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Emanuel Lindern

Alte Schulstraße 2, 49699 Lindern

Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und  Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Jeder gehört zum Leib

Aus der Predigt „25-10-2026 | Live Gottesdienst“ vom 25. Oktober

'Wenn der Fuß sagt, ich bin keine Hand, ich gehöre nicht zum Leib, so gehört er doch zum Leib.' Diese Worte des Paulus sind so wichtig! Manche denken: Weil nicht alles nach meiner Vorstellung läuft, gehöre ich nicht dazu. Oder: Weil ich anders bin als die anderen, passe ich hier nicht rein. Das stimmt nicht! Gott hat dich so geschaffen, wie du bist, damit du dem Leib genau das gibst, was die anderen nicht haben. Die Füße tragen, die Hände erschaffen – jeder Teil ist wertvoll und notwendig. Wenn wir anfangen zu rebellieren, weil wir nicht alles verstehen, schaden wir uns selbst. Die Gemeinde bleibt bestehen, aber wir klinken uns aus. Dann beschuldigen wir die Gemeinde, dabei haben wir selbst unseren Platz verlassen. Lass dich nicht vom Feind täuschen: Du gehörst dazu!

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'Wenn der Fuß sagt, ich bin keine Hand, ich gehöre nicht zum Leib, so gehört er doch zum Leib.' Diese Worte des Paulus sind so wichtig! Manche denken: Weil nicht alles nach meiner Vorstellung läuft, gehöre ich nicht dazu. Oder: Weil ich anders bin als die anderen, passe ich hier nicht rein. Das stimmt nicht! Gott hat dich so geschaffen, wie du bist, damit du dem Leib genau das gibst, was die anderen nicht haben. Die Füße tragen, die Hände erschaffen – jeder Teil ist wertvoll und notwendig. Wenn wir anfangen zu rebellieren, weil wir nicht alles verstehen, schaden wir uns selbst. Die Gemeinde bleibt bestehen, aber wir klinken uns aus. Dann beschuldigen wir die Gemeinde, dabei haben wir selbst unseren Platz verlassen. Lass dich nicht vom Feind täuschen: Du gehörst dazu!

1. Korinther 12,15
Gebet

Bitte Gott um Vergebung für Zeiten der Rebellion oder des Unglaubens. Erkläre ihm neu deine Bereitschaft, Teil seines Leibes zu sein.

Zum Nachdenken

Gebe ich der Gemeinde die Schuld für meine Unzufriedenheit, oder bin ich bereit, meinen Platz treu einzunehmen?

Aufnahme vom 20. September 2026

Predigt

20-09-2026 | Live Gottesdienst

Sonntag, 20. September 2026
2. Mose 14,13-15
Kernaussage

Der Heilige Geist schenkt uns übernatürliche Gaben wie Erkenntnis, Weisheit und Unterscheidung der Geister, die nicht theoretisch bleiben sollen, sondern im Alltag angewendet werden müssen, um Menschen zu dienen und Gottes Reich zu bauen. Diese Gaben sind für jeden Gläubigen verfügbar, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Position, und werden erst lebendig, wenn wir sie mutig und in Demut einsetzen.

Ein Live-Gottesdienst der Emmanuel-Gemeinde Lindern mit Lobpreis, prophetischen Eindrücken, Heilungsgebet und einer Predigt von Gastredner Alexander Satison über die Gaben des Heiligen Geistes. Der Gottesdienst beginnt mit ausgiebigem Lobpreis und Anbetung, gefolgt von verschiedenen Eindrücken über Heilung und dem Gebet für Kranke. Ein Paar wird für ihre bevorstehende Hochzeit gesegnet. Die Hauptpredigt konzentriert sich auf drei spezifische Gaben des Heiligen Geistes: das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und die Unterscheidung der Geister. Alexander Satison, ein Ältester der Oase-Gemeinde, erklärt den Unterschied zwischen weltlichem und übernatürlichem Wissen. Er betont, dass diese Gaben praktisch angewendet werden sollen - zum Aufbau der Gemeinde, zur Ermutigung und zur Heilung. Die Erkenntnis offenbart Hintergründe von Situationen, die Weisheit zeigt, wie man damit umgeht, und die Unterscheidung der Geister hilft zu prüfen, aus welcher Quelle etwas kommt. Er warnt vor Stolz und Manipulation im Umgang mit geistlichen Gaben und ermutigt zu Demut und Prüfbarkeit. Der Gottesdienst endet mit der Einladung, in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben und die Gaben im Alltag anzuwenden.
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Ein Live-Gottesdienst der Emmanuel-Gemeinde Lindern mit Lobpreis, prophetischen Eindrücken, Heilungsgebet und einer Predigt von Gastredner Alexander Satison über die Gaben des Heiligen Geistes. Der Gottesdienst beginnt mit ausgiebigem Lobpreis und Anbetung, gefolgt von verschiedenen Eindrücken über Heilung und dem Gebet für Kranke. Ein Paar wird für ihre bevorstehende Hochzeit gesegnet. Die Hauptpredigt konzentriert sich auf drei spezifische Gaben des Heiligen Geistes: das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und die Unterscheidung der Geister. Alexander Satison, ein Ältester der Oase-Gemeinde, erklärt den Unterschied zwischen weltlichem und übernatürlichem Wissen. Er betont, dass diese Gaben praktisch angewendet werden sollen - zum Aufbau der Gemeinde, zur Ermutigung und zur Heilung. Die Erkenntnis offenbart Hintergründe von Situationen, die Weisheit zeigt, wie man damit umgeht, und die Unterscheidung der Geister hilft zu prüfen, aus welcher Quelle etwas kommt. Er warnt vor Stolz und Manipulation im Umgang mit geistlichen Gaben und ermutigt zu Demut und Prüfbarkeit. Der Gottesdienst endet mit der Einladung, in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben und die Gaben im Alltag anzuwenden.

Hauptthemen (6)

1. Die Bedeutung persönlicher Gotteserfahrung

  • • Erst durch eigene Erfahrung mit Gott wird der Glaube lebendig und schmeckbar
  • • Wie beim selbstgemachten Wein - erst wenn man es selbst erlebt, versteht man den Wert
  • • Wir sind durch Christus Söhne und Töchter Gottes geworden, nicht Knechte
  • • Der Heilige Geist will persönlich erfahren werden, nicht nur theoretisch verstanden

2. Das Wort der Erkenntnis

  • • Übernatürliches Wissen, das nicht durch Lernen oder Erfahrung kommt
  • • Gibt Einsicht in Situationen oder Hintergründe, die man nicht kennen konnte
  • • Öffnet wie ein Puzzle das Verständnis für eine Situation
  • • Ist oft ein Schlüssel für weiteres Wirken Gottes
  • • Sollte in Demut und Vorsicht weitergegeben werden

3. Das Wort der Weisheit

  • • Zeigt den richtigen Weg und die angemessene Anwendung von Wahrheit
  • • Während Erkenntnis zeigt, was ist, zeigt Weisheit, wie man damit umgehen soll
  • • Befähigt zum konkreten Handeln und Dienen
  • • Stärkt den Glauben des Empfangenden
  • • Öffnet Türen für Gebet und Heilung

4. Unterscheidung der Geister

  • • Fähigkeit, die geistliche Quelle hinter Aussagen, Lehren oder Wirkungen zu erkennen
  • • Nicht um Menschen zu verurteilen, sondern um die Antriebsquelle zu prüfen
  • • In der heutigen Zeit mit vielen Medien und Stimmen wichtiger denn je
  • • Prüfung ob etwas mit Gottes Wort übereinstimmt und gute Frucht bringt
  • • Schutz vor falschen Propheten und Manipulation

5. Verantwortungsvoller Umgang mit Geistesgaben

  • • Den Geist nicht dämpfen, aber alles prüfen
  • • Gaben dienen zum Nutzen aller, nicht zur Selbstdarstellung
  • • Sollen erbauen, ermutigen und Hilfestellung geben
  • • Müssen im Einklang mit der Bibel stehen
  • • Demütig und prüfbar bleiben
  • • In Gemeinschaft mit anderen Christen leben für Reflexion
  • • Vorsicht vor Stolz und Manipulation

6. Die Heiligkeit des Heiligen Geistes

  • • Der Heilige Geist ist nicht einfach ein Geschenk, sondern Gott selbst
  • • Kam erst nach Jesu Leiden, Tod, Auferstehung und Himmelfahrt
  • • Ist die Heiligkeit in Person
  • • Erfordert ein geheiligtes Leben der Gläubigen
  • • Je näher wir Jesus sind, desto mehr verschwinden unheilige Dinge aus unserem Leben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Mose 14,13-15

Mose aber sprach zum Volk, fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht, steht fest und seht die Rettung des Herrn, die er euch heute bereiten wird. Denn die Ägypter, die ihr heute seht, die werdet ihr nicht wiedersehen in Ewigkeit. Der Herr wird für euch kämpfen und ihr sollt still sein. Und der Herr sprach zu Mose, was schreist du zu mir? Sage den Kindern Israel, dass sie aufbrechen sollen. Du aber hebe deinen Stab auf und strecke deine Hand über das Meer und zerteile es, damit die Kinder Israels mitten durch das Meer auf dem Trocknen gehen können.

1. Korinther 2,12

Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist aus Gott, so, dass wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist.

1. Korinther 12,7-11

Einem jeglichen aber wird die Offenbarung des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. Dem einen nämlich durch den Geist die Rede der Weisheit gegeben, einem anderen aber die Rede der Erkenntnis nach demselben Geist, einem anderen Glauben in demselben Geist, einem anderen die Gabe gesund zu machen in dem gleichen Geist, einem anderen wurden Wunder zu wirken, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden persönlich zuteilt, wie er will.

1. Johannes 4,1

Ihr Lieben, glaubt nicht jedem, der behauptet, er sei mit Gottes Geist erfüllt, sondern prüft, was er sagt. Ob es wirklich von Gott kommt, denn viele falsche Propheten verbreiten ihre Lehren in der Welt.

1. Petrus 4,10-11

Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfachen Gnade Gottes. Wenn jemand redet, soll Gott durch ihn sprechen können. Wenn jemand anderen hilft, soll er es in der Kraft tun, die Gott ihm schenkt.

Weitere Referenzen

  • → 2. Samuel 6,14-20
  • → 1. Timotheus 5,19-21
  • → Sprüche 23 (Behüte dein Herz)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Geistesgaben mutig anwenden: Warte nicht ab, sondern setze die Gaben des Heiligen Geistes im Alltag aktiv ein. Sie werden erst lebendig, wenn man sie anwendet. Sei mutig, Eindrücke vorsichtig weiterzugeben und für Menschen zu beten.
  • 2 Prüfbar und demütig bleiben: Bleibe in Gemeinschaft mit anderen Christen, die dich reflektieren können. Gib Eindrücke in demütiger Weise weiter ('Ich habe den Eindruck...') und sei offen für Prüfung. Vermeide Stolz im Umgang mit Geistesgaben.
  • 3 Alles am Wort Gottes prüfen: Prüfe jede geistliche Aussage, Lehre oder Eindruck daran, ob sie mit der Bibel übereinstimmt und gute Frucht bringt. Der Heilige Geist widerspricht nie Gottes bereits geoffenbartem Wort.
  • 4 Ein geheiligtes Leben führen: Erkenne die Heiligkeit des Heiligen Geistes und strebe nach einem Leben, das dieser Heiligkeit entspricht. Je näher du Jesus bist, desto mehr werden unheilige Dinge aus deinem Leben verschwinden.
  • 5 Für die Taufe im Heiligen Geist offen sein: Wenn du die Taufe im Heiligen Geist noch nicht erlebt hast, nutze Gelegenheiten wie den angekündigten Gebetsabend am 29.09., um diese übernatürliche Erfahrung zu machen und mehr von Gottes Kraft zu empfangen.

Impulse aus der Woche ab 21. September

  1. Tag 1 von 7 · 21. September Gott gibt übernatürliches Wissen

    In einer Welt, die nach Wissen und Macht hungert, bietet uns Gott etwas viel Wertvolleres: übernatürliche Erkenntnis durch den Heiligen Geist. Wikipedia definiert Wissen als verfügbare Kenntnisse und Tatsachen, die wir durch Erfahrung erlernen. Doch das Wort der Erkenntnis, das der Heilige Geist schenkt, ist etwas ganz anderes – es ist übernatürlich. Dieses göttliche Wissen kommt nicht durch menschlichen Fleiß oder Studium, sondern direkt von Gott. Es offenbart Hintergründe von Situationen, die wir mit unserem natürlichen Verstand nicht erfassen können. Wie der Wein, den man selbst gekeltert hat, schmeckt diese Erfahrung ganz anders, wenn wir sie praktisch erleben. Die Gaben des Heiligen Geistes werden erst lebendig, wenn wir sie anwenden. Sie sind nicht zur theoretischen Kenntnis da, sondern zum praktischen Gebrauch – zur Ermutigung, zum Aufbau der Gemeinde und zur Heilung.

    1 Korinther 12,8

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du die Gabe der Erkenntnis praktisch in deinem Alltag anwenden kannst.

    Zum Nachdenken

    Wo in meinem Leben brauche ich heute übernatürliche Erkenntnis, die über menschliches Wissen hinausgeht?

  2. Tag 2 von 7 · 22. September Vom Knecht zum Kind Gottes

    Das Lied 'Ich gebe dir mein Herz' berührte viele Herzen im Gottesdienst. Doch ein wichtiger Gedanke wurde angesprochen: Wenn wir Gott nur als Knechte begegnen, fehlt uns die tiefste Dimension unserer Beziehung zu ihm. Jesus selbst sagt: 'Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde.' Durch Christus sind wir zu Söhnen und Töchtern Gottes geworden – nicht zu Knechten. Wir haben einen Papa im Himmel und direkten Zugang zu ihm. Das Knecht-Meister-Verhältnis mag auf Erden notwendig sein, aber im Himmelreich hat Gott uns zu seinen Kindern gemacht. Du wirst erst wirklich schmecken, wie lieblich Gott ist, wenn du ihn tatsächlich in deinem Herzen angenommen hast. Wenn du seine Güte, Gnade und Vergebung persönlich erfahren hast, dann wirst du sagen: 'Wow, danke Jesus!' Eigene Erfahrung macht den Unterschied zwischen theoretischem Wissen und lebendiger Beziehung.

    Johannes 15,15

    Gebet

    Danke Jesus, dass du mich nicht Knecht, sondern Freund und Kind nennst. Hilf mir, in dieser Identität zu leben.

    Zum Nachdenken

    Begegne ich Gott eher als Knecht oder als geliebtes Kind? Wie würde sich meine Beziehung zu ihm verändern, wenn ich wirklich als Sohn oder Tochter lebe?

  3. Tag 3 von 7 · 23. September Vor dem Schilfmeer

    Das Volk Israel stand vor dem Schilfmeer – vor ihnen das unüberwindbare Wasser, hinter ihnen die feindlichen Ägypter mit 600 Streitwagen. Eine aussichtslose Situation. Doch Mose sprach: 'Fürchtet euch nicht, steht fest und seht die Rettung des Herrn. Der Herr wird für euch kämpfen und ihr sollt still sein.' Vielleicht stehst du heute vor deinem eigenen Schilfmeer. Eine Herausforderung vor dir, Bedrängnis im Rücken, und du weißt nicht, wie es weitergehen soll. Gott möchte dir heute sagen: Werde still in meiner Gegenwart. Schau auf mich. Als das Volk durch das geteilte Meer ging, war es laut, wild und einschüchternd. Die hohen Wasserwände könnten jeden Moment auf sie zustürzen. Aber sie schauten auf Gott, und er führte sie sicher hindurch. Uns wird nirgendwo versprochen, dass wir als Christen ein Leben ohne Probleme haben. Aber Gott möchte dich mitten durch deine Probleme hindurchführen.

    2 Mose 14,13-14

    Gebet

    Jesus, hilf mir, in meiner schwierigen Situation still zu werden und auf dich zu schauen. Führe mich sicher hindurch.

    Zum Nachdenken

    Was ist mein Schilfmeer gerade – die scheinbar unüberwindbare Herausforderung in meinem Leben? Schaue ich auf das Problem oder auf Gott?

  4. Tag 4 von 7 · 24. September Die drei Gaben im Zusammenspiel

    Der Heilige Geist gibt uns drei besondere Gaben, die zusammenwirken: das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und die Unterscheidung der Geister. Diese Gaben ergänzen sich perfekt. Die Erkenntnis offenbart die Hintergründe einer Situation – sie zeigt uns, was wirklich los ist, auch wenn es mit natürlichen Augen nicht sichtbar ist. Die Weisheit zeigt uns dann, wie wir damit umgehen sollen. Es reicht nicht, nur zu wissen, was Sache ist – wir brauchen auch göttliche Weisheit für die richtige Reaktion. Die Unterscheidung der Geister hilft uns zu prüfen, aus welcher Quelle etwas kommt: von Gott, vom Menschen oder vom Feind. Diese Gaben sind nicht zur Selbsterhöhung oder Manipulation gedacht. Sie sollen praktisch angewendet werden – zum Aufbau der Gemeinde, zur Ermutigung und zur Heilung. In Demut und Prüfbarkeit eingesetzt, werden sie zu kraftvollen Werkzeugen in Gottes Hand.

    1 Korinther 12,8-10

    Gebet

    Heiliger Geist, gib mir Erkenntnis, Weisheit und Unterscheidung für die Herausforderungen, vor denen ich stehe.

    Zum Nachdenken

    Welche dieser drei Gaben brauche ich gerade am meisten in meiner aktuellen Situation?

  5. Tag 5 von 7 · 25. September David – ein Mann nach Gottes Herzen

    David wird in der Bibel als 'ein Mann nach dem Herzen Gottes' beschrieben. Dabei war er jemand, der versagt hat, der Fehler gemacht hat, der in menschlichen Augen oft als Versager hätte dastehen können. Er war nur ein Hirte, nichts wert in den Augen seiner Familie, übersehen und unterschätzt. Doch dieser Mann war so bedeutend in Gottes Augen. Was war Davids Geheimnis? Er wusste immer, dass er sich nicht selbst hochgearbeitet hatte. Es war die Gunst Gottes, die Gnade Gottes. Alles hat Gott getan – das wusste David in seinem Herzen. Wie Schadrach, Meschach und Abednego im Feuerofen vertraute David auf Gott, auch wenn Angst und Unsicherheit da waren. Die Bibel sagt: 'Mehr als alles andere behüte dein Herz.' Die entscheidende Frage ist: Wie siehst du Gott? Ist er dein Versorger oder verlässt du dich auf den Staat? Ist Gott deine Liebe oder sind es Menschen? Ist Gott alles für dich?

    1 Samuel 13,14

    Gebet

    Vater, hilf mir, mein ganzes Vertrauen auf dich zu setzen, so wie David es tat. Du bist mein Versorger und meine Liebe.

    Zum Nachdenken

    Ist Gott wirklich alles für mich, oder habe ich mein Vertrauen auf andere Dinge gesetzt?

  6. Tag 6 von 7 · 26. September Heilung in Gottes Gegenwart

    Im Gottesdienst kam ein kraftvoller Eindruck: Gott möchte heilen. Ein Bild von Salböl, das wie ein Fluss über den Boden fließt, in den Gängen, nach vorne hin. Gottes Botschaft war klar: 'Ihr müsst darauf treten.' Das Volk Israel war 40 Jahre in der Wüste unterwegs – und sie waren nicht krank. Ihre Schuhe nutzten sich nicht ab, und Krankheit blieb fern. Gott sagt auch heute: 'Ich möchte heilen.' Diese Verheißung gilt uns als Gemeinde. Vielleicht hast du schon alle Ärzte durch, und nichts hat geholfen. Vielleicht hast du Angst oder bist entmutigt. Doch Jesus ist der Arzt. Jesus ist ans Kreuz gegangen und hat für jede Krankheit bezahlt. Wenn wir mutig sind und im Glauben in diese Heilungskraft hineintreten – in die Gänge, nach vorne kommen, füreinander beten – dann setzen wir die Verheißungen Gottes frei. In seiner Herrlichkeit ist alles gegeben, was wir brauchen.

    2 Mose 15,26

    Gebet

    Jesus, du bist mein Arzt. Ich trete im Glauben in deine Heilungskraft hinein und empfange, was du für mich bereitet hast.

    Zum Nachdenken

    Wo brauche ich heute Heilung – körperlich, seelisch oder geistlich? Bin ich bereit, im Glauben darauf zu treten?

  7. Tag 7 von 7 · 27. September In der Kraft des Geistes leben

    Der Gottesdienst endete mit einer kraftvollen Einladung: in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben und die Gaben im Alltag anzuwenden. Es geht nicht darum, theoretisches Wissen anzuhäufen, sondern praktische Erfahrungen mit Gott zu machen. Wie der selbst gekelterte Wein anders schmeckt als der beobachtete, so ist es mit dem Heiligen Geist. Solange du nicht selbst die Gnade Jesu in deinem Herzen erfahren hast, wirst du eine Skepsis haben. Erst wenn du im Glauben den Schritt gehst, wirst du es schmecken und sagen: 'Mehr davon!' Die Gaben des Heiligen Geistes werden lebendig, wenn wir sie anwenden. Sie sind gedacht zum Aufbau der Gemeinde, zur Ermutigung, zur Heilung. In Demut und Prüfbarkeit eingesetzt, werden sie zu kraftvollen Werkzeugen. Die Einladung steht: Lebe nicht mehr als Knecht, sondern als geliebtes Kind Gottes. Empfange die Taufe im Heiligen Geist und erlebe, wie Gott durch dich wirkt.

    Apostelgeschichte 1,8

    Gebet

    Heiliger Geist, erfülle mich neu. Ich will nicht nur über deine Kraft wissen, sondern sie erleben und weitergeben.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, die Gaben des Heiligen Geistes praktisch in meinem Alltag anzuwenden, oder bleibe ich in der Theorie stehen?