predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Nicht vor dem Jordan stehen bleiben

Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober

Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.

Weiterlesen
"

Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.

4. Mose 32,1-7
Gebet

Bitte den Herrn, dir zu zeigen, wo du dich mit zu wenig zufrieden gibst, und gib dir Mut, in das volle geistliche Erbe einzutreten.

Zum Nachdenken

Begnüge ich mich mit dem 'guten Land vor dem Jordan', oder strebe ich nach dem vollen Erbe, das Gott für mich bereitet hat?

Aufnahme vom 28. Juni 2026

Predigt

Sonntag 28.06.2026 | Taufe

Sonntag, 28. Juni 2026
2. Mose 14,14
Kernaussage

Der Gottesdienst behandelt die Bedeutung der Wassertaufe als äußeres Zeichen des inneren Bundes mit Gott. Die Taufe symbolisiert das Begrabensein mit Christus und die Auferstehung zu einem neuen Leben. Entscheidend ist jedoch nicht nur die äußere Handlung, sondern der Bund eines guten Gewissens mit Gott und die Taufe mit dem Heiligen Geist, die das ganze Leben begleiten soll.

Dieser Gottesdienst widmet sich einer Tauffeier in der Gemeinde Gottes Schweicheln. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer Begrüßung der Gäste aus verschiedenen Gemeinden. Die Predigt behandelt das biblische Verständnis der Taufe als Bund des guten Gewissens mit Gott. Es wird die Bedeutung des persönlichen Glaubens und der Hingabe des Lebens an Jesus Christus betont, beginnend bereits in jungen Jahren. Die Botschaft verfolgt den Bund Gottes durch das Alte Testament bis zum Neuen Testament, von Abraham über Mose bis hin zur Erfüllung in Jesus Christus. Die Taufe wird als äußeres Zeichen eines inneren Bundes dargestellt - nicht das Wasser wäscht die Sünden ab, sondern die Taufe bezeugt das Sterben des alten Menschen und die Auferstehung zu einem neuen Leben in Christus. Die Prediger ermahnen sowohl die Täuflinge als auch alle Anwesenden, diesen Bund mit Gott zu bewahren und in der Treue zu bleiben. Es wird auch die Notwendigkeit der Taufe mit dem Heiligen Geist hervorgehoben als fortlaufende geistliche Erfahrung im Leben eines Gläubigen.
Weiterlesen
Dieser Gottesdienst widmet sich einer Tauffeier in der Gemeinde Gottes Schweicheln. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer Begrüßung der Gäste aus verschiedenen Gemeinden. Die Predigt behandelt das biblische Verständnis der Taufe als Bund des guten Gewissens mit Gott. Es wird die Bedeutung des persönlichen Glaubens und der Hingabe des Lebens an Jesus Christus betont, beginnend bereits in jungen Jahren. Die Botschaft verfolgt den Bund Gottes durch das Alte Testament bis zum Neuen Testament, von Abraham über Mose bis hin zur Erfüllung in Jesus Christus. Die Taufe wird als äußeres Zeichen eines inneren Bundes dargestellt - nicht das Wasser wäscht die Sünden ab, sondern die Taufe bezeugt das Sterben des alten Menschen und die Auferstehung zu einem neuen Leben in Christus. Die Prediger ermahnen sowohl die Täuflinge als auch alle Anwesenden, diesen Bund mit Gott zu bewahren und in der Treue zu bleiben. Es wird auch die Notwendigkeit der Taufe mit dem Heiligen Geist hervorgehoben als fortlaufende geistliche Erfahrung im Leben eines Gläubigen.

Hauptthemen (4)

1. Der Bund mit Gott

  • • Gott schloss Bünde mit Abraham und dem Volk Israel
  • • Die Beschneidung war das äußere Zeichen des Bundes im Alten Testament
  • • Gott verheißt durch Jeremia einen neuen Bund, der ins Herz geschrieben wird
  • • Durch Jesus Christus wird dieser neue Bund verwirklicht
  • • Die Taufe ist das Zeichen des neuen Bundes - ein Bund eines guten Gewissens mit Gott

2. Begraben mit Christus

  • • Die Taufe bedeutet, mit Christus in den Tod zu gehen
  • • Begraben sein heißt, der Welt und ihren Freuden gänzlich gestorben zu sein
  • • Das Untertauchen symbolisiert das Begrabensein, das Auftauchen die Auferstehung zu neuem Leben
  • • Der alte Mensch wird mit Christus gekreuzigt, damit der sündige Leib aufhöre
  • • Nach der Taufe soll man in einem neuen Leben wandeln

3. Die Taufe mit dem Heiligen Geist

  • • Johannes der Täufer verkündigte, dass Jesus mit dem Heiligen Geist taufen wird
  • • Die Wassertaufe allein reicht nicht aus - die Taufe mit dem Heiligen Geist ist ebenso notwendig
  • • Der Heilige Geist führt in alle Wahrheit und gibt Kraft, Weisheit und Verständnis
  • • Diese Geistestaufe soll das ganze Leben begleiten
  • • Ohne die Taufe des Heiligen Geistes kommt man zu kurz

4. Gehorsam gegenüber Gottes Gebot

  • • Jesus selbst ließ sich taufen, um alle Gerechtigkeit zu erfüllen
  • • Der Taufbefehl gilt für alle, die Christen geworden sind
  • • Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden
  • • Die Taufe ist nicht optional, sondern ein Gebot Gottes
  • • Viele Beispiele in der Apostelgeschichte zeigen die Durchführung der Taufe

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Mose 14,14

Der Herr wird für euch kämpfen und ihr sollt still sein.

Markus 16,14-16

Zuletzt als die Elf zu Tische saßen, offenbarte er sich und schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärtigkeit, dass sie nicht geglaubt hatten, denen, die ihn gesehen hatten, auferstanden. Und er sprach zu ihnen, geht hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

1. Mose 17,1-4

Als nun Abram 99 Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm, ich bin der allmächtige Gott, wandle vor mir und sei fromm. Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir machen und will dich gar sehr mehren. Da fiel Abram auf sein Angesicht, und Gott redete weiter mit ihm und sprach: Siehe, ich bin's und habe meinen Bund mit dir.

2. Mose 19,3-6

Und Mose stieg hinauf zu Gott, und der Herr rief ihm vom Berg und sprach, so sollst du sagen zu dem Hause Jakob und verkündigen den Kindern Israel, ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und habe euch zu mir gebracht. Werdet ihr nun meine Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern, denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein priesterliches Königreich und ein heiliges Volk sein.

Jeremia 31,31-33

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen. Nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, als ich sie bei der Hand nahm, dass ich sie aus Ägypten führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben und ich sie zwingen musste, spricht der Herr. Sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der Herr, ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn will ich es schreiben und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

Hebräer 8,8-10

Siehe, es kommen die Tage, spricht der Herr, dass ich über das Haus Israel und über das Haus Juda ein neues Testament und einen neuen Bund machen will. Nicht nach dem Testament, das ich gemacht habe mit ihren Vätern an dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, sie auszuführen aus Ägyptenland, denn sie sind nicht geblieben in meinem Testament. So habe ich ihrer auch nicht wollen achten, spricht der Herr. Denn das ist das Testament, das ich machen will mit dem Hause Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr, ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn und in ihr Herz will ich es schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

Römer 6,3-6

Wisst ihr nicht, dass alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die sind in seinem Tod getauft. So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber samt ihm gepflanzt werden zu gleichem Tode, so werden wir auch der Auferstehung gleich sein. Weil wir wissen, dass unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf dass der sündliche Leib aufhöre, dass wir hinfort der Sünde nicht dienen.

Johannes 1,26-34

Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. Der ist's, der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, des ich nicht wert bin, dass ich seine Schuhriemen auflöse. Des anderen Tages sieht Johannes Jesus zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt. Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen ein Mann, welcher vor mir gewesen ist, denn er war eher denn ich. Und ich kannte ihn nicht, sondern auf dass er offenbar würde in Israel, darum bin ich gekommen, zu taufen mit Wasser. Und Johannes zeugte und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht, aber der mich sandte zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist's, der mit dem Heiligen Geist tauft. Und ich sah es und zeugte, dass dieser ist Gottes Sohn.

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 28 (Missionsbefehl - Taufen und zu Jüngern machen)
  • → Apostelgeschichte (Cornelius, Lydia, Samarien - verschiedene Taufberichte)
  • → 1. Mose 17,11 (Beschneidung als Zeichen des Bundes)
  • → 2. Mose (Mose und die Beschneidung seiner Söhne)
  • → Johannes 4 (Jesus taufte mehr als Johannes)
  • → Matthäus 3 (Johannes der Täufer, Feuertaufe, Wurfschaufel)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Sein Leben Jesus früh weihen: Ein großes Geschenk an Jesus ist es, wenn man schon in jungen Jahren sein Herz und Leben dem Herrn übergibt. Dadurch erspart man sich viele Fehler, falsche Berufswahlen und unpassende Ehen.
  • 2 Tägliche Morgenstunden mit Gott: Das Beste, was man Gott täglich geben kann, sind die Morgenstunden - allein mit Gott, wo das Wort lebendig wird, man Kraft für den Tag holt und alles im Gebet vor Gott bringen kann.
  • 3 Gott mehr vertrauen in schwierigen Situationen: In Notsituationen soll man still sein und auf Gott vertrauen, der für uns kämpft. Diese vertrauensvolle Hingabe bedeutet, Gott mehr Raum zu geben, auch wenn man den Weg nicht sieht.
  • 4 Den Bund des guten Gewissens bewahren: Nach der Taufe ist es entscheidend, den Bund mit Gott zu bewahren und ein reines Gewissen zu behalten. Wenn Sünde diesen Bund stört, muss das Leben sofort wieder in Ordnung gebracht werden durch Buße.
  • 5 Die Taufe mit dem Heiligen Geist suchen: Die Wassertaufe allein genügt nicht - man muss auch die Taufe mit dem Heiligen Geist erleben, die einen das ganze Leben führt, mit Kraft erfüllt und in alle Wahrheit leitet.
  • 6 Eine persönliche Begegnung mit Gott haben: Jeder muss persönlich eine Begegnung mit Gott erleben - ob in der Buße, in der Taufe oder in anderen Momenten. Diese Erfahrung wird niemand aus dem Herzen rauben können.

Impulse aus der Woche ab 29. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 29. Juni Der Bund des guten Gewissens

    Die Taufe ist nicht das Abtun des Unflats am Fleisch, sondern ein Bund eines guten Gewissens mit Gott. Diese zentrale Botschaft durchzieht die gesamte biblische Geschichte – von Abraham über Mose bis zur Erfüllung in Jesus Christus. Gott sucht die Gemeinschaft mit dem Menschen. Er möchte, dass wir Hand in Hand mit ihm gehen. Die Taufe ist das äußere Zeichen dieses inneren Bundes. Nicht das Wasser wäscht die Sünden ab, sondern die Taufe bezeugt das Sterben des alten Menschen und die Auferstehung zu einem neuen Leben in Christus. Wenn wir unseren Bund mit Gott schließen, empfangen wir nicht nur Vergebung, sondern werden Teil seiner Familie. Gott schreibt sein Gesetz in unser Herz, damit wir sein Volk sind und er unser Gott ist. Dieser Bund ist keine Last, sondern ein Geschenk der Gnade.

    1. Petrus 3,21

    Gebet

    Danke Gott für den Bund, den er durch Jesus mit dir geschlossen hat. Bitte ihn, dir zu helfen, diesen Bund treu zu bewahren.

    Zum Nachdenken

    Hast du einen bewussten Bund des guten Gewissens mit Gott geschlossen, und lebst du heute noch in diesem reinen Gewissen mit ihm?

  2. Tag 2 von 7 · 30. Juni Die Jugend dem Herrn weihen

    Was können wir Jesus schenken? Ein großes Geschenk ist, wenn wir unser Leben oder unsere Jugend dem Herrn weihen – wenn wir schon in ganz jungen Jahren den Herrn Jesus kennenlernen und mit ihm gehen. Wie viele Fehler und schlimme Dinge ersparen wir uns, wenn Jesus von Anfang an unser Leben bestimmt! Wir werden vielleicht keinen falschen Beruf wählen, in dem wir Jesus nicht verherrlichen können. Oder noch wichtiger: Wir geraten nicht in eine falsche Ehe, wo wir ein ganzes Leben Schwierigkeiten haben könnten. Neben der Hingabe unserer Jugend können wir Jesus täglich unsere Morgenstunden schenken – die Zeit alleine mit Gott, wo das Wort uns lebendig wird, wo wir Kraft holen für den Tag und im Gebet alles vor ihn bringen können. Unsere Zeit, unsere Kraft, unser Geld – alles, was wir Jesus geben, gibt er uns reichlich zurück.

    Prediger 12,1

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wie du ihm deine Zeit, deine Kraft und dein Leben noch mehr weihen kannst.

    Zum Nachdenken

    Welche Bereiche deines Lebens hast du Jesus noch nicht vollständig übergeben?

  3. Tag 3 von 7 · 1. Juli Gottes Bund durch die Geschichte

    Gott offenbarte sich Abraham und sagte: 'Ich habe meinen Bund mit dir.' Dieses Wort zeigt etwas Festes, Unzertrennbares – etwas, wo beide einander gehören und zueinander zählen. Gott gab Abraham die Beschneidung als Zeichen dieses Bundes. Später erneuerte Gott seinen Bund mit Mose und dem Volk Israel. Er sagte: 'Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern.' Doch das Volk hielt den Bund nicht. Durch den Propheten Jeremia verhieß Gott einen neuen Bund: 'Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben.' Dieser neue Bund wurde durch Jesus Christus erfüllt. Er schreibt sein Gesetz nicht auf steinerne Tafeln, sondern in unser Herz, damit wir von innen heraus verstehen und ihm nachfolgen können.

    1. Mose 17,7

    Gebet

    Danke Gott für seine Treue durch alle Generationen. Bitte ihn, sein Gesetz tiefer in dein Herz zu schreiben.

    Zum Nachdenken

    Erkennst du, wie Gottes Treue durch die ganze Geschichte hindurch gleichbleibt, auch wenn Menschen versagen?

  4. Tag 4 von 7 · 2. Juli Begraben mit Christus

    'Wisst ihr nicht, dass alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die sind in seinem Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.' Dieses Begraben bedeutet, mit Christus in den Tod zu gehen – tot für die Welt und ihre Freuden, gänzlich tot für alle Zeit. Wenn wir in das Grab der Taufe gehen, ist keine Schuld mehr vorhanden. Wir sind Gottes Kinder, sein Eigentum geworden. Die Taufe ist das Zeugnis, dass wir gestorben und auferstanden sind zu einem neuen Leben. Sie zeigt der Welt, dass wir Kinder Gottes geworden sind und nun in der Kraft der Auferstehung wandeln möchten.

    Römer 6,3-4

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, täglich in der Kraft des Auferstehungslebens zu wandeln und der Welt wirklich gestorben zu sein.

    Zum Nachdenken

    Bist du als der Auferstandene mit Christus heute noch so wie damals, oder ist etwas von diesem neuen Leben verloren gegangen?

  5. Tag 5 von 7 · 3. Juli Die Beschneidung des Herzens

    Gott spricht im Alten Testament mehrere Male: 'Beschneidet nicht euer Fleisch, sondern beschneidet eure Herzen. Zerreißet nicht eure Kleider, sondern zerreißet eure Herzen.' Im Inwendigen des Herzens muss etwas geschehen. Johannes der Täufer erkannte dies, als die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm kamen. Sie hatten die äußere Beschneidung, aber die Beschneidung des Herzens fehlte. Die äußere Beschneidung bringt nichts, wenn nicht die Beschneidung am Herzen passiert ist. Was wird bei der Beschneidung des Herzens weggenommen? Das Sündhafte wird weggenommen – alles, das dich von Gott trennt. Es ist eine persönliche Begegnung mit Gott im Geist, eine inwendige Veränderung, die nur Gott sehen kann. Diese Herzensbeschneidung ist die Voraussetzung dafür, dass die Taufe wirksam bleibt.

    5. Mose 10,16

    Gebet

    Bitte Gott, dein Herz zu durchforschen und alles wegzunehmen, was dich von ihm trennt.

    Zum Nachdenken

    Ist dein Herz wirklich beschnitten – von allem gereinigt, was dich von Gott trennen könnte?

  6. Tag 6 von 7 · 4. Juli Der Herr wird für euch kämpfen

    'Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein.' Als das Volk Israel vor dem Schilfmeer stand, eingezwängt zwischen dem Meer und den verfolgenden Feinden, gab Gott ihnen diese Verheißung. Dieses Stillsein bedeutet nicht Gleichgültigkeit, sondern eine vertrauensvolle Hingabe an Gott. Es bedeutet, dass man wirklich darauf vertraut, dass der Herr für uns kämpft – besonders in Situationen, wo es menschlich nicht weitergeht. Gott öffnete das Meer erst im letzten Moment. Warum? Damit sie lernen, ihm mehr zu vertrauen. Auch in unserem Leben handelt Gott oft erst im letzten Moment. Das ist eine Einladung, Gott mehr zu vertrauen. Wenn wir den Weg nicht sehen, sieht Gott ihn. Wenn wir nicht mehr weiterkönnen, ist Gott immer noch derselbe. Er möchte dort am meisten verherrlicht werden.

    2. Mose 14,14

    Gebet

    Lege deine unmöglichen Situationen vor Gott ab und bitte ihn, für dich zu kämpfen, während du in vertrauensvoller Stille auf ihn wartest.

    Zum Nachdenken

    In welcher Situation musst du heute stillsein und darauf vertrauen, dass Gott für dich kämpft?

  7. Tag 7 von 7 · 5. Juli Die Taufe mit dem Heiligen Geist

    Johannes der Täufer sagte: 'Der mich sandte zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.' Die Wassertaufe ist wichtig und notwendig – aber sie ist nicht das Ende. Jesus will uns auch mit dem Heiligen Geist taufen. Diese Frage begleitet viele Kinder Gottes: Bist du mit dem Heiligen Geist getauft? Wenn die Wassertaufe einmalig geschieht, ist die Taufe mit dem Heiligen Geist eine fortlaufende geistliche Erfahrung im Leben eines Gläubigen. Sie gibt uns die Kraft, den Bund mit Gott zu bewahren und in Treue zu bleiben. Ohne die Erfüllung mit dem Heiligen Geist bleiben wir oft zu kurz in unserem Wandel mit Gott. Die Verheißung gilt auch dir heute.

    Johannes 1,33

    Gebet

    Bitte Jesus, dich mit dem Heiligen Geist zu erfüllen und dir die Kraft zu geben, ihm treu nachzufolgen.

    Zum Nachdenken

    Hast du die Taufe mit dem Heiligen Geist erlebt, oder sehnst du dich noch danach, mit seiner Kraft erfüllt zu werden?