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Täglicher Impuls
Tag 5 von 7

Die Gewissheit der Rettung

Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober

Paulus sagt: 'Denn ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird.' Er hat eine tiefe Gewissheit, dass Gott ihn retten wird. Diese Rettung bezieht sich nicht nur auf eine mögliche Freilassung aus dem Gefängnis, sondern auf die umfassende Rettung, die Gott seinem Volk zugesagt hat. Der Herr hat versprochen: 'Rufe mich an am Tag der Not, und ich werde dich retten, und du wirst mich preisen' (Psalm 50,15). Paulus kannte diese Verheißungen und glaubte ihnen von ganzem Herzen. Er wusste, dass Gott treu ist und seine Versprechen hält - ob durch Leben oder durch Tod. Diese Gewissheit ist nicht Wunschdenken, sondern gegründet auf Gottes Wort und Charakter. Unsere Rettung hat in Christus begonnen, sie wird täglich fortgesetzt durch den Heiligen Geist, und sie wird vollendet werden in der Herrlichkeit. Das ist unser fester Anker, der uns Freude schenkt, egal was kommt.

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Paulus sagt: 'Denn ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird.' Er hat eine tiefe Gewissheit, dass Gott ihn retten wird. Diese Rettung bezieht sich nicht nur auf eine mögliche Freilassung aus dem Gefängnis, sondern auf die umfassende Rettung, die Gott seinem Volk zugesagt hat. Der Herr hat versprochen: 'Rufe mich an am Tag der Not, und ich werde dich retten, und du wirst mich preisen' (Psalm 50,15). Paulus kannte diese Verheißungen und glaubte ihnen von ganzem Herzen. Er wusste, dass Gott treu ist und seine Versprechen hält - ob durch Leben oder durch Tod. Diese Gewissheit ist nicht Wunschdenken, sondern gegründet auf Gottes Wort und Charakter. Unsere Rettung hat in Christus begonnen, sie wird täglich fortgesetzt durch den Heiligen Geist, und sie wird vollendet werden in der Herrlichkeit. Das ist unser fester Anker, der uns Freude schenkt, egal was kommt.

Philipper 1,19-20
Gebet

Danke Gott für die Gewissheit deiner Rettung in Christus und bitte um wachsendes Vertrauen auf seine Verheißungen.

Zum Nachdenken

Habe ich die feste Gewissheit, dass Gott mich rettet - unabhängig von meinen aktuellen Umständen?

Aufnahme vom 15. Mai 2023

Predigt

#025 Gal 3,1-5: Der Fluch des Gesetzes - Teil 3 (Willy Zorn)

Montag, 15. Mai 2023
Galater 3:1-5
Kernaussage

Das Evangelium lehrt von Anfang an die Rechtfertigung allein aus Glauben, nicht durch Gesetzeswerke. Abraham wurde durch Glauben gerechtfertigt, bevor das Gesetz gegeben wurde, und Gott bestätigt diese Wahrheit durch den Heiligen Geist und Zeichen, nicht durch menschliche Anstrengung oder Gesetzesgehorsam.

Diese Bibelstunde setzt das Studium des Galaterbriefs fort, einem fundamentalen Brief für das Verständnis des Evangeliums. Der Lehrer beginnt mit Reflexionen über eine weltliche Reportage über die evangelikale Welt, die ihn erschütterte - nicht wegen der weltlichen Darstellung, sondern weil viele evangelikale Lehrer und Prediger das Evangelium verdreht haben. Sie propagieren eine Rückkehr zu jüdisch-christlichen Werten und zum mosaischen Gesetz, um die Welt zu retten, was dem wahren Evangelium widerspricht. Der Hauptteil der Lehre konzentriert sich auf Galater Kapitel 3, wo Paulus die Galater durch rhetorische Fragen herausfordert: Wie haben sie den Heiligen Geist empfangen - durch Gesetzeswerke oder durch die Verkündigung des Glaubens? Paulus erinnert sie daran, dass sie im Geist begonnen haben und nicht im Fleisch vollendet werden können. Die Zeichen und Wunder, die sie erlebten, bestätigten das Evangelium der Gnade, nicht das Gesetz. Paulus führt dann Abraham als Beispiel an, der durch Glauben gerechtfertigt wurde, nicht durch Werke. Die Lehre schließt mit einem detaillierten Exkurs über Abrahams Geschichte, der zeigt, dass auch Abraham kein fehlerloser Held war, sondern dass Gott ihm den Glauben schenkte und ihn Schritt für Schritt in den Gehorsam führte. Die Rechtfertigung erfolgte allein aus Glauben als Gnadengeschenk Gottes.
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Diese Bibelstunde setzt das Studium des Galaterbriefs fort, einem fundamentalen Brief für das Verständnis des Evangeliums. Der Lehrer beginnt mit Reflexionen über eine weltliche Reportage über die evangelikale Welt, die ihn erschütterte - nicht wegen der weltlichen Darstellung, sondern weil viele evangelikale Lehrer und Prediger das Evangelium verdreht haben. Sie propagieren eine Rückkehr zu jüdisch-christlichen Werten und zum mosaischen Gesetz, um die Welt zu retten, was dem wahren Evangelium widerspricht. Der Hauptteil der Lehre konzentriert sich auf Galater Kapitel 3, wo Paulus die Galater durch rhetorische Fragen herausfordert: Wie haben sie den Heiligen Geist empfangen - durch Gesetzeswerke oder durch die Verkündigung des Glaubens? Paulus erinnert sie daran, dass sie im Geist begonnen haben und nicht im Fleisch vollendet werden können. Die Zeichen und Wunder, die sie erlebten, bestätigten das Evangelium der Gnade, nicht das Gesetz. Paulus führt dann Abraham als Beispiel an, der durch Glauben gerechtfertigt wurde, nicht durch Werke. Die Lehre schließt mit einem detaillierten Exkurs über Abrahams Geschichte, der zeigt, dass auch Abraham kein fehlerloser Held war, sondern dass Gott ihm den Glauben schenkte und ihn Schritt für Schritt in den Gehorsam führte. Die Rechtfertigung erfolgte allein aus Glauben als Gnadengeschenk Gottes.

Hauptthemen (6)

1. Die Verführung durch ein falsches Evangelium

  • • Die evangelikale Welt versucht oft, durch Gesetzeswerke und politische Macht die Welt zu retten, statt Menschen aus der Welt zu retten
  • • Viele verbinden das Evangelium mit jüdisch-christlichen Werten und dem mosaischen Gesetz, was nicht das wahre Evangelium ist
  • • Der Großteil der evangelikalen Welt weiß nicht, worum es im Evangelium wirklich geht - um Jesus Christus und Rechtfertigung aus Glauben

2. Paulus' Argumentation im Galaterbrief

  • • Paulus fordert die Galater durch rhetorische Fragen heraus, ihren Unverstand zu prüfen
  • • Die Galater empfingen den Geist durch die Kunde des Glaubens, nicht durch Gesetzeswerke
  • • Sie begannen im Geist und sollen nicht im Fleisch vollenden
  • • Die Zeichen und Wunder, die sie erlebten, bestätigten das Wort der Gnade, nicht das Gesetz

3. Der Heilige Geist als Versiegelung

  • • Wer das Evangelium hört und glaubt, wird mit dem Heiligen Geist versiegelt
  • • Der Heilige Geist ist die Anzahlung auf unser Erbe und die Garantie unserer Erlösung
  • • Man kann den Heiligen Geist betrüben, aber nicht verlieren
  • • Der Geist Gottes wohnt in uns - eine gegenwärtige Realität, nicht nur eine theologische Wahrheit

4. Zeichen und Wunder als Bestätigung des Evangeliums

  • • Zeichen und Wunder geschehen, um das Wort der Gnade zu bestätigen
  • • Jesus stellte sich zu dem Wort der Apostel und bestätigte es durch Zeichen
  • • Gott wirkt Zeichen und Wunder im Kontext der Verkündigung des wahren Evangeliums
  • • Zeichen ohne das wahre Evangelium sind Scharlatanerie

5. Abraham als Beispiel des Glaubens

  • • Die jüdische Theologie machte Abraham zum Vater der Gesetzesfrömmigkeit
  • • Die Juden glaubten, Abraham habe das Gesetz vollkommen gehalten, bevor es gegeben wurde
  • • Paulus zeigt, dass Abraham durch Glauben gerechtfertigt wurde, nicht durch Werke
  • • Abraham war kein fehlerloser Held, sondern ein Mensch, dem Gott Glauben beibrachte
  • • Gott führte Abraham Schritt für Schritt zum Glaubensgehorsam

6. Die Wahrheit über Abrahams Berufung

  • • Gott erschien Abraham bereits in Ur der Chaldäer, nicht erst in Haran
  • • Abraham gehorchte nicht sofort, sondern lernte Gehorsam Schritt für Schritt
  • • Gott gebrauchte Umstände (Tod des Bruders, Tod des Vaters), um Abraham aus seinem Land zu führen
  • • Abraham nahm Lot mit, obwohl Gott gesagt hatte, er solle seine Verwandtschaft verlassen
  • • Glaube ist ein Gnadengeschenk Gottes, nicht menschliche Leistung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Galater 3:1-5

O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde? Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr im Fleisch vollenden? So großes habt ihr vergeblich erfahren, wenn es wirklich vergeblich ist? Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, tut er das aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?

Galater 3:6-9

Ebenso wie Abraham Gott glaubte und es ihm zu Gerechtigkeit gerechnet wurde. Erkennt daraus, dass die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne. Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: In dir werden gesegnet werden alle Nationen. Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet.

Galater 6:7-8

Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten, denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.

Epheser 1:13-14

In ihm seid ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der die Anzahlung auf unser Erbe ist, auf die Erlösung seines Eigentums und zum Preis seiner Herrlichkeit.

Epheser 4:30

Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag eurer Erlösung hin.

Markus 16:19-20

Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch darauffolgende Zeichen bestätigte.

Johannes 8:31-44

Jesus sprach zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Nachkommenschaft und sind niemandes Sklaven gewesen; wie sagst du: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave... Ich weiß, dass ihr Abrahams Nachkommen seid, aber ihr sucht mich zu töten... Abraham ist unser Vater. Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, würdet ihr die Werke Abrahams tun... Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel.

1. Mose 11:27-32

Und dies ist die Generationsfolge Terachs: Terach zeugte Abraham, Nahor und Haran, und Haran zeugte Lot. Haran aber starb zu Lebzeiten seines Vaters Terach im Land seiner Verwandtschaft in Ur der Chaldäer... Sarah aber war unfruchtbar, sie hatte kein Kind. Und Terach nahm seinen Sohn Abraham und Lot, den Sohn Harans, seinen Enkel, und Sarah, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes Abraham, und sie zogen miteinander aus Ur der Chaldäer, um in das Land Kanaan zu gehen, und sie kamen nach Haran und wohnten dort... Und die Tage Terachs betrugen 205 Jahre, und Terach starb in Haran.

1. Mose 12:1-4

Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. Und Abram ging hin, wie der Herr zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm. Abram aber war 75 Jahre alt, als er aus Haran zog.

Weitere Referenzen

  • → Römer 10:17
  • → Offenbarung (Versiegelung an den Stirnen)
  • → Römer 15:18-19
  • → Apostelgeschichte 14:1-3
  • → Apostelgeschichte 7:2-4
  • → 1. Mose Kapitel 1-3
  • → 1. Mose Kapitel 15

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Prüft die Lehre am Wort Gottes: Seid mündig und prüft jede Lehre anhand der Schrift. Lasst euch nicht durch falsche Evangelien verführen, die Gesetzeswerke mit der Gnade vermischen. Fragt immer: Stimmt das mit dem überein, was die Bibel lehrt?
  • 2 Macht euch die Gegenwart des Heiligen Geistes bewusst: Der Heilige Geist wohnt in jedem Gläubigen als gegenwärtige Realität. Erinnert euch täglich daran: Der Geist Gottes ist in mir, er verlässt mich nicht. Bei wem sollte ich noch Hilfe, Schutz und Weisheit suchen?
  • 3 Vertraut auf die Gnade, nicht auf eigene Werke: Wie Abraham gerechtfertigt wurde durch Glauben, nicht durch Gesetzeswerke, so werden auch wir allein aus Glauben gerettet. Versucht nicht, durch eigene Anstrengung oder Frömmigkeit vor Gott gerecht zu werden.
  • 4 Erkennt, dass Glaube ein Geschenk Gottes ist: Abraham war kein perfekter Glaubensheld von Anfang an - Gott brachte ihm Schritt für Schritt Glauben bei. Auch unser Glaube ist ein Gnadengeschenk Gottes, das er in uns wirkt und wachsen lässt.
  • 5 Bleibt im Wort und in der Wahrheit des Evangeliums: Das Evangelium geht es nicht darum, diese Welt durch politische Macht oder soziale Programme zu retten, sondern Menschen aus dieser Welt zu retten durch die Botschaft von Jesus Christus. Bleibt fest in dieser Wahrheit.

Impulse aus der Woche ab 25. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 25. Juli Das wahre Evangelium bewahren

    Paulus beginnt Galater 3 mit einer eindringlichen Frage: 'Wer hat euch bezaubert?' Er ist erschüttert darüber, wie schnell die Galater vom wahren Evangelium abgewichen sind. Diese Warnung ist heute genauso aktuell wie damals. Auch in unserer Zeit gibt es viele, die das Evangelium verdrehen – manche propagieren eine Rückkehr zu jüdisch-christlichen Werten und zum mosaischen Gesetz als Mittel zur Rettung der Welt. Doch das widerspricht fundamental dem Evangelium der Gnade. Paulus erinnert uns daran, dass wir den Heiligen Geist nicht durch Gesetzeswerke empfangen haben, sondern durch die Verkündigung des Glaubens. Die zentrale Frage lautet: Wie sind wir zum Glauben gekommen? Die Antwort ist klar – durch das Hören der guten Botschaft von Jesus Christus, nicht durch das Einhalten von Gesetzen. Wir müssen wachsam bleiben und das Evangelium in seiner Reinheit bewahren.

    Galater 3,1-2

    Gebet

    Danke Jesus, dass du mich durch Gnade gerettet hast. Hilf mir, fest im wahren Evangelium gegründet zu bleiben und nicht von falschen Lehren verführt zu werden.

    Zum Nachdenken

    Bin ich mir bewusst, dass ich den Heiligen Geist allein durch Glauben empfangen habe, nicht durch eigene Werke?

  2. Tag 2 von 7 · 26. Juli Im Geist begonnen, im Fleisch vollendet?

    Paulus stellt eine entscheidende Frage: 'Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden?' Diese Frage entlarvt einen fundamentalen Irrtum im christlichen Leben. Wenn wir durch Gnade und Glauben gerettet wurden, wie können wir dann denken, dass wir durch eigene Anstrengung und Werke zur Vollendung kommen? Das wäre so, als würde Gott das Werk beginnen und wir müssten es zu Ende bringen. Doch die Schrift lehrt uns: 'Was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.' Der Weg der Rettung und der Weg der Heiligung sind beide Werke des Geistes. Wir können nicht aus eigener Kraft vollenden, was Gott in Gnade begonnen hat.

    Galater 3,3

    Gebet

    Herr, erinnere mich täglich daran, dass du das gute Werk, das du in mir begonnen hast, auch vollenden wirst. Lass mich nicht auf meine eigene Kraft vertrauen.

    Zum Nachdenken

    Verlasse ich mich in meinem christlichen Leben auf die Kraft des Heiligen Geistes oder versuche ich, durch eigene Anstrengung gerecht zu werden?

  3. Tag 3 von 7 · 27. Juli Zeichen und Wunder bestätigen die Gnade

    Paulus erinnert die Galater: 'Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt – tut er das aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?' Die Antwort ist offensichtlich. Zeichen und Wunder haben einen klaren Zweck in Gottes Plan: Sie bestätigen die Botschaft des Evangeliums. Als die Apostel auszogen und predigten, wirkte der Herr mit und bestätigte das Wort durch darauffolgende Zeichen. Diese Wunder waren keine Selbstzweck, sondern Gottes Bestätigung der Gnadenbotschaft. Gott stellte sich nicht zum Gesetz, sondern zum Wort seiner Gnade. Die Machttaten, die die Galater erlebten, waren Gottes Zeugnis dafür, dass Rechtfertigung allein aus Glauben kommt. Auch heute gilt: Wo das wahre Evangelium gepredigt wird, dort bestätigt Gott sein Wort – nicht die Botschaft von Werken und Gesetz, sondern die frohe Botschaft der Gnade.

    Galater 3,5

    Gebet

    Vater, danke, dass du dich zu deinem Wort der Gnade stellst. Hilf mir, das Evangelium rein zu verkündigen und auf deine Bestätigung zu vertrauen.

    Zum Nachdenken

    Verstehe ich, dass Gottes Kraft sich zur Botschaft der Gnade stellt und nicht zu menschlichen Leistungen?

  4. Tag 4 von 7 · 28. Juli Der Heilige Geist wohnt in dir

    Eine der gewaltigsten Wahrheiten des Evangeliums ist diese: Der Heilige Geist wohnt in jedem Gläubigen. Die Schrift sagt: 'In ihm seid ihr, als ihr gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der die Anzahlung auf unser Erbe ist.' Das bedeutet: Der Geist Gottes ist nicht irgendwo fern, er muss nicht herbeigerufen oder herbeigebetet werden – er ist bereits da, in dir! Er ist wie ein Verlobungsring, die Garantie Gottes, dass er dich zu sich holen wird. Dieses Siegel kann nicht gebrochen werden; niemand kann dich aus Gottes Hand reißen. Der Heilige Geist wurde dir nicht vergeblich gegeben. Er versiegelt dich auf den Tag der Erlösung hin. Diese Realität sollte unser erstes Bewusstsein in jeder Schwierigkeit sein: Der Geist Gottes ist in mir. Wen sollte ich noch brauchen?

    Epheser 1,13-14

    Gebet

    Heiliger Geist, mache mir deine beständige Gegenwart in meinem Leben bewusst. Hilf mir, in deiner Kraft zu leben und nicht meine eigene Stärke zu suchen.

    Zum Nachdenken

    Bin ich mir der gewaltigen Realität bewusst, dass der Heilige Geist jetzt in diesem Moment in mir wohnt?

  5. Tag 5 von 7 · 29. Juli Abraham glaubte Gott

    Paulus führt Abraham als das grundlegende Beispiel für Rechtfertigung durch Glauben an: 'Ebenso wie Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde.' Dies ist revolutionär für das Verständnis des Alten Testaments. Die judaisierenden Lehrer beriefen sich auf Abraham als ihren Vater und auf das Gesetz als Grundlage der Gerechtigkeit. Doch Paulus zeigt: Abraham wurde nicht durch Werke oder Gesetzestreue gerecht, sondern durch Glauben – und das lange bevor das mosaische Gesetz gegeben wurde! Abraham war kein fehlerloser Held. Die Schrift zeigt uns seine Schwächen und Versagen deutlich. Aber Gott schenkte ihm den Glauben und rechnete ihm diesen Glauben als Gerechtigkeit an. Das ist die Botschaft des Evangeliums von Anfang an: Gerechtigkeit kommt nicht durch menschliche Leistung, sondern durch Gottes Gnade, empfangen im Glauben.

    Galater 3,6

    Gebet

    Herr, danke, dass du von Anfang an Menschen durch Glauben gerecht gemacht hast. Stärke meinen Glauben an deine Gnade.

    Zum Nachdenken

    Verstehe ich, dass schon Abraham allein durch Glauben gerecht wurde, nicht durch Werke?

  6. Tag 6 von 7 · 30. Juli Das Evangelium wurde Abraham voraus verkündigt

    Eine der erstaunlichsten Aussagen des Galaterbriefs findet sich in Vers 8: 'Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen würde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: In dir werden gesegnet werden alle Nationen.' Das Evangelium ist keine Erfindung des Neuen Testaments! Schon Abraham hörte die frohe Botschaft, dass durch ihn alle Völker gesegnet werden sollten. Gott offenbarte ihm, dass Rettung nicht auf ein einziges Volk beschränkt bleiben würde, sondern allen Nationen durch Glauben zugänglich sein würde. Dies zeigt die Kontinuität von Gottes Heilsplan: Von Anfang an war es sein Plan, Menschen aus allen Völkern durch Glauben zu retten. Abraham ist nicht nur der Vater des jüdischen Volkes, sondern der Vater aller, die glauben – unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft.

    Galater 3,8

    Gebet

    Vater, danke für deinen ewigen Plan, Menschen aus allen Nationen durch Glauben zu retten. Lass mich diese Botschaft weitergeben.

    Zum Nachdenken

    Erkenne ich, dass Gottes Plan der Rettung durch Glauben von Anfang an für alle Völker bestimmt war?

  7. Tag 7 von 7 · 31. Juli Mündig im Glauben werden

    Paulus appelliert wiederholt an den Verstand der Galater: 'Erkennt daraus!', 'Seid ihr so unverständig?' Er fordert sie auf, mündig zu werden im Glauben – die Lehren zu prüfen, die sie hören, und sie am Evangelium zu messen, das sie von Anfang an empfangen haben. Mündigkeit im Glauben bedeutet nicht, alles zu hinterfragen, sondern das Gehörte an der Schrift zu prüfen. Die Galater hätten die falschen Lehrer entlarven können, wenn sie sich erinnert hätten: Wie kamen wir zum Glauben? Durch Werke oder durch das Hören der Gnadenbotschaft? Zu welcher Botschaft hat sich Gott in Macht gestellt? Auch wir sind heute gerufen, wachsam zu sein. Viele verkündigen ein verdrehtes Evangelium und sagen: 'So steht es in der Bibel.' Wir müssen das Wort selbst studieren, damit wir unterscheiden können zwischen Wahrheit und Verführung. Nur so bleiben wir fest gegründet in Christus.

    Galater 3,1-9

    Gebet

    Herr Jesus, gib mir Weisheit und Unterscheidungsvermögen. Lass mich fest im wahren Evangelium gegründet bleiben und nicht von falschen Lehren verführt werden.

    Zum Nachdenken

    Bin ich mündig genug im Glauben, um falsche Lehren zu erkennen und am wahren Evangelium festzuhalten?