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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Die vier Dimensionen der Liebe Gottes

Der Apostel Paulus betete für die Gläubigen in Ephesus mit einer erstaunlichen Vision: dass Christus durch den Glauben in ihren Herzen wohne und sie in der Liebe gewurzelt und gegründet seien. Sein Gebet ging weiter: 'damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und die Länge und Höhe und Tiefe ist und zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigende Liebe Gottes.' Diese vier Dimensionen der Liebe Gottes - Breite, Länge, Höhe und Tiefe - übersteigen unser menschliches Verständnis. Doch Paulus betet, dass wir sie erfassen können, damit wir 'erfüllt werden mit der ganzen Fülle Gottes.' Das ist nicht nur theologisches Wissen, sondern eine lebensverändernde Erfahrung. Wenn Christus in unserem Herzen wohnt, können wir beginnen, die Dimensionen seiner Liebe zu verstehen und von ihr erfüllt zu werden.

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Der Apostel Paulus betete für die Gläubigen in Ephesus mit einer erstaunlichen Vision: dass Christus durch den Glauben in ihren Herzen wohne und sie in der Liebe gewurzelt und gegründet seien. Sein Gebet ging weiter: 'damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und die Länge und Höhe und Tiefe ist und zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigende Liebe Gottes.' Diese vier Dimensionen der Liebe Gottes - Breite, Länge, Höhe und Tiefe - übersteigen unser menschliches Verständnis. Doch Paulus betet, dass wir sie erfassen können, damit wir 'erfüllt werden mit der ganzen Fülle Gottes.' Das ist nicht nur theologisches Wissen, sondern eine lebensverändernde Erfahrung. Wenn Christus in unserem Herzen wohnt, können wir beginnen, die Dimensionen seiner Liebe zu verstehen und von ihr erfüllt zu werden.

Epheser 3,17-19
Gebet

Bitte Gott heute, dass Christus tiefer in deinem Herzen wohne und du mehr von den Dimensionen seiner Liebe erfassen kannst.

Herausforderung

Wo in deinem Leben brauchst du eine tiefere Erfahrung der Liebe Gottes?

Aufnahme vom 2. August 2026

Predigt

3. Jesus im Gespräch - Wer ist meine Mutter? // Jakob Görzen

Sonntag, 2. August 2026
Johannes 2,1-5
Kernaussage

Jesus macht in seinen Gesprächen und seinem Umgang mit Maria deutlich, dass nicht die biologische Abstammung oder familiäre Zugehörigkeit entscheidend ist, sondern der Glaube an Gott den Vater. Gleichzeitig zeigt er volle Liebe und Respekt gegenüber seiner Mutter und erfüllt das Gebot, Vater und Mutter zu ehren. Die wahre Familie Gottes besteht aus denen, die den Willen Gottes tun und an Jesus Christus glauben.

In dieser Andacht werden drei verschiedene Situationen betrachtet, in denen Jesu Beziehung zu seiner Mutter Maria deutlich wird. Die erste Situation ereignet sich bei der Hochzeit zu Kana in Galiläa, wo Maria Jesus auf den Weinmangel hinweist. Jesus antwortet respektvoll aber klar, dass seine Zeit noch nicht gekommen ist und er den Willen seines Vaters tut. Maria respektiert dies und weist die Diener an, zu tun, was Jesus sagt - ein wichtiges Beispiel dafür, dass wir direkt zu Jesus gehen sollen. Die zweite Situation zeigt, wie Jesu Familie ihn ergreifen will, weil sie denkt, er sei von Sinnen. Jesus nutzt diese Gelegenheit, um deutlich zu machen, dass nicht die biologische Abstammung entscheidend ist, sondern der Glaube. Wer den Willen Gottes tut, der ist seine wahre Familie - Mutter, Bruder und Schwester. Die dritte Situation am Kreuz zeigt jedoch, dass Jesus trotz allem seine Mutter ehrt und für sie sorgt, indem er sie dem Jünger Johannes anvertraut. Jesus bleibt voller Liebe und Respekt zu seiner Mutter, macht aber gleichzeitig die Wahrheit deutlich, dass die Zugehörigkeit zur Familie Gottes durch den Glauben an Jesus Christus bestimmt wird.
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In dieser Andacht werden drei verschiedene Situationen betrachtet, in denen Jesu Beziehung zu seiner Mutter Maria deutlich wird. Die erste Situation ereignet sich bei der Hochzeit zu Kana in Galiläa, wo Maria Jesus auf den Weinmangel hinweist. Jesus antwortet respektvoll aber klar, dass seine Zeit noch nicht gekommen ist und er den Willen seines Vaters tut. Maria respektiert dies und weist die Diener an, zu tun, was Jesus sagt - ein wichtiges Beispiel dafür, dass wir direkt zu Jesus gehen sollen. Die zweite Situation zeigt, wie Jesu Familie ihn ergreifen will, weil sie denkt, er sei von Sinnen. Jesus nutzt diese Gelegenheit, um deutlich zu machen, dass nicht die biologische Abstammung entscheidend ist, sondern der Glaube. Wer den Willen Gottes tut, der ist seine wahre Familie - Mutter, Bruder und Schwester. Die dritte Situation am Kreuz zeigt jedoch, dass Jesus trotz allem seine Mutter ehrt und für sie sorgt, indem er sie dem Jünger Johannes anvertraut. Jesus bleibt voller Liebe und Respekt zu seiner Mutter, macht aber gleichzeitig die Wahrheit deutlich, dass die Zugehörigkeit zur Familie Gottes durch den Glauben an Jesus Christus bestimmt wird.

Hauptthemen (3)

1. Die Hochzeit zu Kana - Jesus erste Zeichenhandlung

  • • Maria wendet sich an Jesus wegen des Weinmangels bei der Hochzeit
  • • Jesus macht deutlich, dass er den Willen seines Vaters tut und nicht menschliche Anweisungen befolgt
  • • Maria akzeptiert dies und weist die Diener an, auf Jesus zu hören
  • • Jesus vollbringt sein erstes Zeichen und offenbart seine Herrlichkeit
  • • Die Jünger glauben an ihn als den Messias

2. Die wahre Familie Jesu - Glaube statt Abstammung

  • • Jesu Familie hält ihn für von Sinnen wegen seines intensiven Dienstes
  • • Seine Mutter und Brüder versuchen ihn aus der Volksmenge herauszuholen
  • • Jesus erklärt, dass diejenigen seine wahre Familie sind, die den Willen Gottes tun
  • • Im Neuen Testament entscheidet der Glaube über die Zugehörigkeit zur Familie Gottes, nicht die biologische Abstammung
  • • Jesus hebt das Gebot der Ehre von Vater und Mutter nicht auf

3. Jesus am Kreuz - Fürsorge für die Mutter

  • • Auch am Kreuz hängend kümmert sich Jesus um seine Mutter
  • • Er überträgt die Verantwortung für seine Mutter dem Jünger Johannes
  • • Jesus bleibt voller Liebe und Respekt gegenüber seiner Mutter
  • • Er erfüllt seine Pflicht, für sie im Alter zu sorgen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 2,1-5

Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa und die Mutter Jesu war dort. Aber auch Jesus wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit eingeladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein. Jesus spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

Johannes 2,11

Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus in Kana in Galiläa und ließ seine Herrlichkeit offenbar werden und seine Jünger glaubten an ihn.

Markus 3,21

Und sie traten in das Haus und da kam nochmals eine Volksmenge zusammen, so dass sie nicht einmal Speise zu sich nehmen konnten und als die welche um ihn waren es hörten, gingen sie aus, um ihn zu ergreifen, denn sie sagten, er ist von Sinnen.

Markus 3,31-35

Da kamen seine Brüder und seine Mutter. Sie blieben aber draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Die Volksmenge saß um ihn her. Sie sprachen aber zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und indem er rings umher die ansah, die um ihn saßen, sprach er: Siehe, da meine Mutter und da meine Brüder, denn wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und Mutter.

Johannes 19,26-27

Als nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe dein Sohn. Darauf spricht er zu dem Jünger: siehe deine Mutter. Und von der Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.

Weitere Referenzen

  • → Johannes 2
  • → Markus 3
  • → Johannes 19

Praktische Anwendung (2)

  • 1 Direkt zu Jesus gehen mit unseren Anliegen: Wie Maria es den Dienern anweist, sollen wir direkt zu Jesus gehen und auf ihn hören, anstatt Umwege über andere zu suchen. Was er uns sagt, das sollen wir tun.
  • 2 Die geistliche Familie als entscheidende Verwandtschaft erkennen: Wir sollen die Verwandtschaft durch den Glauben an Jesus Christus als die entscheidende in unserem Leben erkennen. Unsere Mutter, Vater, Brüder und Schwestern sind die, die den Willen Gottes tun und an Jesus Christus glauben.