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BGSG LIVE

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Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Die Kraft des Gebets

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus schreibt: 'Ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi.' Das Gebet ist ein fundamentaler Baustein unserer Freude im Herrn. Paulus ist nicht allein in seiner Gefangenschaft. Er weiß, dass die Geschwister für ihn beten, und er vertraut auf den Beistand des Heiligen Geistes. Jesus selbst hat versprochen: 'Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben' (Johannes 16,23). Diese Gebetsverheißungen sind keine leeren Worte, sondern konkrete Zusagen Gottes an seine Kinder. Das Gebet verbindet uns mit der Quelle aller Kraft. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein durch diese Welt gehen müssen. Der Geist Gottes ist in uns, die Gemeinschaft der Heiligen trägt uns, und der Vater selbst liebt uns. Diese Gewissheit schenkt Freude, auch wenn die äußeren Umstände schwierig bleiben.

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Paulus schreibt: 'Ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi.' Das Gebet ist ein fundamentaler Baustein unserer Freude im Herrn. Paulus ist nicht allein in seiner Gefangenschaft. Er weiß, dass die Geschwister für ihn beten, und er vertraut auf den Beistand des Heiligen Geistes. Jesus selbst hat versprochen: 'Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben' (Johannes 16,23). Diese Gebetsverheißungen sind keine leeren Worte, sondern konkrete Zusagen Gottes an seine Kinder. Das Gebet verbindet uns mit der Quelle aller Kraft. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein durch diese Welt gehen müssen. Der Geist Gottes ist in uns, die Gemeinschaft der Heiligen trägt uns, und der Vater selbst liebt uns. Diese Gewissheit schenkt Freude, auch wenn die äußeren Umstände schwierig bleiben.

Philipper 1,19
Gebet

Danke Gott für die Gemeinschaft der Gläubigen und den Beistand des Heiligen Geistes in deinem Leben.

Zum Nachdenken

Vertraue ich wirklich darauf, dass Gott meine Gebete hört und erhört?

Aufnahme vom 12. April 2026

Predigt

GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum

Sonntag, 12. April 2026
Sprüche 2,6
Kernaussage

Wahrer Glaube an Jesus gründet sich nicht auf Zeichen, Wunder oder sichtbare Erfahrungen, sondern allein auf dem Wort Gottes. Echter Glaube bedeutet, den Worten Jesu ohne Bestätigung zu vertrauen und diese als lebendige Wahrheit anzunehmen. Glaube ist ein Geschenk Gottes, das durch sein lebendiges Wort gewirkt wird.

Dieser Gottesdienst beginnt mit Anbetung durch mehrere Lobpreislieder, die Gottes Gnade, Größe und Heiligkeit preisen. Der Prediger heißt die Gemeinde willkommen und betont, dass Gott durch sein lebendiges Wort zu uns spricht, welches Weisheit, Erkenntnis und Verständnis schenkt – im Gegensatz zu den vielen weltlichen Informationen und Nachrichten, die uns täglich überschwemmen. Die Hauptpredigt aus Johannes 4,43-54 behandelt das zentrale Thema des wahren Glaubens. Anhand der Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten zeigt der Prediger auf, dass wahrer Glaube nicht auf Zeichen und Wundern basiert, sondern allein auf dem Wort Jesu. Der Beamte glaubte dem Wort Jesu, ohne eine sichtbare Bestätigung zu haben. Im Gegensatz dazu nahmen die Galiläer Jesus nur oberflächlich auf, weil sie seine Wunder gesehen hatten, ohne wirklich an ihn zu glauben. Wahrer Glaube ist ein Geschenk Gottes, das durch sein lebendiges und wirksames Wort gewirkt wird – nicht eine menschliche Entscheidung aufgrund logischer Überzeugung. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern, der Aufnahme neuer Gemeindemitglieder, einer Verlobungsankündigung und praktischen Vermeldungen.
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Dieser Gottesdienst beginnt mit Anbetung durch mehrere Lobpreislieder, die Gottes Gnade, Größe und Heiligkeit preisen. Der Prediger heißt die Gemeinde willkommen und betont, dass Gott durch sein lebendiges Wort zu uns spricht, welches Weisheit, Erkenntnis und Verständnis schenkt – im Gegensatz zu den vielen weltlichen Informationen und Nachrichten, die uns täglich überschwemmen. Die Hauptpredigt aus Johannes 4,43-54 behandelt das zentrale Thema des wahren Glaubens. Anhand der Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten zeigt der Prediger auf, dass wahrer Glaube nicht auf Zeichen und Wundern basiert, sondern allein auf dem Wort Jesu. Der Beamte glaubte dem Wort Jesu, ohne eine sichtbare Bestätigung zu haben. Im Gegensatz dazu nahmen die Galiläer Jesus nur oberflächlich auf, weil sie seine Wunder gesehen hatten, ohne wirklich an ihn zu glauben. Wahrer Glaube ist ein Geschenk Gottes, das durch sein lebendiges und wirksames Wort gewirkt wird – nicht eine menschliche Entscheidung aufgrund logischer Überzeugung. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern, der Aufnahme neuer Gemeindemitglieder, einer Verlobungsankündigung und praktischen Vermeldungen.

Hauptthemen (5)

1. Der Unterschied zwischen Jesus aufnehmen und wahrhaftig glauben

  • • Die Galiläer nahmen Jesus auf, weil sie Zeichen und Wunder gesehen hatten, aber sie glaubten nicht wirklich an ihn
  • • Jesus aufnehmen aufgrund von Zeichen ist kein rettender Glaube
  • • Selbst Jesu eigene Brüder nahmen ihn nicht im Glauben an, obwohl sie seine Wunder kannten
  • • Ein Prophet hat im eigenen Vaterland kein Ansehen

2. Wahrer Glaube glaubt dem Wort Jesu

  • • Der königliche Beamte glaubte dem Wort Jesu ohne ein Zeichen zu sehen
  • • Er bat Jesus zu kommen, aber Jesus gab ihm nur sein Wort: 'Dein Sohn lebt'
  • • Der Mann glaubte diesem Wort und ging hin, ohne Bestätigung zu haben
  • • Wahrer Glaube basiert nicht auf Sehen, Anfassen oder Fühlen

3. Gottes Wort ist lebendig und wirksam

  • • Gottes Wort bewirkt Glauben in uns Menschen
  • • Das Wort Gottes ist lebendig, wirksam, scharf und durchdringend
  • • Jesu Worte bewirken Leben - der Sohn wurde geheilt genau in der Stunde, als Jesus sprach
  • • Glaube kommt aus der Verkündigung des Wortes Christi
  • • Gottes Wort kann in uns etwas bewirken, nämlich Glauben schaffen

4. Glaube ist ein Geschenk Gottes

  • • Glaube ist keine menschliche Entscheidung oder Werk des Verstandes
  • • Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es
  • • Gott ist die Quelle des Lebens, nicht unser Glaube
  • • Jesus schenkte dem königlichen Beamten Glauben
  • • Glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben

5. Das Beispiel der Samariter versus die Galiläer

  • • Die Samariter glaubten um seines Wortes willen, nicht wegen Zeichen
  • • Sie sagten: 'Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört'
  • • Die Samariter erkannten Jesus als den Retter der Welt ohne Wunder gesehen zu haben
  • • Dies steht im Kontrast zu den Galiläern, die Zeichen brauchten

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Sprüche 2,6

Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis

Johannes 4,43-54

Nach den zwei Tagen aber zog er von dort weg nach Galiläa. Denn Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im eigenen Vaterland kein Ansehen hat. Als er nun nach Galiläa kam, nahmen die Galiläer ihn auf, da sie alles gesehen, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte. Denn auch sie kamen zu dem Fest. Er kam nun wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein Kapernaum, ein königlicher Beamter, dessen Sohn krank war. Als dieser gehört hatte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen sei, ging er zu ihm hin und bat, dass er herabkomme und seinen Sohn heile, denn er lag im Sterben. Jesus sprach nun zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so werdet ihr nicht glauben. Der königliche Beamte spricht zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt. Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Aber schon während er hinging, kamen ihm seine Knechte entgegen und berichteten, dass sein Junge lebe. Er erforschte nun von ihnen die Stunde, in der es besser mit ihm geworden war, und sie sagten zu ihm: Gestern zur siebten Stunde verließ ihn das Fieber. Da erkannte der Vater, dass es in jener Stunde war, in der Jesus zu ihm sagte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte, er und sein ganzes Haus. Dies tat Jesus wieder als zweites Zeichen, als er aus Judäa nach Galiläa gekommen war.

Johannes 4,40-42

Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leute glaubten um seines Wortes willen. Und sie sagten zu der Frau: Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt ist.

Römer 10,17

Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi

Johannes 20,27-29

Reiche deine Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. Thomas antwortet und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott. Und Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben.

Hebräer 4,12

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringt bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnung des Herzens

Epheser 2,8-9

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es. Nicht aus Werken, damit niemand sich rühmt.

Johannes 8,31-32

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger. Und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.

Johannes 3,14-15

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat.

1. Petrus 1,6-8

Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird, als die des vergänglichen Goldes, das durchs Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi, den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt.

Weitere Referenzen

  • → Psalm 106
  • → Johannes 2,23-25
  • → Johannes 3,1-2
  • → Johannes 6,14
  • → Johannes 6,41
  • → Johannes 7,1-5
  • → Johannes 12,37
  • → Hebräer 3-4
  • → Hebräer 11
  • → Sprüche 18,22
  • → Epheser 3,20-21
  • → Judas 1,24-25

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Prüfe die Grundlage deines Glaubens: Überprüfe, ob dein Glaube auf Zeichen, Wundern, Erfahrungen oder menschlichen Lehren basiert, oder ob er auf dem lebendigen Wort Gottes gegründet ist. Wahrer Glaube vertraut allein den Worten Jesu.
  • 2 Bleibe in Gottes Wort: Um wahrhaftig Jünger Jesu zu sein, bleibe in seinem Wort. Durch das Verbleiben im Wort kommt Erkenntnis der Wahrheit, die frei macht. Nimm dir regelmäßig Zeit für das Studium der Heiligen Schrift.
  • 3 Vertraue dem Wort Gottes ohne sichtbare Bestätigung: Wie der königliche Beamte dem Wort Jesu glaubte und ging, ohne Bestätigung zu sehen, so sollen auch wir lernen, Gottes Verheißungen zu vertrauen, auch wenn wir noch keine sichtbaren Ergebnisse sehen.
  • 4 Erkenne Glaube als Geschenk Gottes an: Verstehe, dass Glaube nicht dein eigenes Werk oder deine eigene Entscheidung ist, sondern ein Geschenk Gottes. Danke ihm für dieses Geschenk und bitte ihn, deinen Glauben zu stärken.

Impulse aus der Woche ab 13. April

  1. Tag 1 von 7 · 13. April Wahrer Glaube glaubt dem Wort

    In einer Welt voller Informationen und Nachrichten, die uns täglich überschwemmen, erinnert uns Gottes Wort daran, dass es eine echte Quelle der Wahrheit gibt: 'Der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis' (Sprüche 2,6). Die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten zeigt uns, was wahren Glauben ausmacht. Der königliche Beamte reiste etwa 35 Kilometer von Kapernaum nach Kana, um Jesus zu bitten, seinen sterbenskranken Sohn zu heilen. Jesus gab ihm keine sichtbare Bestätigung, sondern nur sein Wort: 'Geh hin, dein Sohn lebt.' Was tat der Mann? Er glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Wahrer Glaube basiert nicht auf Zeichen und Wundern, sondern auf dem Wort Jesu allein. Während die Galiläer Jesus nur aufnahmen, weil sie Wunder gesehen hatten, glaubte dieser Mann den Worten Jesu ohne jede Bestätigung. Das ist der Unterschied zwischen oberflächlicher Annahme und wahrem, rettendem Glauben.

    Johannes 4,43-54

    Gebet

    Bitte Gott, dir einen Glauben zu schenken, der seinem Wort vertraut, auch wenn du nichts sehen oder fühlen kannst.

    Zum Nachdenken

    Worauf gründet sich dein Glaube – auf äußere Bestätigungen oder auf das Wort Gottes allein?

  2. Tag 2 von 7 · 14. April Jesus aufnehmen ist nicht gleich Glauben

    Die Galiläer nahmen Jesus auf, aber Jesus selbst bezeugte, 'dass ein Prophet im eigenen Vaterland kein Ansehen hat'. Was für ein Widerspruch! Sie nahmen ihn auf, weil sie die Zeichen gesehen hatten, die er in Jerusalem getan hatte – aber das war kein echter Glaube. Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich einer Gemeinde anschließen oder sich zu Jesus bekennen: gute Gemeinschaft, moralische Werte, beeindruckende Erlebnisse. Doch die Schrift unterscheidet klar zwischen Jesus aufnehmen und wirklich an ihn glauben. Selbst seine eigenen Brüder nahmen ihn zeitweise auf, aber 'auch seine Brüder glaubten nicht an ihn' (Johannes 7,5). Wahrer Glaube bedeutet mehr als nur eine äußere Zugehörigkeit oder intellektuelle Zustimmung. Es bedeutet, Jesus als den Retter der Welt anzuerkennen und seinem Wort vollständig zu vertrauen, nicht wegen dem, was er tut, sondern wegen dem, wer er ist und was er sagt.

    Johannes 4,45

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, ob dein Glaube echt ist, und schenke dir echtes Vertrauen in sein Wort.

    Zum Nachdenken

    Hast du Jesus nur aufgenommen oder glaubst du wirklich an ihn und seine Worte?

  3. Tag 3 von 7 · 15. April Zeichen überzeugen, aber retten nicht

    Jesus tat unzählige Zeichen: Er verwandelte Wasser in Wein, heilte Kranke, speiste 5000 Menschen, öffnete blinde Augen und erweckte sogar Lazarus von den Toten. Doch das Fazit der Schrift ist erschütternd: 'Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn.' Zeichen und Wunder können uns in unserem Verstand überzeugen, dass etwas Besonderes geschieht. Wie Nikodemus sagte: 'Niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm' (Johannes 3,2). Doch diese logische Erkenntnis ist nicht gleichbedeutend mit rettendem Glauben. Jesus sagte zu den Galiläern: 'Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so werdet ihr nicht glauben.' Er kritisierte damit einen Glauben, der nur auf Sichtbarem basiert. Thomas wollte auch erst sehen und berühren, bevor er glaubte. Aber Jesus preist diejenigen selig, 'die nicht gesehen und doch geglaubt haben'.

    Johannes 12,37

    Gebet

    Danke Jesus, dass sein Wort ausreicht, und bitte ihn um einen Glauben, der nicht vom Sehen abhängt.

    Zum Nachdenken

    Brauchst du Zeichen und Wunder, um an Jesus zu glauben, oder reicht dir sein Wort?

  4. Tag 4 von 7 · 16. April Gottes Wort ist lebendig und wirksam

    Was bewirkte die Heilung des sterbenskranken Sohnes? War es der Glaube des Vaters? Nein – es war das lebendige Wort Jesu: 'Dein Sohn lebt.' Genau in der Stunde, als Jesus diese Worte sprach, verließ das Fieber den Jungen. Jesu Worte bewirken Leben! 'Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert' (Hebräer 4,12). Gottes Wort ist nicht nur Information, die wir mit unserem Verstand annehmen oder ablehnen. Es ist eine Kraft, die in uns etwas bewirken kann – nämlich Glauben schaffen, Leben schenken, uns verändern. Deshalb heißt es in Römer 10,17: 'Der Glaube kommt aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.' Glaube ist nicht das Ergebnis menschlicher Überzeugung oder Entscheidung, sondern ein Geschenk Gottes, das durch sein lebendiges Wort gewirkt wird.

    Hebräer 4,12

    Gebet

    Bitte Gott, dass sein Wort lebendig in dir wirkt und echten, rettenden Glauben schafft.

    Zum Nachdenken

    Erkennst du die lebendige Kraft von Gottes Wort in deinem Leben?

  5. Tag 5 von 7 · 17. April Glaube ist Gottes Gabe, nicht unser Werk

    Woher kam der Glaube des königlichen Beamten? Er war vermutlich kein Jude, kannte die Schriften nicht, hatte keine religiöse Vorbildung. Doch als Jesus zu ihm sprach, glaubte er dem Wort. Das war kein menschliches Werk, sondern Gottes Gabe. 'Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Nicht aus Werken, damit niemand sich rühmt' (Epheser 2,8-9). Der Glaube ist ein Geschenk Gottes, keine menschliche Leistung. Nicht unser Glaube ist die Quelle des Lebens – Gott ist die Quelle, er gibt Leben durch sein Wort. Das Volk Israel sah unzählige Wunder in der Wüste, doch viele glaubten nicht. Glauben entsteht nicht automatisch durch Zeichen, sondern durch Gottes gnädiges Wirken. Er schenkt Glauben, er öffnet Herzen, er gibt Erkenntnis. Das ist Gnade von Anfang bis Ende.

    Epheser 2,8-9

    Gebet

    Danke Gott für das Geschenk des Glaubens und bitte ihn, diesen Glauben in dir zu stärken.

    Zum Nachdenken

    Verstehst du deinen Glauben als Geschenk Gottes oder als deine eigene Leistung?

  6. Tag 6 von 7 · 18. April In seinem Wort bleiben bringt Erkenntnis

    Der königliche Beamte glaubte zuerst dem Wort Jesu und ging heim. Dann erkannte er, dass die Heilung genau zur Stunde geschah, als Jesus sprach. 'Und er glaubte, er und sein ganzes Haus.' Glaube bringt Erkenntnis hervor, und Erkenntnis bestätigt den Glauben. Jesus sagte: 'Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger. Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen' (Johannes 8,31-32). Wahrer Glaube bedeutet, in Jesu Wort zu bleiben – nicht nur einmal anzunehmen, sondern darin zu leben, es zu studieren, ihm zu gehorchen. In seinem Wort zu bleiben führt zu tieferer Erkenntnis Jesu, der selbst die Wahrheit ist. Diese Erkenntnis macht frei – frei von Sünde, Irrtum und falschen Hoffnungen. Echter Glaube ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine beständige Beziehung zu Jesus durch sein Wort.

    Johannes 8,31-32

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, täglich in seinem Wort zu bleiben und ihn tiefer zu erkennen.

    Zum Nachdenken

    Bleibst du täglich in Gottes Wort oder begegnest du ihm nur gelegentlich?

  7. Tag 7 von 7 · 19. April Glauben ohne Sehen – jubelnde Freude

    Wahrer Glaube verändert unser Leben grundlegend. Petrus beschreibt es so: 'Den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt' (1. Petrus 1,8). Dieser Glaube bringt eine tiefe, unaussprechliche Freude, auch mitten in Schwierigkeiten. Er verändert unsere Prioritäten, unsere Ziele, unsere ganze Perspektive auf das Leben. Gottes Wort ist scharf und wirksam – es scheidet, es fordert heraus, es verändert uns. Jesus sagte: 'Wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat' (Johannes 3,14-15). Das ist das Evangelium: Wer an Jesus glaubt – wirklich an ihn und sein Wort glaubt – hat ewiges Leben. Nicht durch Zeichen, nicht durch Werke, sondern durch Glauben an den lebendigen Christus.

    1. Petrus 1,6-8

    Gebet

    Danke Jesus für das ewige Leben durch den Glauben an ihn und bitte um die Freude, die dieser Glaube schenkt.

    Zum Nachdenken

    Erlebst du die jubelnde Freude des Glaubens, auch wenn du Jesus nicht siehst?