Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Daily Bite Day 3 of 7 Der versteckte Name: Umgang mit Schwachheit
From the sermon “Gottesdienst 25.10.26 - Mentale Gesundheit Teil 3” of October 25
In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte.
Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade.
Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen.
Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.
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In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte. Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade. Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen. Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.
In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte. Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade. Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen. Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.
Vater, gib mir den Mut, zu meinem echten Namen zu stehen - zu meiner ganzen Geschichte mit allen Brüchen und Schwachheiten.
Welchen 'Namen' trägst du nach außen, um deine wahre Schwachheit zu verbergen? Was würde passieren, wenn du ehrlich zu dem stehst, was wirklich in dir ist?
Recording from September 16, 2026
Sermon Gott begegnet unserer Identität - Stephan Dahms
Wednesday, September 16, 2026 2. Mose 33:11 Key Point Gott möchte nicht, dass wir nur Informationen über ihn sammeln, sondern dass wir ihm in einer persönlichen, intimen Beziehung begegnen - von Angesicht zu Angesicht wie mit einem Freund. Wie Mose können wir von einer distanzierten, ängstlichen Beziehung zu Gott hinwachsen zu einer Freundschaft, in der wir seine Gegenwart erleben und sein Wesen widerspiegeln.
Stefan Dams hält einen Gottesdienst im Rahmen der jährlichen Predigtserie nach den Sommerferien, die darauf abzielt, das geistliche Leben der Gemeinde zu erneuern und näher an Gottes Herz zu kommen. Er betont die Wichtigkeit der 21 Tage des Gebets, die zweimal jährlich stattfinden, und ermutigt die Gemeinde, aktiv daran teilzunehmen. Die Predigt fokussiert sich auf Moses Begegnung mit Gott am brennenden Dornbusch und zeigt auf, wie Mose von einer distanzierten, ängstlichen Beziehung zu Gott zu einer persönlichen Freundschaft mit ihm wuchs.
Stefan identifiziert vier Hindernisse, die Mose davon abhielten, Gottes Nähe zu erleben: Selbstverurteilung ("Wer bin ich?"), ein zu kleines Gottesbild ("Wer bist du?"), Menschenfurcht ("Was werden andere denken?") und Zögern ("Ich habe das noch nie getan"). Er betont, dass Christen nicht aufgrund eigener Würdigkeit oder Leistung in Gottes Gegenwart kommen, sondern aufgrund dessen, was Jesus am Kreuz vollbracht hat. Die Predigt endet mit einer Einladung, einen bewussten Schritt auf Gott zuzugehen, sich von falschen Spiegeln abzuwenden und stattdessen auf Jesus zu schauen, der der richtige Spiegel für unser Leben ist. Read more
Gott begegnet unserer Identität - Stephan Dahms
Gott möchte nicht, dass wir nur Informationen über ihn sammeln, sondern dass wir ihm in einer persönlichen, intimen Beziehung begegnen - von Angesicht zu Angesicht wie mit einem Freund. Wie Mose können wir von einer distanzierten, ängstlichen Beziehung zu Gott hinwachsen zu einer Freundschaft, in der wir seine Gegenwart erleben und sein Wesen widerspiegeln.
Main Topics (5)
1. Die Bedeutung von Gebet und Gottes Gegenwart
- • 21 Tage des Gebets als regelmäßige Praxis nach den Sommerferien
- • Gebet ist wie das Atmen - essentiell für das christliche Leben
- • Christliches Leben sollte Begegnung und Berührung mit Gott beinhalten, nicht nur kognitives Wissen
- • Das höchste Gebot ist Gott zu lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und Kraft
- • Wir brauchen nicht nur mehr Information, sondern Gottes Kraft und Gegenwart
2. Moses Weg von Distanz zu Nähe mit Gott
- • Mose war kein Superheld, sondern kämpfte mit Identitätsfragen und Unsicherheit
- • Mit 80 Jahren begegnete Mose Gott am brennenden Dornbusch
- • Gott schafft Momente, die unsere Aufmerksamkeit bekommen
- • Moses Entwicklung: vom Verstecken des Gesichts zu einer Freundschaft mit Gott
- • Am Ende leuchtete Moses Gesicht, weil er Zeit in Gottes Gegenwart verbracht hatte
3. Vier Hindernisse für eine Begegnung mit Gott
- • Erstes Hindernis: 'Wer bin ich?' - Selbstverurteilung und innere Baustellen
- • Zweites Hindernis: 'Wer bist du?' - Ein zu kleines Bild von Gott
- • Drittes Hindernis: 'Aber was ist, wenn?' - Menschenfurcht und Sorge um Meinungen anderer
- • Viertes Hindernis: 'Ich habe noch nie' - Zögern und Selbstdisqualifikation
4. Gottes Antworten auf unsere Ausreden
- • Auf 'Wer bin ich?': 'Ich werde mit dir sein' - Fokus auf Gottes Charakter statt eigene Würdigkeit
- • Auf 'Wer bist du?': 'Ich bin' - Gott ist alles, was wir brauchen
- • Auf 'Was ist, wenn?': Wir sollen uns nicht für das Evangelium schämen
- • Auf 'Ich habe noch nie': Gott hat uns ausgerüstet und ist bei uns
- • Wir kommen nicht aufgrund eigener Leistung zu Gott, sondern aufgrund dessen, was Jesus getan hat
5. Das Prinzip des Spiegelns
- • Worauf wir schauen, das spiegeln wir wider
- • Spiegelneuronen im Gehirn: Was wir beobachten, löst eine Resonanz in uns aus
- • Wenn wir auf unsere Fehler schauen, spiegeln wir Scham wider
- • Wenn wir auf Jesus schauen, beginnt unser Leben seine Liebe, Frieden und Kraft widerzuspiegeln
- • Gebet, Worship und Gottes Wort richten unseren Blick neu aus
Biblical Foundations
Direct Quotes
Der Herr sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht wie einer, der mit seinem Freund redet.
Was meine Verkündigung kennzeichnete, waren nicht Überredungskunst und kluge Worte. Es war das machtvolle Wirken von Gottes Geist, denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschen Weisheit gründen, sondern auf Gottes Kraft.
Mose hütete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jetro, des Priesters von Midian. Einmal trieb die Herde tief in die Wüste hinein und kam an den Horeb, den Berg Gottes. Da erschien ihm der Engel des Herrn in einer Feuerflamme, die aus einem Dornbusch schlug. Mose sah, dass der Busch zwar in Flammen stand, aber nicht verbrannte. Das ist ja seltsam, sagte er zu sich selbst. Warum verbrennt dieser Busch nicht? Das muss ich mir näher ansehen. Als der Herr sah, dass Mose herankam, um es genauer zu betrachten, rief er ihn aus dem Busch heraus zu Mose, Mose, hier bin ich, antwortete Mose. Komm nicht näher, befahl Gott ihm. Zieh deine Sandalen aus, denn du stehst auf heiligem Boden. Ich bin der Gott deiner Vorfahren, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Als Mose das hörte, verhüllte er sein Gesicht, denn er hatte Angst, Gott anzuschauen.
Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten führen soll?, fragte Mose Gott. Gott antwortete, ich werde mit dir sein. Mose wandte ein, wenn ich zu den Israeliten gehe und ihnen sage, der Gott eurer Vorfahren hat mich zu euch gesandt. Und sie mich dann fragen, wie heißt er denn? Was soll ich Ihnen dann antworten? Gott entgegnete ihm, ich bin der ich immer bin. Sag ihnen einfach, ich bin hat mich zu euch gesandt.
Doch dann zeigte Gott unser Retter seine Freundlichkeit und Liebe. Er rettet uns nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit.
Gott sandte den Sohn Jesus nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten.
Mose wandte ein: Was ist, wenn die Israeliten mir nicht glauben und nicht auf mich hören? Bestimmt sagen sie, der Herr ist gar nicht erschienen.
Die Menschen zu fürchten ist eine gefährliche Falle. Wer aber auf den Herrn vertraut, lebt unter seinem Schutz.
Denn ich schäme mich nicht für die gute Botschaft von Christus. Diese Botschaft ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.
Ach Herr, entgegnete Mose. Ich bin noch nie ein guter Redner gewesen. Auch jetzt, wo du mit mir sprichst, hat sich daran nichts geändert. Zum Reden habe ich einfach kein Talent. Die Worte kommen mir nur schwer über die Lippen. Aber der Herr sagte, wer hat den Menschen einen Mund gegeben? Und wer ist es, der stumm oder taub sehen oder blind macht? Das bin doch wohl ich, der Herr. Darum geh jetzt, ich bin bei dir und werde dir sagen, was du reden sollst.
Und ohne Glaube ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen.
Oh Herr, mein Gott, durch deine große Macht und auf deinem Befehl hin wurden Himmel und Erde geschaffen. Dir ist nichts unmöglich.
Additional references
- → 2. Mose 34
Practical Application (8)
- 1 Nimm an den 21 Tagen des Gebets teil: Nutze verschiedene Angebote wie Online-Frühgebet (6:30-7:00 Uhr), tägliche Andachten über Telegram, Instagram, Spotify oder Podcast. Nimm dir bewusst Zeit in deinem Kalender für Gott.
- 2 Mache einen Schritt auf Gott zu: Wenn du neugierig bist bezüglich des Glaubens, öffne dein Herz und gehe einen Schritt auf Gott zu. Er wird dir begegnen, auch wenn du noch nicht alles verstehst.
- 3 Überwinde Selbstverurteilung: Erinnere dich daran, dass du nicht aufgrund eigener Würdigkeit zu Gott kommst, sondern aufgrund dessen, was Jesus getan hat. Definiere dich nicht über deine Fehler, sondern über deine Identität in Christus.
- 4 Bekenne die Größe Gottes: Beginne deine Gebetszeit damit zu bekennen, wer Gott ist. Sprich zu deinen Problemen über die Größe deines Gottes, statt Gott von der Größe deiner Probleme zu erzählen.
- 5 Überwinde Menschenfurcht: Lass nicht die Meinung anderer Menschen dich davon abhalten, Gott zu begegnen und ihm zu gehorchen. Schäme dich nicht für das Evangelium.
- 6 Richte deinen Blick auf Jesus aus: Schaue bewusst auf Jesus durch Gebet, Worship und Gottes Wort. Was du anschaust, wirst du widerspiegeln. Durch den Blick auf Jesus wirst du seine Liebe, Frieden und Kraft widerspiegeln.
- 7 Gehe Schritte des Glaubens: Tue Dinge, die du vielleicht noch nie getan hast - sei es die Taufe, der Eintritt in eine Kleingruppe oder das Gebet für Kranke. Glaube beinhaltet Risiko und erfordert Gehorsam.
- 8 Schreibe Gebetsanliegen auf: Nutze die Gelegenheit, Gebetsanliegen aufzuschreiben als bewusstes Demütigen vor Gott und Statement des Glaubens. Lade Gott konkret in deine Situationen ein.
Daily bites from the week of September 17
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Day 1 of 7 · September 17 Von der Distanz zur Freundschaft
Moses Beziehung zu Gott begann nicht mit einer innigen Freundschaft. Als Gott ihm am brennenden Dornbusch erschien, versteckte Mose sein Gesicht aus Angst. Doch die Bibel berichtet uns vom Ende seiner Geschichte: 'Der Herr sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht wie einer, der mit seinem Freund redet.' Das ist auch Gottes Ziel für deine Beziehung zu ihm. Er möchte nicht, dass du mit ihm in religiöser, formaler Sprache redest, sondern wie mit deinem besten Freund. Gott wünscht sich eine persönliche, nahe Beziehung zu dir – nicht nur kognitive Informationen über ihn, sondern echte Begegnung und Berührung. Die 21 Tage des Gebets sind eine Gelegenheit, genau diese Nähe zu suchen. Gebet ist nicht nur für das Gebetsteam wichtig – es ist wie das Atmen für jeden Christen. Wenn wir Gott begegnen, verändert das alles in unserem Leben.
2. Mose 33,11
PrayerBete: 'Gott, ich möchte dich nicht nur kennen, sondern dir wirklich begegnen. Hilf mir, eine Freundschaft mit dir aufzubauen.'
ReflectWie würdest du deine aktuelle Beziehung zu Gott beschreiben – eher distanziert und formal oder wie eine Freundschaft? Was könnte sich verändern, wenn du anfängst, mit Gott wie mit einem Freund zu sprechen?
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Day 2 of 7 · September 18 Das erste Hindernis: Wer bin ich?
Als Gott Mose beruft, reagiert dieser mit Selbstverurteilung: 'Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen soll?' Mose sieht nur seine Fehler, seine komplizierte Vergangenheit, sein Versagen. Er fühlt sich unwürdig. Gottes Antwort ist bemerkenswert: 'Ich werde mit dir sein.' Er diskutiert nicht über Moses Fähigkeiten oder Charakter. Stattdessen lenkt er Moses Blick auf sich selbst. Die Grundlage unserer Beziehung zu Gott ist nicht unsere Würdigkeit oder Leistung, sondern Gottes Charakter und was Jesus am Kreuz vollbracht hat. Wir kommen nicht aufgrund unserer geistlichen Performance in Gottes Gegenwart. Titus 3,4-5 sagt: 'Er rettet uns nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit.' Selbstverurteilung ist eine Falle des Feindes, um dich von Gott fernzuhalten. Lass nicht zu, dass die Erinnerung an dein Versagen dich davon abhält, Gottes Nähe zu suchen.
2. Mose 3,11-12
PrayerDanke Jesus, dass ich nicht aufgrund meiner Leistung zu dir kommen kann, sondern aufgrund dessen, was du für mich getan hast. Hilf mir, mich durch deine Augen zu sehen.
ReflectWelche Stimmen der Selbstverurteilung halten dich davon ab, dich Gott zu nähern? Was würde sich ändern, wenn du anfängst, auf Jesus zu schauen statt auf deine Fehler?
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Day 3 of 7 · September 19 Das zweite Hindernis: Wer bist du?
Moses zweite Frage offenbart sein zu kleines Gottesbild: 'Wer bist du?' Gott antwortet mit einem Namen, der im Deutschen seltsam klingt: 'Ich bin.' Damit sagt Gott: Ich bin alles, was du brauchst – wie ein Schweizer Taschenmesser mit unendlichen Funktionen. Brauchst du einen Heiler? Ich bin. Einen Versorger? Ich bin. Einen Freund? Ich bin. Frieden? Ich bin. Gott lässt sich nicht in eine Box stecken. Viele nutzen ihr Gebet nur, um Gott zu erzählen, wie groß ihre Probleme sind. Aber wir sollten lernen, zu unseren Problemen zu sprechen und zu bekennen, wie groß unser Gott ist. Unser größter Irrtum ist, dass wir unsere menschliche Begrenzung als Maßstab für Gott nehmen. Jeremia 32,17 sagt: 'Dir ist nichts unmöglich.' Wissenschaft entdeckt ständig neue Dimensionen der Realität. Gott ist nicht an Raum und Zeit gebunden – er ist viel größer als alles, was wir kennen oder erlebt haben.
2. Mose 3,13-14
PrayerBeginne deine Gebetszeit heute damit, zu bekennen, wer Gott ist: 'Gott, du bist mein Retter, mein Versorger, mein Frieden. Dir ist nichts unmöglich.'
ReflectIn welchen Bereichen deines Lebens hast du Gott zu klein gemacht? Wo begrenzt du ihn auf deine bisherigen Erfahrungen?
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Day 4 of 7 · September 20 Das dritte Hindernis: Was werden andere denken?
Moses dritte Ausrede zeigt Menschenfurcht: 'Was ist, wenn die Israeliten mir nicht glauben?' Diese Sorge ist nachvollziehbar, aber gefährlich. Sprüche 29,25 warnt uns: 'Die Menschen zu fürchten ist eine gefährliche Falle.' Wir machen uns oft mehr Gedanken darüber, was Menschen denken, als darüber, was Gott denkt. Vielleicht denkst du: 'Wenn die auf der Arbeit wüssten, dass ich Christ bin...' Oder: 'Wenn ich meine Hände im Lobpreis hebe, würden andere denken...' Aber vielleicht würden sie auch denken: 'Wow, diese Person hat eine Freiheit und Freude, die ich nicht kenne.' Paulus schreibt in Römer 1,16: 'Ich schäme mich nicht für die gute Botschaft von Christus.' Du wirst dich immer unsicher und minderwertig fühlen, wenn du dem Druck von Menschen erlaubst, dir zu sagen, wer du bist. Menschen haben dich nicht erschaffen und nicht gerettet – ihr Urteil sollte nicht dein Leben bestimmen.
Sprüche 29,25
PrayerBete um Mut: 'Gott, befreie mich von der Menschenfurcht. Hilf mir, mehr nach deiner Meinung zu fragen als nach der Meinung anderer.'
ReflectIn welchen Situationen hält dich die Meinung anderer Menschen davon ab, Gott zu gehorchen oder ihm näherzukommen?
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Day 5 of 7 · September 21 Das vierte Hindernis: Ich habe das noch nie getan
Moses letzte Ausrede ist: 'Ich bin kein guter Redner. Zum Reden habe ich einfach kein Talent.' Wir disqualifizieren uns selbst mit dem Satz: 'Ich habe das noch nie getan.' Aber dieser Satz sollte nicht deine Entscheidungen treffen. Gottes Antwort ist kraftvoll: 'Wer hat den Menschen einen Mund gegeben? Das bin doch wohl ich, der Herr. Darum geh jetzt, ich bin bei dir und werde dir sagen, was du reden sollst.' Um eine Begegnung mit Gott zu haben, musst du vielleicht etwas tun, was du bisher noch nicht getan hast – einen Glaubensschritt wagen. Wenn du nicht bereit bist, Schritte des Glaubens zu gehen, wirst du Gottes Bestes für dein Leben nicht erleben. Hebräer 11,6 sagt: 'Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.' Glauben bedeutet Risiko. Dein Vertrauen liegt nicht in deiner eigenen Fähigkeit, sondern darin, dass Gott groß ist und dich gebrauchen möchte.
2. Mose 4,10-12
PrayerBete: 'Gott, gib mir den Mut, Schritte des Glaubens zu gehen, auch wenn ich mich nicht fähig fühle. Ich vertraue darauf, dass du mit mir bist.'
ReflectZu welchem Glaubensschritt lädt Gott dich gerade ein, den du aus Angst oder Unsicherheit noch nicht gegangen bist?
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Day 6 of 7 · September 22 Worauf du schaust, das spiegelst du wider
Mose versteckte am brennenden Dornbusch sein Gesicht vor Gott. Später sprach Gott mit ihm wie mit einem Freund. Und schließlich leuchtete Moses Gesicht, als er vom Berg herabkam, weil er Zeit in Gottes Gegenwart verbracht hatte. Welche Verwandlung! Das ist ein geistliches Prinzip: Worauf du schaust, das spiegelst du wider. Wenn du ständig auf deine Fehler schaust, wirst du Scham widerspiegeln. Wenn du auf deine Unsicherheiten schaust, wirst du Angst widerspiegeln. Aber wenn du auf Jesus schaust, beginnt dein Leben seine Liebe, seinen Frieden und seine Freiheit widerzuspiegeln. Die Wissenschaft bestätigt dies durch Spiegelneuronen: Was du anschaust, bleibt nicht außerhalb von dir, es beeinflusst deine Gefühle und dein Verhalten. Deswegen sind Gebet, Worship und Gottes Wort so wichtig – nicht als religiöse Pflichten, sondern um deinen Blick neu auszurichten. Der richtige Spiegel für dein Leben ist Jesus Christus.
2. Mose 34
PrayerBitte Gott: 'Hilf mir, meinen Blick von falschen Spiegeln abzuwenden und auf Jesus zu schauen. Verändere mich durch die Zeit in deiner Gegenwart.'
ReflectWorauf schaust du die meiste Zeit – auf deine Probleme und Fehler oder auf Jesus? Wie könnte sich dein Leben verändern, wenn du deinen Blick neu ausrichtest?
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Day 7 of 7 · September 23 Mach einen Schritt auf Gott zu
Als Mose den brennenden Dornbusch sah, traf er eine Entscheidung: 'Das muss ich mir näher ansehen.' Und die Bibel sagt: 'Als der Herr sah, dass Mose herankam, um es genauer zu betrachten, rief er ihn.' Wenn du einen Schritt auf Gott zumachst, sieht Gott das – und es gefällt ihm. Vielleicht bist du nur neugierig in Bezug auf den Glauben. Du verstehst noch nicht alles. Aber wenn du dein Herz öffnest und einen Schritt auf Gott zugehst, wird er dir begegnen. Das christliche Leben sollte Begegnung mit Gott beinhalten, nicht nur Information über ihn. Denn wenn du Gott begegnest, ändert das alles. Dein nächster Schritt könnte Gebet sein, die Taufe, eine Kleingruppe, oder einfach die ehrliche Entscheidung: 'Jesus, ich brauche dich.' Bleib nicht auf Abstand. Gott lädt dich ein, ihm näherzukommen. Versteck dich nicht vor ihm. Er möchte dein Freund sein und dein Leben berühren.
2. Mose 3,3-4
PrayerBete: 'Gott, ich mache heute einen bewussten Schritt auf dich zu. Begegne mir auf eine besondere Art und Weise und zeige mir deine Liebe und Kraft.'
ReflectWas ist dein konkreter nächster Schritt, um Gott näherzukommen? Wann wirst du diesen Schritt gehen?