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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 6 of 7

Hoffnung für heute – Kraft für die Gegenwart

From the sermon “Endzeit - Das Ende ist nahe. (Mt 24) | Taufe | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl” of October 25

Es gibt Dinge in jedem Leben, die wir nicht erklären können. Wunden, die nicht heilen. Fragen ohne Antworten. Herausforderungen, die nicht in absehbarer Zeit gelöst werden. Doch die Hoffnung, die Jesus uns gibt, lautet: Was zerbrochen ist, wird nicht für immer zerbrochen bleiben. Wenn Jesus wiederkommt, wird er jede Träne abwischen, alles heilen, alles wiederherstellen. Diese Hoffnung ist keine Flucht in die Zukunft – sie ist eine Kraft für die Gegenwart. Sie gibt uns Stärke, um unser Heute zu gestalten: zu lieben, auch wenn es keinen Sinn macht; zu vergeben, auch wenn wir verletzt wurden; zu dienen mit Leidenschaft. Die ersten Christen lebten mit dieser Erwartungshaltung und beteten: 'Komm, Herr Jesus!' Nicht in Angst, sondern in freudiger Erwartung. Sie wussten: Seine Wiederkunft ist das Beste, was dieser Welt passieren kann.

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Es gibt Dinge in jedem Leben, die wir nicht erklären können. Wunden, die nicht heilen. Fragen ohne Antworten. Herausforderungen, die nicht in absehbarer Zeit gelöst werden. Doch die Hoffnung, die Jesus uns gibt, lautet: Was zerbrochen ist, wird nicht für immer zerbrochen bleiben. Wenn Jesus wiederkommt, wird er jede Träne abwischen, alles heilen, alles wiederherstellen. Diese Hoffnung ist keine Flucht in die Zukunft – sie ist eine Kraft für die Gegenwart. Sie gibt uns Stärke, um unser Heute zu gestalten: zu lieben, auch wenn es keinen Sinn macht; zu vergeben, auch wenn wir verletzt wurden; zu dienen mit Leidenschaft. Die ersten Christen lebten mit dieser Erwartungshaltung und beteten: 'Komm, Herr Jesus!' Nicht in Angst, sondern in freudiger Erwartung. Sie wussten: Seine Wiederkunft ist das Beste, was dieser Welt passieren kann.

Offenbarung 21,4
Prayer

Jesus, danke, dass du alles wiederherstellen wirst. Gib mir heute Kraft und Hoffnung durch deine Verheißungen.

Reflect

Welche zerbrochene Situation in deinem Leben kannst du heute Jesus anvertrauen?

Recording from October 17, 2021

Sermon

Jona | Catch me, if you can | Sina Riedel, Thomas Ruhl | Kirche im Brauhaus | Gifhorn

Sunday, October 17, 2021
Jona 1,1-10
Key Point

Die Geschichte von Jona zeigt, wie wir oft vor Gottes Auftrag weglaufen (Sünde), aber Gott uns hartnäckig nachgeht (Gnade). Gott setzt alles in Bewegung, um mit uns in Verbindung zu kommen, selbst mitten in unseren größten Stürmen. Er lädt uns ein, nicht weiter auf der Flucht zu sein, sondern uns aus der Nähe heraus auf ihn einzulassen und zu entdecken, dass er gute Absichten mit unserem Leben hat.

Diese Predigt eröffnet eine neue Themenreihe über die biblische Geschichte von Jona, dargestellt als "Catch me if you can" - eine Geschichte über Flucht und Verfolgung. Der Sprecher erklärt, wie Jona einen klaren Auftrag von Gott erhält, nach Ninive zu gehen, aber stattdessen in die entgegengesetzte Richtung flieht. Dies wird als universelle menschliche Erfahrung dargestellt: Menschen laufen vor Gott weg (Sünde), aber Gott verfolgt sie hartnäckig (Gnade). Die Predigt untersucht die Gründe für Jonas Flucht - nicht mangelndes Wissen über Gott, sondern fehlende Nähe zu ihm, sowie Stolz und das Gefühl der Überlegenheit gegenüber den Menschen in Ninive. Der Sprecher zieht Parallelen zum modernen Leben, wo Menschen in verschiedenen "Booten" (Arbeit, Beziehungen, Status, Finanzen) vor Gottes Ruf fliehen. Zentral ist die Botschaft, dass Gott selbst in den größten Lebensstürmen präsent ist und Menschen durch seine Gnade nachgeht. Die Predigt endet mit der Einladung, aufzuhören vor Gott zu fliehen und sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen, wobei Jesus als die Verkörperung dieser verfolgenden Gnade präsentiert wird.
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Diese Predigt eröffnet eine neue Themenreihe über die biblische Geschichte von Jona, dargestellt als "Catch me if you can" - eine Geschichte über Flucht und Verfolgung. Der Sprecher erklärt, wie Jona einen klaren Auftrag von Gott erhält, nach Ninive zu gehen, aber stattdessen in die entgegengesetzte Richtung flieht. Dies wird als universelle menschliche Erfahrung dargestellt: Menschen laufen vor Gott weg (Sünde), aber Gott verfolgt sie hartnäckig (Gnade). Die Predigt untersucht die Gründe für Jonas Flucht - nicht mangelndes Wissen über Gott, sondern fehlende Nähe zu ihm, sowie Stolz und das Gefühl der Überlegenheit gegenüber den Menschen in Ninive. Der Sprecher zieht Parallelen zum modernen Leben, wo Menschen in verschiedenen "Booten" (Arbeit, Beziehungen, Status, Finanzen) vor Gottes Ruf fliehen. Zentral ist die Botschaft, dass Gott selbst in den größten Lebensstürmen präsent ist und Menschen durch seine Gnade nachgeht. Die Predigt endet mit der Einladung, aufzuhören vor Gott zu fliehen und sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen, wobei Jesus als die Verkörperung dieser verfolgenden Gnade präsentiert wird.

Main Topics (6)

1. Sünde und Gnade - Weglaufen und Nachgejagt werden

  • • Sünde bedeutet, vor Gott wegzulaufen; Gnade bedeutet, dass Gott uns hinterherläuft
  • • Die Geschichte von Jona beschreibt diese zwei grundlegenden Begriffe des christlichen Glaubens perfekt
  • • Jona bekommt einen Auftrag von Gott, läuft weg und kommt am Ende wieder auf Kurs
  • • Es ist die Geschichte von jedem von uns - Flucht und Gefangenwerden durch Gottes Liebe

2. Der Unterschied zwischen Wissen und Nähe zu Gott

  • • Jona hatte kein Mangel an Wissen über Gott, sondern es fehlte ihm an Nähe
  • • Er war religiös geprägt und ein Wanderprediger, konnte aber den Auftrag nicht leben
  • • Nähe zum Auftraggeber macht den Unterschied - aus Nähe entsteht Vertrauen
  • • Abram verließ sich auf Gottes Charakter und gehorchte aus der Nähe heraus

3. Warum wir vor Gott weglaufen - Stolz und Überheblichkeit

  • • Jona war nicht überfordert, sondern wollte nicht, dass die Menschen in Ninive Gottes Gnade erfahren
  • • Sein Stolz ließ ihn sich den Menschen überlegen fühlen - moralisch, gesellschaftlich und geistlich
  • • Wir suchen oft nach Möglichkeiten, uns besser als andere zu fühlen
  • • Wir fühlen uns manchmal sogar Gott gegenüber überheblich und meinen es besser zu wissen

4. Unsere Fluchtwege - Die Boote in die falsche Richtung

  • • Jona sucht gezielt einen Fluchtweg und findet ein Boot in die entgegengesetzte Richtung
  • • Unsere Boote können sein: Arbeit, Beziehungen, Status, Erfolg, Finanzen oder Besitz
  • • Wir suchen in diesen Dingen Bestätigung, Anerkennung und Sicherheit
  • • Gott spricht zu uns, aber wir sitzen bereits in unserem Boot

5. Gottes Reaktion - Der Sturm als Zeichen der Liebe

  • • Gott lässt nicht locker und ringt um unsere Aufmerksamkeit
  • • Er lässt einen Sturm aufkommen - ein herausforderndes Konzept
  • • Sünde und Sturm sind immer miteinander verbunden, wenn auch nicht immer sofort sichtbar
  • • Mitten im größten Sturm schickt Gott einen Fisch - er ist im Sturm zu finden
  • • Die Steine der Liebe: Was uns wie Elend vorkommt, rettet uns vor größerem Unheil
  • • Gott hat liebevolle Absichten, selbst in den größten Stürmen unseres Lebens

6. Gnade hat einen Namen - Jesus

  • • Gnade ist hartnäckig und entschlossen, sie läuft uns nach
  • • Jesus hat sich für uns in den Sturm der Sünde geworfen
  • • Er ermöglicht uns einen Weg aus dem Sturm heraus
  • • Jesus klopft an unser Herz und lädt uns ein, das Leben zu finden, nach dem wir suchen
  • • Es gibt keine Sicherheit vor Jesus, sondern nur Sicherheit in Jesus

Biblical Foundations

Direct Quotes

Jona 1,1-10

Das ist ein Tag des Empfingioner Amiteissohn, eine Botschaft vom Herrn. Gott sprach zu ihm, gehen die große und mächtige Stadt Ninive und kündige ihren Bewohnern mein Strafgericht an. Denn ihre Bosheit schreit zum Himmel, ich kann sie nicht länger mit ansehen. Jonas macht sich auf den Weg, aber in die entgegengesetzte Richtung. Er floh vor dem Herrn und kam zunächst in die Hafenstadt Jafo. Dort fand er ein Schiff das gerade nach Tarsis segeln sollte. Er bezahlte das Geld für die Überfahrt und ging an Bord. Doch als sie auf dem Meer waren, ließ er einen starken Sturm aufkommen. Das Unwetter tobte so heftig, dass das Schiff auseinander zu brechen drohte. Angst packte die Seeleute und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe. Sie warfen Ladung über Bord, damit das Schiff leichter wurde. Jonas war unter Deck in den hintersten Raum gegangen, hatte sich hingelegt und schlief fest. Da kam der Kapitän zu ihm und rief, was liegst du hier herum und schläfst? Los, steh auf und rufe zu deinem Gott um Hilfe. Vielleicht erbarmt er sich und lässt uns nicht umkommen. Die Seeleute sagten zueinander, schnell, lasst uns das Los werfen. Wir müssen herausfinden, wer an unserem Unglück schuld ist. Das Los fiel auf Jona. So stellten sie ihn zur Rede. Komm, sag uns, warum uns dieses Unglück getroffen hat. Was machst du hier? Aus welchem Land kommst du? Welchem Volk gehörst du? Jonas antwortete, ich bin ein Hebräer und verehre den Herrn, den Gott des Himmels, der das Land und das Meer geschaffen hat. Dann verriet er ihnen, dass er vor Gott auf der Flucht war.

Jona 4

Ich wusste es doch. Du bist ein gnädiger und barmherziger Gott. Deine Geduld ist groß, deine Liebe kennt kein Ende.

Additional references

  • → Geschichte von Abram (1. Mose/Genesis - Anfang der Bibel)

Practical Application (6)

  • 1 Erkenne deinen Auftrag und deine Bestimmung: Jeder von uns hat einen Auftrag von Gott und eine Idee fürs Leben von ihm. Frage dich: Was ist Gottes Auftrag für mein Leben und laufe ich davor weg?
  • 2 Suche Nähe statt nur Wissen über Gott: Es reicht nicht, religiöses Wissen zu haben. Investiere Zeit, um Gott aus der Nähe kennenzulernen, damit ein Vertrauensverhältnis entsteht, das dich befähigt, seinen Aufträgen zu gehorchen.
  • 3 Identifiziere dein Boot - deine Fluchtwege: Frage dich ehrlich: In welchem Boot sitze ich gerade? Ist es Arbeit, Beziehungen, Status, Erfolg, Finanzen oder Besitz, wo ich Bestätigung und Sicherheit suche statt bei Gott?
  • 4 Erkenne den Sturm in deinem Leben: Welcher Sturm tobt gerade in deinem Leben oder in dir? Verstehe, dass Gott selbst im Sturm zu finden ist und liebevolle Absichten hat, auch wenn du es nicht sofort verstehst.
  • 5 Höre auf zu fliehen und lass dich auf Gott ein: Heute ist der beste Tag, nicht weiter vor Gott wegzulaufen. Gib zu, dass du es nicht verstehst, aber lass dich darauf ein, weil du sicher sein kannst, dass du Gott im Sturm finden wirst.
  • 6 Übergib Jesus das Steuer deines Lebens: Es gibt keine Sicherheit vor Jesus, sondern nur Sicherheit in Jesus. Er stillt den Sturm und ermöglicht einen Weg nach vorne. Lass dich von seiner Gnade beschenken.

Daily bites from the week of October 18

  1. Day 1 of 7 · October 18 Auf der Flucht – oder auf dem Weg?

    Die Geschichte von Jona beginnt mit einem klaren Auftrag: Gott sendet ihn nach Ninive, um seine Botschaft zu verkünden. Doch Jona tut das Gegenteilige – er flieht in die entgegengesetzte Richtung nach Tarsis. Diese Geschichte ist nicht nur Jonas Geschichte, sondern auch unsere. Sie beschreibt zwei grundlegende Begriffe des christlichen Glaubens perfekt: Sünde und Gnade. Sünde bedeutet, vor Gott wegzulaufen. Gnade bedeutet, dass Gott uns hinterherläuft. Wie oft bekommen auch wir einen klaren Auftrag von Gott – sei es in unserem Umfeld zu dienen, Freundschaften zu investieren oder kompromisslos nachzufolgen – und doch suchen wir nach 'Booten', die uns in die andere Richtung bringen? Vielleicht ist dein Boot die Arbeit, Beziehungen, Status oder Finanzen. Jona zeigt uns: Flucht ist menschlich, aber Gott gibt nicht auf. Er setzt alles daran, uns wieder auf Kurs zu bringen.

    Jona 1,1-3

    Prayer

    Bete heute: 'Gott, zeige mir, wo ich vor dir auf der Flucht bin. Hilf mir, umzukehren und dir zu vertrauen.'

    Reflect

    In welchem 'Boot' sitzt du gerade, das dich von Gottes Auftrag für dein Leben wegbringt?

  2. Day 2 of 7 · October 19 Der Unterschied zwischen Wissen und Nähe

    Jona war religiös geprägt, ein Wanderprediger und Prophet. Er kannte Gott vom Hörensagen und konnte alle richtigen Antworten geben. Als die Seeleute ihn fragten, antwortete er: 'Ich bin ein Hebräer und verehre den Herrn, den Gott des Himmels, der das Land und das Meer geschaffen hat.' Jona hatte Wissen über Gott – doch ihm fehlte die Nähe zu Gott. Das ist der entscheidende Unterschied: Wir können religiös geprägt sein, alle Konzepte kennen und doch innerlich weit weg sein. Nähe macht den Unterschied. Aus der Nähe zum Auftraggeber entsteht ein Vertrauensverhältnis, das uns innerlich dazu bewegt, uns auf seine Aufträge einzulassen – auch wenn sie verrückt klingen. Denk an Abraham: Er verließ sich auf die Charaktereigenschaften Gottes und folgte ihm ins Unbekannte. Nicht weil er alles verstand, sondern weil er Gott aus der Nähe kannte und ihm vertraute.

    Jona 1,9

    Prayer

    Bitte Gott heute: 'Hilf mir, dich nicht nur zu kennen, sondern dir wirklich nah zu sein und dir aus dieser Nähe heraus zu vertrauen.'

    Reflect

    Kennst du Gott nur vom Hörensagen oder aus persönlicher Nähe? Was würde sich ändern, wenn du ihm näher kämst?

  3. Day 3 of 7 · October 20 Stolz und Überlegenheit

    Warum lief Jona wirklich weg? Am Ende des Buches wird sein wahrer Grund offenbar: 'Ich wusste es doch. Du bist ein gnädiger und barmherziger Gott. Deine Geduld ist groß, deine Liebe kennt kein Ende.' Jona lief nicht weg, weil er überfordert war, sondern weil er nicht wollte, dass die Menschen in Ninive Gottes Großzügigkeit erfahren. Sein eigener Stolz hielt ihn zurück. Er fühlte sich den Menschen dort moralisch, gesellschaftlich und in seiner Beziehung zu Gott überlegen. Wenn wir ehrlich sind, finden wir uns darin wieder. Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, besser zu sein als andere – ob durch Moral, Leistung, Leid oder sogar Religion. Manchmal fühlen wir uns sogar Gott gegenüber überlegen und meinen, es besser zu wissen als seine Pläne für unser Leben. Doch Gottes Auftrag gilt allen Menschen, und er möchte durch uns anderen dienen – nicht auf sie herabsehen.

    Jona 4,2

    Prayer

    Bekenne heute vor Gott: 'Vergib mir meinen Stolz. Hilf mir, andere mit deinen Augen zu sehen und ihnen zu dienen.'

    Reflect

    Wo fühlst du dich anderen Menschen überlegen? Wie hält dich Stolz davon ab, Gottes Auftrag anzunehmen?

  4. Day 4 of 7 · October 21 Gott lässt den Sturm zu

    Als Jona auf dem Meer war, ließ der Herr einen starken Sturm aufkommen. Das Unwetter tobte so heftig, dass das Schiff auseinanderzubrechen drohte. Dieser Vers ist herausfordernd: Gott lässt etwas zu. Er ist ein Gott, der über Wasser und Wetter verfügt, der Dinge zulassen und abwenden kann. Die schlechte Nachricht: Sünde und Flucht vor Gott ziehen immer einen Sturm nach sich – nicht immer sofort, aber über kurz oder lang. Sünde wirkt wie eine radioaktive Dosis: Man merkt es nicht sofort, aber innerlich zerfällt man. Die gute Nachricht aber ist größer: Mitten in deinem größten Sturm schickt Gott einen Fisch! Er ist da, er ist nah, er ist im Sturm zu finden. Auch wenn wir nicht verstehen, warum dieser Sturm tobt, können wir sicher sein: Gott hat liebevolle Absichten, selbst in den dunkelsten Momenten unseres Lebens.

    Jona 1,4

    Prayer

    Bete: 'Gott, ich verstehe diesen Sturm nicht. Aber ich vertraue dir, dass du mitten darin bei mir bist und es gut mit mir meinst.'

    Reflect

    Welcher Sturm tobt gerade in deinem Leben? Kannst du glauben, dass Gott dich auch dort finden will?

  5. Day 5 of 7 · October 22 Steine der Liebe

    Es gibt ein Märchen von einer Hexe mit einem wunderschönen Bett. Jeder Wanderer, der darin einschlief, wurde bei Sonnenaufgang zu Stein. Eine Helferin verliebte sich in einen jungen Mann und tat alles, damit er nicht einschlief – sie legte unangenehme Dinge ins Bett und warf Steine nach ihm. Am Morgen war er erschöpft und wütend. Doch sie sagte: 'Das Elend, das du gerade erlebst, stört dich nur, weil du es nicht vergleichen kannst mit dem Elend, das du hättest, wenn du eingeschlafen wärst. Siehst du nicht, dass diese Steine Steine der Liebe waren?' So oft verstehen wir nicht, warum Gott Stürme in unserem Leben zulässt. Aber wir können sicher sein: Inmitten der Stürme hat er liebevolle Absichten. Wenn Jona weiter geflohen wäre, hätte es ihn das Leben gekostet. Gott ringt um unsere Aufmerksamkeit, um uns vor selbstzerstörerischem Verhalten zu bewahren.

    Prayer

    Danke Gott heute dafür, dass er dich vor selbstzerstörerischen Wegen bewahrt, auch wenn du es nicht immer verstehst.

    Reflect

    Könnten die schwierigen Dinge in deinem Leben 'Steine der Liebe' sein, die dich vor Schlimmerem bewahren?

  6. Day 6 of 7 · October 23 Gnade hat einen Namen: Jesus

    Gnade ist hartnäckig. Gnade ist entschlossen und wird nicht aufhören, bis sie unsere Aufmerksamkeit bekommt. Gott läuft uns hinterher, um uns vor selbstzerstörerischem Verhalten abzuhalten, weil er gute Absichten mit uns hat. Und diese Gnade hat einen Namen: Jesus. Jesus hat sich für uns in den Sturm der Sünde geworfen, um uns einen Weg aus dem Sturm zu ermöglichen. Deswegen klopft er bei jedem von uns am Herzen und sagt: 'Das Christentum ist nicht etwas, das dich einschränkt oder von einem erfüllten Leben abhält. Lass dich auf mich ein und entdecke, wie ich dein Leben beschenke, dass ich dir das gebe, wonach du schon immer gesucht hast.' Es gibt keine Sicherheit vor Jesus, sondern nur Sicherheit in Jesus. Er stellt den Sturm und ermöglicht uns einen Weg nach vorne.

    Prayer

    Antworte Jesus heute: 'Ich öffne dir mein Herz. Komm herein und beschenke mein Leben mit deiner Gegenwart.'

    Reflect

    Hörst du Jesus an dein Herz klopfen? Was hält dich davon ab, ihm zu öffnen?

  7. Day 7 of 7 · October 24 Heute ist dein Tag

    Fassen wir zusammen: Jeder von uns hat einen Auftrag von Gott und bekommt eine Idee fürs Leben von ihm. Oft kommt uns dieser Auftrag zu groß oder unrealistisch vor, und unsere natürliche Reaktion ist wegzulaufen, weil wir denken, wir müssten es besser. Aber Gott ist es nicht egal, wo wir uns rumtreiben. Er hat eine Sehnsucht nach dir und will dir Mut machen, Ja zu diesem Auftrag und zu einer Freundschaft mit ihm zu sagen. Er ist näher, als du denkst. Heute ist dein Tag, das Steuer Jesus zu überlassen. Hör auf, vor ihm wegzulaufen. Gib zu, dass du den Sturm nicht verstehst, aber lass dich auf ihn ein. Du kannst dir sicher sein, dass du ihn im Sturm finden kannst. 'Catch me if you can' – er kann und er möchte. Nicht nur dich fangen, sondern dich befreien, dein Leben beschenken und dir einen Weg nach vorne ermöglichen.

    Jona 1,1-17

    Prayer

    Bete: 'Jesus, danke, dass du Himmel und Erde in Bewegung setzt, um mir nachzugehen. Heute will ich nicht mehr fliehen, sondern mich dir zuwenden.'

    Reflect

    Was wäre der erste Schritt, um heute nicht mehr vor Gott wegzulaufen, sondern auf ihn zuzugehen?