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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Die Einladung trotz des Sturzes

Stell dir vor, du bist auf dem Weg zu einer Hochzeitsfeier und stürzt in einen Graben. Völlig verdreckt und verletzt kannst du dich so nicht sehen lassen. Dieses Bild beschreibt unsere geistliche Situation: Wir sind eingeladen zum Fest Gottes, doch Sünde, Schwachheit und Vergänglichkeit haben uns zu Fall gebracht. Ein kleines Trostpflaster reicht nicht aus. Was wir brauchen, ist vollständige Wiederherstellung. Genau das bietet Gott uns an. König David beschreibt in Psalm 103, wie Gott auf unsere Realität reagiert: 'Der all deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst.' Gott lädt uns ein, zu ihm nach Hause zu kommen. Er will uns reinigen, heilen und neu ausrüsten. Die Frage ist nicht, ob wir gefallen sind, sondern ob wir bereit sind, uns von ihm wiederherstellen zu lassen. Nur dann können wir mit echter Freude am Fest des Lebens teilnehmen.

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Stell dir vor, du bist auf dem Weg zu einer Hochzeitsfeier und stürzt in einen Graben. Völlig verdreckt und verletzt kannst du dich so nicht sehen lassen. Dieses Bild beschreibt unsere geistliche Situation: Wir sind eingeladen zum Fest Gottes, doch Sünde, Schwachheit und Vergänglichkeit haben uns zu Fall gebracht. Ein kleines Trostpflaster reicht nicht aus. Was wir brauchen, ist vollständige Wiederherstellung. Genau das bietet Gott uns an. König David beschreibt in Psalm 103, wie Gott auf unsere Realität reagiert: 'Der all deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst.' Gott lädt uns ein, zu ihm nach Hause zu kommen. Er will uns reinigen, heilen und neu ausrüsten. Die Frage ist nicht, ob wir gefallen sind, sondern ob wir bereit sind, uns von ihm wiederherstellen zu lassen. Nur dann können wir mit echter Freude am Fest des Lebens teilnehmen.

Psalm 103,3-5
Gebet

Danke Gott dafür, dass er dich trotz deiner Fehler und Schwächen zur Gemeinschaft mit ihm einlädt. Bitte ihn, dich vollständig wiederherzustellen.

Herausforderung

Welche Bereiche deines Lebens fühlen sich an wie der Sturz in einen Graben, und bist du bereit, Gottes Wiederherstellung anzunehmen?

Predigt

Jesus ruft zur Nachfolge // Alex Steinbach

Donnerstag, 26. März 2026
Matthäus 4,17-20
Kernaussage

Jesus ruft jeden Gläubigen zur Nachfolge, nicht nur zur Bekehrung. Nachfolge bedeutet, Jesus aktiv zu folgen, wohin er uns führt, und dabei unseren Egoismus täglich ans Kreuz zu schlagen. Gottes Mission ist es, dass alle Menschen gerettet werden, und er möchte dich und mich gebrauchen, um diese Vision zu verwirklichen - sowohl vor unserer Haustür als auch bis ans Ende der Welt.

Alex Steinbach berichtet von seinen frühen Missionserfahrungen in der Ukraine und leitet daraus eine Predigt über Jesu Ruf zur Nachfolge ab. Er stellt Jesus' Missionsauftrag als den größten Missionseinsatz der Menschheitsgeschichte dar und betont, dass Nachfolge nicht nur Bekehrung bedeutet, sondern die völlige Hingabe des Lebens an Jesus erfordert. Die zentrale Botschaft lautet, dass Mission nicht nur für besondere Personen gilt, sondern für jeden Christen - sowohl vor der eigenen Haustür als auch bis ans Ende der Welt. Der Prediger erklärt die verschiedenen Rollen in Gottes Mission (Geher, Sender, Beter, Geber, Mobilisatoren, Empfänger und Säende) und ermutigt die Gemeinde, ihre persönliche Berufung zu erkennen. Er verwendet das Gleichnis vom Senfkorn, um zu zeigen, dass trotz menschlicher Schwäche die Kraft des Heiligen Geistes wirkt. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur bewussten Entscheidung, Jesus nicht nur zu folgen, sondern ihm aktiv nachzufolgen, wohin er auch führen mag.
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Alex Steinbach berichtet von seinen frühen Missionserfahrungen in der Ukraine und leitet daraus eine Predigt über Jesu Ruf zur Nachfolge ab. Er stellt Jesus' Missionsauftrag als den größten Missionseinsatz der Menschheitsgeschichte dar und betont, dass Nachfolge nicht nur Bekehrung bedeutet, sondern die völlige Hingabe des Lebens an Jesus erfordert. Die zentrale Botschaft lautet, dass Mission nicht nur für besondere Personen gilt, sondern für jeden Christen - sowohl vor der eigenen Haustür als auch bis ans Ende der Welt. Der Prediger erklärt die verschiedenen Rollen in Gottes Mission (Geher, Sender, Beter, Geber, Mobilisatoren, Empfänger und Säende) und ermutigt die Gemeinde, ihre persönliche Berufung zu erkennen. Er verwendet das Gleichnis vom Senfkorn, um zu zeigen, dass trotz menschlicher Schwäche die Kraft des Heiligen Geistes wirkt. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur bewussten Entscheidung, Jesus nicht nur zu folgen, sondern ihm aktiv nachzufolgen, wohin er auch führen mag.

Hauptthemen (7)

1. Der größte Missionseinsatz der Geschichte

  • Jesus kam vom Himmel auf die Erde als ultimativer Missionseinsatz
  • Jesus begann seinen Dienst, indem er einfache Fischer am See von Galiläa berief
  • Jesus ruft Menschen beim Namen und sagt: 'Folgt mir nach'
  • Nachfolge beginnt mit der Bekehrung, aber geht weit darüber hinaus

2. Unterschied zwischen Bekehrung und Nachfolge

  • Bekehrung ist das kostenlose Geschenk der Gnade am Kreuz
  • Nachfolge kostet nicht ein bisschen, sondern alles
  • Viele Christen warten nur auf den Himmel, statt aktiv Jesus nachzufolgen
  • Nachfolge bedeutet, dass Jesus uns führt, nicht dass Jesus uns nachfolgt
  • Der Egoismus ist das größte Hindernis für die Nachfolge

3. Das Kreuz täglich auf sich nehmen

  • Wer zu Jesus gehört, hat sein selbstsüchtiges Wesen ans Kreuz geschlagen (Galater 5,24)
  • Egoismus ist der größte Feind der Nachfolge
  • Wir müssen täglich das Kreuz aufnehmen, bevor wir Jesus nachfolgen können
  • Für viele Christen weltweit bedeutet Nachfolge Verfolgung und Lebensgefahr

4. Gottes Vision und Mission

  • Gottes Vision: Die rettende Botschaft vom Gottesreich soll auf der ganzen Welt verkündet werden
  • Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen (1. Timotheus 2,4)
  • Der Missionsauftrag: Geht in alle Welt und macht alle Menschen zu Jüngern (Matthäus 28,18-20)
  • Mission ist nicht nur für spezielle Leute, sondern für jeden Christen

5. Die Kraft des Heiligen Geistes

  • Wir haben aus uns selbst keine Kraft für Mission
  • Der Heilige Geist gibt uns die Kraft, Zeugen zu sein (Apostelgeschichte 1,8)
  • Mission existiert durch Gebet und die Kraft Gottes
  • Die Kraft des Heiligen Geistes ist wie Dynamit, das unsere Grenzen sprengt

6. Jerusalem, Judäa, Samaria und bis ans Ende der Welt

  • Jerusalem: Die eigene Familie und das unmittelbare Umfeld
  • Judäa: Die Gemeinde, Freundeskreis, Menschen der gleichen Sippe
  • Samaria: Menschen im gleichen Ort/Land, aber mit anderer Weltansicht oder Religion
  • Bis ans Ende der Welt: Überall wo Menschen noch nie vom Evangelium gehört haben
  • Das 'und' bedeutet: Alle Bereiche gleichzeitig, nicht nacheinander

7. Sieben Rollen in Gottes Mission

  • Die Geher: Menschen mit klarem Ruf, weit in die Welt hinauszugehen
  • Die Sender: Gemeinden und Missionswerke, die es ermöglichen
  • Die Beter: Mission beginnt, existiert und endet durch Gebet
  • Die Geber: Finanzverwalter Gottes, die Gottes Reich mit Ressourcen bauen
  • Die Mobilisatoren: Menschen, die andere bewegen und aktivieren
  • Die Empfänger: Gastfreundschaft für Menschen vor der eigenen Haustür
  • Die Unterstützer: Jeder kann in seiner Rolle Gottes Mission dienen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 4,17-20

Von da an begann Jesus zu verkündigen. Kehrt um, denn das Himmelreich ist nah. Als Jesus am See von Galiläa entlang ging, sah er zwei Fischer, die auf dem See ihre Netze auswarfen. Es waren Brüder, Simon, auch Petrus genannt, und Andreas. Jesus sagte zu ihnen, kommt, folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

Galater 5,24

Wer zu Jesus Christus gehört hat, also alle, die sich bekehrt haben, der hat sein selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen.

1. Timotheus 2,4

Denn er, Gott, will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.

Matthäus 28,18-20

Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Deshalb, ihr geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden. Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein, ich bin bei euch bis ans Ende der Welt.

Apostelgeschichte 1,8

Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird. Und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samaria und bis ans Ende der Welt.

Weitere Referenzen

  • Matthäus 24,14
  • Lukas 9,23

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Täglich das Kreuz aufnehmen: Beginne jeden Morgen damit, deinen Egoismus, deine Leidenschaften und Begierden ans Kreuz zu schlagen, bevor du Jesus nachfolgst. Bete nicht nur, dass Jesus dir folgt und dich segnet, sondern erkläre deine Bereitschaft, ihm zu folgen, wohin er dich führt.
  • 2 Mission vor der eigenen Haustür: Nimm dir Zeit für Nachbarn, Kollegen, Klassenkameraden und Menschen in deinem Umfeld. Sei bereit, wenn Gott dir den Eindruck gibt, jemanden anzurufen oder anzusprechen. Die Welt ist direkt vor unserer Haustür.
  • 3 Gebet für Mission: Bete täglich für Missionare und dafür, dass Gottes Wort durchdringt. Nimm an Gebetstagen teil, denn Mission beginnt mit Gebet, existiert durch Gebet und endet durch Gebet.
  • 4 Finde deine Rolle in Gottes Mission: Prüfe, welche Rolle Gott dir in seiner Mission gegeben hat: Geher, Sender, Beter, Geber, Mobilisator, Empfänger oder Unterstützer. Sei mutig, die ersten Schritte in dem Bereich zu tun, wo Gott dich ruft.
  • 5 Öffne dein Herz für Menschen: Praktiziere Gastfreundschaft und öffne deine Herzenstür für Menschen, die anders aussehen, eine andere Kultur haben oder anders sind. Nimm dir Zeit, um ihnen Gottes Liebe weiterzugeben und zu erklären, was diese Liebe bedeutet.