Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)
Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.
Täglicher Impuls Montag Täglich das Kreuz aufnehmen
Jesus ruft uns in die Nachfolge: 'Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.' Nachfolge ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine tägliche Haltung. Es bedeutet, jeden Tag Nein zu unseren eigenen Begierden und Sünden zu sagen und stattdessen für Jesus zu leben.
Die Pharisäer haben viel gebetet und gefastet, aber sie taten es für sich selbst – für ihre eigene Ehre und Anerkennung. Jesus fordert uns heraus: Für wen lebst du eigentlich? Für deine eigene Bequemlichkeit und Anerkennung, oder für Christus? Das Evangelium ist nicht nur Vergebung für vergangene Sünden, sondern auch die Kraft, in diesem Moment für Jesus zu leben. Er ist gestorben und auferstanden, damit wir nicht mehr für uns selbst leben, sondern für ihn. Das ist der Weg zum wahren Leben.
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Jesus ruft uns in die Nachfolge: 'Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.' Nachfolge ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine tägliche Haltung. Es bedeutet, jeden Tag Nein zu unseren eigenen Begierden und Sünden zu sagen und stattdessen für Jesus zu leben. Die Pharisäer haben viel gebetet und gefastet, aber sie taten es für sich selbst – für ihre eigene Ehre und Anerkennung. Jesus fordert uns heraus: Für wen lebst du eigentlich? Für deine eigene Bequemlichkeit und Anerkennung, oder für Christus? Das Evangelium ist nicht nur Vergebung für vergangene Sünden, sondern auch die Kraft, in diesem Moment für Jesus zu leben. Er ist gestorben und auferstanden, damit wir nicht mehr für uns selbst leben, sondern für ihn. Das ist der Weg zum wahren Leben.
Jesus ruft uns in die Nachfolge: 'Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.' Nachfolge ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine tägliche Haltung. Es bedeutet, jeden Tag Nein zu unseren eigenen Begierden und Sünden zu sagen und stattdessen für Jesus zu leben. Die Pharisäer haben viel gebetet und gefastet, aber sie taten es für sich selbst – für ihre eigene Ehre und Anerkennung. Jesus fordert uns heraus: Für wen lebst du eigentlich? Für deine eigene Bequemlichkeit und Anerkennung, oder für Christus? Das Evangelium ist nicht nur Vergebung für vergangene Sünden, sondern auch die Kraft, in diesem Moment für Jesus zu leben. Er ist gestorben und auferstanden, damit wir nicht mehr für uns selbst leben, sondern für ihn. Das ist der Weg zum wahren Leben.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du noch für dich selbst lebst, und gib ihm diese Bereiche neu ab.
Für wen hast du heute gelebt – für dich selbst oder für Jesus Christus?
Aufnahme vom 7. Juni 2026
Predigt Gottesdienst der EBG Gifhorn | 07.06.2026 um 11 Uhr
Sonntag, 7. Juni 2026 Psalm 95,1-7 Kernaussage Musik und Gesang sind gottgegebene Ausdrucksformen zur Anbetung und Verherrlichung Gottes, die in der Gemeinde einen festen Bestand haben. Das gemeinsame Singen im Gottesdienst ist nicht selbstverständlich, sondern wurde über 1100 Jahre in der Kirchengeschichte unterdrückt. Gott ruft uns auf, ihn mit Freude und unserem ganzen Wesen - Geist, Seele und Leib - durch Lieder anzubeten und zu verherrlichen.
Der Gottesdienst der EBG Gifhorn behandelt umfassend das Thema Musik, Gesang und Anbetung im christlichen Glauben. Nach Lobpreis, Gebeten und mehreren Chorliedern hält Johannes eine ausführliche Predigt über die biblische und kirchengeschichtliche Bedeutung von Musik im Gottesdienst. Er erklärt, dass gemeinsamer Gesang über 1100 Jahre in der Kirchengeschichte verboten war und erst durch Reformatoren wie Jan Hus und Martin Luther wieder eingeführt wurde. Die Botschaft betont, dass Musik und Gesang göttliche Schöpfungen sind, die in der gesamten Bibel als Gebote zur Verherrlichung Gottes erscheinen. Johannes zeigt auf, wie Musik therapeutische und geistliche Wirkung hat, unsere Herzen für Gottes Wort öffnet und uns als Gemeinde vereint. Er warnt vor Missbrauch von Musik in charismatischen Kreisen und ermutigt die Gemeinde, mit Freude und Bereitschaft zu singen, unabhängig von der eigenen Stimmung. Der Gottesdienst schließt mit Fürbitte für die Musikdiener der Gemeinde und dem Segen Gottes. Weiterlesen
Gottesdienst der EBG Gifhorn | 07.06.2026 um 11 Uhr
Musik und Gesang sind gottgegebene Ausdrucksformen zur Anbetung und Verherrlichung Gottes, die in der Gemeinde einen festen Bestand haben. Das gemeinsame Singen im Gottesdienst ist nicht selbstverständlich, sondern wurde über 1100 Jahre in der Kirchengeschichte unterdrückt. Gott ruft uns auf, ihn mit Freude und unserem ganzen Wesen - Geist, Seele und Leib - durch Lieder anzubeten und zu verherrlichen.
Hauptthemen (5)
1. Geschichtliche Entwicklung des Gemeindegesangs
- • Die Urgemeinde war eine verfolgte und singende Gemeinde
- • Über 1100 Jahre wurde der allgemeine Gesang in der Kirchengeschichte untersagt - nur der Klerus durfte singen
- • Die konstantinische Wende (ca. 300 n.Chr.) brachte keine Änderung, die katholische Kirche ließ nur Priester und spezielle Chöre singen
- • Erst durch die Reformation (Jan Hus und Martin Luther) setzte sich der allgemeine Gesang durch
- • Jan Hus wurde unter anderem wegen der 'Irrlehre des gemeinsamen Gesangs' auf dem Scheiterhaufen verbrannt
- • Reformatoren wie Zwingli und Calvin verboten teilweise Musik und Gesang aus Angst vor Verweltlichung
2. Biblische Grundlagen für Musik und Gesang
- • Musik hat ihren Ursprung im Himmel, nicht erst bei Jubal (1. Mose 4,21)
- • Singen zu Ehre Gottes ist das zweithäufigste Gebot in der Bibel
- • Über 50 direkte und indirekte Aufforderungen zum Singen finden sich in der Schrift
- • Besondere Aufforderung, neue Lieder zu singen
- • Musik und Gesang sind Teil der Anbetung im Himmel (Offenbarung)
- • Musik ist eine Schöpfung Gottes mit festem Bestand im Gottesdienst
3. Die Bedeutung und Wirkung von Musik
- • Musik verbindet Text und Botschaft mit Melodie und erreicht Geist, Seele und Leib
- • Gesungene Botschaften bleiben besser im Gedächtnis als gesprochene
- • Eine singende Gemeinde ist gleichzeitig eine verkündigende, predigende und anbetende Gemeinde
- • Musik hat therapeutische, heilende und präventive Wirkung auf die Gesundheit
- • Ein fröhliches Herz fördert die Genesung (Sprüche 17,22)
- • Musik kann Herzen für das Wort Gottes öffnen, aber auch verschließen
- • Lieder können Gebet, Bekenntnis, Predigt und Zeugnis zugleich sein
4. Gott die Ehre geben durch Anbetung
- • Gott gebührt die Ehre als Schöpfer des Universums - Satan raubt ihm diese Ehre
- • Menschen sind zum aktiven Lob und zur Verherrlichung Gottes geschaffen
- • Wir sollen nicht stumm sein, sondern Gott mit Verstand und Emotionen anbeten
- • Satan kennt das Kunstwerk der Anbetung aus dem Himmel und arbeitet gegen die Ehre Gottes
- • Moderne Götzen (Versicherungen, Besitz, Prestige) nehmen Gott die Ehre
- • Wir dürfen uns nicht von Gefühlen leiten lassen, sondern vom Wort Gottes
5. Praktische Aspekte des Gemeindegesangs
- • Neue Lieder sind wichtig, damit wir nicht automatisch und gedankenlos singen
- • Geistliche Lieder sind am Wort Gottes ausgerichtet, nicht am persönlichen Geschmack
- • Vorsänger und Dirigenten wählen Lieder unter Gebet aus - wir sollen mitsingend vertrauen
- • Erfüllung mit dem Heiligen Geist äußert sich in Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern (Epheser 5,18-20)
- • Auch wenn uns nicht danach ist, ist Singen eine Aufforderung Gottes und hat positive Wirkung
- • Die Gemeinde hat große Vielfalt an Chören, Musikanten und Sängern - ein Grund zur Dankbarkeit
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln und jauchzen dem Fels unseres Heils. Lasst uns ihm begegnen mit Lobgesang und mit Psalmen ihm zujauchzen. Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. In seiner Hand sind die Tiefen der Erde und die Gipfel der Berge gehören ihm. Sein ist das Meer, denn er hat es gemacht und seine Hände haben das Festland bereitet. Kommt, lasst uns anbeten und uns beugen, lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer, denn er ist unser Gott und wir sind das Volk, seine Weide und die Schafe seiner Hand.
Ich bin der Herr, das ist mein Name, und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm den Götzen. Siehe, das Frühere ist eingetroffen, und Neues verkündige ich, ehe es eintritt, lasse ich es hören. Singt dem Herrn ein neues Lied besingt seinen Ruhm vom Ende der Erde die ihr das Meer befahrt und alles was es erfüllt ihr Inseln und ihre Bewohner Die Steppe mit ihren Städten soll ihre Stimme erheben. Die Dörfer, in denen Keder wohnt, die Bewohner von Sela sollen frohlocken und von den hohen Bergen herab jauchzen. Sie sollen dem Herrn die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden.
Jubelt Gott, der unsere Stärke ist. Jauchzt dem Gott Jakobs.
Gut ist es, dem Herrn zu danken und zu singen deinem Namen, du Höchster. Des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Treue zu verkünden. Auf der zehnseitigen Laute und dem Psalter zum Hafenspiel. Denn du hast mich erfreut, o Herr, durch dein Tun, und ich rühme die Werke deiner Hände. Herr, wie sind deine Werke so groß? Deine Gedanken sind sehr tief. Ein unvernünftiger Mensch erkennt das nicht und ein Tor beachtet das nicht.
Denn es ist gut, unserem Gott zu singen, es ist lieblich, es ziemt sich der Lobgesang.
Darum seid nicht unverständlich, sondern suche zu verstehen, was des Herrn Wille sei. Und berauscht euch nicht mit Wein, was eine Liederlichkeit ist, sondern werdet voll Geistes und redet miteinander im Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern und singt und spielt dem Herrn in euren Herzen und sagt alle Zeit Gott, dem Vater, Dank für alles in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Und der Friede Christi herrscht in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe. Seid auch dankbar. Das Wort Christi wohne reichlich unter euch. Lehrt und ermahnt euch selbst durch Psalmen, Lobgesänge, geistlichen Liedern. Singt den Herrn lieblich in euren Herzen.
Du warst in Eden, dem Garten Gottes. Allerlei Edelsteine war deine Decke. Das Kunstwerk deiner Tambourine und deiner Pfeifen war bei dir. An dem Tag, da du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
Mein Herz ist bereit, oh Gott, mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen. Wache auf, meine Ehre, Psalter und Harfe, wache auf, ich will mit dem Morgenrot erwachen. Herr, ich will dich preisen unter den Völkern und dir Lob singen unter den Leuten. Denn deine Gnade ist groß, sie reicht bis zum Himmel. Und deine Wahrheit bis zu den Wolken. Erhebe dich, oh Gott, über den Himmel und über die Erde, die ganze Erde deiner Herrlichkeit.
Weitere Referenzen
- → Offenbarung 21,3-7
- → Jakobus 5,13
- → Sprüche 17,22
- → Sprüche 15,13
- → 2. Könige 3,15
- → 1. Mose 4,21
Praktische Anwendung (5)
- 1 Mit Freude und bewusst singen: Sich nicht von der eigenen Stimmung leiten lassen, sondern bewusst dem Herrn singen - auch wenn einem nicht danach ist. Das Wort Gottes steht über unseren Gefühlen und Empfindungen.
- 2 Das Herz für den Gottesdienst vorbereiten: Mit Bereitschaft zum Gottesdienst kommen, innerlich zur Ruhe kommen und sich auf Gott ausrichten. Ablegen, was uns beschäftigt, und offen sein für Gottes Wort durch Predigt und Lieder.
- 3 Die Seele zum Lob wecken: Wie David die eigene Seele ansprechen und zum Lob Gottes auffordern, anstatt in Schwermut zu verharren. Lieder der Hoffnung nutzen, um sich gegenseitig zu erbauen.
- 4 Musikalische Gaben entwickeln: Neue Musikinstrumente lernen, in Chören mitsingen, Lieder komponieren oder dichten - die von Gott gegebenen Talente zur Verherrlichung Gottes einsetzen.
- 5 Dankbarkeit für Gemeindegesang zeigen: Bewusst dankbar sein für die Freiheit, gemeinsam singen zu dürfen - etwas, das in der Kirchengeschichte über 1100 Jahre verboten war und wofür Reformatoren mit dem Leben bezahlten.