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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Die Frucht der Langmut

Langmut ist eine besondere Facette der Frucht des Geistes. Es geht nicht um Geduld im Stau oder beim Warten, sondern um Geduld im Umgang mit anderen Menschen. Wir alle wünschen uns, dass andere geduldig mit uns sind, aber gleichzeitig müssen wir zugeben: Geduldig mit anderen zu sein ist nicht einfach. Die griechische Bedeutung des Wortes für Langmut bedeutet wörtlich 'langsam zum Zorn'. Das heißt nicht, dass wir keine Grenzen setzen oder keine Konsequenzen ziehen sollen. Langmut bedeutet vielmehr, dass wir nicht vorschnell reagieren und nicht beim zweiten oder dritten Mal schon ausrasten. Wenn der Heilige Geist in uns wirkt, entwickelt sich diese göttliche Eigenschaft in unserem Leben. Langmut ist eine Frucht, die wächst, wenn wir uns vom Geist leiten lassen und nicht von unserer eigenen Ungeduld.

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Langmut ist eine besondere Facette der Frucht des Geistes. Es geht nicht um Geduld im Stau oder beim Warten, sondern um Geduld im Umgang mit anderen Menschen. Wir alle wünschen uns, dass andere geduldig mit uns sind, aber gleichzeitig müssen wir zugeben: Geduldig mit anderen zu sein ist nicht einfach. Die griechische Bedeutung des Wortes für Langmut bedeutet wörtlich 'langsam zum Zorn'. Das heißt nicht, dass wir keine Grenzen setzen oder keine Konsequenzen ziehen sollen. Langmut bedeutet vielmehr, dass wir nicht vorschnell reagieren und nicht beim zweiten oder dritten Mal schon ausrasten. Wenn der Heilige Geist in uns wirkt, entwickelt sich diese göttliche Eigenschaft in unserem Leben. Langmut ist eine Frucht, die wächst, wenn wir uns vom Geist leiten lassen und nicht von unserer eigenen Ungeduld.

Galater 5,22-23
Gebet

Bitte Gott, dir heute seine Langmut zu schenken, besonders in den Situationen, wo deine Geduld auf die Probe gestellt wird.

Herausforderung

In welchen Beziehungen fällt es dir besonders schwer, langmütig zu sein?

Aufnahme vom 6. September 2026

Predigt

4. Jesus im Gespräch – Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. // Jakob Görzen

Sonntag, 6. September 2026
Johannes 4,6
Kernaussage

Jesus begegnet der Samariterin am Jakobsbrunnen voller Gnade und Wahrheit. Trotz aller gesellschaftlichen Barrieren und ihrer sündigen Vergangenheit offenbart er ihr tiefe theologische Wahrheiten über sich selbst als Messias und über wahre Anbetung. Durch diese gnädige Begegnung erkennt die Frau die Wahrheit und viele kommen zum Glauben.

In dieser vierten Andacht der Reihe "Jesus im Gespräch mit Menschen" wird das besondere Gespräch zwischen Jesus und der Samariterin am Jakobsbrunnen betrachtet. Die Geschichte aus Johannes 4 zeigt, wie Jesus, obwohl müde und durstig, eine samaritische Frau anspricht und ein tiefgründiges Gespräch mit ihr führt. Johannes hatte erklärt, dass Jesus voller Gnade und Wahrheit war, und in diesem Gespräch offenbart Jesus der Samariterin außergewöhnlich viele Wahrheiten. Jesus zeigt sich als Mensch mit menschlichen Bedürfnissen, aber auch als jemand, der für alle Menschen da ist, ungeachtet gesellschaftlicher Grenzen. Er offenbart tiefe theologische Wahrheiten über das lebendige Wasser, wahre Anbetung im Geist und in der Wahrheit, und bekennt sich ausdrücklich als der Messias. Trotz vieler Hindernisse - sie ist eine Frau, eine Samariterin, eine Sünderin, die ihn zunächst ablehnt und hinterfragt - zeigt Jesus ihr gegenüber unermüdliche Gnade. Die Frau erkennt in dieser Gnade die Wahrheit, verkündet ihren Mitbürgern, dass Jesus der Christus sein muss, und viele kommen zum Glauben. Diese Geschichte lehrt uns, wie wir nach Jesu Vorbild voller Gnade und Wahrheit mit Menschen reden können.
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In dieser vierten Andacht der Reihe "Jesus im Gespräch mit Menschen" wird das besondere Gespräch zwischen Jesus und der Samariterin am Jakobsbrunnen betrachtet. Die Geschichte aus Johannes 4 zeigt, wie Jesus, obwohl müde und durstig, eine samaritische Frau anspricht und ein tiefgründiges Gespräch mit ihr führt. Johannes hatte erklärt, dass Jesus voller Gnade und Wahrheit war, und in diesem Gespräch offenbart Jesus der Samariterin außergewöhnlich viele Wahrheiten. Jesus zeigt sich als Mensch mit menschlichen Bedürfnissen, aber auch als jemand, der für alle Menschen da ist, ungeachtet gesellschaftlicher Grenzen. Er offenbart tiefe theologische Wahrheiten über das lebendige Wasser, wahre Anbetung im Geist und in der Wahrheit, und bekennt sich ausdrücklich als der Messias. Trotz vieler Hindernisse - sie ist eine Frau, eine Samariterin, eine Sünderin, die ihn zunächst ablehnt und hinterfragt - zeigt Jesus ihr gegenüber unermüdliche Gnade. Die Frau erkennt in dieser Gnade die Wahrheit, verkündet ihren Mitbürgern, dass Jesus der Christus sein muss, und viele kommen zum Glauben. Diese Geschichte lehrt uns, wie wir nach Jesu Vorbild voller Gnade und Wahrheit mit Menschen reden können.

Hauptthemen (4)

1. Jesus offenbart Wahrheiten über sich selbst

  • • Jesus zeigt sich als wahrer Mensch - müde, durstig und bedürftig
  • • Er ist für alle Menschen da und überwindet gesellschaftliche Barrieren zwischen Juden und Samaritern
  • • Er hat lebendiges Wasser, das zur Quelle wird und bis ins ewige Leben fließt
  • • Er kennt jeden Menschen und seine Geschichte vollständig
  • • Er offenbart sich ausdrücklich als der Messias, der Christus

2. Jesu Gnade trotz aller Hindernisse

  • • Er spricht eine Frau an, obwohl Juden keinen Umgang mit Samaritern haben
  • • Er redet mit ihr, obwohl er müde und durstig ist
  • • Er bleibt im Gespräch, obwohl sie ihn ablehnt und infrage stellt
  • • Er offenbart Wahrheit, obwohl sie eine Sünderin ist mit sechs Männern
  • • Er lässt sich nicht durch theologische Ablenkungsmanöver beirren

3. Wahre Anbetung

  • • Die Stunde kommt und ist schon da, wo wahre Anbeter den Vater anbeten
  • • Der Vater sucht solche Anbeter
  • • Gott ist Geist
  • • Die wahren Anbeter müssen Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten

4. Die Reaktion und Wirkung

  • • Die Frau erkennt in der Gnade die Wahrheit
  • • Sie bezeugt anderen, dass Jesus der Christus sein muss
  • • Jesus wird in die Stadt geladen und bleibt dort
  • • Viele Menschen kommen zum Glauben an ihn

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 4,6

Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich so an den Brunnen. Es war um die sechste Stunde.

Johannes 4,23-24

Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden, denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist und die ihn anbeten müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Johannes 4,26

Ich bin's, der Messias, der mit dir redet.

Johannes 4,29

Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe. Ob dieser nicht der Christus ist?

Weitere Referenzen

  • → Johannes 1 (Jesus voller Gnade und Wahrheit)
  • → Johannes 4 (gesamtes Kapitel - Gespräch am Jakobsbrunnen)

Praktische Anwendung (2)

  • 1 Menschen mit Jesu Blick ansehen: Schau jeden Menschen, dem du begegnest, so an wie Jesus die Samariterin angeschaut hat - voller Gnade und ohne Vorurteile, unabhängig von gesellschaftlichen Barrieren oder der Vergangenheit des Menschen.
  • 2 Wahrheiten teilen: Teile die Wahrheiten über Jesus, die du kennst, mit den Menschen in deinem Umfeld. Lass dich nicht durch Ablehnung, Infragestellung oder Ablenkungsmanöver davon abhalten, wie Jesus es vorgelebt hat.