseren vollen Einsatz – nicht halbherzig, sondern mit ganzem Herzen. Die 70 bis 80 Jahre unseres Lebens sind von Gott gegeben, um uns für die Ewigkeit vorzubereiten. Diese Zeit mit irgendetwas zu vergeuden, was uns hindert, wäre unverzeihlich und leichtsinnig. Wir bekommen eine Ewigkeit ohne Kämpfe, ohne Krankheiten, ohne Verluste – wenn wir jetzt treu sind. 'Nimm du mich ganz hin, o Gottes Sohn, mit deinem Geiste jetzt in mir wohnen!' Das ist unser Gebet. Gott möchte uns helfen, den heiligen Weg zu gehen und würdig zu werden, jene Welt zu erlangen.
Apostelgeschichte 1,14
GebetBete wie die ersten Jünger: Herr, ich warte auf deine Verheißung. Erfülle mich ganz mit deinem Heiligen Geist. Ich gebe dir mein ganzes Herz.
Zum NachdenkenBin ich bereit, die Zeit und Anstrengung zu investieren, die nötig ist, um zur völligen Hingabe und zur Fülle des Heiligen Geistes zu kommen?