ICF München
ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus
Daily Bite Day 4 of 7 Bereit bleiben für seine Rückkehr
From the sermon “Was Gott in der Ewigkeit für dich vorbereitet hat. | Tobias Teichen” of October 25
In der jüdischen Hochzeitstradition wusste die Braut nie genau, wann der Bräutigam kommen würde – nur dass er nachts kommen würde. Sie musste sich reinigen, sich vorbereiten und ihre Öllampen bereithalten. Jede Nacht konnte die Nacht sein, in der der Fackelzug erscheint und die Posaune geblasen wird.
Die Braut lebte in ständiger Erwartung und Bereitschaft. Sie blieb treu und hielt sich rein durch das Wasserbad. Im Epheser 5 heißt es, dass Gott uns reinigt 'durch ein Wasserbad im Wort'.
Diese Metapher fordert uns heraus: Leben wir so, dass Jesus jederzeit wiederkommen kann? Reinigen wir uns im Wort Gottes? Halten wir unsere 'Lampen' – unseren Glauben und unsere Beziehung zu ihm – bereit? Die Frage ist nicht ob er kommt, sondern wann. Und nur der Vater kennt diesen Zeitpunkt.
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In der jüdischen Hochzeitstradition wusste die Braut nie genau, wann der Bräutigam kommen würde – nur dass er nachts kommen würde. Sie musste sich reinigen, sich vorbereiten und ihre Öllampen bereithalten. Jede Nacht konnte die Nacht sein, in der der Fackelzug erscheint und die Posaune geblasen wird. Die Braut lebte in ständiger Erwartung und Bereitschaft. Sie blieb treu und hielt sich rein durch das Wasserbad. Im Epheser 5 heißt es, dass Gott uns reinigt 'durch ein Wasserbad im Wort'. Diese Metapher fordert uns heraus: Leben wir so, dass Jesus jederzeit wiederkommen kann? Reinigen wir uns im Wort Gottes? Halten wir unsere 'Lampen' – unseren Glauben und unsere Beziehung zu ihm – bereit? Die Frage ist nicht ob er kommt, sondern wann. Und nur der Vater kennt diesen Zeitpunkt.
In der jüdischen Hochzeitstradition wusste die Braut nie genau, wann der Bräutigam kommen würde – nur dass er nachts kommen würde. Sie musste sich reinigen, sich vorbereiten und ihre Öllampen bereithalten. Jede Nacht konnte die Nacht sein, in der der Fackelzug erscheint und die Posaune geblasen wird. Die Braut lebte in ständiger Erwartung und Bereitschaft. Sie blieb treu und hielt sich rein durch das Wasserbad. Im Epheser 5 heißt es, dass Gott uns reinigt 'durch ein Wasserbad im Wort'. Diese Metapher fordert uns heraus: Leben wir so, dass Jesus jederzeit wiederkommen kann? Reinigen wir uns im Wort Gottes? Halten wir unsere 'Lampen' – unseren Glauben und unsere Beziehung zu ihm – bereit? Die Frage ist nicht ob er kommt, sondern wann. Und nur der Vater kennt diesen Zeitpunkt.
Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wo du dich reinigen und vorbereiten sollst für Jesu Wiederkommen.
In welchen Bereichen deines Lebens würdest du dich unwohl fühlen, wenn Jesus heute Nacht wiederkommen würde?
Recording from May 17, 2026
Sermon Warum dein Alltag mehr Bedeutung hat, als du denkst | Tobias Teichen
Sunday, May 17, 2026 1. Mose 1,28 Key Point Gott hat uns als Partner berufen, um bereits im Alltag seine Kultur und Gegenwart zu bringen. Arbeit war schon im Paradies Teil von Gottes Plan – nicht als Last, sondern als kreative Partnerschaft mit ihm, um Ordnung zu schaffen und zu herrschen. Wo Gott uns Verantwortung gibt, gibt er uns auch Autorität, um durch Gebet und praktisches Handeln Räume zu gestalten, in denen seine Gegenwart wirkt.
In diesem Gottesdienst von ICF München geht es um die Bedeutung des Alltags aus biblischer Perspektive. Pastor Tobias Teichen erklärt, dass Gott bereits im Paradies Adam und Eva Arbeitsaufträge gab: die Erde untertan zu machen und zu herrschen. Dies bedeutet, Ordnung zu schaffen, zu kultivieren und als Partner Gottes Kultur zu entwickeln. Der Gottesdienst beginnt mit einer Kindersegnung und betont, dass Christen in allen Lebensbereichen – Familie, Arbeit, Schule – Verantwortung und Autorität von Gott erhalten. Die Grundhaltung sollte sein: „Daily Prayer, Jesus is my King Read more
Warum dein Alltag mehr Bedeutung hat, als du denkst | Tobias Teichen
Gott hat uns als Partner berufen, um bereits im Alltag seine Kultur und Gegenwart zu bringen. Arbeit war schon im Paradies Teil von Gottes Plan – nicht als Last, sondern als kreative Partnerschaft mit ihm, um Ordnung zu schaffen und zu herrschen. Wo Gott uns Verantwortung gibt, gibt er uns auch Autorität, um durch Gebet und praktisches Handeln Räume zu gestalten, in denen seine Gegenwart wirkt.
Main Topics (6)
1. Arbeit im Paradies und Gottes ursprünglicher Plan
- • Das Paradies war kein fertiger Ort zum Ausruhen, sondern ein Projekt voller Potenzial und Rohstoffe
- • Gott gab Adam und Eva Arbeitsaufträge: untertan machen und herrschen
- • Arbeit gehört zur Ebenbildlichkeit Gottes – wir sind geschaffen, um kreativ zu gestalten
- • Das Paradies war eine wilde, schöne Wildnis ohne Infrastruktur, die kultiviert werden sollte
2. Untertan machen (Kavasch) – Kultivieren und Ordnung schaffen
- • Bedeutet: etwas in Ordnung bringen, kultivieren, Ordnung ins Chaos bringen
- • Rohmaterial bearbeiten, Infrastruktur entwickeln, Kultur entwickeln
- • Als Partner Gottes gesetzt sein, unabhängig von der Position oder Rolle
- • Die Grundhaltung ist entscheidend, nicht die äußere Rolle (Daily Prayer, Jesus is my King)
3. Herrschen (Radar) – Aktiv mit Gott zusammenarbeiten
- • Bedeutet: aktiv mit Gott zusammenarbeiten, göttliche Autorität nutzen
- • Wo Gott Verantwortung gibt, gibt er auch Autorität
- • Verantwortung für Schöpfung, aber vor allem für Kultur und Atmosphäre
- • Gebet und praktisches Handeln verbinden, um Gottes Gegenwart Raum zu geben
4. Partnerschaft mit Gott im Alltag
- • Wir sind keine Angestellten, sondern Partner Gottes
- • Die Einstellung macht den Unterschied: nicht für Menschen arbeiten, sondern für Gott
- • Mandate bewusst annehmen (z.B. Elternbeirat, Verantwortung im Kindergarten/Schule)
- • Durch Gebet und Präsenz Kultur verändern, wo Gott uns hinsetzt
5. Die Ewigkeit: Neue Erde und neuer Himmel
- • Die Ewigkeit ist eine Mischung aus Garten und Stadt (Garden City)
- • Auch im Himmel wird es Arbeit geben – aber ohne Sünde, Druck, Stress
- • Arbeit ohne Neid, Vergleich, Burnout – erfüllend und kreativ
- • Vision: Arbeit genießen und danach in tiefer Gemeinschaft ruhen
6. Die Extrameile gehen
- • Wenn jemand dich bittet, eine Meile zu gehen, geh die zweite Meile mit
- • Auf der zweiten Meile geschehen Begegnungen und Gespräche über Gott
- • Nicht Aktivismus, sondern Bereitschaft, wo Gott es zeigt
- • Eine Haltung der Verfügbarkeit für Gottes Aufträge
Biblical Foundations
Direct Quotes
Gott segnete sie und sprach zu ihnen, seid fruchtbar und mehret euch, füllt die Erde, macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alle Lebendigen, das sich regt auf der Erde.
Du hast alles in mir geschaffen. Du hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast. Wunderbar sind deine Werke.
Denn wisst, ich werde einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen... Sie bauen Häuser und wohnen auch darin, pflanzen Weinberge und genießen auch ihren Ertrag... meine Auserwählten sollen die Frucht ihrer Arbeit genießen, ihre Arbeit wird nicht mehr vergeblich sein.
Auf dem Zierberg wird es geschehen, Jahwe, der Allmächtige, wird alle Völker zum Fest einladen, zu einem Mahl mit feinsten Speisen und guten Tropfen, mit kräftigen, köstlichen Gerichten.
Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen... die Wohnung Gottes ist jetzt bei den Menschen.
Was ihr auf der Erde binden werdet, das soll auch im Himmel gebunden sein. Und was ihr auf der Erde lösen werdet, das soll auch im Himmel gelöst sein. Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinem Vater im Himmel um etwas bitten wollen und sich darin einig sind, dann wird er es ihnen geben. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, dann bin ich in ihrer Mitte.
Additional references
- → Kolosserbrief (Arbeiten nicht für Menschen, sondern für Gott)
- → Psalm 23,6 (Güte und Barmherzigkeit folgen dir dein Leben lang)
Practical Application (6)
- 1 Grundhaltung entwickeln: Daily Prayer, Jesus is my King: Unabhängig von der Rolle oder Position die Grundeinstellung entwickeln, dass Jesus König ist und man als Partner Gottes gesetzt ist. Dies ist das Fundament unter allen äußeren Rollen (Eltern, Arbeitnehmer, Rentner etc.).
- 2 Für die Orte beten, wo Gott uns hinsetzt: Bewusst für Kindergarten, Schule, Arbeitsstelle, Nachbarschaft beten. Zum Beispiel um das Gebäude herumlaufen und für Gottes Gegenwart, Schutz, Weisheit und göttliche Kultur beten.
- 3 Mandate und Verantwortung bewusst annehmen: Nicht vor Elternbeirat, Klassensprecher oder anderen Verantwortungen zurückschrecken, sondern fragen: Wo möchte Gott, dass ich Verantwortung übernehme? Dort, wo Verantwortung ist, gibt Gott auch Autorität im Gebet.
- 4 Kontakt und Beziehungen pflegen: Beziehungen zu Erziehern, Lehrern, Kollegen aufbauen. Nicht nur organisatorisch denken (Kuchen backen), sondern präsent sein, ermutigen und für Menschen da sein.
- 5 Die Extrameile gehen: Bereit sein, auch mal länger zu bleiben, mehr zu geben als erwartet – nicht aus Pflicht oder für Menschen, sondern weil Gott es zeigt. Dies öffnet Türen für Gespräche und Zeugnis.
- 6 Sich mit anderen im Gebet verbinden: Gebetspartner suchen für gemeinsame Anliegen (Schule, Nachbarschaft, Arbeit). Sich regelmäßig zum Gebet treffen oder austauschen, um gemeinsam Autorität im Gebet einzunehmen.
Daily bites from the week of May 18
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Day 1 of 7 · May 18 Untertan machen: Partner Gottes im Alltag
Gott gab Adam und Eva bereits im Paradies einen Arbeitsauftrag: 'Macht euch die Erde untertan und herrscht über sie.' Das hebräische Wort für 'untertan machen' bedeutet, Ordnung ins Chaos zu bringen, zu kultivieren und Potenzial zu entfalten. Das Paradies war kein fertiger Garten mit perfektem Rasen, sondern voller wilder Möglichkeiten und Ressourcen. Gott lädt uns ein, seine Partner zu sein – nicht Angestellte, die ihre Zeit absitzen, sondern Mitgestalter seiner Schöpfung. Egal ob du Eltern bist, in der Schule, im Studium oder im Beruf stehst: Gott hat dich genau dort hingesetzt, um mit deinen Gaben und Talenten seine Kultur zu prägen. Du arbeitest nicht nur für deinen Chef oder für dich selbst, sondern als Partner Gottes. Diese Perspektive verändert alles – vom Windelwechseln bis zur Vorstandssitzung. Dein Alltag hat göttliche Bedeutung.
1. Mose 1,28
PrayerBete: 'Herr, hilf mir zu erkennen, dass ich dein Partner bin, wo immer du mich hingestellt hast. Gib mir eine neue Perspektive auf meinen Alltag.'
ReflectIn welchem Bereich deines Alltags fällt es dir schwer, dich als Partner Gottes zu sehen? Wie würde sich deine Einstellung ändern, wenn du dort bewusst mit Gott zusammenarbeiten würdest?
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Day 2 of 7 · May 19 Verantwortung und Autorität gehören zusammen
Ein kraftvolles Prinzip durchzieht die Bibel: Wo Gott Verantwortung gibt, gibt er immer auch Autorität. Wenn du Kinder hast, gibt dir Gott nicht nur die Verantwortung für ihre Erziehung, sondern auch geistliche Autorität, für sie zu beten und sie zu segnen. Wenn du in einem Job arbeitest, hast du dort nicht nur Aufgaben, sondern auch die Autorität, im Gebet Gottes Kultur an diesen Ort zu bringen. Das hebräische Wort 'herrschen' (Radar) bedeutet, aktiv mit Gott zusammenzuarbeiten. Es geht nicht darum, zu dominieren, sondern Räume zu gestalten, in denen Gottes Gegenwart wirken kann. Die Grundhaltung sollte sein: 'Daily Prayer, Jesus is my King' – egal welche Rolle du gerade trägst. Deine Autorität kommt nicht von deiner Position, sondern davon, dass Gott dich genau dort hingesetzt hat. Das gibt dir Vollmacht im Gebet und Handeln.
1. Mose 1,28
PrayerDanke Gott für die Autorität, die er dir gegeben hat, und bitte ihn um Weisheit, wie du sie weise einsetzen kannst.
ReflectFür welchen Bereich in deinem Leben hast du Verantwortung, aber noch nicht die geistliche Autorität erkannt, die Gott dir dort gegeben hat?
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Day 3 of 7 · May 20 Die Extrameile: Mehr als Pflicht
Paulus fordert Christen auf: 'Wenn dich jemand bittet, eine Meile mitzugehen, geh eine zweite Meile mit.' Historisch bezog sich das auf römische Soldaten, die Bürger zwingen konnten, ihr Gepäck eine Meile zu tragen. Doch Paulus dreht den Spieß um: Geh freiwillig zwei Meilen! Warum? Auf der zweiten Meile gibt es keinen Stau – dort entstehen Gespräche, Beziehungen und Möglichkeiten, Gottes Liebe zu teilen. Eine Partnermentalität denkt anders als eine Angestelltenmentalität. Ein Partner fragt nicht: 'Was muss ich mindestens tun?' sondern 'Wo kann ich mehr geben?' Das gilt nicht nur im Beruf, sondern überall: in der Familie, im Kindergarten, in der Schule. Du musst nicht immer die Extrameile gehen, aber die Bereitschaft dazu zeigt, dass du verstanden hast, wofür Gott dich gesetzt hat. Auf der Extrameile passiert Verwandlung – bei anderen und bei dir selbst.
Matthäus 5,41
PrayerBitte Gott um ein offenes Herz für die Extrameile und um die Kraft, sie mit Freude zu gehen.
ReflectWo könntest du diese Woche bewusst eine Extrameile gehen – nicht aus Pflicht, sondern aus der Haltung heraus, Partner Gottes zu sein?
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Day 4 of 7 · May 21 Mandate nutzen: Elternbeirat als geistliche Position
Wenn in Kindergarten oder Schule die Elternsprecherwahl ansteht, herrscht meist peinliches Schweigen. Niemand möchte Verantwortung übernehmen. Doch Christen, die ihr Mandat verstehen, reagieren anders: 'Pick me!' Warum? Weil sie erkannt haben, dass jede Position eine geistliche Gelegenheit ist. Wenn dein Kind in einen Kindergarten geht, setzt Gott dich dort mit Autorität ein. Du kannst nicht nur Kuchen backen, sondern für die Einrichtung beten, Beziehungen zu Erziehern aufbauen und aktiv Kultur prägen. Eine Mutter läuft nach dem Abgeben ihres Kindes um den Kindergarten und betet für Gottes Gegenwart dort. Ein Vater übernahm bewusst die Nikolausrolle, um den Kindern Segen zusprechen zu können. Sie haben verstanden: Jedes Mandat ist eine Möglichkeit, Gottes Reich zu bauen. Das gilt auch für Sportvereine, Nachbarschaft oder Arbeitsplatz. Wo könntest du Verantwortung übernehmen?
PrayerFrage Gott: 'Wo möchtest du, dass ich Verantwortung übernehme, um deine Gegenwart an diesen Ort zu bringen?'
ReflectWelche Position oder welches Mandat könntest du übernehmen, um dort bewusst für Gottes Kultur einzustehen?
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Day 5 of 7 · May 22 Kultur prägen durch Gebet und Präsenz
Zwei Mütter bemerkten, dass die Schule ihrer Kinder von toxischer Kultur geprägt war: verstrittene Lehrer, fragwürdige Pädagogik, eine schwere Atmosphäre. Statt nur zu klagen, beteten sie und handelten. Sie mobilisierten andere Eltern zum wöchentlichen Gebet, bauten Beziehungen zur Schulleitung auf und prägten aktiv das Schulfest. Nach einigen Jahren war die Schule völlig verändert – andere Kultur, andere Atmosphäre. Das ist kein Einzelfall. Ein Geschäftsmann betet über jeder Baustelle und proklamiert, dass dort Räume entstehen, wo Leben, Familie und Heilung geschehen. Eine Toilettenreinigerin sieht ihren Job als geistlichen Auftrag, Menschen mit Freude zu begegnen. Sie alle haben verstanden: Wo ich bin, kann ich durch Gebet und Präsenz Gottes Kultur bringen. Das geschieht nicht über Nacht, aber zeitversetzt. Gott sucht Partner, die treu sind – nicht perfekt, aber bereit, dort zu säen, wo er sie hingestellt hat.
PrayerGehe im Geist durch die Orte deines Alltags und proklamiere über ihnen Gottes Gegenwart, Liebe und Frieden.
ReflectWelchen Ort in deinem Umfeld (Schule, Arbeitsplatz, Nachbarschaft) könntest du bewusst im Gebet für Gottes Kultur beanspruchen?
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Day 6 of 7 · May 23 Arbeit gehört zum Menschsein – auch im Himmel
Überraschend für viele: Die Bibel beschreibt den Himmel nicht als endloses Faulenzen in der Hängematte. In Jesaja 65 heißt es: 'Sie bauen Häuser und wohnen auch darin, pflanzen Weinberge und genießen ihren Ertrag. Meine Auserwählten sollen die Frucht ihrer Arbeit genießen.' Im Himmel gibt es Arbeit – aber ohne Sünde, ohne Neid, Druck, Burnout oder Vergleich. Es ist erfüllendes, kreatives Schaffen in Gottes Ebenbild. Wir kommen aus einem wilden Garten (Paradies) und gehen in eine Garten-Stadt (neues Jerusalem) – eine Mischung aus Natur und Zivilisation. Arbeit gehört zum Menschsein. Deshalb werden Rentner, die nichts mehr tun, oft seltsam und menschenfeindlich. Gott hat uns geschaffen, um zu gestalten, zu kreieren, Potenzial zu entfalten. Das bedeutet auch: Deine heutige Arbeit ist Vorbereitung auf die Ewigkeit. Sie ist nicht sinnlos, sondern Teil von Gottes großem Plan.
Jesaja 65,17-23
PrayerDanke Gott, dass er dich geschaffen hat, um zu gestalten und zu kreieren – heute und in Ewigkeit.
ReflectWie verändert es deine Sicht auf deine jetzige Arbeit, wenn du weißt, dass kreatives Schaffen auch in der Ewigkeit Teil deines Lebens sein wird?
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Day 7 of 7 · May 24 Dein Reich komme – heute schon!
Jesus lehrte uns zu beten: 'Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.' Diese Bitte ist kein fernes Zukunftsprogramm, sondern eine Einladung für heute. Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, aber schon jetzt kannst du Orte kreieren, wo seine Gegenwart, seine Kultur und sein Wesen Raum bekommen. Stell dir vor: Du arbeitest erfüllt in deinen Gaben, ohne Stress und Sünde. Abends sitzt du mit Freunden zusammen, Jesus ist dabei, gutes Essen, guter Wein, tiefe Gemeinschaft. Das ist die Verheißung von Jesaja 25: ein Fest mit feinsten Speisen und guten Tropfen. Diesen Vorgeschmack können wir heute schon leben – in Familie, Arbeit, Alltag. Du bist gesetzt, genau dort, wo du bist. Nicht durch Zufall, sondern mit Auftrag und Autorität. Daily Prayer, Jesus is my King – das ist die Grundhaltung, die deinen Alltag verwandelt und Gottes Reich sichtbar macht.
Offenbarung 21,1-3
PrayerBete: 'Herr, dein Reich komme durch mich – heute, diese Woche, in meinem ganz normalen Alltag. Amen.'
ReflectWo möchte Gott durch dich diese Woche einen Vorgeschmack seines Reiches bringen – in deiner Familie, Arbeit oder Nachbarschaft?