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Gemeinde Berg-Nordhorn

Lange Straße 60, 48531 Nordhorn

Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.

Täglicher Impuls
Dienstag

Glaube als Unterordnung unter Gottes Wort

Der römische Hauptmann verstand etwas Entscheidendes über Autorität. Als Militärführer wusste er: Wenn er einem Soldaten befahl zu gehen, ging dieser - nicht weil er selbst hinschaute, sondern weil die Macht Roms hinter seinem Wort stand. Deshalb sagte er zu Jesus: 'Sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird geheilt werden.' Jesus war verwundert - nicht einmal in Israel hatte er solchen Glauben gefunden. Dieser Heide hatte begriffen, was vielen religiösen Menschen entging: Echter Glaube ist die bedingungslose Unterordnung unter die Autorität des Wortes Gottes. Es ist nicht ein Hoffen, dass Jesus etwas tun könnte, sondern das Wissen, dass jede Realität sich beugen muss, wenn Gott spricht. Nähe zur Religion, zur Gemeinde oder zu christlichen Traditionen ist kein Ersatz für persönlichen Glauben. Was zählt, ist nicht unsere Herkunft oder Moral, sondern allein der Glaube, der sich der Gnade Gottes beugt.

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Der römische Hauptmann verstand etwas Entscheidendes über Autorität. Als Militärführer wusste er: Wenn er einem Soldaten befahl zu gehen, ging dieser - nicht weil er selbst hinschaute, sondern weil die Macht Roms hinter seinem Wort stand. Deshalb sagte er zu Jesus: 'Sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird geheilt werden.' Jesus war verwundert - nicht einmal in Israel hatte er solchen Glauben gefunden. Dieser Heide hatte begriffen, was vielen religiösen Menschen entging: Echter Glaube ist die bedingungslose Unterordnung unter die Autorität des Wortes Gottes. Es ist nicht ein Hoffen, dass Jesus etwas tun könnte, sondern das Wissen, dass jede Realität sich beugen muss, wenn Gott spricht. Nähe zur Religion, zur Gemeinde oder zu christlichen Traditionen ist kein Ersatz für persönlichen Glauben. Was zählt, ist nicht unsere Herkunft oder Moral, sondern allein der Glaube, der sich der Gnade Gottes beugt.

Matthäus 8,5-13
Gebet

Herr, vergib mir meinen Kleinglauben. Stärke mein Vertrauen in die Autorität deines Wortes über allen Umständen.

Herausforderung

Vertraust du darauf, dass Gottes Wort wirklich Macht hat, oder hoffst du nur, dass es vielleicht funktionieren könnte?

Aufnahme vom 4. April 2026

Predigt

Das vierfache Wunder der Gnade | Lukas 23,33-43 | Paul Koch

Samstag, 4. April 2026
Lukas 23,33-43
Kernaussage

Das Kreuz Jesu Christi offenbart das vierfache Wunder der Gnade Gottes. Niemand ist zu tief gefallen oder zu verhärtet, um von dieser wirksamen Gnade erreicht zu werden. Rettung geschieht dort, wo Menschen ihre eigene Sündhaftigkeit erkennen, an sich selbst zerbrechen und sich allein an Jesus Christus wenden.

In dieser Osterpredigt geht es um die Kreuzigung Jesu und die Bekehrung eines der mitgekreuzigten Verbrecher, wie sie in Lukas 23,33-43 beschrieben wird. Der Prediger zeigt auf, wie das Kreuz im Römischen Reich ein endgültiges Urteil darstellte - ohne Hoffnung auf Rettung oder Gnade. Doch genau hier, am Ort völliger Hoffnungslosigkeit, geschieht das gewaltige Wunder der Gnade Gottes. Die Predigt entfaltet vier Aspekte dieses Wunders: das Entsagen der eigenen Gerechtigkeit, das Erkennen der königlichen Gegenwart Jesu, das Erbitten des rettenden Gedenkens und das Empfangen der ewigen Gemeinschaft. Der eine Verbrecher erkennt seine Schuld, sieht in Jesus den sündlosen König mit einem himmlischen Reich und bittet einfach: 'Gedenke meiner, Herr.' Jesus antwortet mit der überwältigenden Zusage: 'Heute wirst du mit mir im Paradies sein.' Diese Geschichte zeigt, dass niemand zu schlecht oder zu tief gefallen ist für Gottes Gnade, warnt aber auch davor, die Entscheidung aufzuschieben, da niemand eine Garantie für den nächsten Atemzug hat.
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In dieser Osterpredigt geht es um die Kreuzigung Jesu und die Bekehrung eines der mitgekreuzigten Verbrecher, wie sie in Lukas 23,33-43 beschrieben wird. Der Prediger zeigt auf, wie das Kreuz im Römischen Reich ein endgültiges Urteil darstellte - ohne Hoffnung auf Rettung oder Gnade. Doch genau hier, am Ort völliger Hoffnungslosigkeit, geschieht das gewaltige Wunder der Gnade Gottes. Die Predigt entfaltet vier Aspekte dieses Wunders: das Entsagen der eigenen Gerechtigkeit, das Erkennen der königlichen Gegenwart Jesu, das Erbitten des rettenden Gedenkens und das Empfangen der ewigen Gemeinschaft. Der eine Verbrecher erkennt seine Schuld, sieht in Jesus den sündlosen König mit einem himmlischen Reich und bittet einfach: 'Gedenke meiner, Herr.' Jesus antwortet mit der überwältigenden Zusage: 'Heute wirst du mit mir im Paradies sein.' Diese Geschichte zeigt, dass niemand zu schlecht oder zu tief gefallen ist für Gottes Gnade, warnt aber auch davor, die Entscheidung aufzuschieben, da niemand eine Garantie für den nächsten Atemzug hat.

Hauptthemen (4)

1. Das Entsagen der eigenen Gerechtigkeit

  • Der gerettete Verbrecher hört auf, sich selbst zu rechtfertigen
  • Er erkennt seine Sünde als Rebellion gegen den heiligen Gott
  • Er bekennt: 'Wir empfangen, was unsere Taten wert sind'
  • Bekehrung beginnt immer mit dem Bekenntnis der eigenen Schuld vor Gott
  • Der Heilige Geist überführt Menschen von Sünde und Gericht

2. Das Erkennen der königlichen Gegenwart

  • Der Verbrecher erkennt Jesus als sündlosen König
  • Er versteht, dass Jesus wahrer Gott ist und ihn 'Herr' nennt
  • Er begreift, dass Jesus ein himmlisches Reich hat
  • Mitten im scheinbaren Scheitern erkennt er den Weg zum Thron
  • Er sieht die göttliche Autorität trotz aller äußeren Umstände

3. Das Erbitten des rettenden Gedenkens

  • Das Gebet 'Gedenke meiner, Herr' ist demütig - totale Kapitulation
  • Es ist persönlich - nur er und Jesus zählen
  • Es ist kurz - nur drei Worte im griechischen Urtext
  • Es ist dringend - keine Zeit für 'vielleicht später'
  • Wahre Rettung geschieht durch das Gebet verzweifelter Sünder

4. Das Empfangen der ewigen Gemeinschaft

  • Jesus antwortet direkt ohne Bedingungen oder Wartezeit
  • 'Heute wirst du mit mir im Paradies sein' - sofortige Rettung
  • Gott gibt unendlich mehr als wir bitten oder verstehen
  • Himmel und Erde begegnen sich am Kreuz
  • Die Gnade Gottes übersteigt alle menschlichen Erwartungen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Lukas 23,33-43

Und als sie an den Ort kamen, der Schädelstätte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen auf der rechten, den anderen auf der linken Seite. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Sie verteilten aber seine Kleider unter sich und warfen Lose darüber. Und das Volk stand da und sah zu. Es höhnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet, er rette sich selbst, wenn dieser der Christus ist, der Auserwählte Gottes. Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie herzutraten, ihm Essig brachten und sagten: Wenn du der König der Juden bist, so rette dich selbst. Es war aber auch eine Aufschrift über ihn geschrieben in griechischer und lateinischer und hebräischer Schrift: Dieser ist der König der Juden. Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sagte: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns. Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind. Dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan. Und er sprach zu Jesus: Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst. Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Weitere Referenzen

  • Jakobus 4,6
  • 1. Mose 8
  • Psalm 8,5
  • Psalm 25,7
  • Epheser 3,20

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Aufhören, sich selbst zu rechtfertigen: Erkenne und bekenne deine Sünde als Rebellion gegen Gott. Höre auf, dich mit anderen zu vergleichen oder dein Leben zu rechtfertigen.
  • 2 Jesus als König und Retter persönlich anerkennen: Verstehe, dass Jesus sündlos, wahrer Gott und König ist. Er allein kann dich retten - nicht deine eigenen Werke oder Frömmigkeit.
  • 3 Das persönliche Sündergebet heute sprechen: Warte nicht auf morgen. Bete heute: 'Herr, gedenke meiner' - bekenne deine Schuld und bitte um Vergebung mit einem zerschlagenen Herzen.
  • 4 Die Dringlichkeit der Entscheidung verstehen: Lebe nicht in der gefährlichen Annahme, später noch Zeit zu haben. Die Ewigkeit hängt daran, dass Jesus heute an dich denkt.