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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

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Daily Bite
Day 5 of 7

Gebet als Verweilen bei einem Freund

From the sermon “Gottesdienst 25.10.26 - Mentale Gesundheit Teil 3” of October 25

Teresa von Avila schreibt: 'Gebet ist nichts anderes als ein Verweilen bei einem Freund, von dem wir wissen, dass er uns bedingungslos liebt.' Durch 14 Monate Krankheit, vier Operationen, immer wieder Rückschläge - entwickelte sich in täglichen Spaziergängen und Gebetszeiten eine tiefe Freundschaft mit Gott. Gebet wird leicht, wenn es seine Schwere verliert. Wenn wir alles sagen oder auch nichts sagen dürfen. Wenn selbst Tränen manchmal ein Wort sein können bei unserem Gott. Der kürzeste Vers im Neuen Testament - 'Jesus weinte' - zeigt uns einen Gott, der nicht über Schwachheit wegguckt, sondern mit uns weint. Einen Jesus, der seinen besten Freund von den Toten auferwecken wird, aber vorher mit den Geschwistern zusammen trauert. In der Klage, im ehrlichen Gespräch mit Gott über Schmerz und Enttäuschung, finden wir nicht immer Antworten - aber wir finden seine Gegenwart.

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Teresa von Avila schreibt: 'Gebet ist nichts anderes als ein Verweilen bei einem Freund, von dem wir wissen, dass er uns bedingungslos liebt.' Durch 14 Monate Krankheit, vier Operationen, immer wieder Rückschläge - entwickelte sich in täglichen Spaziergängen und Gebetszeiten eine tiefe Freundschaft mit Gott. Gebet wird leicht, wenn es seine Schwere verliert. Wenn wir alles sagen oder auch nichts sagen dürfen. Wenn selbst Tränen manchmal ein Wort sein können bei unserem Gott. Der kürzeste Vers im Neuen Testament - 'Jesus weinte' - zeigt uns einen Gott, der nicht über Schwachheit wegguckt, sondern mit uns weint. Einen Jesus, der seinen besten Freund von den Toten auferwecken wird, aber vorher mit den Geschwistern zusammen trauert. In der Klage, im ehrlichen Gespräch mit Gott über Schmerz und Enttäuschung, finden wir nicht immer Antworten - aber wir finden seine Gegenwart.

Prayer

Herr, danke, dass ich bei dir verweilen darf, mit allem was ist - und dass deine Gegenwart oft wichtiger ist als schnelle Antworten.

Reflect

Wie würde dein Gebetsleben aussehen, wenn du es weniger als Pflichtübung und mehr als Verweilen bei einem Freund verstehen würdest?

Recording from March 19, 2026

Sermon

CREDO: Unser Glaubensbekenntnis - Jesus Christus | Stephan Dahms

Thursday, March 19, 2026
Matthäus 16,15-16
Key Point

Diese Predigt untersucht die zentrale Frage 'Wer ist Jesus für dich?' anhand des apostolischen Glaubensbekenntnisses. Jesus ist nicht nur ein Lehrer oder Vorbild, sondern der Christus (der Gesalbte), der eingeborene Sohn Gottes und unser Herr (Kyrios). Wie wir Jesus nennen und bekennen, zeigt, wie gut wir ihn wirklich kennen und ob er tatsächlich Herr über unser ganzes Leben ist.

Diese Predigt ist Teil der Serie "CREDO" über das apostolische Glaubensbekenntnis und konzentriert sich auf den zweiten Teil: Jesus Christus. Pastor Stephan Dahms erklärt die historische Bedeutung des Glaubensbekenntnisses, das im zweiten Jahrhundert als Taufbekenntnis entstand. Er untersucht die drei zentralen Titel Jesu im Bekenntnis: Christus (der Gesalbte, der Messias), eingeborener Sohn Gottes (ganz Gott und ganz Mensch) und Herr (Kyrios). Besonders betont wird, dass "Kyrios" im römischen Reich ein politischer Begriff war, der dem Kaiser vorbehalten war, weshalb das Bekenntnis "Jesus ist Herr" Hochverrat gleichkam. Der Pastor fordert die Gemeinde heraus, nicht nur intellektuell an Jesus zu glauben, sondern eine persönliche Beziehung zu ihm zu haben. Er teilt seine eigene Glaubensgeschichte und erklärt die zwölf Verben im Glaubensbekenntnis (empfangen, geboren, gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren, sitzt, kommt, richtet), die Jesu volle Menschlichkeit und Göttlichkeit zeigen. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Entscheidung und zum öffentlichen Bekenntnis, Jesus als persönlichen Herrn und Retter anzunehmen, wobei mehrere Menschen positiv reagieren.
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Diese Predigt ist Teil der Serie "CREDO" über das apostolische Glaubensbekenntnis und konzentriert sich auf den zweiten Teil: Jesus Christus. Pastor Stephan Dahms erklärt die historische Bedeutung des Glaubensbekenntnisses, das im zweiten Jahrhundert als Taufbekenntnis entstand. Er untersucht die drei zentralen Titel Jesu im Bekenntnis: Christus (der Gesalbte, der Messias), eingeborener Sohn Gottes (ganz Gott und ganz Mensch) und Herr (Kyrios). Besonders betont wird, dass "Kyrios" im römischen Reich ein politischer Begriff war, der dem Kaiser vorbehalten war, weshalb das Bekenntnis "Jesus ist Herr" Hochverrat gleichkam. Der Pastor fordert die Gemeinde heraus, nicht nur intellektuell an Jesus zu glauben, sondern eine persönliche Beziehung zu ihm zu haben. Er teilt seine eigene Glaubensgeschichte und erklärt die zwölf Verben im Glaubensbekenntnis (empfangen, geboren, gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren, sitzt, kommt, richtet), die Jesu volle Menschlichkeit und Göttlichkeit zeigen. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Entscheidung und zum öffentlichen Bekenntnis, Jesus als persönlichen Herrn und Retter anzunehmen, wobei mehrere Menschen positiv reagieren.

Main Topics (6)

1. Das apostolische Glaubensbekenntnis

  • • Wurde im zweiten Jahrhundert für die Taufe geschrieben
  • • Diente als öffentliches Bekenntnis vor der Taufe
  • • Hat Verfolgung, theologische Debatten und kulturelle Veränderungen überstanden
  • • Basiert auf ewigen Wahrheiten, nicht auf wechselnden Meinungen
  • • Die Bibel ist die Autorität, das Glaubensbekenntnis ist eine Zusammenfassung

2. Die drei Titel Jesu

  • • Christus (der Gesalbte, der Messias) - nicht irgendein Retter, sondern DER Retter mit dem bestimmten Artikel
  • • Eingeborener Sohn Gottes - ganz Gott und ganz Mensch gleichzeitig, nicht halb-halb
  • • Herr (Kyrios) - ein politischer Begriff, der damals dem Kaiser vorbehalten war und dessen Verwendung für Jesus Hochverrat bedeutete

3. Die zwölf Verben des Bekenntnisses

  • • Empfangen durch den Heiligen Geist - zeigt seine göttliche Natur
  • • Geboren von der Jungfrau Maria - zeigt seine Menschlichkeit
  • • Gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben - seine volle Menschlichkeit
  • • Hinabgestiegen in das Reich des Todes
  • • Auferstanden von den Toten - seine Göttlichkeit
  • • Aufgefahren in den Himmel, sitzt zur Rechten Gottes
  • • Wird wiederkommen zu richten die Lebenden und die Toten

4. Die persönliche Beziehung zu Jesus

  • • Wie du jemanden nennst, zeigt wie gut du ihn kennst
  • • Jesus ist nicht nur Kopfwissen, sondern eine Herzensbeziehung
  • • Er ist nicht der 'creepy Jesus', der nur beobachtet, sondern der liebende Retter
  • • Er verändert Leben von innen heraus und gibt neue Identität
  • • Jesus als Retter, Tröster, Heiler, Frieden, Licht der Welt, lebendiges Wasser, Brot des Lebens

5. Jesus als Herr bedeutet totale Herrschaft

  • • Kyrios war ein politischer Begriff für den Kaiser - Jesus zu bekennen war Hochverrat
  • • Jesus ist nicht nur Helfer für schwere Tage, sondern König mit dem letzten Wort
  • • Er ist König, kein Tyrann - er regiert durch Liebe, nicht durch Angst
  • • Seine Herrschaft fordert unser ganzes Leben, nicht nur Teile davon
  • • Es gibt keine neutrale Mitte - entweder er ist Herr oder nicht

6. Die Herausforderung echter Nachfolge

  • • Warum nennt ihr mich Herr, Herr, wenn ihr nicht tut, was ich sage? (Lukas 6,46)
  • • Nicht jeder, der 'Herr, Herr' sagt, kommt in Gottes Reich, sondern wer Gottes Willen tut
  • • Wie du lebst, zeigt was du wirklich glaubst
  • • Halber Christ ist ein ganzer Unsinn - sei ganz sein oder lass es ganz sein
  • • Im Namen Jesu zittern Dämonen, zerbrechen Ketten, werden Zerbrochene geheilt

Biblical Foundations

Direct Quotes

Matthäus 16,15-16

Fragte er, für wen haltet ihr mich? Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.

Johannes 14,6

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Markus 3,11

Und wenn ihn die unreinen Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien, du bist der Sohn Gottes.

Epheser 2,8

Weil Gott so gnädig ist, hat er uns durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigener Verdienst. Es ist ein Geschenk Gottes.

Kolosser 1,15-20

Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da noch, bevor Gott irgendetwas erschuf und ist der erste aller Schöpfung. Durch ihn hat Gott alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Er machte alles, was wir sehen und das, was wir nicht sehen können. Ob Könige, ob Reiche, Herrscher oder Gewalten, alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Er war da noch, bevor alles andere begann und er hält die ganze Schöpfung zusammen. Christus ist das Haupt der Gemeinde und die Gemeinde ist sein Leib. Er ist der Anfang und das Erste von den Toten auferstanden, damit er in allem der Erste ist. Denn Gott wollte in seiner ganzen Fülle in Christus wohnen. Durch ihn hat er alles mit sich selbst versöhnt. Durch sein Blut am Kreuz schloss er Frieden mit allem, was im Himmel und auf der Erde ist.

Johannes 1

Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott. Das Wort war Gott. Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und wir sahen seine Herrlichkeit. Eine Herrlichkeit als den Eingeborenen vom Vater. Voller Gnade und Wahrheit.

Lukas 6,46

Warum nennt ihr mich immer Herr, Herr, wenn ihr doch nicht tut, was ich sage?

Matthäus 7,21

Nicht alle, die zu mir sagen, Herr, Herr, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will.

Additional references

  • → Matthäus 16
  • → Caesarea Philippi als historischer Kontext

Practical Application (6)

  • 1 Persönliche Reflexion über die Beziehung zu Jesus: Stelle dir die Frage: Wer ist Jesus für mich? Kenne ich ihn nur im Kopf oder auch im Herzen? Wie nenne ich Jesus und was zeigt das über meine Beziehung zu ihm?
  • 2 Öffentliches Bekenntnis ablegen: Wie die frühen Christen bei der Taufe: Bekenne öffentlich (vor Freunden, Familie, Gemeinde), dass Jesus dein Herr ist. Dies ist ein klarer Schritt der Nachfolge.
  • 3 Leben in Übereinstimmung mit dem Bekenntnis: Prüfe dein Leben: Zeigt sich in deinem Alltag, dass Jesus wirklich Herr ist? In deinen Worten auf der Arbeit, in dem was du schaust, wie du deinen Ehepartner behandelst, in deiner Großzügigkeit, im Weitergeben des Evangeliums?
  • 4 Jesus besser kennenlernen: Vertiefe deine Beziehung durch das Lesen der Bibel, Gebet und Gemeinschaft. Suche Gott nicht nur in schlechten Zeiten, sondern auch wenn alles gut läuft.
  • 5 Gebet und Gemeinschaft suchen: Nutze das Gebetsteam in der Gemeinde. Gehe zum Gebet, lass dich segnen und empfange Kraft für die kommende Woche. Die Kirche soll ein Ort des Gebets sein.
  • 6 Mutig Licht in der Welt sein: Lebe so, dass dein Licht heller leuchtet als jemals zuvor. Sprich mit Salz und Liebe über Jesus, bringe Wahrheit, Freiheit und Liebe an den Ort, wo Gott dich hingestellt hat.

Daily bites from the week of March 20

  1. Day 1 of 7 · March 20 Jesus Christus - Der Name über allen Namen

    Jesus stellte seinen Jüngern eine entscheidende Frage: 'Und ihr, für wen haltet ihr mich?' Petrus antwortete: 'Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.' Diese Frage stellt Jesus auch dir heute: Wer ist Jesus für dich? Es reicht nicht, zu wissen, was andere über Jesus sagen oder was die Kultur meint. Die entscheidende Frage ist persönlich: Wer ist Jesus für DICH? Ist er nur eine historische Person, ein guter Lehrer oder ein moralisches Vorbild? Oder ist er der Christus, der Gesalbte, der verheißene Retter? Wie du Jesus nennst, zeigt, wie gut du ihn kennst. Eine Beziehung mit Jesus bedeutet mehr als Kopfwissen – es geht darum, ihn persönlich als Retter und Herrn zu kennen. Jesus ist nicht eine Option unter vielen, sondern DER Weg, DIE Wahrheit und DAS Leben.

    Matthäus 16,15-16

    Prayer

    Bitte Jesus, dass er sich dir persönlich offenbart und du ihn nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen kennenlernst.

    Reflect

    Wenn Jesus dich heute fragen würde 'Wer bin ich für dich?' – was wäre deine ehrliche Antwort?

  2. Day 2 of 7 · March 21 Christus - Der erwartete Retter

    Christus ist kein Nachname, sondern ein Titel. Es bedeutet 'der Gesalbte', im Hebräischen 'Messias' - der verheißene König und Retter. Als Petrus bekannte 'Du bist der Christus', setzte er ein Ausrufezeichen: Jesus ist nicht EIN Retter unter vielen, sondern DER erwartete Retter. Jesus selbst sagte: 'Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.' Das klingt exklusiv, aber wenn dein Haus brennt, nimmst du auch die Rettungsleiter, die funktioniert – nicht die, die dir am besten gefällt. Jesus ist exklusiv, weil er der einzige Weg ist, der wirklich rettet. Lehrer geben Tipps. Jesus gab sein Leben. Er trägt deine Schuld, besiegt den Tod und versöhnt uns mit Gott. Das macht den entscheidenden Unterschied.

    Johannes 14,6

    Prayer

    Danke Jesus, dass er nicht nur gute Ratschläge gibt, sondern sein Leben für deine Rettung gegeben hat.

    Reflect

    Siehst du Jesus als eine Option unter vielen oder als DEN Retter, der dein Leben wirklich verändern kann?

  3. Day 3 of 7 · March 22 Eingeborener Sohn - Ganz Gott und ganz Mensch

    Das Glaubensbekenntnis nennt Jesus 'seinen eingeborenen Sohn'. Jesus war nicht halb Gott und halb Mensch, sondern ganz Gott und ganz Mensch gleichzeitig. Die zwölf Verben im Bekenntnis zeigen dies: empfangen, geboren, gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren, sitzt, kommt, richtet. Er wurde empfangen durch den Heiligen Geist – nicht wie wir. Er wurde geboren, litt und starb – wie wir. Aber er wurde von den Toten auferweckt, fuhr in den Himmel auf und wird wiederkommen – als Gott. Er erbte nicht die sündige Natur eines irdischen Vaters, sondern die göttliche Natur des himmlischen Vaters. Deshalb konnte er als sündloses Lamm Gottes sein Leben für uns geben. Er versteht jeden Schmerz, den du kennst, weil er wahrhaftig Mensch war. Gleichzeitig hat er die Macht, dich zu retten, weil er wahrhaftig Gott ist.

    Johannes 1,1.14

    Prayer

    Danke Jesus, dass er Mensch wurde, um dich zu verstehen, und Gott blieb, um dich zu retten.

    Reflect

    Welche Bedeutung hat es für dich, dass Jesus sowohl deinen menschlichen Schmerz versteht als auch die göttliche Macht hat, dich zu retten?

  4. Day 4 of 7 · March 23 Kyrios - Der Herr über alles

    Das Bekenntnis 'Jesus ist Herr' war im römischen Reich kein frommer Satz, sondern Hochverrat. Das Wort 'Kyrios' war dem Kaiser vorbehalten. Wenn Christen sagten 'Jesus ist Kyrios', erklärten sie: Nicht der Kaiser, sondern Jesus hat das letzte Wort über mein Leben. Viele verloren dafür ihre Arbeit, ihre Freiheit, sogar ihr Leben. Sie bekannten es trotzdem, weil sie wussten: Die Macht Roms ist zeitlich, die Herrschaft Jesu ist ewig. Heute kostet uns in Deutschland dieses Bekenntnis vielleicht nicht das Leben, aber es kostet uns trotzdem etwas. Wenn Jesus wirklich Kyrios ist, dann ist er nicht nur dein Helfer für schwere Tage. Er ist König – und damit hat er das letzte Wort in deinem Leben. Die Frage ist nicht: Hilft mir Jesus? Sondern: Führt Jesus mein Leben?

    Philipper 2,10-11

    Prayer

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du ihm noch nicht die volle Herrschaft über dein Leben gegeben hast, und gib ihm diese Bereiche bewusst ab.

    Reflect

    In welchen Bereichen deines Lebens ist Jesus noch nicht wirklich Herr, sondern nur Helfer?

  5. Day 5 of 7 · March 24 Von Kopfwissen zur Herzensbeziehung

    Es ist möglich, viel über Jesus zu wissen, ohne ihn wirklich zu kennen. Viele sind in christlichen Familien aufgewachsen, gehen sonntags in die Kirche, kennen biblische Geschichten – aber Jesus ist nur Kopfwissen, nicht Herzenswirklichkeit. Die Bibel sagt: 'Weil Gott so gnädig ist, hat er uns durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigener Verdienst. Es ist ein Geschenk Gottes.' Christsein ist keine Religion mit Regeln und Pflichten, sondern eine Beziehung mit dem lebendigen Gott. Jesus will nicht dein Aufpasser sein, der dich kontrolliert. Er will dein Retter sein, der dich liebt. Wenn du seine Liebe persönlich erfährst, verändert das alles – nicht durch eigene Anstrengung, sondern weil seine Gnade dich von innen heraus verwandelt. Das ist der Unterschied zwischen Religion und Beziehung.

    Epheser 2,8-9

    Prayer

    Bitte Gott, dass seine Liebe nicht nur in deinem Kopf, sondern tief in deinem Herzen ankommt und dich verändert.

    Reflect

    Ist Jesus für dich mehr Kopfwissen oder Herzensbeziehung? Wo stehst du gerade?

  6. Day 6 of 7 · March 25 Herr nennen - und tun, was er sagt

    Jesus stellt eine durchdringende Frage: 'Warum nennt ihr mich immer Herr, Herr, wenn ihr doch nicht tut, was ich sage?' Wie du lebst, zeigt, was du wirklich glaubst. Wir können Jesus 'Herr' nennen und trotzdem schlecht über andere reden, Dinge anschauen, die ihm nicht gefallen, hart zu unserem Ehepartner sein, nicht großzügig leben oder anderen nichts von seiner Liebe erzählen. Jesus sagt: 'Nicht alle, die zu mir sagen Herr, Herr, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will.' Wenn Jesus wirklich dein Kyrios ist, dann zeigt sich das in deinem Alltag. Nicht durch perfekte Leistung, sondern durch eine Lebenshaltung, die ihm die Führung überlässt. Halber Christ ist ganzer Unsinn – sei ganz sein oder lass es ganz sein.

    Lukas 6,46

    Prayer

    Bitte Jesus um Kraft und Mut, nicht nur mit Worten, sondern auch mit deinem Leben zu bekennen, dass er dein Herr ist.

    Reflect

    In welchen konkreten Alltagsbereichen merkst du, dass du Jesus zwar 'Herr' nennst, aber nicht tust, was er sagt?

  7. Day 7 of 7 · March 26 Ein Bekenntnis mit Ewigkeitswert

    Das apostolische Glaubensbekenntnis hat Verfolgung, theologische Debatten und kulturelle Veränderungen überstanden. Es erinnert uns: Christsein basiert nicht auf wechselnden Meinungen, sondern auf ewigen Wahrheiten. 'Durch ihn hat Gott alles erschaffen... Er ist vor allem und in ihm hat alles Bestand.' Jesus ist nicht nur ein guter Lehrer – er ist der Schöpfer, Erhalter und Herr über alles. Er regiert nicht wie ein Tyrann durch Angst, sondern wie ein König durch Liebe. Seine Krone kommt durch das Kreuz. Eines Tages wird jedes Knie sich beugen und jede Zunge bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist. Die Frage ist nicht OB, sondern WANN du ihn als Herrn bekennst. Heute ist der Tag der Gnade, an dem du dich bewusst entscheiden kannst: Jesus ist MEIN Herr. Diese Entscheidung verändert dein Leben jetzt und deine Ewigkeit.

    Kolosser 1,15-20

    Prayer

    Danke Jesus, dass er König ist und bleibt. Bitte ihn, dir Mut zu geben, ihn als Herrn zu bekennen – in Worten und Taten.

    Reflect

    Bist du bereit, heute öffentlich zu bekennen: 'Jesus Christus ist mein Herr' – und dein Leben danach auszurichten?