Emanuel Lindern
Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!
Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Übermorgen im Himmel
Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles.
Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast.
Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.
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Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.
Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.
Danke Jesus, dass die Ewigkeit mit dir meine Zukunft ist. Hilf mir, heute so zu leben, dass ich mit Freude vor dir stehen kann.
Wenn du wüsstest, dass du nur noch wenige Tage auf dieser Erde hättest, was würdest du anders machen?
Aufnahme vom 10. Mai 2026
Predigt Kopftuch - Ja oder Nein ? oder steckt mehr dahinter ? | Pastor Heinrich Zelmer
Sonntag, 10. Mai 2026 1. Korinther 11,2-16 Kernaussage Die Predigt erklärt 1. Korinther 11 im kulturellen Kontext und betont, dass Gott durch seinen Heiligen Geist alle Menschen - Männer, Frauen, Kinder, Sklaven - berufen und bevollmächtigen will, sein Wort zu verkünden. Die damalige Kopfbedeckung (Palla) war ein Zeichen der Vollmacht und des Anstands, damit das Evangelium nicht Schaden nimmt. Heute geht es um ein würdiges Erscheinungsbild und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, damit jeder als Sprachrohr Gottes dienen kann.
In dieser Predigt behandelt der Pastor das komplexe und oft missverständliche Thema der Kopfbedeckung aus 1. Korinther 11. Er erklärt, dass es im Kern nicht nur um ein Stoffstück geht, sondern um vier zentrale Aspekte: die Schlichtung eines Streites in der korinthischen Gemeinde, das öffentliche Reden von Frauen im Gottesdienst, die göttliche Neuordnung des Verhältnisses zwischen Mann und Frau, und anständiges Verhalten im Gottesdienst.
Der Pastor betont die revolutionäre Natur des Heiligen Geistes, der über alle Menschen ausgegossen wurde - Männer, Frauen, Kinder, Sklaven und Freie - und ihnen allen die Vollmacht gab, prophetisch zu reden. Die Palla (nicht ein einfaches Kopftuch) war ein kulturelles Symbol der Ehrbarkeit und Würde, das Frauen erlaubte, in der Gemeinde mit Autorität zu sprechen. Die zeitlose Botschaft lautet: Gott möchte alle Menschen mit seinem Geist erfüllen und gebrauchen, unabhängig von Geschlecht, Alter oder sozialem Status. Dabei sollen Männer als geistliche Leiter vorangehen und Gottes Herrlichkeit widerspiegeln, während Mann und Frau zusammen in Ergänzung das Evangelium verkündigen. Die praktische Anwendung heute liegt darin, durch angemessenes Auftreten - im Gottesdienst, im Alltag und im Internet - das Evangelium nicht zu beschädigen, sondern Christus zu ehren. Weiterlesen
Kopftuch - Ja oder Nein ? oder steckt mehr dahinter ? | Pastor Heinrich Zelmer
Die Predigt erklärt 1. Korinther 11 im kulturellen Kontext und betont, dass Gott durch seinen Heiligen Geist alle Menschen - Männer, Frauen, Kinder, Sklaven - berufen und bevollmächtigen will, sein Wort zu verkünden. Die damalige Kopfbedeckung (Palla) war ein Zeichen der Vollmacht und des Anstands, damit das Evangelium nicht Schaden nimmt. Heute geht es um ein würdiges Erscheinungsbild und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, damit jeder als Sprachrohr Gottes dienen kann.
Hauptthemen (5)
1. Die Schlichtung eines Streites in Korinth
- • Paulus lobt die Gemeinde, dass sie an seiner Überlieferung festhält
- • Einige stellten in Frage, dass Frauen öffentlich im Gottesdienst reden durften
- • Der Streit ging weniger um die Kopfbedeckung selbst, sondern um die öffentliche Rede von Frauen
2. Das öffentliche Reden von Frauen im Gottesdienst
- • In der antiken Gesellschaft durften nur Männer öffentlich reden
- • Der Heilige Geist wurde auf alle ausgegossen: Söhne und Töchter, Junge und Alte, Knechte und Mägde (Joel-Prophezeiung)
- • Paulus öffnete in der Gemeinde die Möglichkeit für jeden, sich mit einem geistlichen Beitrag zu Wort zu melden
- • In Christus sind alle eins - weder Jude noch Grieche, weder Knecht noch Freier, weder Mann noch Frau
3. Die göttliche Neuordnung des Verhältnisses zwischen Mann und Frau
- • Christus ist das Haupt des Mannes, der Mann das Haupt der Frau, Gott das Haupt Christi
- • Der Mann soll Bild und Abglanz Gottes sein - durch Gebet das Angesicht Gottes suchen und strahlen
- • Der Mann hat die Verantwortung, seiner Frau voranzugehen, sie zu schützen und zu segnen
- • Die Frau hat Vollmacht auf dem Haupt - sie ist bevollmächtigt durch Jesus und durch den Mann
- • Mann und Frau wirken zusammen wie Hauptwort und andere Wörter in einem Satz - nur zusammen ergibt sich eine vollständige Botschaft
- • Weder der Mann ohne die Frau noch die Frau ohne den Mann - beide ergänzen sich
4. Anständiges Verhalten im Gottesdienst
- • Die Palla war ein großes Tuch, das ehrbare Frauen in der Öffentlichkeit trugen als Zeichen von Anstand und Würde
- • Jede Frau sollte die Palla tragen, wenn sie prophetisch redet - unabhängig von ihrem Stand (Witwe, Unverheiratete, Sklavin, ehemalige Prostituierte)
- • Die Verhüllung war ein Zeichen der Vollmacht und sollte sicherstellen, dass Gottes Wort Gehör findet
- • Es geht darum, auf das Erscheinungsbild zu achten, damit das Evangelium nicht Schaden nimmt
- • Die Liebe benimmt sich nicht unanständig - es gehört zum Gebot der Liebe, sich anständig zu geben
5. Die Freisetzung aller zur Verkündigung
- • Niemand soll in der Gemeinde mundtot gemacht werden
- • Jeder, der von Gott etwas empfangen hat, darf es sagen - ob Kind, Frau, Mann oder Sklave
- • Gott muss zur Sprache kommen durch alle Gläubigen
- • Paulus wünscht, dass alle prophetisch reden
- • Alle sollen erfüllt werden vom Heiligen Geist und als Sprachrohr Gottes dienen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich lobe euch, dass ihr in allem an mich denkt und an die Überlieferung festhaltet, wie ich sie euch überliefert habe. Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist. Der Mann aber das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi. Jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und dabei sein Haupt bedeckt hat, entehrt sein Haupt. Jede Frau aber, die betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt, entehrt ihr Haupt. Sie unterscheidet sich dann in keiner Weise von einer Geschorenen. Denn wenn eine Frau sich nicht verhüllt, so soll sie sich doch gleich scheren lassen. Ist aber für eine Frau eine Schande, sich die Haare abschneiden oder sich kahlscheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen. Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Bild und Abglanz Gottes ist. Die Frau aber ist der Abglanz des Mannes, denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. Der Mann wurde auch nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um den Mann. Deswegen soll die Frau Macht haben auf ihrem Haupt um der Engel willen. Doch im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau. Denn wie die Frau von dem Mann stammt, so kommt auch der Mann durch die Frau zur Welt. Alles aber kommt von Gott. Urteilt selbst: gehört es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet. Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für einen Mann eine Schande ist, für eine Frau aber eine Ehre, langes Haar zu tragen, denn der Frau ist das Haar als Hülle gegeben. Wenn aber einer meint, er müsste darüber streiten, wir und auch die Gemeinde Gottes kennen einen solchen Brauch nicht.
In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott, ich werde von meinem Geist ausgießen auf alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden. Eure jungen Männer werden Visionen haben, eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden prophetisch reden.
Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Sprachenrede, eine Auslegung. Alles geschehe zur Erbauung.
Denn ihr alle, die ihr in Christus hineingetauft seid, ihr habt Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau, denn ihr alle seid eins in Christus.
Die auf ihn blicken, werden strahlen und ihr Angesicht wird nicht beschämt werden.
Wir alle aber schauen mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel und werden so in sein eigenes Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit durch den Geist des Herrn.
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dich und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Praktische Anwendung (5)
- 1 Männer: Das Angesicht Gottes suchen: Männer sollen ein aktives Gebetsleben führen und das Angesicht Gottes suchen, um als Abglanz Gottes zu strahlen. Nur durch das Gebet können sie Christus aufnehmen und ihn durch ihr Leben abstrahlen, um Segen, Schutz und Frieden an ihre Familien weiterzugeben.
- 2 Verantwortung in der Familie wahrnehmen: Männer sollen ihre Verantwortung als Haupt der Familie ernst nehmen, indem sie vorangehen, ihre Frauen schützen und segnen, und nicht ihre Familie vernachlässigen für Hobbys, Alkohol oder andere Ablenkungen.
- 3 Auf das Erscheinungsbild achten: Alle Gläubigen sollen auf ihr Erscheinungsbild und ihre Selbstdarstellung achten - im Gottesdienst, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen und besonders im Internet - damit das Evangelium nicht Schaden nimmt und sie als ehrenhafte Personen wahrgenommen werden.
- 4 Niemanden mundtot machen: In der Gemeinde soll jeder, der von Gott etwas empfangen hat, die Freiheit haben, es zu sagen - unabhängig von Geschlecht, Alter oder sozialem Status. Gott muss durch alle zur Sprache kommen können.
- 5 Erfüllung mit dem Heiligen Geist suchen: Alle Gläubigen sollen danach streben, vom Heiligen Geist erfüllt zu werden, um als Sprachrohr Gottes in ihrer Kleingruppe, im Gottesdienst, am Arbeitsplatz, in der Familie und in der Nachbarschaft zu dienen.
Impulse aus der Woche ab 11. Mai
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Tag 1 von 7 · 11. Mai Der Heilige Geist für alle Menschen
Die revolutionärste Botschaft des Evangeliums ist, dass Gott seinen Geist auf alle Menschen ausgießen möchte. Der Prophet Joel verkündete: 'In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott, ich werde von meinem Geist ausgießen auf alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden. Eure jungen Männer werden Visionen haben, eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen und sie werden prophetisch reden.' Das stellte die damalige Welt auf den Kopf. In einer Gesellschaft, wo nur erwachsene freie Männer das Wort ergreifen durften, ermächtigte Gott plötzlich Kinder, Frauen, Senioren und sogar Sklaven, prophetisch zu reden. Das Zeitalter des Geistes kennt keine menschlichen Hierarchien mehr. Gott will jeden Menschen mit seinem Geist erfüllen und gebrauchen - unabhängig von Geschlecht, Alter oder sozialem Status. Diese Botschaft gilt auch heute: Gott möchte dich in deiner Kleingruppe, im Gottesdienst, am Arbeitsplatz und in deiner Familie als sein Sprachrohr gebrauchen.
Joel 3,1-2
GebetBitte den Heiligen Geist, dich neu zu erfüllen und dich als Sprachrohr Gottes zu gebrauchen, wo immer du heute hingehst.
Zum NachdenkenGlaube ich wirklich, dass Gott mich - genau so wie ich bin - mit seinem Geist erfüllen und gebrauchen möchte?
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Tag 2 von 7 · 12. Mai Männer als Abglanz Gottes
Paulus schreibt: 'Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Bild und Abglanz Gottes ist.' Diese Worte gehen unter die Haut. Gott ruft Männer zu einem besonderen Lebensstil - nicht zum Pascha, der seine Privilegien ausnutzt, sondern zum Lichtträger, der Gottes Herrlichkeit widerspiegelt. Wie wird ein Mann zum Abglanz Gottes? Psalm 34,6 gibt die Antwort: 'Die auf ihn blicken, werden strahlen und ihr Angesicht wird nicht beschämt werden.' Es geschieht durch das Suchen des Angesichts Gottes im Gebet. Wenn wir Männer die Gegenwart Gottes suchen, beginnt Christus durch uns zu strahlen. Das bedeutet konkret: Nicht die Hobbys, die Bierflasche mit Kumpels oder heimlicher Pornokonsum machen dich zum Abglanz Gottes, sondern die bewusste Zeit mit Gott. Die Würde und Ehrbarkeit des Mannes kommt nicht von außen, sondern von innen - durch das leuchtende Angesicht Gottes, das auf uns scheint.
1. Korinther 11,7
GebetBitte Gott, dir zu helfen, regelmäßig seine Gegenwart zu suchen, damit du als Mann sein Licht in deiner Familie und Umgebung ausstrahlen kannst.
Zum NachdenkenWie viel Zeit verbringe ich damit, das Angesicht Gottes zu suchen, damit ich seine Herrlichkeit widerspiegeln kann?
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Tag 3 von 7 · 13. Mai Der Mann als geistlicher Vorangeher
Das Wort 'Haupt' bedeutet im Griechischen auch 'Anfang'. Paulus erinnert die Männer: 'Ihr wart am Anfang. Ihr seid diejenigen, die immer den Anfang machen sollten.' Gott hat Adam zuerst geschaffen und ihm die Aufgabe gegeben, Eva durch den Garten zu führen und sie über Gottes Ordnungen aufzuklären. Diese Verantwortung ist geblieben. Der Mann soll das Haupt der Frau sein - nicht als Herrscher, sondern als derjenige, der vorangeht. Er soll der erste sein, der das Angesicht Gottes sucht. Er soll seiner Frau und seinen Kindern Segen, Schutz, Gnade und Frieden vermitteln. Das ist keine Unterdrückung der Frau, sondern die Berufung des Mannes zur geistlichen Leiterschaft. Wo Männer diese Verantwortung nicht wahrnehmen und nicht vorangehen, bekommt die Gemeinde - und die Familie - eine Schieflage. Gott ruft Männer auf, den ersten Schritt zu tun im Gebet, im Glauben und in der Hingabe.
1. Korinther 11,3
GebetBitte Gott um Mut und Weisheit, in deiner Familie und Gemeinde geistlich voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen meines Lebens sollte ich als Mann mehr geistliche Initiative ergreifen und vorangehen?
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Tag 4 von 7 · 14. Mai Die Vollmacht der Frau
Paulus schreibt: 'Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen.' Das griechische Wort bedeutet 'Vollmacht' - Befugnis, Erlaubnis, Autorität. Eine Vollmacht ist etwas, das man tun darf, weil eine höhere Instanz es erlaubt hat. In der korinthischen Gemeinde erhielten Frauen die Vollmacht, öffentlich zu beten und prophetisch zu reden - revolutionär in einer Kultur, wo nur Männer öffentlich sprechen durften. Die Palla, das würdevolle Tuch, war das sichtbare Zeichen dieser Bevollmächtigung. Es signalisierte: Diese Frau - ob Hausherrin, Witwe, Unverheiratete, Sklavin oder ehemalige Prostituierte - ist in Christus geehrt und würdig, Gottes Wort zu verkünden. Die Vollmacht kommt von Jesus, aber auch der Mann gibt sie weiter. Wo Männer die geistliche Autorität von Frauen anerkennen und fördern, entsteht eine kraftvolle Ergänzung. Wo Frauen zum Schweigen gebracht werden, fehlt der Gemeinde etwas Wesentliches.
1. Korinther 11,10
GebetDanke Gott für die Frauen in deinem Leben, die prophetisch reden, und bitte ihn, dir zu zeigen, wie du sie ermutigen und ihre Vollmacht anerkennen kannst.
Zum NachdenkenErkenne und fördere ich die geistlichen Gaben und die Vollmacht, die Gott Frauen in meinem Umfeld gegeben hat?
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Tag 5 von 7 · 15. Mai Gemeinsam eine vollständige Botschaft
Paulus erklärt die göttliche Ordnung so: 'Im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau. Denn wie die Frau vom Mann stammt, so kommt auch der Mann durch die Frau zur Welt. Alles aber kommt von Gott.' Denken wir an einen deutschen Satz: 'Lasst uns ein Haus bauen, um darin zu wohnen.' Das Hauptwort ist 'Haus'. Ohne dieses Wort ergibt der Satz keinen Sinn. Aber auch das Wort 'Haus' allein sagt nichts aus. Nur zusammen entsteht eine klare, verständliche Botschaft. So hat Gott es in der Ehe und in der Gemeinde gedacht: Mann und Frau ergänzen sich. Der Mann ist wichtig für Orientierung und Leitung. Aber wenn nur Männer reden, werden viele Herzen nicht erreicht. Frauen denken anders und erreichen andere Menschen. Zusammen ergibt es eine gewaltige Botschaft, die die Welt verändern kann. Wir brauchen beide Geschlechter, um das Evangelium vollmächtig zu verkünden.
1. Korinther 11,11-12
GebetBitte Gott, dass Männer und Frauen in deiner Gemeinde in gesunder Ergänzung zusammenwirken, um seine Botschaft kraftvoll zu verkünden.
Zum NachdenkenWo erlebe ich die kraftvolle Ergänzung von Mann und Frau in der Verkündigung des Evangeliums - und wo fehlt sie?
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Tag 6 von 7 · 16. Mai Anständiges Auftreten um des Evangeliums willen
Die Palla war in der antiken Gesellschaft ein starkes Symbol: Sie signalisierte, dass eine Frau ehrenhaft, würdig und zu achten war - keine Prostituierte, keine Sklavin ohne Status. Paulus sagt den Frauen: Wenn ihr ohne dieses Zeichen der Ehrbarkeit auftretet, wird niemand eure prophetische Botschaft ernst nehmen. Es ging nicht um Unterdrückung, sondern darum, dass das Wort Gottes Gehör findet. Die zeitlose Botschaft lautet: Achtet auf euer Erscheinungsbild, damit das Evangelium nicht Schaden nimmt. Das gilt heute genauso - im Gottesdienst, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen und besonders im Internet. Wie präsentierst du dich auf Social Media? Vermittelst du den Eindruck einer ehrenhaften Person oder sendest du zweideutige Signale? Was postest du - dein dickes Auto, ausgelassene Partys mit Alkohol, anstößige Beiträge? Oder nutzt du diese Bühne, um für Jesus zu sprechen? Die Liebe benimmt sich nicht unanständig. Unser Auftreten soll Christus ehren, nicht das Evangelium beschädigen.
1. Korinther 11,5-6
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, ob dein Erscheinungsbild und deine Online-Präsenz das Evangelium ehren oder beschädigen, und gib dir Weisheit für Veränderungen.
Zum NachdenkenWürde jemand, der nur mein äußeres Auftreten und meine Social-Media-Präsenz sieht, erkennen, dass ich Jesus nachfolge?
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Tag 7 von 7 · 17. Mai Gott will durch dich sprechen
Die zentrale, befreiende Botschaft dieses schwierigen Textes lautet: Jeder von uns ist von Gott nicht nur gewollt, sondern befähigt und beauftragt, sein Wort zu sagen. Paulus schreibt: 'Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Sprachenrede, eine Auslegung. Alles geschehe zur Erbauung.' In dieser Gemeinde soll niemand mundtot gemacht werden. Jeder darf - ob Kind, Frau, Mann, Rentner oder Neuling - wenn er von Gott etwas empfangen hat, es weitergeben. Wenn wir den Mund derjenigen verwehren, die prophetisch zu sagen haben, verwehren wir Gott selbst. Gott muss zur Sprache kommen - egal durch wen. Paulus wünscht, dass alle prophetisch reden. Das soll unser Begehren sein. Lass uns darum ringen, dass die Erfüllung mit dem Heiligen Geist durchdringend in unserem Leben wirkt. Gott will dich als sein Sprachrohr gebrauchen - in deiner Kleingruppe, im Gottesdienst, am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Nachbarschaft.
1. Korinther 14,26
GebetBitte den Heiligen Geist, dich vollständig zu erfüllen und dich diese Woche konkret zu gebrauchen, um seine Botschaft weiterzugeben.
Zum NachdenkenBin ich bereit, mich vom Heiligen Geist erfüllen zu lassen und als Sprachrohr Gottes gebraucht zu werden - auch wenn es mich aus meiner Komfortzone führt?