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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 5 of 7

Die gute Nachricht für die ganze Welt

From the sermon “Endzeit - Das Ende ist nahe. (Mt 24) | Taufe | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl” of October 25

Jesus sagt: 'Die Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker davon hören. Dann erst kommt das Ende.' Inmitten einer chaotischen Welt gibt es eine Botschaft, die stärker ist als Hass. Inmitten der Dunkelheit gibt es ein Licht, das die Finsternis zurückdrängt. Diese Botschaft lautet: Du musst nicht perfekt sein, um von Jesus geliebt zu sein. Er ist perfekt, deswegen liebt er dich. Du musst dein Leben nicht auf die Reihe haben. Er hat sein Leben gegeben, damit du Leben haben kannst. Als Kirche nehmen wir diesen Auftrag ernst. Jeden Sonntag laden wir Menschen ein, Jesus kennenzulernen. Wir senden Menschen in die entferntesten Winkel der Erde – nach Ostafrika, in die arabische Welt, nach Indien – damit auch dort Menschen von Jesus hören. Denn diese Botschaft muss verkündet werden: Gott hat diese Welt nicht aufgegeben!

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Jesus sagt: 'Die Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker davon hören. Dann erst kommt das Ende.' Inmitten einer chaotischen Welt gibt es eine Botschaft, die stärker ist als Hass. Inmitten der Dunkelheit gibt es ein Licht, das die Finsternis zurückdrängt. Diese Botschaft lautet: Du musst nicht perfekt sein, um von Jesus geliebt zu sein. Er ist perfekt, deswegen liebt er dich. Du musst dein Leben nicht auf die Reihe haben. Er hat sein Leben gegeben, damit du Leben haben kannst. Als Kirche nehmen wir diesen Auftrag ernst. Jeden Sonntag laden wir Menschen ein, Jesus kennenzulernen. Wir senden Menschen in die entferntesten Winkel der Erde – nach Ostafrika, in die arabische Welt, nach Indien – damit auch dort Menschen von Jesus hören. Denn diese Botschaft muss verkündet werden: Gott hat diese Welt nicht aufgegeben!

Matthäus 24,14
Prayer

Jesus, danke, dass deine Liebe für alle Menschen ist. Gebrauche mich, um anderen von dir zu erzählen.

Reflect

Wem in deinem Umfeld kannst du von der guten Nachricht Jesu erzählen?

Recording from March 15, 2026

Sermon

Richten ohne zu verurteilen (Mt 7,1–5) | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl

Sunday, March 15, 2026
Jakobus 5,13
Key Point

Bevor wir andere beurteilen, müssen wir uns selbst prüfen und unsere eigenen Fehler erkennen. Jesus lehrt uns, dass wir den Balken in unserem eigenen Auge entfernen sollen, bevor wir den Splitter im Auge unseres Bruders ansprechen. Diese Haltung der Demut und Selbstreflexion verändert unseren Umgang mit anderen und schafft eine Kultur der Gnade.

Dieser Gottesdienst der Kirche im Brauhaus ist geprägt von einer Predigt über Matthäus 7,1-5 zum Thema "Richten ohne zu verurteilen" sowie einer besonderen Tauffeier mit 14 Täuflingen. Die Predigt betont, dass Jesus nicht verbietet, Fehler bei anderen anzusprechen, sondern fordert, zuerst den eigenen "Balken" im Auge zu erkennen, bevor man den "Splitter" beim anderen anspricht. Es geht um Demut, Selbstreflexion und die Einsicht, dass wir alle Gottes Gnade brauchen. Der Gottesdienst beinhaltet ausführliche Lobpreiszeit, Gebetsmomente und einen besonderen Schwerpunkt auf der Taufe von 14 Personen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Glaubensgeschichten. Jeder Täufling erhält einen persönlichen Taufvers aus der Bibel und bezeugt öffentlich seinen Glauben an Jesus Christus. Die Gemeinde feiert gemeinsam diese Entscheidungen und die Täuflinge werden am Ende gesegnet. Der Gottesdienst schließt mit Ankündigungen über kommende Veranstaltungen, darunter die nächste Taufe am 14. Juni und ein Taufinfoabend am 26. April.
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Dieser Gottesdienst der Kirche im Brauhaus ist geprägt von einer Predigt über Matthäus 7,1-5 zum Thema "Richten ohne zu verurteilen" sowie einer besonderen Tauffeier mit 14 Täuflingen. Die Predigt betont, dass Jesus nicht verbietet, Fehler bei anderen anzusprechen, sondern fordert, zuerst den eigenen "Balken" im Auge zu erkennen, bevor man den "Splitter" beim anderen anspricht. Es geht um Demut, Selbstreflexion und die Einsicht, dass wir alle Gottes Gnade brauchen. Der Gottesdienst beinhaltet ausführliche Lobpreiszeit, Gebetsmomente und einen besonderen Schwerpunkt auf der Taufe von 14 Personen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Glaubensgeschichten. Jeder Täufling erhält einen persönlichen Taufvers aus der Bibel und bezeugt öffentlich seinen Glauben an Jesus Christus. Die Gemeinde feiert gemeinsam diese Entscheidungen und die Täuflinge werden am Ende gesegnet. Der Gottesdienst schließt mit Ankündigungen über kommende Veranstaltungen, darunter die nächste Taufe am 14. Juni und ein Taufinfoabend am 26. April.

Main Topics (4)

1. Der Balken und der Splitter

  • • Jesus lehrt, dass wir zuerst den Balken in unserem eigenen Auge sehen müssen, bevor wir den Splitter im Auge des anderen ansprechen
  • • Wir beurteilen uns selbst nach unseren Motiven, aber andere nach ihren Handlungen
  • • Der Balken in unserem Auge macht uns blind für unsere eigenen Fehler
  • • Wir müssen beten: 'Jesus, zeig mir meinen Balken, den ich selbst nicht mehr sehe'

2. Demut statt Stolz

  • • Es beginnt immer bei uns selbst, nicht bei den anderen
  • • Demut verändert unsere Herzenshaltung im Umgang mit Menschen
  • • Mit dem Maß, mit dem wir messen, werden wir selbst gemessen werden
  • • Wir sehen oft nur Ausschnitte und sollten nicht vorschnell urteilen
  • • Demut bedeutet, zu erkennen, dass wir selbst begrenzt sind und nicht alles wissen

3. Gnade und Vergebung

  • • Wenn wir verstehen, dass wir selbst Gnade brauchen, verändert es unseren Umgang mit anderen
  • • Wir sollten großzügig mit den Fehlern anderer sein
  • • Die Kultur, die wir um uns herum bauen, bestimmt, wie andere mit uns umgehen
  • • Jesus hat unseren Balken ans Kreuz getragen, damit wir frei sein können

4. Einander helfen in Liebe

  • • Das Ziel ist nicht Verurteilung, sondern Hilfe
  • • Wir brauchen Menschen, die uns spiegeln, weil wir einen blinden Fleck haben
  • • Korrektur sollte aus Beziehung heraus geschehen ('Baugenehmigung')
  • • Liebe ist der Maßstab - nicht nur Recht haben, sondern dem anderen helfen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Jakobus 5,13

Leidet jemand unter euch, dann soll er beten

Epheser 5,1-2

Werdet also Nachahmer Gottes, ihr seid doch seine geliebten Kinder und lasst euer Verhalten von der Liebe bestimmt sein. Denn auch Christus, der Messias, hat seine Liebe bewiesen, als er sein Leben für uns hingab

Zephania 3,17

Der Herr, unser Gott, ist in unserer Mitte. Was für ein starker Retter ist er. Von ganzem Herzen freut er sich über dich. Weil er dich liebt, redet er nicht länger von deiner Schuld. Ja, er jubelt, wenn er an dich denkt

Matthäus 25,21

Da sprach sein Herr zu ihm, sehr gut, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen, geh ein zur Freude deines Herrn

Psalm 121,7-8

Der Herr behüte dich vor allem Übel. Er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit

Psalm 119,57-58

Herr, du bist mein kostbarer Schatz. Ich habe versprochen, deine Worte zu befolgen. Von ganzem Herzen suche ich deine Gunst. Sei mir gnädig, wie du es zugesagt hast

Epheser 5,8-9

Auch wenn es früher in euch finster war, seid ihr jetzt vom Licht des Herrn erfüllt. Deshalb lebt nun auch als Kinder des Lichts, denn dieses Licht in euch bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor

Hesekiel 36,26

Und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken. Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben

Psalm 118,28-29

Du bist mein Gott, ich danke dir mein Gott, ich will dich preisen. Danke dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Gnade hört niemals auf

Psalm 119,105

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg

Psalm 84,6

Glücklich sind die Menschen, die in dir ihre Stärke finden und von Herzen dir nachfolgen

Psalm 32,8

Ich will dich unterweisen, dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten

Jesaja 41,10

Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei. Habe keine Angst, ich bin dein Gott. Ich mache dich stark. Ich helfe dir. Ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand

Sprüche 3,3-6

Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals. Schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. So wirst du Gunst und Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen. Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf allen deinen Wegen. So wird er deine Pfade ebnen

Römer 5,5

Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist

Practical Application (5)

  • 1 Beginne bei dir selbst: Wenn du in einem Konflikt bist, frage dich zuerst: 'Wo habe ich dazu beigetragen?' anstatt sofort die Schuld beim anderen zu suchen. Prüfe deinen eigenen Ton, dein Zuhören und deine Annahmen.
  • 2 Bete um Selbsterkenntnis: Bete regelmäßig: 'Jesus, zeig mir meinen Balken, den ich selbst nicht sehe. Zeig mir, wo ich stolz, ungeduldig oder hart bin.' Lass Gott dir deine blinden Flecken offenbaren.
  • 3 Baue eine Kultur der Gnade: Sei großzügig mit den Fehlern anderer und schaffe einen Raum, wo Menschen keine Angst haben müssen, Fehler zu machen. Die Kultur, die du aufbaust, wird zu dir zurückkehren.
  • 4 Stelle Fragen vor Schlussfolgerungen: Urteile nicht vorschnell aufgrund von Ausschnitten. Demut bedeutet zu erkennen, dass du nicht alles weißt. Stelle erst Fragen, bevor du Urteile triffst.
  • 5 Hole dir eine 'Baugenehmigung': Wenn du jemanden auf etwas ansprechen möchtest, tue es aus einer Beziehung heraus, nicht einfach nur so. Baue Vertrauen und Herzensverbundenheit auf, bevor du an der 'Baustelle' des anderen arbeitest.

Daily bites from the week of March 16

  1. Day 1 of 7 · March 16 Der Balken in meinem Auge

    Jesus fordert uns heraus, nicht zuerst die Fehler anderer zu suchen, sondern bei uns selbst zu beginnen. In Matthäus 7 spricht er vom 'Balken' im eigenen Auge und dem 'Splitter' im Auge des anderen. Diese Worte sind radikal: Unsere eigenen Fehler sollten uns immer größer erscheinen als die der anderen. Das Problem ist, dass der Balken uns blind macht. Wir sehen unsere eigenen Schwächen nicht mehr, während wir die kleinen Fehler anderer überdeutlich wahrnehmen. Jesus lädt uns ein, das Gebet zu sprechen: 'Jesus, zeig mir meinen Balken, der für dich und alle anderen offensichtlich ist, aber für den ich blind bin.' Diese Selbstreflexion beginnt nicht mit der Frage 'Was stimmt nicht mit denen?', sondern 'Was stimmt mit mir nicht?'. Wenn wir zuerst auf uns schauen, werden wir feststellen, dass wir selbst eine ganze Portion Gnade von Jesus brauchen – und das verändert unseren Umgang mit anderen völlig.

    Matthäus 7,1-5

    Prayer

    Bitte Jesus, dir deinen blinden Fleck zu zeigen und dir zu helfen, zuerst bei dir selbst anzufangen, bevor du andere beurteilst.

    Reflect

    Welchen 'Balken' in meinem Leben übersehe ich möglicherweise, während ich mich über die 'Splitter' bei anderen aufrege?

  2. Day 2 of 7 · March 17 Demut statt Überheblichkeit

    Jesus sagt: 'Mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet auch ihr gemessen werden.' Diese Worte sind eine Einladung, eine Kultur der Gnade um uns herum zu bauen. Wenn wir hart und schnell im Urteilen sind, schaffen wir ein Umfeld, in dem auch wir hart beurteilt werden. Aber wenn wir großzügig mit den Fehlern anderer umgehen, werden wir selbst Gnade empfangen. Es gibt zwei Arten, Menschen zu begegnen: verurteilend, überheblich und selbstgerecht – oder demütig, ehrlich und hilfsbereit. Demut bedeutet, auf Augenhöhe zu sprechen, nicht von oben herab. Demut erinnert uns daran: 'Ich brauche genauso viel Barmherzigkeit wie du.' Wenn wir verstehen, dass wir selbst Gnade brauchen, verändert das unseren Ton, unsere Haltung, unser Herz. Wir stellen Fragen vor Schlussfolgerungen. Wir hören zu, bevor wir urteilen. Und wir bauen eine Kultur, in der Fehler erlaubt sind und Menschen nicht Angst haben müssen.

    Matthäus 7,2

    Prayer

    Bitte Gott, dir ein demütiges Herz zu geben, das anderen mit der gleichen Gnade begegnet, die du selbst empfangen hast.

    Reflect

    Welche Kultur baue ich um mich herum – eine Kultur des schnellen Urteilens oder eine Kultur der Gnade?

  3. Day 3 of 7 · March 18 Liebe ist der Maßstab

    Die Frage ist nicht nur, ob ich Recht habe, sondern ob es dem anderen hilft. Du kannst Recht haben und trotzdem lieblos sein. Liebe bedeutet, die Wahrheit so zu sagen, dass sie aufbaut, nicht zerstört. Wir sehen oft nur kleine Ausschnitte vom Leben anderer Menschen. Jemand sieht uns in einem Moment und zieht daraus Schlüsse – aber das ganze Bild fehlt. Unser Gehirn füllt die Lücken automatisch aus, oft mit falschen Annahmen. Deshalb sind schnelle Urteile so gefährlich. Demut verändert unseren Blick. Sie erinnert uns: 'Ich weiß, dass ich begrenzt bin. Ich weiß nicht alles. Ich kann auch falsch liegen.' Demut bremst uns vor schnellen Urteilen und stellt Fragen, bevor wir Schlussfolgerungen ziehen. Und all das tun wir aus Liebe heraus – aus dem Wunsch, anderen zu helfen, nicht sie zu verurteilen.

    Epheser 5,1-2

    Prayer

    Bitte Jesus, dir zu helfen, Menschen mit seinen Augen zu sehen und die Wahrheit immer in Liebe zu sprechen.

    Reflect

    Wann habe ich zuletzt voreilige Schlüsse über jemanden gezogen, ohne das ganze Bild zu kennen?

  4. Day 4 of 7 · March 19 Einander helfen in Beziehung

    Jesus sagt nicht, dass wir den Splitter beim anderen ignorieren sollen. Er sagt: Kümmert euch zuerst um euren Balken, dann werdet ihr in der Lage sein, dem anderen zu helfen. Das Ziel ist nicht Gleichgültigkeit, sondern echte Hilfe. Wir brauchen Menschen um uns herum, die uns spiegeln. Jeder von uns hat einen blinden Fleck – den sehen alle, nur wir selbst nicht. Deshalb brauchen wir Freunde, die uns ehrlich und liebevoll ansprechen können: 'Ich weiß, das wird jetzt schwer sein, aber ich liebe dich zu sehr, um es dir zu verschweigen.' Aber hier ist wichtig: Du brauchst eine 'Baugenehmigung', um an der Baustelle eines anderen zu arbeiten. Diese Baugenehmigung heißt Beziehung und Herzensverbundenheit. Nicht einfach wie ein Sheriff durch die Gegend laufen und jeden ansprechen – sondern aus echter Verbundenheit heraus einander helfen, zu wachsen.

    Matthäus 7,5

    Prayer

    Danke Gott für Menschen in deinem Leben, die dich lieben und dir die Wahrheit sagen. Bitte um Offenheit, ihre Worte anzunehmen.

    Reflect

    Wer hat in meinem Leben die 'Baugenehmigung', mich liebevoll auf meine blinden Flecken hinzuweisen?

  5. Day 5 of 7 · March 20 Eine Kultur der Gnade bauen

    Stell dir vor, wie Konflikte sich verändern würden, wenn wir nicht fragen 'Was hast du falsch gemacht?', sondern 'Wo habe ich dazu beigetragen?' Wenn wir unseren eigenen Anteil sehen – unseren zu harten Ton, unser schlechtes Zuhören, unsere vorschnellen Urteile – lösen sich viele Konflikte von selbst. Jesus möchte, dass wir ein Miteinander schaffen, wo Fehler erlaubt sind. Wo Menschen nicht Angst haben müssen, etwas falsch zu machen, weil sie wissen: Hier ist Gnade. Wenn wir nur Menschen um uns haben, die uns dauernd bestätigen, wird unser blinder Fleck immer größer. Wir brauchen Freunde, die ehrlich und liebevoll sind. Das Prinzip von Saat und Ernte gilt: Die Art, wie du mit Menschen umgehst, wird zur Kultur um dich herum. Sei großzügig mit den Fehlern anderer, und du wirst erleben, dass um dich ein Raum entsteht, wo Gnade fließt.

    Römer 5,5

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, großzügig und gnädig mit anderen umzugehen, sodass eine Kultur der Liebe entsteht.

    Reflect

    Wie kann ich heute aktiv dazu beitragen, eine Kultur der Gnade in meinem Umfeld zu bauen?

  6. Day 6 of 7 · March 21 Jesus trägt unseren Balken

    Jesus benutzte bewusst das Bild vom Balken. Zur Zeit der Römer mussten Verurteilte den Querbalken ihres Kreuzes selbst auf den Berg schleppen. Jesus spricht also von einem Balken, den Menschen tragen, die verurteilt sind. Später in der Geschichte wird Jesus selbst derjenige sein, der einen Balken bekommt und ihn nach oben trägt. Jesus, der ohne Sünde war, der keinen Balken vor Augen hatte, nimmt unseren Balken auf sich. Warum? Weil du und ich unseren Balken nicht selbst klären können. Wir brauchen jemanden ohne Balken, der bereit ist, unseren zu tragen und an einen Ort zu bringen, wo alles geklärt wird. Das ist die gute Botschaft: Jesus kommt, um deinen Balken zu nehmen, damit du frei sehen kannst. Damit du innerlich frei bist. Das feiern wir – dass Jesus für uns ans Kreuz gegangen ist.

    Jesaja 53,4-5

    Prayer

    Danke Jesus, dass du meinen Balken getragen hast. Hilf mir, in der Freiheit zu leben, die du mir geschenkt hast.

    Reflect

    Welchen 'Balken' in meinem Leben möchte ich heute bewusst Jesus ans Kreuz bringen?

  7. Day 7 of 7 · March 22 Ein neues Leben beginnt

    Die vierzehn Menschen, die heute getauft wurden, haben eine Entscheidung getroffen: Sie haben erkannt, dass sie einen Balken vor Augen hatten, aber gleichzeitig entdeckt, dass Jesus diesen Balken ans Kreuz trägt und alles klärt – ein für alle Mal. Die Taufe ist ein Meilenstein, ein Marker: Es gibt ein Davor und ein Danach. Das Alte ist begraben, wenn wir unter Wasser gehen. Wenn wir hochkommen, kommen wir zu neuem Leben. Etwas Neues beginnt. Vielleicht stehst du heute an genau diesem Punkt. Du bist nur eine Entscheidung, ein Gebet weit von Jesus entfernt. Du darfst entdecken, was es bedeutet, frei zu sein, aufatmen zu können, zu erleben, dass Gott dich liebt und dein Leben einen Wert und Sinn hat. Jesus ruft dich – nicht zur Religion, sondern zu einer lebendigen Beziehung mit ihm. Von heute an bis in Ewigkeit kann er deine Nummer eins sein.

    2. Korinther 5,17

    Prayer

    Danke Jesus, dass du mich zu einem neuen Leben rufst. Hilf mir, dir jeden Tag nachzufolgen und in deiner Liebe zu wachsen.

    Reflect

    Was bedeutet es für mich konkret, dass das Alte vergangen ist und etwas Neues begonnen hat?