Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Montag Weisheit bedeutet mehr als kluge Entscheidungen
Wenn wir an Weisheit denken, kommt uns oft als erstes Intelligenz oder Klugheit in den Sinn – die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen und das Richtige zur richtigen Zeit zu sagen. Doch das Buch der Sprüche zeigt uns eine andere Dimension von Weisheit, die vielleicht überraschend ist.
In Sprüche 3,27 lesen wir: 'Enthalte Gutes dem nicht vor, dem es gebührt, wenn es in deiner Macht und Hand steht, es zu tun.' Hier offenbart sich ein Aspekt der Weisheit, der über bloße Klugheit hinausgeht: Wahre Weisheit zeigt sich darin, Gutes zu tun, wo es angebracht ist, ohne es vorsätzlich zurückzuhalten.
Ein weiser Mensch kalkuliert sein Gutes Tun nicht nach persönlichem Vorteil. Vielmehr ist er bereit, dort zu helfen und Liebe zu zeigen, wo es jemand braucht – unabhängig davon, ob es in den eigenen Terminkalender passt oder ob man selbst davon profitiert.
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Wenn wir an Weisheit denken, kommt uns oft als erstes Intelligenz oder Klugheit in den Sinn – die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen und das Richtige zur richtigen Zeit zu sagen. Doch das Buch der Sprüche zeigt uns eine andere Dimension von Weisheit, die vielleicht überraschend ist. In Sprüche 3,27 lesen wir: 'Enthalte Gutes dem nicht vor, dem es gebührt, wenn es in deiner Macht und Hand steht, es zu tun.' Hier offenbart sich ein Aspekt der Weisheit, der über bloße Klugheit hinausgeht: Wahre Weisheit zeigt sich darin, Gutes zu tun, wo es angebracht ist, ohne es vorsätzlich zurückzuhalten. Ein weiser Mensch kalkuliert sein Gutes Tun nicht nach persönlichem Vorteil. Vielmehr ist er bereit, dort zu helfen und Liebe zu zeigen, wo es jemand braucht – unabhängig davon, ob es in den eigenen Terminkalender passt oder ob man selbst davon profitiert.
Wenn wir an Weisheit denken, kommt uns oft als erstes Intelligenz oder Klugheit in den Sinn – die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen und das Richtige zur richtigen Zeit zu sagen. Doch das Buch der Sprüche zeigt uns eine andere Dimension von Weisheit, die vielleicht überraschend ist. In Sprüche 3,27 lesen wir: 'Enthalte Gutes dem nicht vor, dem es gebührt, wenn es in deiner Macht und Hand steht, es zu tun.' Hier offenbart sich ein Aspekt der Weisheit, der über bloße Klugheit hinausgeht: Wahre Weisheit zeigt sich darin, Gutes zu tun, wo es angebracht ist, ohne es vorsätzlich zurückzuhalten. Ein weiser Mensch kalkuliert sein Gutes Tun nicht nach persönlichem Vorteil. Vielmehr ist er bereit, dort zu helfen und Liebe zu zeigen, wo es jemand braucht – unabhängig davon, ob es in den eigenen Terminkalender passt oder ob man selbst davon profitiert.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du Weisheit bisher zu eng definiert hast, und öffne dein Herz für die volle Dimension biblischer Weisheit.
Wie definiere ich Weisheit in meinem Leben – geht es mir hauptsächlich um kluge Entscheidungen für mich selbst, oder auch um das selbstlose Tun des Guten?
Aufnahme vom 23. Mai 2026
Predigt Suffering and Joy // Michael Richter
Samstag, 23. Mai 2026 1. Petrus 4,13 Kernaussage Christen sollen sich im Leiden für Christus freuen, da sie dadurch Anteil an seinen Leiden haben und ewige Freude erwarten dürfen. Gleichzeitig sollen sie nicht an sich selbst leiden durch übermäßige Selbstbetrachtung, sondern im Gehorsam auf Christus vertrauen, der das gute Werk in ihnen vollenden wird.
Diese Predigt behandelt verschiedene Formen des Leidens aus christlicher Perspektive, ausgehend von 1. Petrus 4,13. Der Sprecher unterscheidet zwischen dem Leiden um Christi willen, welches Freude bringen kann, und anderen Leidensformen. Gläubige Christen, die wie Jesus das Gute tun, erleiden ähnliche Leiden wie Christus - Ablehnung, Spott und Verfolgung. Im Bewusstsein der künftigen ewigen Freude können sie sich auch im Leiden freuen, da sie dadurch Anteil am Leib Christi haben.
Neben dem Leiden für Christus gibt es das Leiden an der Welt und ihrer Verlorenheit, sowie das problematische Leiden an sich selbst. Dieses selbstbezogene Leiden entsteht, wenn Menschen zu sehr auf sich selbst statt auf Gott schauen. Hochmut und Selbstmitleid lassen sie an ihrer Unvollkommenheit verzweifeln. Die Schrift aber sagt, dass Gläubige vollkommen in Christus sind und Gott sie durch alles trägt. Der Sprecher ermutigt dazu, Jesus das Steuer zu überlassen, im Gehorsam zu leben und auf Gottes Führung zu vertrauen, anstatt in Selbstmitleid zu verharren. Weiterlesen
Suffering and Joy // Michael Richter
Christen sollen sich im Leiden für Christus freuen, da sie dadurch Anteil an seinen Leiden haben und ewige Freude erwarten dürfen. Gleichzeitig sollen sie nicht an sich selbst leiden durch übermäßige Selbstbetrachtung, sondern im Gehorsam auf Christus vertrauen, der das gute Werk in ihnen vollenden wird.
Hauptthemen (4)
1. Leiden um Christi willen
- • Gläubige Christen erleiden die gleichen Leiden wie Jesus: Ablehnung, Spott, Hohn und Verletzungen
- • Für treuen Dienst erhalten sie den Lohn der Ewigkeit mit jubelnder, überströmender Freude
- • Im Bewusstsein der künftigen Freude können sich Christen auch im Leiden freuen
- • Diese Freude ist eine innere Freude aus der Gewissheit, zur Schmach gewürdigt zu sein und Anteil am Leib Christi zu haben
2. Leiden an dieser Welt
- • Jesus weinte über die Städte in Galiläa und Jerusalem, die seine Lehren nicht hören wollten
- • Christen leiden unter der Verlorenheit dieser Welt, dem Unverstand der Menschen und der Verfälschung des Evangeliums
- • Dieses Leid sollen wir voller Zuversicht vor Gott bringen
- • Die Welt wird nicht besser werden und liegt in den Wehen der Erwartung des zweiten Kommens Christi
3. Leiden an sich selbst
- • Viele Menschen leiden, weil sie zu sehr auf sich schauen statt auf den Herrn
- • Hochmut lässt sie ihre Unfähigkeit, Treulosigkeit und das Festhalten an der Sünde beweinen
- • Sie denken, sie wären nicht genug für Christus und scheinen keine Vergebung zu erfahren
- • Die Schrift sagt aber: Du bist vollkommen in Christus und nimmst zu in deiner Heiligung
- • An der eigenen Unvollkommenheit zu leiden ist nicht Gottes Wille
4. Leben in Christus durch Gehorsam
- • Wir dürfen unsere Unzulänglichkeiten vor Gott bringen, aber nicht im Selbstmitleid stehen bleiben
- • Der Heilige Geist wird uns leiten und sündige Ursachen für falsches Verhalten beseitigen
- • Gott bewirkt sowohl das Wollen als auch das Gelingen
- • Gott hat uns mit allem ausgestattet, was wir brauchen, um die guten Werke zu vollbringen
- • Wir sollen Jesus das Steuer überlassen, er kennt den Weg
- • Gehorsam und Glaube sind notwendig, um Gottes Segnungen zu empfangen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut
Weitere Referenzen
- → Städte in Galiläa und Jerusalem (Jesus weinte)
- → Schöpfung ächzt und stöhnt
- → Du bist vollkommen in Christus
- → Du hast den neuen Menschen angezogen
- → Bittet, so wird euch gegeben
- → Er wird das gute Werk vollenden
- → Er bewirkt sowohl das Wollen als auch das Gelingen
- → Gute Werke, die Gott vorbereitet hat
- → Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen
Praktische Anwendung (4)
- 1 Überlass Jesus das Steuer: Setze dich auf den Fahrersitz deines Lebens, starte den Wagen und leg den Gang ein, aber überlass Jesus das Steuer. Er kennt den Weg und die richtige Abzweigung.
- 2 Bringe deine Unvollkommenheit vor den Herrn: Statt an dir selbst zu leiden, bringe deine Unzulänglichkeiten und dein Versagen vor Gott. Lerne demütig auf ihn zu warten, denn er hat einen Plan mit der richtigen Zeiteinteilung.
- 3 Übe dich in Gehorsam: Bleib nicht stehen aus Ungehorsam, sondern übe dich aktiv in Gehorsam. Gott hat dich mit allem ausgestattet, was du brauchst, um die guten Werke zu vollbringen, die er für dich vorbereitet hat.
- 4 Vertraue auf Gottes Führung auch nach Fehlern: Verzweifle nicht, wenn du doch mal alleine gefahren bist. Gott wird einfach den Weg neu berechnen und dann kann es weitergehen.