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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

Täglicher Impuls
Freitag

Der dienende Zugang

Jemand sagte unsicher: 'Weißt du, wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich dir sagen, dass ich lange Gebets- und Lobpreiszeiten eigentlich nicht mag. Ich fühle mich dann wie ausgeschlossen. Aber ich fühle mich Gott am nächsten, wenn ich den Eindruck habe, er gebraucht mich für irgendetwas. Ich erlebe Gott, wenn ich unterwegs bin, wenn ich etwas für ihn tue.' Eine Geschichte aus Amerika: Als jemand vom Dach stürzte und schwer verletzt wurde, trafen sich Gemeindemitglieder zum Gebet. Während der Gebetsversammlung klopfte es an der Tür. Ein junger Mann sagte: 'Mein Vater lässt sich entschuldigen. Er konnte nicht kommen, aber er hat mir einen Pick-up mitgegeben mit einer ganzen Menge Gebeten.' Auf dem Fahrzeug stand alles, was die Familie brauchen würde. Jesus sagt: 'Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen.' Für manche ist das ihre Form der Annäherung an Gott.

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Jemand sagte unsicher: 'Weißt du, wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich dir sagen, dass ich lange Gebets- und Lobpreiszeiten eigentlich nicht mag. Ich fühle mich dann wie ausgeschlossen. Aber ich fühle mich Gott am nächsten, wenn ich den Eindruck habe, er gebraucht mich für irgendetwas. Ich erlebe Gott, wenn ich unterwegs bin, wenn ich etwas für ihn tue.' Eine Geschichte aus Amerika: Als jemand vom Dach stürzte und schwer verletzt wurde, trafen sich Gemeindemitglieder zum Gebet. Während der Gebetsversammlung klopfte es an der Tür. Ein junger Mann sagte: 'Mein Vater lässt sich entschuldigen. Er konnte nicht kommen, aber er hat mir einen Pick-up mitgegeben mit einer ganzen Menge Gebeten.' Auf dem Fahrzeug stand alles, was die Familie brauchen würde. Jesus sagt: 'Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen.' Für manche ist das ihre Form der Annäherung an Gott.

Matthäus 20,28
Gebet

Bitte Gott, dich zu gebrauchen und dir zu zeigen, wo du anderen dienen kannst. Danke ihm für das Vorrecht, ein Segen zu sein.

Herausforderung

Wann habe ich zuletzt erlebt, dass Gott mich gebraucht – und wie hat das meine Beziehung zu ihm vertieft?

Aufnahme vom 26. April 2026

Predigt

Gottesdienst am 26.04.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg

Sonntag, 26. April 2026
Kolosser 2,2
Kernaussage

Die Predigt betont, dass wir als Schafe Jesu ihm vertrauen und das, was er uns anvertraut hat, in seine Hände legen sollen, damit er es segnet und wir es zum Segen für andere weitergeben können. Sowohl in unserem Leid als auch in unserer Stärke sollen wir Mitleid für andere zeigen und bereit sein, das Brot des Lebens weiterzugeben. Gott versorgt uns übernatürlich und im Überfluss, wenn wir ihm vertrauen und uns für sein Reich einsetzen.

Dieser Gottesdienst der Erlöserkirche Wolfsburg behandelt die biblischen Geschichten der Speisung der 5000 und der Speisung der 4000. Der Prediger vergleicht diese beiden Wundergeschichten und zeigt ihre unterschiedlichen Bedeutungen auf: Die Speisung der 5000 ereignete sich im Frühjahr am nordwestlichen Ufer des Sees Genezareth unter jüdischen Menschen, während Jesus selbst in einer schwierigen Lebensphase war nach dem Tod Johannes des Täufers. Trotz seines eigenen Leids zeigte Jesus Mitleid mit den Menschen. Die Speisung der 4000 fand später im Sommer im Gebiet der zehn Städte statt, wo überwiegend Heiden lebten. Die zentrale Botschaft des Gottesdienstes ist die Aufforderung, trotz eigener Schwierigkeiten und begrenzter Ressourcen bereit zu sein, das, was man hat, in Jesu Hände zu legen. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, in ihrem eigenen Leid Mitleid für andere zu entwickeln, ihre Zeit, Begabungen und Finanzen für das Reich Gottes einzusetzen und darauf zu vertrauen, dass Jesus aus dem Wenigen, das wir geben, Überfluss schafft. Die Gemeinde wird aufgerufen, den 5000 und 4000 Menschen in ihrer Stadt das Brot des Lebens zu bringen und dabei zu vertrauen, dass Gottes übernatürliche Versorgung niemals ausgeht.
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Dieser Gottesdienst der Erlöserkirche Wolfsburg behandelt die biblischen Geschichten der Speisung der 5000 und der Speisung der 4000. Der Prediger vergleicht diese beiden Wundergeschichten und zeigt ihre unterschiedlichen Bedeutungen auf: Die Speisung der 5000 ereignete sich im Frühjahr am nordwestlichen Ufer des Sees Genezareth unter jüdischen Menschen, während Jesus selbst in einer schwierigen Lebensphase war nach dem Tod Johannes des Täufers. Trotz seines eigenen Leids zeigte Jesus Mitleid mit den Menschen. Die Speisung der 4000 fand später im Sommer im Gebiet der zehn Städte statt, wo überwiegend Heiden lebten. Die zentrale Botschaft des Gottesdienstes ist die Aufforderung, trotz eigener Schwierigkeiten und begrenzter Ressourcen bereit zu sein, das, was man hat, in Jesu Hände zu legen. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, in ihrem eigenen Leid Mitleid für andere zu entwickeln, ihre Zeit, Begabungen und Finanzen für das Reich Gottes einzusetzen und darauf zu vertrauen, dass Jesus aus dem Wenigen, das wir geben, Überfluss schafft. Die Gemeinde wird aufgerufen, den 5000 und 4000 Menschen in ihrer Stadt das Brot des Lebens zu bringen und dabei zu vertrauen, dass Gottes übernatürliche Versorgung niemals ausgeht.

Hauptthemen (5)

1. Schafe und der gute Hirte

  • Jesus bezeichnet seine Nachfolger als Schafe, die auf seine Stimme hören
  • Schafe sind auf den Hirten angewiesen, der sie versorgt, begleitet und beschützt
  • Der Hirte kennt jedes einzelne Schaf und baut eine Beziehung aus Liebe und Vertrauen auf
  • Wir sollen auf die Stimme des guten Hirten hören und zu ihm umkehren

2. Speisung der 5000 - Mitleid im eigenen Leid

  • Jesus zeigte große Barmherzigkeit trotz eigener Trauer über den Tod von Johannes dem Täufer
  • Im eigenen Leid können wir Mitleid für andere entwickeln und zum Segen werden
  • Wer in seinem Leid noch für andere da ist, empfängt Kraft und Wert
  • Am Ende blieben zwölf Handkörbe übrig - übernatürliche Versorgung Gottes für die Jünger

3. Speisung der 4000 - Leidenschaft und Vertrauen

  • Die Menschen folgten Jesus drei Tage lang in unbewohntes Gebiet ohne ausreichende Versorgung
  • Diese Leidenschaft und Bereitschaft, Jesus zu folgen, soll uns Vorbild sein
  • Was wir haben, ist nie genug, aber durch Jesu Hände wird es genug
  • Wir sollen bereit sein, das, was Gott uns anvertraut hat, in seine Hände zu legen

4. Geben und Empfangen im Reich Gottes

  • Jesus fragt: 'Gebt ihr ihnen zu essen' - wir sollen mit dem dienen, was wir haben
  • Was durch Jesu Hände geht und gesegnet wird, reicht für alle
  • Am Ende blieben sieben große Körbe (Spurides) übrig - überreichlicher Segen
  • Wer gibt, wird von Gott im Überfluss beschenkt - nie leer ausgehen

5. Gottes Herz für alle Völker

  • Die Speisung der 5000 zeigte Jesu Herz für das jüdische Volk
  • Die Speisung der 4000 zeigte Jesu Herz für die Heiden (Nicht-Juden)
  • Gott freut sich über Anbetung aus allen Nationen und Völkern
  • In der Stadt warten viele Menschen auf das Brot des Lebens

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 2,2

Ich möchte, dass Sie alle Mut bekommen und in Liebe zusammenhalten und dass Sie zur ganzen reichen Fülle des Verstehens gelangen und Gottes Geheimnis begreifen, nämlich Christus. In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.

Johannes 10,22-30

Ich habe es euch doch schon gesagt, aber ihr glaubt ja nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, zeugen von mir. Aber ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meiner Herde gehört. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und kein Mensch wird sie aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles. Darum kann niemand sie aus der Hand des Vaters reißen. Denn ich und der Vater sind eins.

Matthäus 14,14

Als Jesus aus dem Boot stieg, weil er dann Ruhe suchte und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken.

Matthäus 16,9-10

Habt ihr schon vergessen, fragte Jesus seine Jünger, dass ich 5000 Menschen mit Hilfe oder mit fünf Broten satt gemacht habe? Und wie viele Körbe habt ihr mit Resten gefüllt? Oder denkt an die sieben Brote, die ich an 4000 Menschen verteilt habe. Wie viele Körbe mit Resten waren es dann?

Matthäus 15,29-31

Jesus kehrte an den See Genezareth zurück. Er stieg auf einen Berg und setzte sich dorthin, um zu lehren. Da kam eine große Menschenmenge zu Jesus. Unter ihnen waren Gelähmte, Blinde, Verkrüppelte, Stumme und viele andere Kranke. Man legte sie vor seinen Füßen nieder und er heilte sie alle. Die Menschen konnten es kaum fassen. Als sie sahen, dass Stumme zu reden begannen, Verkrüppelte gesund wurden, Gelähmte umhergingen und Blinde sehen konnten und sie lobten den Gott Israels.

Matthäus 15,32-38

Danach rief Jesus seine Jünger zu sich und sagte, die Menschen tun mir leid. Seit drei Tagen sind sie hier bei mir und sie haben nichts zu essen. Ich will sie jetzt nicht hungrig nach Hause schicken, sie könnten sonst unterwegs zusammenbrechen. Aber die Jünger sagten, wo sollen wir hier in dieser unbewohnten Gegend genug Brot bekommen, um so viele satt zu machen? Wie viele Brote habt ihr? fragte Jesus. Und sie antworteten, sieben und noch ein paar kleine Fische. Da forderte er die Leute auf, sich auf die Erde zu setzen. Er nahm die sieben Brote und die Fische und sprach darüber das Dankgebet. Dann brach er die Brote in Stücke und gab sie seinen Jüngern und die Jünger verteilten sie an die Menge. Alle aßen und wurden satt und sie füllten sogar noch sieben Körbe voll mit dem Brot, das übrig blieb. Viertausend Männer hatten an der Mahlzeit teilgenommen, dazu noch Frauen und Kinder.

Matthäus 14,16

Gebt ihr ihnen zu essen

Weitere Referenzen

  • Psalm 23
  • Apostelgeschichte 9,25

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Im eigenen Leid Mitleid für andere entwickeln: Auch wenn wir selbst leiden oder schwierige Zeiten durchmachen, sollen wir den Blick für die leidenden Menschen um uns herum nicht verlieren. Unser eigenes Leid kann uns helfen, feinfühliger zu werden und anderen das Brot des Lebens weiterzugeben.
  • 2 Jesus mit Leidenschaft nachfolgen: Wir sollen bereit sein, Jesus nachzufolgen, auch wenn es unbequem ist oder unsere Reserven nicht ausreichen scheinen. Weniger reserveorientiert denken und mehr auf Gottes Versorgung vertrauen, auch wenn es bedeutet, die Extrameile zu gehen.
  • 3 Das Anvertraute in Jesu Hände legen: Was wir haben - Zeit, Begabungen, Finanzen, Kraft - sollen wir als von Gott anvertraut verstehen und bereit sein, es in seine Hände zu geben. Erst wenn es durch seine Hände geht und gesegnet wird, kann es zum Segen für andere werden.
  • 4 Auf Gottes übernatürliche Versorgung vertrauen: Gott versorgt uns im Überfluss, wenn wir uns für sein Reich einsetzen. Wir werden nie leer ausgehen, wenn wir richtig auf Jesus hören und bereit sind zu geben. Der Korb wird gefüllt sein für die wichtigen Dinge des Lebens.
  • 5 Das Brot des Lebens weitergeben: In unserer Stadt warten viele Menschen darauf, dass jemand ihnen das Brot des Lebens gibt. Wir sollen bereit sein zu sagen: 'Gebt ihr ihnen zu essen' - mit dem, was Gott uns gegeben hat, sollen wir anderen dienen und Jesus bekannt machen.