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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

Täglicher Impuls
Freitag

Das Schweigen des Vaters

Dreimal betete Jesus dasselbe Gebet, und der Vater schwieg. Für uns erscheint dieses Schweigen wie Herzlosigkeit. Doch Jesus verstand das Schweigen als Antwort. Der Vater, der ihm das Unmögliche nicht zumuten würde, zeigte ihm durch sein Schweigen: 'Mein Sohn, diesen Weg musst du gehen.' In dem Moment, als Jesus das verstand und bewusst seinen Willen in die Hände des Vaters legte, kam sein Herz zur Ruhe. Der Hebräerbrief sagt: 'Er ist auch erhört und befreit worden vor dem Zagen.' Nicht aus den Umständen wurde er befreit, aber von der inneren Verzweiflung und Angst. Hast du gelernt, das Schweigen des Vaters als Antwort zu verstehen? Manchmal ist sein Schweigen die Bestätigung, dass wir den Weg gehen sollen, den wir bereits kennen. In dieser Annahme liegt Frieden.

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Dreimal betete Jesus dasselbe Gebet, und der Vater schwieg. Für uns erscheint dieses Schweigen wie Herzlosigkeit. Doch Jesus verstand das Schweigen als Antwort. Der Vater, der ihm das Unmögliche nicht zumuten würde, zeigte ihm durch sein Schweigen: 'Mein Sohn, diesen Weg musst du gehen.' In dem Moment, als Jesus das verstand und bewusst seinen Willen in die Hände des Vaters legte, kam sein Herz zur Ruhe. Der Hebräerbrief sagt: 'Er ist auch erhört und befreit worden vor dem Zagen.' Nicht aus den Umständen wurde er befreit, aber von der inneren Verzweiflung und Angst. Hast du gelernt, das Schweigen des Vaters als Antwort zu verstehen? Manchmal ist sein Schweigen die Bestätigung, dass wir den Weg gehen sollen, den wir bereits kennen. In dieser Annahme liegt Frieden.

Hebräer 5:7-8
Gebet

Bitte Gott um die Gnade, sein Schweigen als Antwort zu verstehen und in seinem Willen Ruhe zu finden.

Herausforderung

Wie gehe ich mit dem Schweigen Gottes um, wenn ich lange um etwas bete und keine Antwort höre?

Aufnahme vom 2. Mai 2026

Predigt

Bibel- und Gebetsstunde | 02.05.2026

Samstag, 2. Mai 2026
Psalm 119,18-19
Kernaussage

Die Gemeinde ist der Tempel Gottes, in dem der Heilige Geist wohnt. Gemeindebau muss auf dem richtigen Fundament des Evangeliums geschehen, nicht auf menschlicher Weisheit oder Parteibildungen. Jeder Christ ist verantwortlich dafür, mit den richtigen 'Materialien' zu bauen, denn das Werk wird geprüft werden.

Diese Bibel- und Gebetsstunde aus der Gemeinde behandelt zentrale Themen aus dem 1. Korintherbrief, insbesondere Kapitel 3. Nach Lobpreis und Gebetsgemeinschaft wird zunächst eine kurze Andacht über Psalm 119,18-19 gehalten, die betont, wie Gottes Wort Menschen verändert und als Gast auf Erden den Weg weist. Der Hauptteil der Bibelstunde konzentriert sich auf 1. Korinther 3,16-23, wo Paulus die Gemeinde als Tempel Gottes beschreibt. Die Lehre warnt eindringlich vor falschen Materialien und Methoden im Gemeindebau. Paulus spricht die Problematik der Parteibildungen in Korinth an, wo sich Menschen bestimmten Leitern zuordneten (Paulus, Apollos, Kephas) statt auf Christus zu fokussieren. Die Botschaft unterstreicht, dass Gemeindebau auf dem Evangelium, Gottes Kraft und biblischer Weisheit beruhen muss – nicht auf menschlicher Weisheit oder Persönlichkeitskult. Falsche Baumaterialien wie Holz, Heu und Stroh werden im Gericht verbrennen, während Gold, Silber und kostbare Steine bestehen bleiben. Die Stunde schließt mit der Ermahnung, dass alle Gaben der Gemeinde dienen und niemand sich Menschen rühmen soll, sondern alles Christus gehört.
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Diese Bibel- und Gebetsstunde aus der Gemeinde behandelt zentrale Themen aus dem 1. Korintherbrief, insbesondere Kapitel 3. Nach Lobpreis und Gebetsgemeinschaft wird zunächst eine kurze Andacht über Psalm 119,18-19 gehalten, die betont, wie Gottes Wort Menschen verändert und als Gast auf Erden den Weg weist. Der Hauptteil der Bibelstunde konzentriert sich auf 1. Korinther 3,16-23, wo Paulus die Gemeinde als Tempel Gottes beschreibt. Die Lehre warnt eindringlich vor falschen Materialien und Methoden im Gemeindebau. Paulus spricht die Problematik der Parteibildungen in Korinth an, wo sich Menschen bestimmten Leitern zuordneten (Paulus, Apollos, Kephas) statt auf Christus zu fokussieren. Die Botschaft unterstreicht, dass Gemeindebau auf dem Evangelium, Gottes Kraft und biblischer Weisheit beruhen muss – nicht auf menschlicher Weisheit oder Persönlichkeitskult. Falsche Baumaterialien wie Holz, Heu und Stroh werden im Gericht verbrennen, während Gold, Silber und kostbare Steine bestehen bleiben. Die Stunde schließt mit der Ermahnung, dass alle Gaben der Gemeinde dienen und niemand sich Menschen rühmen soll, sondern alles Christus gehört.

Hauptthemen (4)

1. Das Wort Gottes als Grundlage des Lebens

  • Das Wort Gottes ist warnend, aufklärend und gemeinschaftsbildend
  • Das Wort bewirkt Wunder und Veränderung im Leben der Menschen
  • Wir sind Gäste auf Erden und benötigen Gottes Gebote für unser zeitlich begrenztes Leben
  • Die Erkenntnis und das Wissen über Gottes Wort muss unser praktisches Leben prägen

2. Die Gemeinde als Tempel Gottes

  • Jeder einzelne Christ ist ein Tempel des Heiligen Geistes
  • Die Ortsgemeinde ist gemeinsam der Tempel Gottes
  • Der Heilige Geist wohnt in der Gemeinde
  • Falscher Gemeindebau schadet dem Tempel Gottes
  • Nur die richtigen 'Baumaterialien' (Gottes Kraft, das Evangelium) sind für den Gemeindebau geeignet

3. Warnung vor menschlicher Weisheit und Parteibildungen

  • Die Korinther spalteten sich nach Zugehörigkeiten zu Leitungspersönlichkeiten (Paulus, Apollos, Kephas)
  • Menschliche Weisheit führt zu Streit und Spaltungen statt zur Einheit
  • Die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott
  • Das Evangelium bewirkt Einheit, die bewahrt werden muss
  • Niemand soll sich Menschen rühmen, sondern alle Mitarbeiter gehören der Gemeinde

4. Prüfung des Werkes und Selbstbetrug

  • Jeder muss darauf achten, wie er auf dem Fundament baut
  • Das Werk jedes Einzelnen wird auf Beständigkeit geprüft werden
  • Minderwertige Materialien (menschliche Strategien, Weisheit) sind für den Gemeindebau ungeeignet
  • Selbstbetrug entsteht, wenn man theologisch richtig glaubt, aber praktisch falsch handelt
  • Was wir glauben und sagen muss mit unserem Verhalten übereinstimmen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 119,18-19

Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an Deinem Gesetz. Ich bin ein Gast auf Erden. Verbirg deine Gebote nicht von mir.

1. Korinther 3,10-15

Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt, ein anderer aber baut darauf... jeder achte darauf, wie er darauf baut.

1. Korinther 3,16-17

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig und der seid ihr.

1. Korinther 3,18-20

Niemand betrüge sich selbst. Wenn jemand unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise wird. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott.

1. Korinther 3,21-23

So rühme sich denn niemand im Blick auf Menschen, denn alles ist euer. Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas... alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.

1. Korinther 6,19

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt und dass ihr nicht euch selbst gehört?

2. Korinther 6,16

Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat, Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein.

Weitere Referenzen

  • Psalm 23
  • Epheser 2
  • Epheser 4,4
  • 2. Korinther 5,10
  • Jakobus (über das Hören und Tun des Wortes)
  • 2. Mose 29
  • 2. Chronik 29
  • Jeremia 41-42
  • 1. Korinther 5
  • 1. Korinther 11

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Das Wort Gottes täglich zur Grundlage machen: Bei allen Entscheidungen und Fragen zuerst zur Bibel gehen und nicht erst andere Quellen zurate ziehen. Das Wort Gottes muss unser praktisches Leben und Handeln bestimmen, nicht nur unsere Theologie.
  • 2 Prüfung der eigenen Motive im Dienst: Regelmäßig hinterfragen, ob der Dienst in der Gemeinde auf dem Evangelium und Gottes Kraft beruht oder auf menschlicher Weisheit, Strategien und dem Streben nach Anerkennung.
  • 3 Einheit der Gemeinde bewahren: Parteibildungen und Zuordnungen zu bestimmten Leitungspersönlichkeiten vermeiden. Die Einheit, die durch das Evangelium geschaffen wurde, aktiv bewahren und nicht durch Streit zerstören.
  • 4 Keine Selbsttäuschung praktizieren: Sicherstellen, dass das, was man glaubt und bekennt, mit dem praktischen Verhalten übereinstimmt. Nach dem Hören von Gottes Wort auch entsprechend handeln und Veränderung zulassen.
  • 5 Bewusstsein als Tempel Gottes leben: Sich bewusst sein, dass die Gemeinde und jeder einzelne Christ der Tempel des Heiligen Geistes ist. Entsprechend heilig leben und darauf achten, nichts in die Gemeinde zu bringen, was sie verdirbt.