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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Gott trägt dich in deinen schwachen Momenten

Die Angst vor dem Versagen flüstert uns oft ein: Du musst stark sein. Du darfst nicht scheitern. Du musst alles im Griff haben. Doch diese Stimme lügt. Sie setzt uns unter einen Druck, der uns erdrücken kann. Gott spricht eine ganz andere Sprache. In Jesaja 41,10 finden wir eine der kraftvollsten Verheißungen für Menschen mit Angst. Achte auf die Verben: Gott sagt, er trägt dich. Er ist bei dir. Er hält dich fest. Das verändert alles! Du bist nicht auf dich selbst zurückgeworfen. Du musst nicht aus eigener Kraft stark sein. Gott geht mit dir in den Moment hinein – in die Prüfung, ins Gespräch, in die Herausforderung. Die Frage ist nicht mehr: Was, wenn ich versage? Die Frage wird: Wer kann gegen mich sein, wenn Gott auf meiner Seite steht? Diese Perspektive nimmt den Druck und schenkt Freiheit.

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Die Angst vor dem Versagen flüstert uns oft ein: Du musst stark sein. Du darfst nicht scheitern. Du musst alles im Griff haben. Doch diese Stimme lügt. Sie setzt uns unter einen Druck, der uns erdrücken kann. Gott spricht eine ganz andere Sprache. In Jesaja 41,10 finden wir eine der kraftvollsten Verheißungen für Menschen mit Angst. Achte auf die Verben: Gott sagt, er trägt dich. Er ist bei dir. Er hält dich fest. Das verändert alles! Du bist nicht auf dich selbst zurückgeworfen. Du musst nicht aus eigener Kraft stark sein. Gott geht mit dir in den Moment hinein – in die Prüfung, ins Gespräch, in die Herausforderung. Die Frage ist nicht mehr: Was, wenn ich versage? Die Frage wird: Wer kann gegen mich sein, wenn Gott auf meiner Seite steht? Diese Perspektive nimmt den Druck und schenkt Freiheit.

Jesaja 41,10
Gebet

Bitte Gott, dir bewusst zu machen, dass er dich trägt und hält, besonders in den Momenten, in denen du dich schwach fühlst.

Herausforderung

Wo versuchst du gerade, aus eigener Kraft stark zu sein, anstatt dich von Gott tragen zu lassen?

Aufnahme vom 26. Februar 2026

Predigt

4. Coping with fear - fear of pain // Dr. Heinrich Derksen

Donnerstag, 26. Februar 2026
Jesaja 53,4
Kernaussage

Die Angst vor Schmerzen ist normal und angeboren, aber wir dürfen nicht von ihr beherrscht werden. Die Lösung ist nicht, die Angst zu verdrängen, sondern sie wie Jesus im Garten Gethsemane zu Gott zu bringen. Gott erlöst uns nicht vom Leid, sondern durch das Leid hindurch und ist dabei an unserer Seite.

In dieser Andacht geht es um den Umgang mit der Angst vor Schmerzen, sowohl körperlichen als auch seelischen. Dr. Heinrich Derksen erklärt, dass die Angst vor Schmerzen ein natürlicher Überlebensmechanismus ist, der aber zu einem Problem werden kann, wenn er unser Leben beherrscht. Er betont, dass wir weder die Angst verdrängen noch von ihr gelähmt werden sollten. Die zentrale Botschaft ist, dass die Lösung im christlichen Glauben liegt: Wir sollen unsere Ängste Gott abgeben, wie Jesus es im Garten Gethsemane tat. Die Bibel verspricht nicht, dass wir von Leid verschont bleiben, sondern dass Gott uns durch das Leid hindurchführt und wir nicht allein sind. Jesus selbst kennt unsere Schmerzen und hat sie am Kreuz getragen. Die Andacht schließt mit der Zusage aus Psalm 147, dass Gott die zerbrochenen Herzen heilt und ihre Wunden verbindet - nicht durch Betäubung, sondern durch echte Heilung.
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In dieser Andacht geht es um den Umgang mit der Angst vor Schmerzen, sowohl körperlichen als auch seelischen. Dr. Heinrich Derksen erklärt, dass die Angst vor Schmerzen ein natürlicher Überlebensmechanismus ist, der aber zu einem Problem werden kann, wenn er unser Leben beherrscht. Er betont, dass wir weder die Angst verdrängen noch von ihr gelähmt werden sollten. Die zentrale Botschaft ist, dass die Lösung im christlichen Glauben liegt: Wir sollen unsere Ängste Gott abgeben, wie Jesus es im Garten Gethsemane tat. Die Bibel verspricht nicht, dass wir von Leid verschont bleiben, sondern dass Gott uns durch das Leid hindurchführt und wir nicht allein sind. Jesus selbst kennt unsere Schmerzen und hat sie am Kreuz getragen. Die Andacht schließt mit der Zusage aus Psalm 147, dass Gott die zerbrochenen Herzen heilt und ihre Wunden verbindet - nicht durch Betäubung, sondern durch echte Heilung.

Hauptthemen (5)

1. Die Normalität der Angst vor Schmerzen

  • Angst vor Schmerzen ist ein natürlicher Überlebensmechanismus
  • Unser Gehirn merkt sich jeden Schmerz und will ihn vermeiden
  • Es betrifft sowohl körperliche als auch seelische Schmerzen (Ablehnung, Verlust, leidvolle Erfahrungen)
  • Die Angst wird zum Problem, wenn sie uns beherrscht und lähmt

2. Falsche Umgangsweisen mit der Angst

  • Angst kann nicht das Leid verhindern
  • Von der Angst gelähmt zu sein macht die Situation oft schlimmer
  • Die Angst zu verdrängen oder zu betäuben ist keine Lösung
  • Das ist kein christlicher Umgang mit der Angst

3. Der richtige Umgang: Die Angst zu Gott bringen

  • Jesus brachte seine Angst im Garten Gethsemane zu Gott
  • Gott verspricht nicht, uns vor jedem Schmerz zu bewahren
  • Aber wir sind im Schmerz nicht allein
  • Jeder Schmerz und jedes Leid hat ein Ende, Gott setzt eine Grenze

4. Jesus kennt unseren Schmerz

  • Das Kreuz zeigt, dass Gott uns durch das Leid erlöst, nicht vom Leid
  • Jesus hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen
  • Jesus kennt Schmerzen nicht nur theoretisch, sondern praktisch
  • Gott heilt die zerbrochenen Herzen und verbindet ihre Wunden

5. Gottes Gegenwart im Leid

  • Wir müssen mit unserer Angst nicht allein bleiben
  • Gott ist bei uns, auch im finsteren Tal
  • Die eigentliche Hilfe bei Schmerzen kann nur von Gott kommen
  • Gott betäubt nicht nur, sondern er heilt

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jesaja 53,4

Er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen

Psalm 23

Und ob ich schon wanderte durchs finstere Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab tröstet mich

Psalm 147,3

Er heilt die zerbrochenen Herzen und verbindet ihre Wunden

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Angst nicht verdrängen, sondern zu Gott bringen: Folge dem Beispiel Jesu im Garten Gethsemane und bringe deine Angst und Not im Gebet zu Gott. Bitte ihn um Hilfe, anstatt die Angst zu verdrängen oder zu betäuben.
  • 2 Erkennen, dass du nicht allein bist: Verinnerliche die Wahrheit, dass Gott bei dir ist, auch im Schmerz und Leid. Du musst mit deiner Angst nicht allein bleiben.
  • 3 Sich nicht von der Angst beherrschen lassen: Erkenne, wann die Angst vor Schmerzen dich lähmt und dein Leben bestimmt. Lass nicht zu, dass die Angst dich davon abhält, zu leben, sondern suche Hilfe bei Gott.
  • 4 Vertrauen auf Gottes Heilung: Glaube daran, dass Gott nicht nur betäubt, sondern heilt. Er verbindet deine Wunden und kann zerbrochene Herzen wiederherstellen.