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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Von Gottes Pathologia zu Gottes Anastasis

Paulus führt uns in Epheser 2 auf eine dramatische Reise: von Gottes Pathologia zu Gottes Anastasis. Wie ein präziser Pathologe untersucht Gott den Zustand der Menschheit und stellt eine schonungslose Diagnose: tot durch Übertretungen und Sünden. Diese Diagnose erscheint zunächst niederschmetternd und viele Menschen akzeptieren sie nicht. Wir atmen, leben, arbeiten - wie können wir tot sein? Doch Gott unterscheidet zwischen körperlichem und geistlichem Leben. Der geistliche Tod tritt ein, sobald wir auch nur eines seiner Gebote übertreten. Die Sünde trägt ihre tödliche Wirkung in sich selbst. Doch genau hier beginnt die hoffnungsvolle Wende: 'Aber Gott'. Diese zwei Worte markieren den Übergang von der Pathologia zur Anastasis, von der Todesdiagnose zur Auferstehung. Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat uns mit Christus lebendig gemacht. Die kommende Woche werden wir diese lebensverändernde Botschaft Schritt für Schritt entfalten.

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Paulus führt uns in Epheser 2 auf eine dramatische Reise: von Gottes Pathologia zu Gottes Anastasis. Wie ein präziser Pathologe untersucht Gott den Zustand der Menschheit und stellt eine schonungslose Diagnose: tot durch Übertretungen und Sünden. Diese Diagnose erscheint zunächst niederschmetternd und viele Menschen akzeptieren sie nicht. Wir atmen, leben, arbeiten - wie können wir tot sein? Doch Gott unterscheidet zwischen körperlichem und geistlichem Leben. Der geistliche Tod tritt ein, sobald wir auch nur eines seiner Gebote übertreten. Die Sünde trägt ihre tödliche Wirkung in sich selbst. Doch genau hier beginnt die hoffnungsvolle Wende: 'Aber Gott'. Diese zwei Worte markieren den Übergang von der Pathologia zur Anastasis, von der Todesdiagnose zur Auferstehung. Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat uns mit Christus lebendig gemacht. Die kommende Woche werden wir diese lebensverändernde Botschaft Schritt für Schritt entfalten.

Epheser 2,1-10
Gebet

Danke Gott für seine ehrliche Diagnose und dafür, dass er bei der Pathologia nicht stehen bleibt, sondern den Weg zur Anastasis bereitet.

Herausforderung

Wie reagiere ich auf Gottes Diagnose über meinen geistlichen Zustand ohne Christus?

Aufnahme vom 26. Mai 2026

Predigt

What does our heavenly heritage include? // Daniel Siemens

Dienstag, 26. Mai 2026
Epheser 1,11
Kernaussage

Als Kinder Gottes sind wir seine Erben und werden ein reiches himmlisches Erbe empfangen, das alles umfasst, was dem Vater gehört - die neue Erde, Landbesitz und unermessliche geistige und materielle Güter. Dieses Erbe hat zum Ziel, dass wir in alle Ewigkeit Gott bewundern, loben und ihm danken werden, während er sich an uns, seinen Kindern, freut.

Im Epheserbrief spricht Paulus darüber, dass Christen Gottes Erben sind. Dieses himmlische Erbe umfasst alles, was dem Vater gehört - die gesamte Schöpfung, Himmel und Erde, die sichtbare und unsichtbare Welt. Jesus verspricht seinen Jüngern, dass jeder, der um seines Namens willen etwas zurücklässt, alles hundertfach wiederbekommen und das ewige Leben erhalten wird. Zum Erbe gehört auch Landbesitz auf der neuen Erde, die Gott nach der Zerstörung der alten Welt schaffen wird. Oft leben Christen jedoch so, als hätten sie nichts zu erben und beneiden sogar die Reichsten der Welt, die ihren Reichtum nur für kurze Zeit besitzen. Paulus betet deshalb für die Epheser, dass Gott ihnen die Augen des Herzens öffne, damit sie die Hoffnung und das reiche Erbe erkennen, das Gott für sie bereithält. Das Ziel dieses Erbes ist es, dass wir etwas zum Lob seiner Herrlichkeit seien - wir werden in alle Ewigkeit Gott bewundern, loben und ihm danken, wenn wir unseren Erbbesitz bestaunen und gebrauchen. So wie Eltern sich an der Freude ihrer Kinder über Geschenke erfreuen, wird sich unser himmlischer Vater an uns, seinen Kindern, in alle Ewigkeit freuen.
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Im Epheserbrief spricht Paulus darüber, dass Christen Gottes Erben sind. Dieses himmlische Erbe umfasst alles, was dem Vater gehört - die gesamte Schöpfung, Himmel und Erde, die sichtbare und unsichtbare Welt. Jesus verspricht seinen Jüngern, dass jeder, der um seines Namens willen etwas zurücklässt, alles hundertfach wiederbekommen und das ewige Leben erhalten wird. Zum Erbe gehört auch Landbesitz auf der neuen Erde, die Gott nach der Zerstörung der alten Welt schaffen wird. Oft leben Christen jedoch so, als hätten sie nichts zu erben und beneiden sogar die Reichsten der Welt, die ihren Reichtum nur für kurze Zeit besitzen. Paulus betet deshalb für die Epheser, dass Gott ihnen die Augen des Herzens öffne, damit sie die Hoffnung und das reiche Erbe erkennen, das Gott für sie bereithält. Das Ziel dieses Erbes ist es, dass wir etwas zum Lob seiner Herrlichkeit seien - wir werden in alle Ewigkeit Gott bewundern, loben und ihm danken, wenn wir unseren Erbbesitz bestaunen und gebrauchen. So wie Eltern sich an der Freude ihrer Kinder über Geschenke erfreuen, wird sich unser himmlischer Vater an uns, seinen Kindern, in alle Ewigkeit freuen.

Hauptthemen (5)

1. Unser Status als Gottes Erben

  • Wir sind laut Epheserbrief zu Erben eingesetzt worden
  • Alles, was dem Vater gehört, gehört auch den Kindern
  • Als Kinder des Königs der Welt haben wir ein reiches Erbe

2. Der Umfang des himmlischen Erbes

  • Wir erben nicht nur Persönlichkeit und Charakter, sondern auch Güter und Reichtümer
  • Das Erbe umfasst Himmel und Erde, die gesamte Schöpfung, materielle und geistige Güter
  • Die Sanftmütigen werden die Erde als Besitz erhalten
  • Jeder wird auf der neuen paradiesischen Erde seinen Landbesitz zugewiesen bekommen
  • Jesus verspricht hundertfache Wiedergabe dessen, was um seinetwillen zurückgelassen wurde

3. Die Verheißungen an die Jünger

  • Die zwölf Jünger werden auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten
  • Wer um Jesu Namen willen Familie oder Besitz zurücklässt, erhält alles hundertfach wieder
  • Das ewige Leben gehört zum Erbe

4. Das Problem mangelnden Bewusstseins

  • Wir leben oft, als wären wir nicht Kinder des Königs
  • Wir beneiden manchmal die Reichsten der Welt, obwohl deren Reichtum vergänglich ist
  • Christen leben oft so, als hätten sie nichts zu erben
  • Paulus betet, dass Gott uns die Augen öffnet für die Hoffnung und das reiche Erbe

5. Ziel und Zweck des Erbes

  • Gott verfolgt mit allem ein gerechtes, heiliges, ewiges Ziel
  • Wir sollen etwas sein zum Lob seiner Herrlichkeit
  • Wir werden Gott in alle Ewigkeit bewundern, loben und ihm danken
  • Wie Kinder zu Weihnachten werden wir vor Freude strahlen
  • Gott wird sich mit uns und an uns freuen für alle Ewigkeit

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Epheser 1,11

In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind, nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt, nach dem Ratschluss seines Willens

Matthäus 19

Du weißt, wir haben alles zurückgelassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen? Ich sage euch, wenn der Menschensohn in der zukünftigen Welt in königlichem Glanz auf seinem Thron sitzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen Häuser, Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker zurücklässt, wird alles hundertfach wiederbekommen und wird das ewige Leben erhalten

Epheser (Gebet des Paulus)

Er, Gott, öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören

Weitere Referenzen

  • Matthäus 5 (Seligpreisungen) - Selig sind die Armen im Geist, denn ihnen gehört das Himmelreich
  • Matthäus 5 (Seligpreisungen) - Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen, denn sie werden die Erde als Besitz erhalten

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Bewusstsein für unser Erbe entwickeln: Wir sollen uns mit unserem himmlischen Erbe auseinandersetzen und informiert sein, damit wir nicht wie Menschen ohne Hoffnung leben, sondern als Kinder des Königs der Welt.
  • 2 Perspektive auf irdischen Reichtum ändern: Wir sollen aufhören, die Reichsten der Welt zu beneiden, deren Besitz nur für kurze Erdenjahre währt, und stattdessen auf unser ewiges Erbe blicken.
  • 3 Für geöffnete Augen des Herzens beten: Wie Paulus für die Epheser gebetet hat, sollen wir darum bitten, dass Gott uns die Augen des Herzens öffnet, um die Hoffnung und das reiche Erbe zu erkennen, das er für uns bereithält.
  • 4 Leben in Vorfreude auf Gottes Herrlichkeit: Wir sollen schon jetzt in der Vorfreude leben, dass wir Gott in alle Ewigkeit loben und bewundern werden, während er sich mit uns und an uns freut.