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Emanuel Lindern

Alte Schulstraße 2, 49699 Lindern

Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und  Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Ämter und Gnadengaben

Aus der Predigt „25-10-2026 | Live Gottesdienst“ vom 25. Oktober

Paulus unterscheidet zwischen Ämtern und Gnadengaben. Er schreibt: 'Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer...' Dann nennt er auch Wunderkräfte, Heilung und verschiedene Sprachen. Die Ämter – Apostel, Prophet, Lehrer, Pastor, Missionar – sind von Gott für bestimmte Menschen bestimmt. Nicht jeder ist zum Gemeindeleiter berufen. Aber die Gnadengaben des Heiligen Geistes sind für alle Gläubigen verfügbar! Jeder kann prophetisch reden, heilen, in Sprachen beten. Das bedeutet: Du musst kein Amt haben, um im Heiligen Geist zu wirken. Aber respektiere die, die Gott in Leitungspositionen gesetzt hat. Sie sind von Gott eingesetzt, um die Gemeinde zu führen und zu schützen. Wenn wir diese Unterscheidung verstehen, können wir alle zusammenwirken.

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Paulus unterscheidet zwischen Ämtern und Gnadengaben. Er schreibt: 'Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer...' Dann nennt er auch Wunderkräfte, Heilung und verschiedene Sprachen. Die Ämter – Apostel, Prophet, Lehrer, Pastor, Missionar – sind von Gott für bestimmte Menschen bestimmt. Nicht jeder ist zum Gemeindeleiter berufen. Aber die Gnadengaben des Heiligen Geistes sind für alle Gläubigen verfügbar! Jeder kann prophetisch reden, heilen, in Sprachen beten. Das bedeutet: Du musst kein Amt haben, um im Heiligen Geist zu wirken. Aber respektiere die, die Gott in Leitungspositionen gesetzt hat. Sie sind von Gott eingesetzt, um die Gemeinde zu führen und zu schützen. Wenn wir diese Unterscheidung verstehen, können wir alle zusammenwirken.

1. Korinther 12,28-30
Gebet

Danke Gott für die verschiedenen Ämter und Gaben in der Gemeinde. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du deine Gaben einsetzen kannst.

Zum Nachdenken

Erkenne ich den Unterschied zwischen meiner Berufung und der Berufung anderer an? Respektiere ich die Leitung, die Gott eingesetzt hat?

Aufnahme vom 18. Oktober 2026

Predigt

18-10-2026 | Live Gottesdienst

Sonntag, 18. Oktober 2026
Römer 15,13
Kernaussage

Die Gemeinde ist der Leib Christi, in dem alle Glieder trotz ihrer Unterschiedlichkeit durch den Heiligen Geist verbunden sind und einander brauchen. Nur wenn wir auf Christus als Quelle schauen und unsere Ergänzungsbedürftigkeit erkennen, wird Gemeinde zum Segen statt zum Schrecken.

Dieser Gottesdienst der Emmanuel Gemeinde Lindern behandelt das Thema Gemeinde als Leib Christi aus dem 1. Korintherbrief. Pastor Heinrich Zellmer predigt über die Einheit und Vielfalt in der Gemeinde, adressiert zwei zentrale Lügen, die Christen vom Gemeindeleben abhalten können: Minderwertigkeitsgefühle ("Ich gehöre nicht dazu") und Überlegenheitsdenken ("Ich brauche die anderen nicht"). Die Predigt betont, dass alle Gläubigen durch den Heiligen Geist in einen Leib getauft sind und einander brauchen. Der Gottesdienst beinhaltet ausführlichen Lobpreis, Anbetung, Ankündigungen zu kommenden Gemeindeveranstaltungen (Basteltag am Reformationstag, Night of Worship, Kindersegnung, Heiligabendgottesdienste) und die Kollekte. Die zentrale Botschaft: Gemeinde wird zum Segen, wenn wir unsere Ergänzungsbedürftigkeit erkennen und auf Christus als Haupt schauen, anstatt uns mit anderen zu vergleichen oder uns selbst zu genügen.
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Dieser Gottesdienst der Emmanuel Gemeinde Lindern behandelt das Thema Gemeinde als Leib Christi aus dem 1. Korintherbrief. Pastor Heinrich Zellmer predigt über die Einheit und Vielfalt in der Gemeinde, adressiert zwei zentrale Lügen, die Christen vom Gemeindeleben abhalten können: Minderwertigkeitsgefühle ("Ich gehöre nicht dazu") und Überlegenheitsdenken ("Ich brauche die anderen nicht"). Die Predigt betont, dass alle Gläubigen durch den Heiligen Geist in einen Leib getauft sind und einander brauchen. Der Gottesdienst beinhaltet ausführlichen Lobpreis, Anbetung, Ankündigungen zu kommenden Gemeindeveranstaltungen (Basteltag am Reformationstag, Night of Worship, Kindersegnung, Heiligabendgottesdienste) und die Kollekte. Die zentrale Botschaft: Gemeinde wird zum Segen, wenn wir unsere Ergänzungsbedürftigkeit erkennen und auf Christus als Haupt schauen, anstatt uns mit anderen zu vergleichen oder uns selbst zu genügen.

Hauptthemen (4)

1. Die Situation in Korinth - Spaltungen in der Gemeinde

  • • Die Korinther waren in Fraktionen aufgeteilt (Apollos, Paulus, Petrus, Christus)
  • • Jeder hatte seinen Lieblingsprediger und es gab Streit über Redner und Dienste
  • • Paulus lehrt, dass alle nur Mitarbeiter sind und das Wachstum von Gott kommt
  • • Derselbe Geist wirkt in allen verschiedenen Gaben und Diensten

2. Ein Leib mit vielen Gliedern

  • • Die Gemeinde ist wie ein Körper - ein Organismus mit vielen verschiedenen Teilen
  • • Alle Glieder sind durch einen Geist in einen Leib hineingetauft
  • • Es gibt große Unterschiedlichkeit: Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Männer und Frauen
  • • Die Frage ist, mit welchen Augen wir die Andersartigkeit sehen - als Wüste oder als wunderschönes Land

3. Zwei gefährliche Lügen über Gemeinde

  • • Erste Lüge: 'Ich gehöre nicht dazu' - Minderwertigkeitsgefühle, weil man nicht die Gaben anderer hat
  • • Der Fuß denkt, er sei unwichtig, weil er nicht die Hand ist
  • • Zweite Lüge: 'Ich brauche die anderen nicht' - Überheblichkeit und Alleingänge
  • • Das Auge oder die Hand glauben, sie seien allein genug

4. Die Wahrheit über Ergänzungsbedürftigkeit

  • • Selbst Jesus machte Jünger, obwohl er alles konnte
  • • Wo wir unsere Ergänzungsbedürftigkeit nicht mehr sehen, hört geistliches Leben auf
  • • Gott selbst ist dreieinig und ergänzungsbedürftig in seiner Natur
  • • Wahre Gemeinde bedeutet: Wenn ein Glied leidet, leiden alle mit; wenn eines geehrt wird, freuen sich alle mit

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 15,13

Der Gott der Hoffnung aber, erfülle euch mit aller Freude, mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

1. Korinther 12,12-14

Denn gleich wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des einen Leibes aber, obwohl sie viele sind, als Leib eins sind, so auch der Christus. Denn wir sind hier alle durch seinen Geist in einen Leib hineingetauft worden, ob wir Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, wir sind alle getränkt worden durch demselben Geist. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.

1. Korinther 12,15

Wenn der Fuß spricht, ich bin keine Hand, darum gehöre ich nicht zum Leib, gehört er etwa deswegen nicht zum Leib?

1. Korinther 12,21

Das Auge kann zur Hand nicht sagen, ich brauche dich nicht oder das Haupt zu den Füßen, ich brauche euch nicht.

Weitere Referenzen

  • → 1. Korinther 12

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Erwartungen an Gott hochschrauben: Komme zum Gottesdienst mit der Erwartung, Gott wirklich zu begegnen, nicht aus Routine. Tausche Trübsal und Schweres bewusst gegen Gottes Freude, Hoffnung und Zuversicht ein.
  • 2 Die richtige Sicht auf andere Gemeindeglieder entwickeln: Erkenne in den Geschwistern nicht die 'Sandwüste', sondern das 'wunderschöne Land', das Gott dir bereitet hat. Sehe die Unterschiedlichkeit als Segen, nicht als Problem.
  • 3 Beide Lügen überwinden: Lehne die Lüge ab, nicht dazuzugehören, weil du nicht bestimmte Gaben hast. Erkenne gleichzeitig deine Ergänzungsbedürftigkeit an und schließe dich nicht selbst aus der Gemeinschaft aus.
  • 4 In andere investieren und Jünger machen: Mache nicht Dienste alleine, sondern investiere dich in Menschen. Vervielfältige deinen Dienst durch das Ausbilden anderer, wie Jesus es vorgemacht hat.
  • 5 Füreinander sorgen als Gemeinde: Lebe das 'Wir Gottes': Leide mit, wenn ein Glied leidet, freue dich mit, wenn eines geehrt wird. Fördere besonders die benachteiligten Glieder in der Gemeinde.

Impulse aus der Woche ab 19. Oktober

  1. Tag 1 von 7 · 19. Oktober Ein Leib - viele Glieder

    Paulus verwendet das kraftvolle Bild des menschlichen Körpers, um die Gemeinde zu beschreiben. 'Denn gleich wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat... so auch der Christus', schreibt er den Korinthern. Diese Gemeinde war gespalten - manche bevorzugten Apollos wegen seiner brillanten Rhetorik, andere Petrus wegen seiner Nähe zu Jesus, wieder andere Paulus wegen seiner charismatischen Gaben. Doch Paulus macht klar: Alle sind Mitarbeiter auf gleicher Augenhöhe, und es wirkt derselbe Geist in allen. Die Gemeinde ist kein Verein mit Lieblingsmitgliedern, sondern ein lebendiger Organismus - ein Wunderwerk Gottes, das selbst Engel nicht vollständig verstehen. Wir sind Teil von etwas Größerem, etwas Geheimnisvollem und Herrlichem. Die Vielfalt ist nicht das Problem, sondern Gottes geniale Lösung. Wenn wir gemeinsam auf Christus als unser Haupt schauen, werden wir zum Leib Christi - vereint trotz aller Unterschiede.

    1. Korinther 12,12-14

    Gebet

    Danke Jesus, dass du mich in deinen Leib eingefügt hast. Hilf mir, die Einheit zu sehen, die durch deinen Geist entsteht, und nicht auf menschliche Vorlieben zu schauen.

    Zum Nachdenken

    Welchen 'Lieblingsleiter' oder welche 'Fraktion' bevorzuge ich in meiner Gemeinde, anstatt die Einheit im Heiligen Geist zu suchen?

  2. Tag 2 von 7 · 20. Oktober Durch den Geist hineingetauft

    Wie wird man eigentlich Teil des Leibes Christi? Die Antwort überrascht: 'Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hineingetauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie.' Es ist nicht die Wassertaufe durch menschliche Hände, die uns zu Gliedern macht - es ist das Wirken des Heiligen Geistes selbst. Der Geist taucht uns hinein in diesen lebendigen Organismus, indem er uns neues Leben schenkt. Es ist die Wiedergeburt, die uns zu Geschwistern macht. Und genau wie leibliche Geschwister können wir uns unsere geistlichen Geschwister nicht aussuchen - Gott fügt uns souverän zusammen. Das ist ein Überraschungspaket! Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Männer und Frauen - all diese Unterschiede werden nicht ausgelöscht, aber sie werden durch den einen Geist zusammengehalten. Wir gehören zusammen, weil der Heilige Geist uns verbunden hat.

    1. Korinther 12,13

    Gebet

    Heiliger Geist, danke, dass du mich in den Leib Christi hineingetauft hast. Hilf mir, diese Gnade täglich neu zu schätzen und meine Geschwister als dein Geschenk zu sehen.

    Zum Nachdenken

    Erkenne ich, dass meine Zugehörigkeit zur Gemeinde nicht auf meiner Leistung beruht, sondern auf dem Werk des Heiligen Geistes in mir?

  3. Tag 3 von 7 · 21. Oktober Die Lüge der Minderwertigkeit

    Die erste große Lüge, die uns von der Gemeinde fernhält, ist die Minderwertigkeit: 'Wenn der Fuß spricht, ich bin keine Hand, darum gehöre ich nicht zum Leib, gehört er etwa deswegen nicht zum Leib?' Der Fuß denkt, er sei unwichtig, weil er versteckt im Schuh steckt und nur eine langweilige Aufgabe hat - während die Hand sichtbar ist und geschätzt wird. Viele Christen glauben diese Lüge: 'Ich bin nicht begabt genug, nicht eloquent wie andere, nicht sichtbar.' Sie vergleichen sich mit den 'Händen' der Gemeinde und fühlen sich wertlos. Doch Paulus macht klar: Jeder gehört dazu! Der Fuß trägt den ganzen Körper - ohne ihn würde niemand vorwärtskommen. Gott hat dich genau so gemacht, wie du bist, und genau dort hingefügt, wo du gebraucht wirst. Deine 'unsichtbare' Aufgabe mag anderen unwichtig erscheinen, aber für den Leib ist sie unverzichtbar.

    1. Korinther 12,15-16

    Gebet

    Vater, vergib mir, wo ich mich selbst abgewertet habe. Zeige mir den Wert, den du in mich hineingelegt hast, und die Aufgabe, für die du mich geschaffen hast.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen vergleiche ich mich mit anderen und fühle mich deswegen minderwertig oder 'nicht dazugehörig'?

  4. Tag 4 von 7 · 22. Oktober Die Lüge der Überlegenheit

    Die zweite Lüge ist das Gegenteil der ersten - die Überlegenheit: 'Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht!' Manche Christen denken, sie hätten alles, was sie brauchen. Sie sind begabt, charismatisch, sichtbar - und fallen in die Falle zu glauben, sie bräuchten die anderen nicht. Doch Paulus zeigt: Gerade die Glieder, die schwächer scheinen, sind notwendig. Der Körper funktioniert nur, wenn alle zusammenarbeiten. Das Auge mag sehen können, aber ohne die Hand kann es nichts greifen. Ohne den Fuß bleibt es stehen. Die vermeintlich 'starken' Christen brauchen die 'schwachen' genauso wie umgekehrt. Niemand ist sich selbst genug. Wir sind auf Ergänzung angelegt - nicht auf Autarkie. Gemeinde wird zum Segen, wenn wir unsere Ergänzungsbedürftigkeit erkennen und die Gaben der anderen wertschätzen, statt uns selbst für unverzichtbar zu halten.

    1. Korinther 12,21

    Gebet

    Herr, befreie mich von Stolz und Selbstgenügsamkeit. Öffne meine Augen für die Gaben und den Wert jedes einzelnen Gliedes in deinem Leib.

    Zum Nachdenken

    Wo denke ich insgeheim, dass ich bestimmte Geschwister oder ihre Gaben nicht wirklich brauche?

  5. Tag 5 von 7 · 23. Oktober Sandwüste oder wunderschönes Land?

    Zwei Männer bereisten zur gleichen Zeit die Lüneburger Heide. Der eine schrieb: 'Der Boden ist eine ungeheure Sandwüste.' Der andere dichtete: 'Auf der Lüneburger Heide, in dem wunderschönen Land.' Dieselbe Landschaft - völlig unterschiedliche Wahrnehmung. Genau so ist es mit Gemeinde. Was siehst du in den Menschen, die Gott dir zur Seite gestellt hat? Siehst du nur die Sandwüste - das Langweilige, Anstrengende, die Unterschiede, die nerven? Oder erkennst du das wunderschöne Land, das Gott bereitet hat? Nach 68 Jahren Gemeindeerfahrung kann Pastor Heinrich bezeugen: Gemeinde kann von einem Schrecken zu dem größten Segen nach der Ehe werden. Was sich ändert, ist nicht die Gemeinde - sondern unsere Perspektive. Wenn Gott unseren Blick heilt, sehen wir nicht mehr die 'ungeheure Sandwüste' der Unterschiedlichkeit, sondern das Wunderwerk, das er aus allen Nationen, Begabungen und Hintergründen erschafft.

    Gebet

    Jesus, heile meinen Blick auf Gemeinde. Hilf mir, das Wunderwerk zu sehen, das du aus uns allen erschaffst, statt mich auf Schwächen und Unterschiede zu fixieren.

    Zum Nachdenken

    Sehe ich in meiner Gemeinde eher eine 'Sandwüste' oder ein 'wunderschönes Land'? Was müsste sich in meiner Perspektive ändern?

  6. Tag 6 von 7 · 24. Oktober Andersartigkeit als Geschenk

    Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Männer und Frauen - Paulus betont die Vielfalt im Leib Christi. Eine andere Sprache zu lernen bedeutet, eine andere Kultur zu verstehen. Man kann beides nicht trennen. Genauso ist es in der Gemeinde: Die Andersartigkeit des anderen ist nicht das Problem, sondern die Frage ist, mit welchen Augen wir sie sehen. Ist es schlimm, dass ein Mann anders ist als eine Frau? Das kommt darauf an! Wenn ich dagegen ankämpfe, wird es zur Hölle. Wenn ich aber beginne zu verstehen, wie der andere tickt, wird er mir zum gewaltigen Segen. Die ukrainische Schwester denkt anders als die deutsche. Der Akademiker hat eine andere Perspektive als der Arbeiter. Der Charismatiker ergänzt den Kopfmenschen. Diese Vielfalt ist kein Fehler Gottes, sondern seine geniale Absicht. Wenn wir die Unterschiedlichkeit verstehen lernen, entdecken wir den Reichtum, den Gott in seinen Leib gelegt hat.

    1. Korinther 12,13

    Gebet

    Vater, hilf mir, die Vielfalt in deinem Leib nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu sehen. Lehre mich, von denen zu lernen, die anders sind als ich.

    Zum Nachdenken

    Welche 'Andersartigkeit' in meiner Gemeinde empfinde ich als Herausforderung - und wie könnte sie mir zum Segen werden?

  7. Tag 7 von 7 · 25. Oktober Gemeinde - mein größter Segen

    Die Gemeinde ist nach Gottes Wort und persönlicher Erfahrung eines der größten Geschenke, die Gott uns macht. Sie ist ein Geheimnis, das selbst Engel nicht vollständig verstehen - und wir werden wahrscheinlich die Ewigkeit brauchen, um zu begreifen, was Gemeinde wirklich ist. Wenn wir die beiden großen Lügen überwinden - 'Ich gehöre nicht dazu' und 'Ich brauche die anderen nicht' - wird Gemeinde vom Schrecken zum Segen. Wenn wir aufhören, uns mit anderen zu vergleichen oder uns selbst zu genügen, und stattdessen auf Christus als unser Haupt schauen, entdecken wir die Schönheit des Leibes. Gemeinde bedeutet: Ich bin Teil von etwas Größerem. Ich werde gebraucht. Ich brauche die anderen. Gemeinsam tragen wir Christus in die Welt. Mit welcher Erwartung kommst du zum Gottesdienst? Schraubst du deine Erwartungen klein - oder glaubst du, dass Gott Großes tun will? Gemeinde ist das Beste nach deiner Ehe, was dir passieren kann!

    1. Korinther 12,12-27

    Gebet

    Herr Jesus, danke für deine Gemeinde. Hilf mir, sie mit deinen Augen zu sehen und mich mit Freude und großen Erwartungen einzubringen in deinen wunderbaren Leib.

    Zum Nachdenken

    Wie würde sich mein Gemeindeleben verändern, wenn ich wirklich glauben würde, dass Gemeinde einer der größten Segnungen Gottes für mich ist?