predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

Täglicher Impuls
Freitag

Segnen statt vergelten

'Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet.' Dies ist vielleicht die radikalste Forderung: Wir sollen nicht nach dem Prinzip 'Wie du mir, so ich dir' leben, sondern sogar die segnen, die uns Böses tun. Stell dir vor, Jesus hätte so gehandelt wie wir oft handeln. Wenn er die verachtet hätte, die ihn verachteten, wären wir verloren. Aber er ging ans Kreuz für uns Sünder. Und weil wir diesen unverdienten Segen empfangen haben, sollen wir ihn weitergeben. Petrus schrieb dies an verfolgte Christen - Menschen, die Familienangehörige durch Verrat verloren hatten. Und ihnen sagt er: Segnet diese Leute! Warum? 'Weil ihr dazu berufen seid, Segen zu erben.' Auf uns wartet ewige Herrlichkeit bei Jesus. Diese Perspektive befreit uns, auch unseren Feinden Gutes zu tun und so einen radikalen Unterschied zu machen.

Weiterlesen
"

'Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet.' Dies ist vielleicht die radikalste Forderung: Wir sollen nicht nach dem Prinzip 'Wie du mir, so ich dir' leben, sondern sogar die segnen, die uns Böses tun. Stell dir vor, Jesus hätte so gehandelt wie wir oft handeln. Wenn er die verachtet hätte, die ihn verachteten, wären wir verloren. Aber er ging ans Kreuz für uns Sünder. Und weil wir diesen unverdienten Segen empfangen haben, sollen wir ihn weitergeben. Petrus schrieb dies an verfolgte Christen - Menschen, die Familienangehörige durch Verrat verloren hatten. Und ihnen sagt er: Segnet diese Leute! Warum? 'Weil ihr dazu berufen seid, Segen zu erben.' Auf uns wartet ewige Herrlichkeit bei Jesus. Diese Perspektive befreit uns, auch unseren Feinden Gutes zu tun und so einen radikalen Unterschied zu machen.

1. Petrus 3,9
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, die ewige Perspektive nicht zu verlieren und aus dieser Hoffnung heraus auch Feinde zu segnen.

Herausforderung

Gibt es jemanden in deinem Leben, der dich schlecht behandelt hat und dem du mit Segen statt Vergeltung begegnen solltest?

Aufnahme vom 14. Juni 2026

Predigt

14.06.2026 | Gottesdienst

Sonntag, 14. Juni 2026
1. Timotheus 4,12
Kernaussage

Gläubige Eltern sind aufgerufen, ihre Kinder als Geschenk Gottes anzunehmen, ihnen Liebe und Wertschätzung zu zeigen und sie trotz gesellschaftlicher Widerstände im Glauben zu erziehen. Das Vorbild der Eltern des Mose zeigt, wie Gehorsam gegenüber Gott wichtiger ist als gesellschaftliche Normen und wie Glauben in schwierigen Zeiten zur Rettung und zum Segen führt.

Dieser Gottesdienst der Evangeliumschristengemeinde auf dem Bernberg widmet sich dem Thema 'Vorbilder des Glaubens' und richtet den Fokus auf die Eltern des Mose. Die Botschaft betont die Bedeutung gläubiger Eltern als Vorbilder und ihre Verantwortung, Kinder im Glauben zu erziehen. Pastor Waldemar Riesen führt aus, wie Amram und Jochebet trotz des tödlichen Befehls des Pharaos im Glauben handelten, ihren Sohn Mose annahmen und verbargen. Die Predigt arbeitet drei zentrale Punkte heraus: Erstens brauchen Kinder gläubige Eltern, die Gottes Gebote ernst nehmen. Zweitens brauchen sie Eltern, die sie als Geschenk Gottes annehmen und lieben. Drittens brauchen sie Eltern, die Gottes Wort über gesellschaftliche Normen stellen. Der Gottesdienst ermutigt Familien, Kinder im Glauben zu erziehen, sie zur Gemeinde zu bringen und ihnen Jesus als das größte Geschenk vorzustellen. Das Ziel ist, dass Kinder selbst Jesus annehmen und ihm nachfolgen.
Weiterlesen
Dieser Gottesdienst der Evangeliumschristengemeinde auf dem Bernberg widmet sich dem Thema 'Vorbilder des Glaubens' und richtet den Fokus auf die Eltern des Mose. Die Botschaft betont die Bedeutung gläubiger Eltern als Vorbilder und ihre Verantwortung, Kinder im Glauben zu erziehen. Pastor Waldemar Riesen führt aus, wie Amram und Jochebet trotz des tödlichen Befehls des Pharaos im Glauben handelten, ihren Sohn Mose annahmen und verbargen. Die Predigt arbeitet drei zentrale Punkte heraus: Erstens brauchen Kinder gläubige Eltern, die Gottes Gebote ernst nehmen. Zweitens brauchen sie Eltern, die sie als Geschenk Gottes annehmen und lieben. Drittens brauchen sie Eltern, die Gottes Wort über gesellschaftliche Normen stellen. Der Gottesdienst ermutigt Familien, Kinder im Glauben zu erziehen, sie zur Gemeinde zu bringen und ihnen Jesus als das größte Geschenk vorzustellen. Das Ziel ist, dass Kinder selbst Jesus annehmen und ihm nachfolgen.

Hauptthemen (6)

1. Vorbilder des Glaubens - Die Eltern des Mose

  • Amram und Jochebet handelten im Glauben gegen das Gebot des Pharao
  • Sie versteckten Mose drei Monate lang und vertrauten ihn dann Gott an
  • Ihr Glaube war sichtbar durch ihr Handeln und ihre Entscheidung, das Kind anzunehmen
  • Sie waren bereit, gegen staatliche Gesetze zu verstoßen, um Gottes Gebot zu folgen

2. Kinder als Geschenk Gottes annehmen

  • Kinder sind ein wertvolles Geschenk von Gott, nicht ein Hindernis für persönliche Freiheit
  • Gläubige Eltern nehmen Kinder an, unabhängig von Umständen oder möglichen Einschränkungen
  • Der Auftrag Gottes lautet: Seid fruchtbar und mehret euch
  • Abtreibung ist vor Gott eine Sünde, auch wenn gesellschaftlich erlaubt
  • Jedes Kind ist von Gott gewollt und den Eltern anvertraut

3. Kinder lieben und wertschätzen

  • Eltern sollen ihre Kinder als schön und wertvoll ansehen
  • Kinder brauchen die Zusicherung, dass sie geliebt und gewollt sind
  • Elterliche Liebe bedeutet nicht Nachgiebigkeit, sondern fürsorgliche Erziehung
  • Das Zuhause der Eltern soll immer offen sein für die Kinder
  • Liebe zeigt sich auch in schwierigen Phasen und bei Fehlverhalten der Kinder

4. Gottes Wort über gesellschaftliche Normen stellen

  • Gläubige Eltern müssen Kindern biblische Wahrheit vermitteln, auch wenn sie gesellschaftlichen Normen widerspricht
  • Die Bibel lehrt, dass Gott den Menschen als Mann und Frau schuf
  • Kinder sollen lernen, einen gläubigen Partner des anderen Geschlechts zu heiraten
  • Eltern müssen bereit sein, gegen gesellschaftliche Erwartungen zu handeln
  • Gehorsam gegenüber Gott ist wichtiger als Gehorsam gegenüber staatlichen Geboten

5. Kinder zu Jesus führen

  • Das primäre Ziel der Erziehung ist, dass Kinder Jesus kennenlernen und annehmen
  • Eltern sollen Kinder von klein auf in den Gottesdienst und zu Gemeindeveranstaltungen bringen
  • Kirchgang darf nicht als Druckmittel oder Bestrafung verwendet werden
  • Eltern sollen mit Kindern beten und aus der Bibel vorlesen
  • Das größte Geschenk ist, wenn Kinder sich bekehren und Jesus nachfolgen
  • Großeltern haben die Aufgabe, Enkelkinder im Glauben zu unterstützen

6. Eltern als Vorbilder

  • Eltern müssen selbst mit Jesus unterwegs sein und den Glauben vorleben
  • Kinder lernen am meisten durch das Beispiel ihrer Eltern
  • Vorbilder sein bedeutet, in Wort, Wandel, Liebe, Geist, Glauben und Reinheit zu leben
  • Das Ziel ist, dass Kinder wie Mose sagen: Lieber mit Gott als mit der Welt
  • Eltern müssen bereit sein, für ihren Glauben einzustehen, auch unter schwierigen Umständen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Timotheus 4,12

Niemand verachte dich wegen deiner Jugend, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben und in der Reinheit.

Hebräer 11,23

Durch den Glauben wurde Mose, als er geboren war, drei Monate verborgen von seinen Eltern, weil sie sahen, dass er ein schönes Kind war und sie fürchteten sich nicht vor des Königs Gebot.

2. Mose 2,1-10

Es ging ein Mann vom Haus Levi hin und nahm die Tochter Levis zur Frau. Die Frau war schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, versteckte sie ihn drei Monate lang. Und als sie ihn nicht länger verstecken konnte, machte sie ein Kästchen aus Rohr, verklebte es mit Erdharz und Pech, legte das Kind hinein und setzte es in das Schilf am Ufer des Nil. Seine Schwester stand etwas entfernt, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde. Und die Tochter des Pharao ging hinab, um im Nil zu baden, und ihre Jungfrauen gingen am Ufer des Stromes hin und her. Und als sie das Kästchen im Schilf sah, schickte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es öffnete, sah sie das Kind und siehe, es war ein weinender Junge. Da jammerte es sie und sie sagte, es ist eins von den hebräischen Kindern. Da sagte seine Schwester zu der Tochter des Pharaos, soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die gerade stillt, damit sie dir das Kind stillt? Die Tochter des Pharaos sagte zu ihr, geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes. Da sagte die Tochter des Pharaos zu ihr, nimm das Kind mit und stille es mir, ich will dir deinen Lohn geben. Die Frau nahm das Kind und stillte es. Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharaos und es wurde ihr wie ein Sohn und sie nannte ihn Mose, denn sie sagte, ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Hebräer 11,1

Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugt sein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.

Hebräer 11,24-26

Durch den Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharaos genannt zu werden. Lieber erwählte er mit dem Volk Gottes Misshandlung zu leiden, als den vorübergehenden Genuss der Sünde zu haben und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens, denn er sah auf die Belohnung.

Weitere Referenzen

  • 2. Mose 6
  • 1. Mose (Abraham, Isaak, Jakob, Josef)
  • Epheser 6 (Erziehungsauftrag der Eltern)

Praktische Anwendung (8)

  • 1 Kinder als Geschenk Gottes annehmen: Nehmen Sie jedes Kind, das Gott Ihnen schenkt, als wertvolles Geschenk an, unabhängig von Umständen oder möglichen Einschränkungen. Entscheiden Sie sich bewusst gegen Abtreibung und für das Leben.
  • 2 Kindern Liebe und Wertschätzung zeigen: Sagen Sie Ihren Kindern regelmäßig, dass Sie sie lieben und dass sie gewollt sind. Zeigen Sie ihnen, dass Ihr Zuhause immer offen für sie ist, auch wenn sie Fehler machen.
  • 3 Kinder konsequent in den Gottesdienst bringen: Bringen Sie Ihre Kinder von klein auf in den Gottesdienst und zu Gemeindeveranstaltungen. Nutzen Sie Kirchgang niemals als Druckmittel oder Bestrafung, sondern als Privileg, Gott kennenzulernen.
  • 4 Biblische Wahrheit über gesellschaftliche Normen stellen: Lehren Sie Ihre Kinder von klein auf biblische Werte, auch wenn diese im Widerspruch zu gesellschaftlichen Normen stehen. Sprechen Sie mit ihnen über Gottes Plan für Ehe, Geschlecht und Familie.
  • 5 Mit Kindern beten und aus der Bibel lesen: Etablieren Sie regelmäßige Zeiten, in denen Sie mit Ihren Kindern beten und aus der Bibel lesen. Helfen Sie ihnen, eine persönliche Beziehung zu Jesus aufzubauen.
  • 6 Den Glauben authentisch vorleben: Leben Sie Ihren Glauben authentisch vor Ihren Kindern. Zeigen Sie durch Ihr Verhalten, dass Jesus an erster Stelle steht und dass Gehorsam gegenüber Gott wichtiger ist als gesellschaftliche Anerkennung.
  • 7 Kinder zur Bekehrung führen: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Notwendigkeit der Bekehrung. Wenn sie bereit sind, helfen Sie ihnen, ein Übergabegebet zu sprechen und Jesus als ihren Herrn anzunehmen.
  • 8 Großeltern: Enkelkinder im Glauben unterstützen: Als Großeltern beten Sie für Ihre Enkelkinder, lesen Sie ihnen aus der Bibel vor und unterstützen Sie Ihre Kinder in der christlichen Erziehung der nächsten Generation.