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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Dienstag

Die Gewissheit der Gnade Gottes

Nach Jakobs Tod bekamen Josefs Brüder Angst. Würde Josef sich nun rächen für das Böse, das sie ihm angetan hatten? Obwohl Josef ihnen längst vergeben hatte, zweifelten sie an seiner Gnade. Sie versuchten sogar, ihn mit erfundenen letzten Worten ihres Vaters zu manipulieren. Josefs Antwort ist bewegend: Er weint und sagt: 'Ihr hattet zwar Böses mit mir vor, aber Gott hat es zum Guten gewendet.' Wie oft sind wir wie die Brüder Josefs? Wir zweifeln an Gottes Gnade, obwohl er uns durch Christus längst vergeben hat. In Phasen, wo die Zusagen Gottes verblassen und die Sünde präsent ist, müssen wir uns an die Wahrheit erinnern: Durch Christus sind wir heilig, tadellos und unverklagbar vor Gott. Nicht durch unsere Leistung, sondern durch das, was Christus für uns vollbracht hat.

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Nach Jakobs Tod bekamen Josefs Brüder Angst. Würde Josef sich nun rächen für das Böse, das sie ihm angetan hatten? Obwohl Josef ihnen längst vergeben hatte, zweifelten sie an seiner Gnade. Sie versuchten sogar, ihn mit erfundenen letzten Worten ihres Vaters zu manipulieren. Josefs Antwort ist bewegend: Er weint und sagt: 'Ihr hattet zwar Böses mit mir vor, aber Gott hat es zum Guten gewendet.' Wie oft sind wir wie die Brüder Josefs? Wir zweifeln an Gottes Gnade, obwohl er uns durch Christus längst vergeben hat. In Phasen, wo die Zusagen Gottes verblassen und die Sünde präsent ist, müssen wir uns an die Wahrheit erinnern: Durch Christus sind wir heilig, tadellos und unverklagbar vor Gott. Nicht durch unsere Leistung, sondern durch das, was Christus für uns vollbracht hat.

1. Mose 50,15-20
Gebet

Bitte Gott, dir die Gewissheit seiner unveränderlichen Gnade neu zu schenken und dein Herz von Zweifeln zu befreien.

Herausforderung

In welchen Bereichen deines Lebens zweifelst du an Gottes Gnade, obwohl er dir bereits vergeben hat?

Aufnahme vom 3. Mai 2026

Predigt

Built to last // Eduard Martens

Sonntag, 3. Mai 2026
1. Korinther 3,11
Kernaussage

Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus Christus das einzige tragfähige Fundament für unser Leben ist. Anstatt auf unsichere Dinge wie Erfolg, Aussehen oder die Meinung anderer zu bauen, sollen wir unser Leben auf Jesus gründen, der uns durch alle Umstände trägt. Dies geschieht durch herzliches Glauben und öffentliches Bekennen.

Diese Andacht aus der Reihe 'Segnungen in der Bibel' befasst sich mit der Bedeutung eines festen Fundaments im Leben. Der Sprecher verwendet Beispiele wie die Pyramiden von Gizeh, alte Tempel und die Mercedes G-Klasse, um das Konzept von Stabilität und Langlebigkeit zu veranschaulichen. Anhand eines gescheiterten Jenga-Experiments auf einem Kissen wird deutlich, wie wichtig ein sicheres Fundament ist. Die Andacht präsentiert drei biblische Rollen, die Jesus im Leben eines Gläubigen einnimmt: als Fundament (1. Korinther 3,11), als Eckstein (Epheser 2,20) und als lebendiger Stein (1. Petrus 2,6). Jesus als Fundament bedeutet, dass der Selbstwert nicht von eigener Leistung getragen wird, sondern von seiner Gnade. Der Eckstein gibt die Richtung für alle Lebensentscheidungen vor. Der Sprecher warnt davor, sein Leben auf unsicheren Fundamenten wie Klicks, Likes oder Markenklamotten aufzubauen, die wie ein weiches Kissen keinen echten Halt bieten. Abschließend wird auf Römer 10,9 verwiesen, wo zwei Schritte zum Betonieren dieses Fundaments genannt werden: mit dem Herzen glauben und mit dem Mund bekennen. Die Andacht endet mit der Aufforderung, das eigene Fundament zu prüfen und auf Jesus zu bauen.
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Diese Andacht aus der Reihe 'Segnungen in der Bibel' befasst sich mit der Bedeutung eines festen Fundaments im Leben. Der Sprecher verwendet Beispiele wie die Pyramiden von Gizeh, alte Tempel und die Mercedes G-Klasse, um das Konzept von Stabilität und Langlebigkeit zu veranschaulichen. Anhand eines gescheiterten Jenga-Experiments auf einem Kissen wird deutlich, wie wichtig ein sicheres Fundament ist. Die Andacht präsentiert drei biblische Rollen, die Jesus im Leben eines Gläubigen einnimmt: als Fundament (1. Korinther 3,11), als Eckstein (Epheser 2,20) und als lebendiger Stein (1. Petrus 2,6). Jesus als Fundament bedeutet, dass der Selbstwert nicht von eigener Leistung getragen wird, sondern von seiner Gnade. Der Eckstein gibt die Richtung für alle Lebensentscheidungen vor. Der Sprecher warnt davor, sein Leben auf unsicheren Fundamenten wie Klicks, Likes oder Markenklamotten aufzubauen, die wie ein weiches Kissen keinen echten Halt bieten. Abschließend wird auf Römer 10,9 verwiesen, wo zwei Schritte zum Betonieren dieses Fundaments genannt werden: mit dem Herzen glauben und mit dem Mund bekennen. Die Andacht endet mit der Aufforderung, das eigene Fundament zu prüfen und auf Jesus zu bauen.

Hauptthemen (5)

1. Jesus als Fundament

  • Niemand kann ein anderes Fundament legen außer Jesus Christus
  • Das Fundament ist oft unsichtbar, trägt aber das Gesamtgewicht
  • Mit Jesus als Fundament wird der Selbstwert nicht von uns selbst getragen, sondern von ihm
  • Er trägt unsere Fehler, schlechten Tage und Ängste
  • Wir müssen nicht performen, um stabil zu sein, sondern stehen auf seiner Gnade
  • Nur Jesus trägt durch das Leben, das Sterben und hinter den Tod

2. Jesus als Eckstein

  • Der Eckstein war in der Antike der wichtigste Stein
  • An ihm wurden alle anderen Steine ausgerichtet
  • Er gab den Winkel und die Richtung vor
  • Jesus als Richtlinie nehmen für Lebensentscheidungen (Umgang mit Mobbing, Ehrlichkeit, Eigentum anderer)
  • Der Eckstein Jesus gibt die Richtung vor, damit das Lebenshaus nicht schief wird

3. Jesus als lebendiger Stein

  • Jesus ist ein ausgesuchter, kostbarer Stein als Grund
  • Wer ihm vertraut und auf ihn baut, wird nie beschämt (völlig am Ende sein, im Stich gelassen werden)
  • Auf Jesus bauen ist kein Risiko, sondern die einzige Investition, die eine Ewigkeit hält
  • Alles andere (Erfolg, Aussehen, Geld) zerfällt irgendwann, Jesus bleibt

4. Falsche Fundamente

  • Der Trend geht dahin, sich Religion selbst zusammenzubasteln
  • Bestätigung durch Klicks und Likes, Markenklamotten oder Meinungen wichtiger Leute
  • Dies ist wie das Kissen im Jenga-Experiment: fühlt sich weich an, gibt aber keinen Halt
  • Diese Fundamente sind unsicher und bewähren sich nicht, wenn es stürmisch wird

5. Glauben und Bekennen

  • Im Herzen glauben bedeutet Vertrauen, auch wenn man nicht alles versteht
  • An Jesus glauben ist wie an eine Person glauben, kein rein religiöser Begriff
  • Mit dem Mund bekennen bedeutet, den Glauben öffentlich zu machen
  • Zu seiner Zugehörigkeit zu Jesus stehen festigt das Fundament
  • Der Unterschied zwischen heimlicher Schwärmerei und echter Beziehung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Korinther 3,11

Niemand kann ein anderes Fundament legen, außer dem, das längst gelegt ist, Jesus Christus

Epheser 2,20

Ihr seid auf dem Fundament der Apostel und Propheten aufgebaut, in dem Jesus selbst der Eckstein ist

1. Petrus 2,6

Seht her, ich lege in Zion einen ausgesuchten, kostbaren Stein als Grund. Wer ihm vertraut und auf ihn baut, wird nie beschämt

Römer 10,9

Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt. Man wird gerettet, wenn man seinen Glauben mit dem Mund bekennt. Denn die Schrift sagt, wer ihm vertraut, wird nicht enttäuscht werden

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Prüfe dein Fundament: Frage dich ehrlich, welcher Bereich deines Lebens sich gerade wie Bauen auf einem Kissen anfühlt. Identifiziere, wo du Angst hast, dass alles einstürzt.
  • 2 Erkenne Gottes bedingungslose Liebe: Überlege, was sich ändern würde, wenn du morgen aufwachst und wüsstest, dass egal was passiert, dein Fundament fest steht und Gott dich bedingungslos liebt.
  • 3 Bekenne deinen Glauben öffentlich: Stehe zu deiner Zugehörigkeit zu Jesus und mache deinen Glauben öffentlich, um dein Fundament zu festigen. Dies ist der Unterschied zwischen heimlicher Schwärmerei und echter Beziehung.
  • 4 Baue weiter auf Jesus: Sei nicht enttäuscht, wenn es sich manchmal wie Wanken anfühlt - das liegt an uns selbst, nicht am Fundament. Bleibe dran, prüfe dein Fundament und baue weiterhin auf Jesus.