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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Den schmalen Lebensweg gehen

Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober

Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?

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Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?

Psalm 132,3-5
Gebet

Bitte Gott, dir denselben Eifer wie David zu geben, damit du nicht ruhst, bis Er seine volle Wohnung in deinem Herzen errichten kann.

Zum Nachdenken

Wie viel Eifer zeige ich darin, dass Gott vollständig in meinem Herzen Wohnung machen kann? Begnüge ich mich mit dem Wenigen?

Aufnahme vom 1. August 2026

Predigt

Samstag 01.08.2026

Samstag, 1. August 2026
Offenbarung 1,8
Kernaussage

Die Predigt betont die Allmacht Gottes, der tote Gebeine wieder lebendig machen kann und sein Volk durch den Heiligen Geist erneuert. Christen sollen an Gottes Kraft glauben, die erste Liebe bewahren, in Treue und Heiligkeit leben und bereit sein für die Wiederkunft Christi, der wie ein Blitz plötzlich kommen wird.

Diese Predigt thematisiert die Allmacht Gottes und die Bedeutung der Treue im Glauben. Der Prediger bezieht sich auf Hesekiel 37, wo Gott tote Gebeine wieder lebendig macht, als Sinnbild für geistliche Erweckung. Er betont, dass Gott allmächtig ist und Menschen aus geistlicher Trockenheit retten kann. Die Predigt warnt vor geistlicher Lauheit und ermutigt die Gläubigen, ihre erste Liebe zu Christus zu bewahren. Der Prediger verweist auf die sieben Gemeinden der Offenbarung, besonders Philadelphia und Ephesus, und fordert die Zuhörer auf, das festzuhalten, was sie empfangen haben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi, die plötzlich wie ein Blitz kommen wird. Die Gläubigen werden ermahnt, nicht den Trends der Zeit zu folgen, sondern den biblischen Wahrheiten treu zu bleiben. Der Prediger warnt vor der Versuchung, alte Werte aufzugeben und neue, weltliche Wege zu gehen. Er betont die Wichtigkeit des Heiligen Geistes, der Herzen reinigt und Menschen zur Heiligkeit führt. Die Botschaft endet mit einem Aufruf zur Treue, zum geistlichen Wachstum und zur ständigen Bereitschaft für die Wiederkunft des Herrn.
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Diese Predigt thematisiert die Allmacht Gottes und die Bedeutung der Treue im Glauben. Der Prediger bezieht sich auf Hesekiel 37, wo Gott tote Gebeine wieder lebendig macht, als Sinnbild für geistliche Erweckung. Er betont, dass Gott allmächtig ist und Menschen aus geistlicher Trockenheit retten kann. Die Predigt warnt vor geistlicher Lauheit und ermutigt die Gläubigen, ihre erste Liebe zu Christus zu bewahren. Der Prediger verweist auf die sieben Gemeinden der Offenbarung, besonders Philadelphia und Ephesus, und fordert die Zuhörer auf, das festzuhalten, was sie empfangen haben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi, die plötzlich wie ein Blitz kommen wird. Die Gläubigen werden ermahnt, nicht den Trends der Zeit zu folgen, sondern den biblischen Wahrheiten treu zu bleiben. Der Prediger warnt vor der Versuchung, alte Werte aufzugeben und neue, weltliche Wege zu gehen. Er betont die Wichtigkeit des Heiligen Geistes, der Herzen reinigt und Menschen zur Heiligkeit führt. Die Botschaft endet mit einem Aufruf zur Treue, zum geistlichen Wachstum und zur ständigen Bereitschaft für die Wiederkunft des Herrn.

Hauptthemen (4)

1. Die Allmacht Gottes und die Wiederbelebung toter Gebeine

  • • Gott zeigt seine Allmacht in der Natur und durch Zeichen in der letzten Zeit
  • • Die Vision des Hesekiel von den toten Gebeinen symbolisiert geistliche Erneuerung
  • • Gott kann durch seinen Geist selbst das Toteste wieder lebendig machen
  • • Die Gebeine symbolisieren das geistliche Israel - Menschen ohne Leben im Glauben
  • • Erst durch den Heiligen Geist werden Gläubige zu einem lebendigen Heer

2. Die Notwendigkeit der Heiligung durch den Heiligen Geist

  • • Der Heilige Geist reinigt die Herzen von der Sünde und vom alten Menschen
  • • Zu Pfingsten reinigte der Geist die Herzen und gab Macht zum Zeugnis
  • • Gott erwartet nicht, dass wir gerettete Sünder bleiben, sondern gerecht werden
  • • Die Heiligen folgen dem Herrn in weißen Kleidern als gereinigtes Volk
  • • Ohne Erfüllung mit dem Heiligen Geist können wir nicht lebendig sein

3. Bewahrung der ersten Liebe und Treue

  • • Die Gemeinde zu Philadelphia hatte kleine Kraft, aber bewahrte das Wort Gottes
  • • Gefahr, die erste Liebe zu verlassen wie die Gemeinde in Ephesus
  • • Laue und warme Christen mangelt es an echtem Glaubenseifer
  • • Wichtigkeit, die alte Wahrheit zu bewahren und nicht nach Neuem zu streben
  • • Timotheus als Beispiel für Treue über Generationen hinweg

4. Bereitschaft für die Wiederkunft Christi

  • • Christus kommt plötzlich wie ein Blitz - wir müssen bereit sein
  • • Die Frage: Ist meine Seele immer aufgeräumt und in Ordnung?
  • • Bewahrt werden vor der Stunde der Versuchung durch Treue
  • • Wichtigkeit, das zu halten was wir haben, damit niemand unsere Krone nimmt
  • • Nicht zurückschauen nach Ägypten, sondern vorwärts auf den Himmel

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Offenbarung 1,8

Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige

Hesekiel 37,3-10

Und er sprach zu mir, du Menschenkind, meinst du auch, dass diese Gebeine wieder lebendig werden? Und ich sprach, Herr, Herr, das weißt du wohl. Und er sprach zu mir, weissage von diesen Gebeinen und sprich zu ihnen, ihr verdorrten Gebeine, höret das Herrn Wort. So spricht der Herr, Herr von diesen Gebeinen. Siehe, ich will einen Odem in euch bringen, dass ihr sollt lebendig werden. Ich will euch Adern geben und Fleisch lassen über euch wachsen und euch mit Haut überziehen und will euch Odem geben, dass ihr wieder lebendig werdet und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin. Und ich weissagte, wie mir befohlen war, und siehe, da rauschte es, als ich weissagte. Und siehe, es regte sich, und die Gebeine kamen wieder zusammen, ein jegliches zu seinem Gebein. Und ich sah, und siehe, es wuchsen Adern und Fleisch darauf, und sie wurden mit Haut überzogen, es war aber noch kein Odem in ihnen. Und er sprach zu mir, weissage zum Winde, weissage, du Menschenkind, und sprich zum Wind. So spricht der Herr, Herr, Wind, komm herzu aus den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden. Und ich weissagte, wer mir befohlen hatte, da kam Odem in sie, und sie wurden wieder lebendig und richteten sich auf ihre Füße

Offenbarung 3,8-11

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe von dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann. Denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Siehe, ich werde einige schicken aus der Versammlung des Satans, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern Lügen. Siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe. Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren von den Stunden der Versuchung, die kommen wird, über den ganzen Weltkreis zu versuchen, die auf Erden wohnen. Ich komme bald, halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehmen

Offenbarung 3,17

Du sprichst, ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts. Und weiß nicht, dass du elend und jammerlich bist, arm, blind und bloß

Offenbarung 2,4

Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlassen hast

2. Timotheus 1,5

Denn ich erinnere mich an den ungeheuchelten Glauben in dir, der zuvor schon gewohnt hat in deine Großmutter, Louis, und in deine Mutter, eunike, ich bin aber gewiss auch in dir

Psalm 23,4

Und ob ich schon wandle in finstere Tage, fürchte ich kein Unglück, Denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab dresden mich

Weitere Referenzen

  • → Hesekiel 37,11-14
  • → Hesekiel 37,24
  • → Hesekiel 38,17-23
  • → Offenbarung 19
  • → Psalm 91
  • → 2. Mose 17

Praktische Anwendung (5)

  • 1 An die Allmacht Gottes glauben: Wir sollen fest daran glauben, dass der allmächtige Gott auch heute tote Gebeine - Menschen ohne geistliches Leben - wieder lebendig machen kann durch seinen Heiligen Geist.
  • 2 Die erste Liebe bewahren und halten: Wir müssen täglich prüfen, ob unsere Seele in Ordnung ist und die erste Liebe zu Christus bewahren. Wir sollen das Wort Gottes halten und nicht nach neuen Trends suchen, sondern die alte Wahrheit festhalten.
  • 3 Bereit sein für Christi Wiederkunft: Da Christus wie ein Blitz plötzlich kommen wird, soll unsere geistliche Wohnung immer aufgeräumt sein. Wir sollen täglich so leben, dass wir bereit sind, dem Herrn zu begegnen.
  • 4 Auf die Stimme der geistlichen Väter und Mütter hören: Wir sollen nicht die Weisheit und Ermahnungen der älteren Generation ablehnen als altmodisch, sondern ihre Treue und ihren Ernst im Glauben als Vorbild nehmen, wie Timotheus es tat.
  • 5 Nicht zurückschauen, sondern vorwärts auf den Himmel: Wie das Volk Israel nicht nach Ägypten zurückkehren sollte, sollen auch wir nicht zur Welt zurückschauen, sondern auf die himmlische Herrlichkeit, die Christus für uns vorbereitet hat.

Impulse aus der Woche ab 2. August

  1. Tag 1 von 7 · 2. August Die Allmacht Gottes, der tote Gebeine lebendig macht

    In Hesekiel 37 führt Gott den Propheten auf ein Feld voller Totengebeine und fragt: 'Meinst du auch, dass diese Gebeine wieder lebendig werden?' Diese Vision ist ein mächtiges Bild für die geistliche Erweckung, die Gott in seinem Volk bewirken möchte. Die Gebeine stehen für geistliche Trockenheit und Hoffnungslosigkeit – Menschen, die bekennen, zum Volk Gottes zu gehören, aber kein Leben in sich haben. Gott beweist seine Allmacht, indem er durch seinen Geist diese Gebeine wieder lebendig macht. Es ist nicht genug, für unsere Verwandten und Bekannten zu beten – wir müssen auch glauben, dass der allmächtige Gott sie wirklich aus geistlicher Todesstarre erwecken kann. Der Heilige Geist ist es, der Leben gibt. Wenn der Wind kam, wurden die Gebeine lebendig und es entstand ein großes Heer. Glauben wir wirklich an diese Allmacht Gottes? Vertrauen wir darauf, dass er Menschen aus der geistlichen Trockenheit retten kann?

    Hesekiel 37,1-14

    Gebet

    Bete für Menschen in deinem Leben, die geistlich tot erscheinen, und vertraue auf Gottes Allmacht, sie zu erwecken.

    Zum Nachdenken

    Glaube ich wirklich daran, dass Gott die toten Gebeine in meinem Umfeld – meine Verwandten, Bekannten oder sogar Teile in meinem eigenen Leben – wieder lebendig machen kann?

  2. Tag 2 von 7 · 3. August Bewahre deine erste Liebe

    Zur Gemeinde in Ephesus spricht Jesus lobende Worte über ihre Werke und ihren Dienst. Doch dann kommt eine ernste Warnung: 'Ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlassen hast.' Hier sehen wir eine blühende, aktive Gemeinde, die äußerlich viel tut – doch die innere Liebesbeziehung zu Christus ist erkaltet. Diese Gefahr besteht auch heute. Wir können viel für Gott tun – missionieren, dienen, Aktivitäten organisieren – doch ohne die brennende Liebe zu Jesus sind diese Werke leer. Die Triebfeder unseres Dienstes muss die Liebe zu Christus sein, nicht Egoismus oder der Wunsch nach Ehre. Es kann so schnell geschehen, dass wir die erste Liebe verlieren, ohne es zu merken. Wir werden beschäftigt, aktiv, vielleicht sogar erfolgreich – aber das Feuer für Jesus erlischt langsam. Deshalb müssen wir wachsam sein und diese erste Liebe bewahren.

    Offenbarung 2,4

    Gebet

    Bitte den Herrn, deine erste Liebe zu ihm neu zu entfachen und dein Herz für ihn brennen zu lassen.

    Zum Nachdenken

    Ist meine erste Liebe zu Jesus noch lebendig, oder bin ich mehr mit religiöser Aktivität beschäftigt als mit einer lebendigen Beziehung zu ihm?

  3. Tag 3 von 7 · 4. August Halte fest, was du hast

    Zur Gemeinde in Philadelphia spricht Jesus ermutigende Worte: 'Du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.' Diese Gemeinde hat sich nicht mit ihrer eigenen Stärke gerühmt, sondern in Demut erkannt, dass sie nur durch Gottes Gnade bestehen kann. Deshalb gibt Jesus ihr eine wunderbare Verheißung: 'Ich will dich bewahren vor der Stunde der Versuchung.' Dann folgt die wichtige Ermahnung: 'Ich komme bald. Halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme.' Um etwas festhalten zu können, müssen wir es zuerst besitzen. Wir müssen die Gewissheit haben, dass wir Kinder Gottes sind, dass Christus unsere Sünden vergeben hat. Dann gilt es, diese Erlösung zu bewahren und nicht zu verlieren. In einer Zeit, wo viele versuchen, die alten Wahrheiten zu modernisieren und Grenzen zu verschieben, müssen wir treu bleiben. Halte fest an dem, was du empfangen hast!

    Offenbarung 3,10-11

    Gebet

    Bitte Gott um Kraft und Treue, das Wort zu bewahren und nicht den Trends der Zeit zu folgen.

    Zum Nachdenken

    Halte ich fest an der biblischen Wahrheit und der Erlösung, die ich empfangen habe, oder bin ich versucht, die Grenzen zu verschieben?

  4. Tag 4 von 7 · 5. August Die Gefahr der Lauheit

    Die Gemeinde in Laodizea hatte ein ganz anderes Problem als Philadelphia. Sie rühmte sich: 'Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts.' Doch Jesus sagt die erschütternde Wahrheit: 'Du weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.' Lauheit bedeutet Mangel an echtem Glaubenseifer. Wenn uns der Gottesdienst langweilig wird, wenn wir ständig nach Neuem suchen und die einfache Verkündigung des Wortes uns nicht mehr genügt, dann liegt das Problem nicht bei der Gemeinde – sondern bei unserem eigenen Herzen. Wir sind wie lauwarmes Wasser geworden. Viele Gemeinden versuchen heute, durch neue Programme und Unterhaltung die Leute zu halten. Aber was wir wirklich brauchen, ist ein brennendes Herz für Gott. Die alten, einfachen Wahrheiten haben Tausende zur Bekehrung geführt. Wir müssen zum Feuer der ersten Liebe zurückkehren.

    Offenbarung 3,17

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, jede Lauheit aus deinem Herzen zu vertreiben und dich neu mit Feuer für Gott zu erfüllen.

    Zum Nachdenken

    Bin ich lauwarm geworden in meinem Glauben, oder brenne ich noch mit echtem Eifer für den Herrn?

  5. Tag 5 von 7 · 6. August Der Heilige Geist reinigt die Herzen

    Der Apostel Petrus bezeugt, dass der Heilige Geist zu Pfingsten die Herzen der Gläubigen gereinigt hat. Gott hat nicht nur Vergebung gebracht, sondern durch den Heiligen Geist eine vollkommene Erlösung – Befreiung von der Sünde und ihrer Macht. Der alte Mensch wurde gereinigt, und die Gläubigen empfingen Kraft. Petrus, der Jesus verleugnet hatte, stand nach Pfingsten in der Vollmacht des Geistes und bezeugte mutig: 'Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen.' Diese Verwandlung geschieht durch den Heiligen Geist, der uns heiligt und zu einem gerechten Leben befähigt. Gott erwartet von uns, dass wir nicht als gerettete Sünder bleiben, sondern durch das Blut Christi und den Heiligen Geist gerecht werden. Der Heilige Geist macht die toten Gebeine lebendig und schafft ein Heer von Heiligen, die dem Herrn in Reinheit nachfolgen. Das ist die Macht Gottes, die er uns schenken möchte.

    Apostelgeschichte 15,8-9

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dein Herz vollständig zu reinigen und dich in die Heiligkeit zu führen.

    Zum Nachdenken

    Habe ich die reinigende Kraft des Heiligen Geistes erfahren, oder lebe ich noch als geretteter Sünder statt als Geheiligter?

  6. Tag 6 von 7 · 7. August Nicht den alten Werten untreu werden

    Paulus schreibt an Timotheus: 'Ich erinnere mich an den ungeheuchelten Glauben in dir, der zuvor schon gewohnt hat in deiner Großmutter Lois und in deiner Mutter Eunike.' Timotheus hatte den Glauben von seiner Großmutter und Mutter geerbt – nicht äußerlich, sondern durch ihren ernsten, treuen Wandel mit Gott. Heute denken viele junge Menschen: 'Oma, du mit deinen alten Gedanken – jetzt ist doch alles anders!' Aber geistliche Wahrheiten ändern sich nicht mit der Zeit. Jesus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe. Wir sollen uns nicht nach weltlichen Umständen richten, sondern nach den Werten der Bibel. Timotheus wurde ein großes Werkzeug Gottes, weil er anders dachte als viele seiner Altersgenossen. Er gab Acht auf die geistlichen Dinge und bewahrte die Treue. Deshalb konnte er schon als junger Mann die Gemeinde leiten. Wir dürfen die alten Wahrheiten nicht aufgeben, sondern müssen sie festhalten und weitergeben.

    2. Timotheus 1,5

    Gebet

    Danke Gott für die treuen Vorbilder im Glauben und bitte um Demut, von ihnen zu lernen.

    Zum Nachdenken

    Achte ich die geistliche Weisheit der älteren Generation, oder denke ich, dass die alten Wege überholt sind?

  7. Tag 7 von 7 · 8. August Bereit für seine Wiederkunft wie ein Blitz

    Jesus sagt, dass seine Wiederkunft plötzlich sein wird wie ein Blitz. Im Lied haben wir gesungen: 'Bist du fertig, wartest du den Herrn? Er kommt wie ein Blitz.' Wenn wir Besuch erwarten, haben wir Zeit zum Aufräumen. Aber wenn jemand unerwartet kommt – wie sieht es dann aus? Die entscheidende Frage ist: Wie sieht es in unserer Seele aus? Ist unser Herz immer aufgeräumt, oder müssten wir erst vieles in Ordnung bringen, wenn der Herr heute käme? Paulus sagte: 'Ich bin bereit, jeden Tag zu sterben.' Er lebte in ständiger Bereitschaft. Wir müssen die Erlösung bewahren, die wir empfangen haben, und in Treue bis zum Ende ausharren. Nicht die Grenzen verschieben, nicht den neuen Trends folgen, sondern treu bleiben auf dem alten Weg. Dann können wir mit Freude sagen: 'Herr Jesus, ich bin bereit, zu dir zu kommen!' Möge jeder von uns in diesem Zustand ständiger Bereitschaft leben.

    Matthäus 24,27

    Gebet

    Bitte den Herrn, dir zu helfen, jeden Tag in Bereitschaft für seine Wiederkunft zu leben.

    Zum Nachdenken

    Wenn der Herr heute wie ein Blitz käme, könnte ich freudig vor ihm stehen, oder müsste ich erst noch vieles in Ordnung bringen?