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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Gehe hin und sündige nicht mehr

Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober

Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.

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Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.

Johannes 8,3-11
Gebet

Danke Jesus für seine Gnade und bitte ihn um die Kraft, wirklich nicht mehr zu sündigen, wie Er es von dir erwartet.

Zum Nachdenken

Nehme ich Jesu Worte 'sündige hinfort nicht mehr' ernst, oder denke ich, ich kann nicht ohne Sünde leben?

Aufnahme vom 11. April 2026

Predigt

Samstag 11.04.2026

Samstag, 11. April 2026
Johannes 20:19
Kernaussage

Die zentrale Botschaft ist, dass Ostern nicht mit den Feiertagen endet, sondern der auferstandene Christus täglich bei seinen Kindern gegenwärtig ist. Sein Friedensgruß 'Friede sei mit euch' durchdringt verschlossene Türen der Angst und Unsicherheit und schenkt eine vollkommene Gerechtigkeit. Die Macht des auferstandenen Christus soll aktiv in unserem Leben gesucht und erlebt werden, nicht nur theoretisch gewusst werden.

Diese Predigt konzentriert sich auf den Friedensgruß Jesu 'Friede sei mit euch' nach seiner Auferstehung und dessen fortdauernde Bedeutung für Gläubige. Der Prediger betont, dass Ostern nicht nur ein dreitägiges Fest ist, sondern eine andauernde Realität durch die Gegenwart des auferstandenen Christus. Jesus kam zu den verängstigten Jüngern hinter verschlossenen Türen und brachte Frieden - nicht nur als Gefühl, sondern als Gewissheit der Sündenvergebung und des besiegten Todes. Die Hauptthemen umfassen die Notwendigkeit, Christus wirklich zu kennen (nicht nur von ihm zu wissen), die Macht Gottes im Leben der Gläubigen zu erfahren, und in völliger Abhängigkeit von ihm zu leben. Der Prediger warnt vor geistlicher Selbstzufriedenheit und betont die Wichtigkeit von stiller Zeit, Gebet und dem Studium des Wortes Gottes. Die Gemeinde wird ermutigt, nach dem göttlichen Frieden zu streben, der nur durch tiefe Verbundenheit mit Christus kommt, und diesen Frieden auch untereinander und nach außen auszustrahlen. Mehrere persönliche Zeugnisse illustrieren die Kraft des Gebets, der Vergebung und des Vertrauens auf Gottes Führung in schwierigen Situationen.
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Diese Predigt konzentriert sich auf den Friedensgruß Jesu 'Friede sei mit euch' nach seiner Auferstehung und dessen fortdauernde Bedeutung für Gläubige. Der Prediger betont, dass Ostern nicht nur ein dreitägiges Fest ist, sondern eine andauernde Realität durch die Gegenwart des auferstandenen Christus. Jesus kam zu den verängstigten Jüngern hinter verschlossenen Türen und brachte Frieden - nicht nur als Gefühl, sondern als Gewissheit der Sündenvergebung und des besiegten Todes. Die Hauptthemen umfassen die Notwendigkeit, Christus wirklich zu kennen (nicht nur von ihm zu wissen), die Macht Gottes im Leben der Gläubigen zu erfahren, und in völliger Abhängigkeit von ihm zu leben. Der Prediger warnt vor geistlicher Selbstzufriedenheit und betont die Wichtigkeit von stiller Zeit, Gebet und dem Studium des Wortes Gottes. Die Gemeinde wird ermutigt, nach dem göttlichen Frieden zu streben, der nur durch tiefe Verbundenheit mit Christus kommt, und diesen Frieden auch untereinander und nach außen auszustrahlen. Mehrere persönliche Zeugnisse illustrieren die Kraft des Gebets, der Vergebung und des Vertrauens auf Gottes Führung in schwierigen Situationen.

Hauptthemen (5)

1. Die andauernde Gegenwart des Auferstandenen

  • • Ostern endet nicht nach den Festtagen, sondern Jesus bleibt täglich bei seinen Kindern
  • • Jesus kommt hinter verschlossene Türen - auch heute noch in Ängste, Unsicherheiten und Sorgen hinein
  • • Die Auferstehung Jesu hat bleibende Bedeutung für das tägliche Leben der Gläubigen

2. Der Friede Gottes

  • • 'Friede sei mit euch' war das erste Wort des Auferstandenen an die Jünger
  • • Dieser Friede ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine Gewissheit: Sünden vergeben, Tod überwunden, Hölle besiegt
  • • Der göttliche Friede soll unter Geschwistern sichtbar werden und ausgestrahlt werden
  • • Friede kam mit der Geburt Jesu in die Welt und bleibt durch seine Auferstehung gegenwärtig

3. Die Macht und Kraft Gottes kennen

  • • 'Dich kennen ist eine vollkommene Gerechtigkeit, und deine Macht wissen ist eine Wurzel des ewigen Lebens' (Weisheit 15:3)
  • • Es reicht nicht, nur zu wissen, dass Gott allmächtig ist - man muss diese Macht besitzen und erleben
  • • Jesus gab seinen Jüngern Macht über unreine Geister, Krankheiten und alle widrigen Umstände
  • • Die Reformation und frühe Gläubige erlebten diese Macht - sie sollte auch heute gesucht werden

4. Abhängigkeit von Gott und geistliches Wachsen

  • • Gefahr der Unabhängigkeit trotz äußerlicher Frömmigkeit - Vernachlässigung der stillen Zeit und des Gebets
  • • Stark werden im inwendigen Menschen durch den Geist Gottes ist notwendig
  • • Das lebendige Wort Gottes muss gegessen werden - nicht nur gehört
  • • Christus ähnlicher werden ist das Ziel, nicht perfekt sein von Anfang an

5. Der Töpfer und der Ton

  • • Gott ist der Töpfer, wir sind der Ton in seiner Hand
  • • Wir sollen uns ganz hingeben: 'Nimm du mich ganz hin, O Gottes Sohn'
  • • Gott formt aus dem Ton brauchbare Gefäße zu seiner Ehre
  • • Vollständige Übergabe und Abhängigkeit von Gottes Führung sind entscheidend

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 20:19

Am Abend aber dieser erste Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und sprach zu ihnen, Friede sei mit euch.

Weisheit 15:3

Denn dich kennen ist eine vollkommene Gerechtigkeit, und deine Machtwissen ist eine Wurzel des ewigen Lebens.

Lukas 2:13-14

Und auf einmal war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die Gott lobten. Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

Johannes 1:12

Die ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben, welche nicht nach dem Geblüht, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.

Johannes 6:51

Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt.

Johannes 6:53-54

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und trinkt mein Blut, der hat das ewige Leben.

Johannes 6:63

Der Geist ist der, der lebendig macht, das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben.

Römer 1:7

An allen Geliebten Gottes und berufenen Heiligen, die im Rom sind, Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesu Christi.

Römer 14:17-19

Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und angesehen bei den Menschen. Darum lasst uns dem nachstreben, was zu Frieden dient und zur gegenseitigen Erbauung.

Hosea 10:12

Darum säet euch Gerechtigkeit und erntet Liebe. Pflüget ein Neues, weil es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis dass er komme und lasse regnen über euch Gerechtigkeit.

Epheser 3:16-18

Dass er euch Kraft gebe, nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen. Dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid. Damit ihr begreifen könnt mit allen Heiligen, welche die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe sei.

Kolosser 2:9-13

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid erfüllt in ihm, welcher das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten ist. In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit der Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, durch das Ablegen des sündlichen Leibes des Fleisches in der Beschneidung Christi, indem ihr mit ihm begraben worden seid durch die Taufe, in welchem ihr auch mitauferstanden seid durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten. Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, da ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches und hat uns vergeben alle Sünde.

Weitere Referenzen

  • → Jesaja 28:9-13
  • → Jeremia 16:9-12
  • → Lukas 10:1-2
  • → Lukas 10:17-20
  • → Matthäus 9:35-36
  • → Josua (allgemeine Referenz)
  • → 1. Johannes 3:23
  • → Habakuk 1
  • → Micha

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Den Frieden Gottes aktiv suchen und bewahren: Strebe danach, den göttlichen Frieden im Herzen zu bewahren, besonders in schwierigen Situationen. Lass nicht zu, dass Bitterkeit oder Unfriede Einzug halten, sondern vergib von ganzem Herzen und suche Versöhnung.
  • 2 Abhängigkeit von Gott pflegen durch stille Zeit: Vernachlässige nicht die tägliche stille Zeit, das Gebet und die Gemeinschaft mit Gott. Stark werden im inwendigen Menschen erfordert kontinuierliche geistliche Nahrung durch Gottes Wort und Gebet.
  • 3 Die Macht Gottes im Leben erwarten und erleben: Suche nicht nur theoretisches Wissen über Gottes Allmacht, sondern erwarte aktiv seine Kraft und Macht in deinem Leben. Bete für konkrete Anliegen und erwarte Gottes Eingreifen.
  • 4 Frieden zu anderen ausstrahlen: Grüße und begegne anderen mit einem friedvollen Herzen. Lass den Frieden Gottes, der in dir ist, nach außen sichtbar werden durch Liebe, Geduld und Freundlichkeit.
  • 5 Das ganze Wort Gottes annehmen: Nimm nicht nur die angenehmen Teile von Gottes Wort an, sondern auch die herausfordernden Ermahnungen. Ärgere dich nicht am Wort, sondern sei bereit, das gesamte Wort Gottes zu befolgen und danach zu leben.
  • 6 Gerechtigkeit säen und nach ihr trachten: Pflüge ein Neues und säe Gerechtigkeit in deinem Leben. Suche aktiv die Gerechtigkeit Gottes und erwarte, dass er Gerechtigkeit über dich regnen lässt.

Impulse aus der Woche ab 12. April

  1. Tag 1 von 7 · 12. April Friede sei mit euch - Die Osterbotschaft lebt weiter

    Ostern ist für uns Kinder Gottes nicht nur ein dreitägiges Fest, das mit dem Montag endet. Die Gegenwart des auferstandenen Jesus Christus bleibt immer bei uns gegenwärtig. Er hat versprochen: 'Ich bin bei euch alle Tage.' Als die Jünger hinter verschlossenen Türen saßen, voller Angst und Unsicherheit, trat Jesus mitten unter sie und sprach: 'Friede sei mit euch.' Dieser Friedensgruß war nicht nur eine Begrüßung, sondern eine tiefe Gewissheit - die Sünden sind vergeben, der Tod ist überwunden, die Hölle ist besiegt. Auch wir haben manchmal verschlossene Türen in unserem Leben: Ängste, Enttäuschungen, Sorgen, offene Fragen. Doch der auferstandene Christus kommt zu uns gerade in diesen Momenten, wo wir ihn am meisten brauchen. Er kommt nicht mit Vorwürfen, sondern mit seinem Frieden. Die Osterbotschaft lautet nicht nur, dass das Grab leer ist, sondern dass der auferstandene Christus auch heute noch in die Herzen der Menschen kommt.

    Johannes 20,19

    Gebet

    Bitte Jesus, in die Bereiche deines Lebens zu kommen, wo Angst, Unsicherheit oder Sorge herrschen, und dir seinen Frieden zu schenken.

    Zum Nachdenken

    Wo in meinem Leben habe ich 'verschlossene Türen', hinter denen Jesus mit seinem Frieden eintreten möchte?

  2. Tag 2 von 7 · 13. April Den Herrn wirklich kennen

    In der Weisheit Salomos steht geschrieben: 'Denn dich kennen ist eine vollkommene Gerechtigkeit, und deine Macht wissen ist eine Wurzel des ewigen Lebens.' Es genügt nicht, nur von Gott zu wissen oder über ihn Bescheid zu wissen. Viele wissen, dass Gott allmächtig ist, dass er Gebete erhört - aber diese Macht zu besitzen, darauf kommt es an. Die Jünger hatten Jesus begleitet, seine Macht erlebt, waren mit Vollmacht ausgerüstet worden. Doch als Jesus eine 'harte Rede' über das Brot des Lebens hielt, ärgerten sich viele an seinen Worten und gingen zurück und wandelten nicht mehr mit ihm. Sie hatten die Macht erlebt, aber nicht die Bereitschaft, dem ganzen Wort zu folgen. Wie das Volk Israel zur Zeit Jeremias können auch wir heute fragen: 'Womit haben wir gesündigt?' - ohne zu merken, wie weit wir uns von der lebendigen Kraft Gottes entfernt haben. Die Wurzel des ewigen Lebens wächst nur da, wo wir den Herrn in seiner Tiefe und Fülle wirklich kennenlernen.

    Weisheit 15,3

    Gebet

    Bitte Gott, dass er sich dir persönlich offenbart und du ihn nicht nur kennst, sondern seine Macht in deinem Leben erfährst.

    Zum Nachdenken

    Kenne ich Gott wirklich persönlich in seiner Macht und Kraft, oder weiß ich nur Dinge über ihn?

  3. Tag 3 von 7 · 14. April Die Macht des auferstandenen Christus

    Jesus gab seinen Jüngern Macht über unreine Geister, über Krankheiten und alle Nöte. Als er sie aussandte, sagte er: 'In meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden... Auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden.' Diese Verheißung gilt seinem Volk bis heute. Doch scheint es, als ob das Volk Gottes in unserer Zeit selbstzufrieden geworden ist. Man braucht diese Macht nicht mehr, man sucht sie gar nicht mehr. Die Brüder der Reformation, zu der wir uns bekennen, hatten diese Macht und übten sie aus, wohin sie auch gingen. Der Geist macht lebendig - das Fleisch ist nichts nütze. Wir brauchen diese Macht dringend in der heutigen Zeit, denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Fürsten und Gewaltige, die in der Luft herrschen. Die Wurzel des ewigen Lebens trägt Früchte - Früchte der Macht Gottes im Leben seiner Kinder.

    Johannes 1,12

    Gebet

    Bitte den Herrn, dich mit seiner Macht auszurüsten und dir zu zeigen, wo du in Abhängigkeit von ihm leben sollst.

    Zum Nachdenken

    Suche ich aktiv nach der Kraft und Macht des Heiligen Geistes in meinem Leben, oder bin ich geistlich selbstzufrieden?

  4. Tag 4 von 7 · 15. April Das lebendige Brot vom Himmel

    Jesus sagte: 'Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit.' Dann fügte er hinzu: 'Der Geist ist, der lebendig macht, das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben.' Viele Jünger fanden diese Rede hart und gingen zurück. Sie hatten seine Macht erlebt, ihn begleitet, waren ausgerüstet worden - aber ärgerten sich an seinem Wort. Das lebendige Wort Gottes will nicht nur gehört, sondern gegessen, verinnerlich und befolgt werden. Der Prophet Hosea ruft: 'Pflüget ein Neues, weil es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis dass er komme und lasse regnen über euch Gerechtigkeit.' Wir brauchen dieses lebendige Wort, das durchdringt durch die Herzen. Das Evangelium ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben - nicht nur wissen, sondern wirklich glauben und danach leben.

    Johannes 6,51.63

    Gebet

    Bitte Gott, dass sein Wort lebendig in dir wirkt und du nicht nur Hörer, sondern Täter des Wortes wirst.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, das ganze Wort Gottes aufzunehmen und ihm Folge zu leisten, auch wenn es mich herausfordert?

  5. Tag 5 von 7 · 16. April Der Töpfer und der Ton

    Der Töpfer bearbeitet den weichen Ton mit Mühe und macht daraus Gefäße zu verschiedenem Gebrauch - manche zu reinen, manche zu unreinen Werken. Was ein Gefäß werden soll, steht beim Töpfer, nicht beim Ton. Wir sind der Ton in der Hand des göttlichen Töpfers. Der Liederdichter betete: 'Du bist der Töpfer, ich bin der Ton. Mach aus mir etwas zu deinem Ruhm, nach deinem Sinn.' Das ist völlige Abhängigkeit und Hingabe. Bin ich bereit, mich vom Herrn formen zu lassen, auch wenn der Prozess manchmal schmerzhaft ist? Gott möchte aus uns brauchbare Gefäße machen zu seiner Ehre und zu seinem Ruhm. Doch dafür müssen wir uns ihm ganz hingeben, nicht nach den Gedanken unseres eigenen Herzens wandeln, sondern nach seinem Willen. Nur so kann der Meister sein Werk in uns vollenden und uns zu Gefäßen der Ehre machen.

    Weisheit 15,7

    Gebet

    Bete: 'Herr, du bist der Töpfer, ich bin der Ton. Forme mich nach deinem Willen, nimm mich ganz hin.'

    Zum Nachdenken

    Lasse ich mich wirklich vom Herrn formen wie Ton in der Hand des Töpfers, oder bestimme ich selbst, was aus mir werden soll?

  6. Tag 6 von 7 · 17. April Dem Frieden nachstreben

    Der Apostel Paulus schreibt: 'Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist... Darum lasst uns dem nachstreben, was zu Frieden dient und zur gegenseitigen Erbauung.' Der Friede Gottes ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine Gewissheit. Wenn die Engel bei Jesu Geburt sangen 'Friede auf Erden', verkündeten sie, dass dieser Gottessohn den wahren Frieden bringt - einen Frieden, den die Welt und alle Politiker nicht geben können. Als Kinder Gottes sollen wir diesen Frieden ausstrahlen - in unseren Gemeinden, in unseren Familien, zueinander. Nicht nach Ehre suchen oder Gemeinden spalten, sondern mit Liebe und friedvollem Herzen einander begegnen, auch wenn wir ermahnen müssen. Wenn wir unterschiedliche geistliche Zustände und Familienumstände haben, soll gerade dieser göttliche Friede uns verbinden. Dann wird unsere Gemeinde in dieser letzten Zeit nicht zusammenbrechen.

    Römer 14,17-19

    Gebet

    Bitte Gott, dass sein Friede, der allen Verstand übersteigt, dein Herz erfüllt und durch dich zu anderen fließt.

    Zum Nachdenken

    Strahle ich den Frieden Gottes aus in meiner Gemeinde und Familie, oder bringe ich Unruhe und Streit?

  7. Tag 7 von 7 · 18. April In Abhängigkeit von Gott leben

    Die wichtigste Lektion aus dieser Botschaft ist unsere völlige Abhängigkeit von Gott. Es ist nicht möglich, wirklich mit ihm verbunden zu sein, wenn wir nicht abhängig von ihm sind. Wie der Ton vom Töpfer abhängig ist, so sind wir von unserem Schöpfer abhängig. Wir wachsen in der Gnade, werden Christus ähnlicher, wenn wir das Verlangen haben, in ihm zu wachsen. Wir sind nicht bei der Bekehrung schon hundertprozentig in allem gut - wir sind mündig werdende Kinder in Christus. Der Weg ist ein Prozess des Wachsens in der Erkenntnis und Kraft Gottes. Die alte Schwester im Krankenhaus, die sagte: 'Seit Ostern habe ich keine Angst mehr vor dem Tod' - sie hatte diese Abhängigkeit verstanden. Der Tod ist nicht die letzte Tür. Jesus steht dahinter und wird uns begrüßen: 'Friede sei mit dir.' In dieser Gewissheit und Abhängigkeit leben wir als Kinder des auferstandenen Herrn, bis wir ihm von Angesicht zu Angesicht begegnen.

    Johannes 15,5

    Gebet

    Danke Jesus für seine Auferstehung und bitte ihn, dass du jeden Tag in Abhängigkeit von ihm lebst und seine Gegenwart erfährst.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich in völliger Abhängigkeit von Gott, oder verlasse ich mich noch auf meine eigene Kraft und Weisheit?