predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

BGSG LIVE

Weichselstr. 12, 73529 Schwäbisch Gmünd

Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Christus wird verkündigt

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

Weiterlesen
"

Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.

Philipper 1,18
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, mehr nach seiner Verherrlichung als nach deinem eigenen Ansehen zu streben.

Zum Nachdenken

Wie reagiere ich, wenn andere mich schlecht behandeln, aber dabei Gottes Werk vorangeht?

Aufnahme vom 22. Februar 2026

Predigt

GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum

Sonntag, 22. Februar 2026
Psalm 113
Kernaussage

Geistliches Wachstum durch Erkenntnis und Einsicht ist notwendig, damit wir in Lauterkeit und Unanstößigkeit leben und so vorbereitet sind für die Wiederkunft Jesu Christi. Diese Frucht der Gerechtigkeit wird von Christus in uns gewirkt zur Verherrlichung Gottes.

Ein Gottesdienst mit Lobpreis, Abendmahl und Predigt über geistliches Wachstum und Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi. Der Gottesdienst beginnt mit Anbetungsliedern, die Jesus als Retter und die Bedeutung seines Opfers am Kreuz betonen. Nach der Anbetungszeit wird das Abendmahl gefeiert, bei dem die Gemeinde an Jesu Erlösungswerk erinnert wird und ihre Bereitschaft für seine Wiederkunft bezeugt. Die Predigt konzentriert sich auf Philipper 1,9-11 und behandelt die Wichtigkeit von geistlichem Wachstum durch Erkenntnis und Einsicht. Der Prediger erklärt, dass wahres geistliches Wachstum dazu führt, dass Christen in Lauterkeit (innere Reinheit der Gesinnung) und Unanstößigkeit (äußeres Verhalten) leben. Dies bedeutet, nicht den eigenen Vorteil zu suchen, sondern Gott zu verherrlichen und anderen kein Anstoß zur Sünde zu sein. Die Frucht der Gerechtigkeit wird durch Jesus Christus gewirkt und bereitet Gläubige auf den Tag Christi vor. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Anbetungsliedern, Gebetszeit und einer Einladung zum gemeinsamen Essen.
Weiterlesen
Ein Gottesdienst mit Lobpreis, Abendmahl und Predigt über geistliches Wachstum und Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi. Der Gottesdienst beginnt mit Anbetungsliedern, die Jesus als Retter und die Bedeutung seines Opfers am Kreuz betonen. Nach der Anbetungszeit wird das Abendmahl gefeiert, bei dem die Gemeinde an Jesu Erlösungswerk erinnert wird und ihre Bereitschaft für seine Wiederkunft bezeugt. Die Predigt konzentriert sich auf Philipper 1,9-11 und behandelt die Wichtigkeit von geistlichem Wachstum durch Erkenntnis und Einsicht. Der Prediger erklärt, dass wahres geistliches Wachstum dazu führt, dass Christen in Lauterkeit (innere Reinheit der Gesinnung) und Unanstößigkeit (äußeres Verhalten) leben. Dies bedeutet, nicht den eigenen Vorteil zu suchen, sondern Gott zu verherrlichen und anderen kein Anstoß zur Sünde zu sein. Die Frucht der Gerechtigkeit wird durch Jesus Christus gewirkt und bereitet Gläubige auf den Tag Christi vor. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Anbetungsliedern, Gebetszeit und einer Einladung zum gemeinsamen Essen.

Hauptthemen (5)

1. Geistliches Wachstum zur Vorbereitung auf Christi Wiederkunft

  • • Geistliches Wachstum ist kein Selbstzweck, sondern bereitet uns auf die Wiederkunft Jesu vor
  • • Erkenntnis und Einsicht sind notwendig, damit wir prüfen können, worauf es ankommt
  • • Das Abendmahl erinnert uns daran, dass wir bereit sein sollen für Christi Wiederkunft
  • • Wir sollen lauter und unanstößig sein auf den Tag Christi

2. Lauterkeit - Reinheit der inneren Gesinnung

  • • Lauterkeit bedeutet Reinheit, Ungetrübtheit, Unverfälschtheit im Herzen
  • • Es geht um unsere innere Einstellung, unseren geistlichen Charakter
  • • Wir brauchen eine reine, lautere Gesinnung in unserem Denken und Verständnis von Gott
  • • Durch geistliches Wachstum sind wir fähig zu prüfen, ob unsere Gesinnung rein ist
  • • Lauterkeit betrifft unser Verständnis der Schrift und unsere Theologie

3. Unanstößigkeit - Kein Anlass zur Sünde für andere

  • • Unanstößig sein bedeutet, für niemanden ein Stein des Anstoßes zu werden
  • • Wir sollen kein Ärgernis sein und niemanden zur Sünde verführen
  • • Dies gilt gegenüber Juden, Griechen (Heiden) und der Gemeinde Gottes
  • • Unanstößig sein bedeutet, auf eigene Rechte und Vorteile zu verzichten
  • • Unser Verhalten soll so sein, dass das Evangelium nicht verlästert wird

4. Liebe wächst durch Erkenntnis

  • • Die Liebe Gottes soll durch Erkenntnis und Einsicht in unseren Herzen zunehmen
  • • Diese Liebe sucht nicht den eigenen Vorteil, sondern den der anderen
  • • Wahre Liebe kommt aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben
  • • An der Liebe zueinander erkennt man die Jünger Jesu
  • • Geistliches Wachstum führt zu echter, göttlicher Liebe

5. Die Frucht der Gerechtigkeit wird von Christus gewirkt

  • • Lauterkeit und Unanstößigkeit sind Frucht der Gerechtigkeit
  • • Diese Frucht wird durch Jesus Christus in uns gewirkt, nicht durch uns selbst
  • • Wir müssen zu Jesus gehen und ihn bitten, unsere Gesinnung zu ändern
  • • Gott ist treu und bereitet uns auf Christi Wiederkunft vor
  • • Alles geschieht zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 113

Lobt den Herrn. Lobt ihr Knechte des Herrn. Lobt den Namen des Herrn. Gepriesen sei der Name des Herrn von nun an bis in Ewigkeit. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn. Hoch über alle Nationen ist der Herr. Über die Himmel seine Herrlichkeit. Wer ist wie der Herr, unser Gott, der hoch oben thront, der sich herabneigt, um auf die Himmel und auf die Erde zu schauen, der aus dem Staub emporhebt den Geringen, aus dem Kot erhöht den Armen, um ihn sitzen zu lassen bei den Edeln seines Volkes, der die Unfruchtbare des Hauses wohnen lässt, als eine fröhliche Mutter von Söhnen lobt den Herrn.

Matthäus 26,26-30

Während sie aßen, nahm Jesus Brot und segnete, brach es und gab es den Jüngern und sprach, Nehmt es, dies ist mein Leib. Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen und sprach, Trinkt alle daraus. Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch aber, dass ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis zu einem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reich meines Vaters. Und als sie ein Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus zum Ölberg.

Philipper 1,9-11

Und um dies bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in der Kenntnis und alle Einsicht, damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi, erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.

2. Petrus 3,1

Diesen zweiten Brief, Geliebte, schreibe ich euch bereits, in welchen beiden ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke, damit ihr gedenkt den heiligen Propheten schon vorher gesprochenen Worte.

2. Korinther 2,15-17

Wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott, unter denen, die gerettet werden, unter denen, die verloren gehen. Den einen ein Geruch zum Tode, den anderen aber ein Geruch zum Leben. Denn wir treiben keinen Handel mit dem Wort Gottes, wie die meisten, sondern wie aus Lauterkeit und wie aus Gott reden wir vor Gott in Christus.

1. Timotheus 1,5

Das Endziel der Weisung aber ist Liebe, aus reinem Herzen und guten Gewissen und ungeheuchelten Glauben.

1. Korinther 10,31-33

Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes. Seid unanstößig, sowohl für Juden als auch für Griechen, als auch für die Gemeinde Gottes, wie ich in allen Dingen alle zu gefallen strebe, dadurch, dass ich nicht meinen Vorteil suche, sondern den der vielen, dass sie gerettet werden.

Matthäus 18,6-7

Wenn aber jemand einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt der Verführungen wegen, denn es ist notwendig, dass Verführungen kommen. Doch wehe dem Menschen, durch den die Verführung kommt.

2. Korinther 6,1-4

Als Mitarbeiter aber ermahnen wir euch auch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt. Denn er spricht: Zu willkommener Zeit habe ich dich erhört und am Tage des Heils habe ich dir geholfen. Siehe, jetzt ist die hochwillkommene Zeit. Siehe, jetzt ist der Tag des Heils. Und wir geben in keiner Sache irgendeinen Anstoß, damit der Dienst nicht verlästert werde.

1. Korinther 1,4-9

Ich danke meinem Gott alle Zeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus. In ihm seid ihr in allem reich gemacht worden, in allem Wort und aller Erkenntnis, wie denn das Zeugnis des Christus unter euch gefestigt worden ist. Daher habt ihr keinerlei Gnadengabenmangel, während ihr das Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus erwartet, der euch auch festigen wird bis ans Ende, sodass ihr untadelig seid an dem Tag unseres Herrn Jesus Christus. Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unserem Herrn.

Weitere Referenzen

  • → 1. Korinther 11
  • → Philipper 2
  • → Johannes-Evangelium
  • → Matthäus 18,10

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Regelmäßige Selbstprüfung im Licht des Wortes Gottes: Stelle dein Leben, deine Gesinnung und dein Denken regelmäßig unter das Wort Gottes. Frage dich: Ist mein Verständnis rein und lauter? Verherrlicht mein Leben Gott?
  • 2 Verzicht auf eigene Vorteile zum Wohl anderer: Prüfe, ob du in deinem Leben deinen eigenen Vorteil suchst oder den der anderen. Sei bereit, auf deine Rechte und Ansprüche zu verzichten, damit das Evangelium nicht verlästert wird und andere gewonnen werden.
  • 3 Bewusster Umgang mit dem Einfluss auf andere: Achte darauf, dass dein Verhalten kein Anstoß für andere wird, weder für Ungläubige noch für Geschwister in der Gemeinde. Vermeide es, jemanden zur Sünde zu verführen oder im Glauben zu schwächen.
  • 4 Gebet um Erkenntnis und veränderte Gesinnung: Wenn du erkennst, dass deine Gesinnung nicht lauter ist oder dein Verhalten anstößig war, gehe zu Jesus und bitte ihn, dein Denken zu ändern und die Frucht der Gerechtigkeit in dir zu wirken.
  • 5 Gemeinschaft mit anderen Gläubigen pflegen: Nutze die Gelegenheiten der Gemeinde wie Gottesdienst, Bibelstunde und Gebetsstunde, um dich auf Gott auszurichten, geistlich zu wachsen und in der Gemeinschaft gestärkt zu werden für die Erwartung Christi.

Impulse aus der Woche ab 23. Februar

  1. Tag 1 von 7 · 23. Februar Geistliches Wachstum zur Verherrlichung Gottes

    Paulus betet für die Gemeinde in Philippi, dass ihre Liebe 'noch mehr und mehr überreich werde in Erkenntnis und aller Einsicht'. Geistliches Wachstum ist kein Selbstzweck, damit wir uns frommer oder besser fühlen. Es dient einem höheren Ziel: der Verherrlichung Gottes und unserer Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi. Wahres geistliches Wachstum geschieht durch Erkenntnis – nicht bloßes Wissen, das aufbläht, sondern tiefes Verstehen von Gottes Liebe in Jesus Christus. Diese Erkenntnis lässt die Liebe in unseren Herzen zunehmen, die dann zu unseren Geschwistern und Mitmenschen fließt. Wenn wir erkennen, wie sehr Gott uns liebt, wird unser Herz erfüllt und wir werden Kanäle seiner Liebe. Die Frucht der Gerechtigkeit wird durch Jesus Christus in uns gewirkt. Sie bereitet uns vor, damit wir am Tag Christi in Freimütigkeit vor ihm stehen können – nicht beschämt, sondern bereit.

    Philipper 1,9-11

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, in der Erkenntnis seiner Liebe zu wachsen, damit dein Leben ihn verherrlicht und du bereit bist für die Wiederkunft Christi.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens brauche ich tiefere Erkenntnis von Gottes Liebe, damit meine Liebe zu ihm und zu anderen wachsen kann?

  2. Tag 2 von 7 · 24. Februar Prüfen, worauf es ankommt

    Paulus betet, dass wir durch Erkenntnis und Einsicht fähig werden zu 'prüfen, worauf es ankommt'. Im Alltag verlieren wir oft die Hauptsache aus den Augen. Unsere Gedanken kreisen um Sorgen, Stress, Probleme mit Familie, Nachbarn oder Arbeitskollegen. Die Gefahr besteht, uns darin zu verlieren und nicht mehr weiterzuschauen. Geistliches Wachstum macht uns mündig, die Hauptsache in der Hauptsache zu halten. Es befähigt uns, in jeder Situation zu unterscheiden: Was verherrlicht Gott wirklich? Was entspricht seinem Willen? Diese Prüfung ist kein einmaliger Akt, sondern eine ständige Selbstreflexion im Licht von Gottes Wort. Wie ein Tonkrug, der ins Licht gehalten wird und dessen Risse sichtbar werden, müssen wir uns unter das Licht Gottes stellen. Nur so erkennen wir, ob unser Verständnis, unsere Motivation und unser Handeln rein sind oder ob dunkle Flecken unsere Hingabe trüben.

    Philipper 1,10

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wo du dich vom Wesentlichen ablenken lässt, und dir Weisheit zu geben, damit die Hauptsache die Hauptsache bleibt.

    Zum Nachdenken

    Welche Bereiche meines Lebens habe ich noch nicht wirklich ins Licht von Gottes Wort gestellt, um prüfen zu lassen, ob sie ihm wohlgefällig sind?

  3. Tag 3 von 7 · 25. Februar Lauterkeit – Reinheit des Herzens

    Das erste Merkmal geistlicher Frucht, das Paulus nennt, ist Lauterkeit – ein reines, ungetrübtes Herz. Es geht um unseren inneren Charakter, unsere Gesinnung und Einstellung. Lauter sein bedeutet, dass nichts Unreines, keine dunklen Flecken, keine versteckten Motive unser Denken über Gott verunreinigen. Petrus schreibt, dass er seinen Brief verfasst, um 'eure lautere Gesinnung aufzuwecken'. Es geht um ein reines Verständnis der Schrift, frei von Eigennutz, falschen Lehren oder Wunschvorstellungen. Wie denken wir über Gott? Über sein Wort? Über seinen Dienst? Ist unser Glaube, unsere Theologie rein – oder gefärbt durch Prägungen, Ambitionen oder weltliche Einflüsse? Wir brauchen die ständige Bereitschaft, uns vom Herrn hinterfragen und korrigieren zu lassen. Selbst wenn wir meinen, alles sei in Ordnung, kann es sein, dass Gott Dinge sieht, die uns verborgen bleiben. Wie gut, dass wir zu Jesus kommen dürfen, wie wir sind – aber nicht so bleiben müssen!

    2. Petrus 3,1

    Gebet

    Bitte Jesus, dein Herz zu prüfen und dir ein lauteres, reines Verständnis seines Willens zu schenken, das frei ist von Eigennutz.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in meinem Denken oder Glauben, wo ich meine eigenen Vorstellungen über Gottes Wahrheit stelle?

  4. Tag 4 von 7 · 26. Februar Liebe aus reinem Herzen

    Paulus erklärt Timotheus: 'Das Endziel der Weisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheuchelten Glauben.' Alle biblische Unterweisung, alle Predigt und Lehre hat ein Ziel: Liebe zu fördern – aber nicht irgendeine Liebe, sondern Liebe aus reinem Herzen. Diese Liebe ist nicht zum Selbstzweck. Sie ist nicht verfärbt durch Eigennutz oder den Wunsch, geliebt zu werden. Sie ist echt, ungefärbt, ungeheuchelt. Man muss sie nicht vorspielen oder so tun als ob. Sie ist real, weil Gott sie in unsere Herzen hineinlegt. Im Philipperbrief bittet Paulus, dass unsere Liebe durch Erkenntnis wächst – durch die Erkenntnis Gottes und seiner Liebe zu uns in Christus. Wenn wir verstehen, wie sehr Gott uns liebt, wird unser Herz erfüllt und diese Liebe fließt zu anderen. Wahre Liebe kommt aus einem Herzen, das von Gottes Liebe berührt und verändert wurde.

    1. Timotheus 1,5

    Gebet

    Danke Gott für seine Liebe zu dir und bitte ihn, diese Liebe so in deinem Herzen wachsen zu lassen, dass sie echt und ungefärbt zu anderen fließt.

    Zum Nachdenken

    Ist meine Liebe zu Gott und zu anderen echt und aus reinem Herzen – oder vermischt mit Eigeninteresse und dem Wunsch nach Anerkennung?

  5. Tag 5 von 7 · 27. Februar Unanstößigkeit – Liebe in Aktion

    Nach der Lauterkeit – der inneren Reinheit – nennt Paulus das zweite Merkmal: Unanstößigkeit. Hier geht es um unser äußeres Verhalten, wie wir die Liebe Gottes ausleben. Unanstößig sein bedeutet, für niemanden ein Stein des Anstoßes zu werden, niemandem Anlass zur Sünde zu geben. Während Lauterkeit unseren inneren Charakter betrifft, zeigt Unanstößigkeit, ob unsere Liebe echt ist. Es ist leicht, von Liebe zu reden, aber wahre Liebe zeigt sich im Umgang mit Geschwistern und Mitmenschen. Ist unsere Motivation wirklich Liebe zu Gott und zum Nächsten – oder verfolgen wir heimlich unseren Eigennutz? Unanstößigkeit bedeutet nicht, dass wir es allen recht machen sollen. Paulus war sich bewusst, dass sein Dienst für manche ein 'Wohlgeruch zum Leben' und für andere ein 'Geruch zum Tode' war. Aber er tat seinen Dienst in Lauterkeit, zur Verherrlichung Gottes – nicht um sich selbst darzustellen.

    Philipper 1,10

    Gebet

    Bitte Gott um Weisheit und Sensibilität, damit dein Leben andere nicht zum Straucheln bringt, sondern sie zu Christus hinführt.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Menschen in meinem Umfeld, denen ich durch mein Verhalten oder meine Worte ein Anstoß zur Sünde geworden bin?

  6. Tag 6 von 7 · 28. Februar Die Frucht der Gerechtigkeit

    Paulus betet, dass wir 'erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit' seien, 'die durch Jesus Christus gewirkt wird'. Diese Formulierung ist entscheidend: Die Frucht wird nicht durch unsere Anstrengung hervorgebracht, sondern durch Christus in uns gewirkt. Lauterkeit und Unanstößigkeit sind keine moralischen Leistungen, die wir erbringen müssen. Sie sind Früchte, die der Heilige Geist in uns hervorbringt, wenn wir in der Erkenntnis Gottes wachsen und diese Erkenntnis in Gehorsam annehmen. Jesus selbst ist die Quelle unserer Gerechtigkeit. Durch das Abendmahl erinnern wir uns: Wir haben Christi Gerechtigkeit empfangen, und durch sein Blut ist uns vergeben. Diese Gewissheit bereitet uns vor auf seine Wiederkunft. Geistliches Wachstum bedeutet, tiefer in diese Wahrheit einzudringen, damit sie unser ganzes Leben durchdringt und verändert. So werden wir 'erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit' – zur Verherrlichung Gottes.

    Philipper 1,11

    Gebet

    Danke Jesus für seine Gerechtigkeit, die er dir geschenkt hat, und bitte ihn, diese Frucht in deinem Leben immer mehr sichtbar zu machen.

    Zum Nachdenken

    Verlasse ich mich auf meine eigenen Anstrengungen oder vertraue ich darauf, dass Christus die Frucht der Gerechtigkeit in mir wirkt?

  7. Tag 7 von 7 · 1. März Bereit für den Tag Christi

    Das Ziel allen geistlichen Wachstums ist es, 'lauter und unanstößig auf den Tag Christi' zu sein. Paulus richtet unseren Blick auf die Wiederkunft unseres Herrn. Jedes Abendmahl, das wir feiern, erinnert uns: Es ist ein Abendmahl weniger bis Jesus wiederkommt! Diese Naherwartung soll keine Angst erzeugen, sondern Freude. Wir sind in Christus gerechtfertigt, wir haben seine Vergebung – darum dürfen wir mit frohem Herzen auf seine Erscheinung warten. Geistliches Wachstum bereitet uns vor, damit wir nicht beschämt vor ihm stehen, sondern in Freimütigkeit. 'Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn' (Psalm 113). Auch wenn unser Leben von Sorgen, Stress und Problemen geprägt ist, kommen wir als Gemeinde zusammen, um auf Gott zu schauen und uns zu erinnern: Er hat sich zu uns herabgeneigt, er hat uns erlöst – und er kommt bald wieder. Maranatha – komm, Herr Jesus!

    Philipper 1,10

    Gebet

    Bete mit den Worten: 'Maranatha – Herr Jesus, komm bald! Bereite mein Herz, damit ich bereit bin, dir in Freude zu begegnen.'

    Zum Nachdenken

    Freue ich mich wirklich auf die Wiederkunft Christi, oder gibt es Bereiche in meinem Leben, die ich vorher noch 'in Ordnung bringen' möchte?