Gemeinde Gottes Eppingen
Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.
Daily Bite Day 3 of 7 Die Gefahr des Selbstbetrugs
From the sermon “2026.10.25 - Sonntagsgottesdienst” of October 25
In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.'
Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus.
Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.
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In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.' Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus. Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.
In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.' Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus. Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.
Herr, bewahre mich vor Selbstbetrug. Gib mir ein ehrliches Herz, das sich nichts vormacht.
Wo täusche ich mir selbst vielleicht etwas vor über meinen geistlichen Zustand?
Recording from June 14, 2026
Sermon 2026.06.14 - Sonntagsgottesdienst
Sunday, June 14, 2026 Psalm 86,11 Key Point Gott führt einen notwendigen Reinigungsprozess in unserem Leben durch, bei dem er unsere Denkweise und unser Herz korrigiert, damit wir mehr Frucht bringen können. Dieser Prozess ist oft schmerzhaft, aber entscheidend ist unsere Haltung: ob wir in Verbindung mit Jesus bleiben und die Korrektur annehmen oder uns davon distanzieren.
Dieser Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen behandelt das Thema des notwendigen Reinigungsprozesses im Leben eines Gläubigen. Der Prediger führt durch das Gleichnis vom Weinstock und den Reben aus Johannes 15 und zeigt auf, wie Jesus seine Jünger korrigiert und erzieht hat. Es werden verschiedene biblische Beispiele genannt - von Petrus, der zurechtgewiesen wurde, bis hin zu den Jüngern, die über Größe stritten.
Die zentrale Botschaft lautet: Gott reinigt und korrigiert seine Kinder durch sein Wort, damit sie mehr Frucht bringen können. Dieser Prozess ist oft schmerzhaft und unbequem, weil er unser eigenes Denken und unsere Vorstellungen in Frage stellt. Die entscheidende Frage ist, wie wir auf Gottes Korrektur reagieren - ob wir sie annehmen und in Christus bleiben, oder ob wir murren und uns von ihm distanzieren. Der Gottesdienst schließt mit dem Aufruf, sich von Gott korrigieren zu lassen und in völliger Abhängigkeit von ihm zu bleiben, denn ohne Christus können wir nichts tun. Read more
2026.06.14 - Sonntagsgottesdienst
Gott führt einen notwendigen Reinigungsprozess in unserem Leben durch, bei dem er unsere Denkweise und unser Herz korrigiert, damit wir mehr Frucht bringen können. Dieser Prozess ist oft schmerzhaft, aber entscheidend ist unsere Haltung: ob wir in Verbindung mit Jesus bleiben und die Korrektur annehmen oder uns davon distanzieren.
Main Topics (6)
1. Der notwendige Reinigungsprozess
- • Gott reinigt die Rebe, damit sie mehr Frucht bringt
- • Unsere menschliche Denkweise unterscheidet sich grundlegend von Gottes Sichtweise
- • Nach dem Sündenfall hat der Mensch die Orientierung verloren
- • Die Korrektur unserer Denkweise ist notwendig, um Frucht zu bringen
2. Jesu Umgang mit der Korrektur seiner Jünger
- • Jesus lässt die Jünger ihre falschen Gedanken aussprechen, bevor er sie korrigiert
- • Er konfrontiert sie direkt mit der Wahrheit über ihr Herz
- • Jesus nimmt sich Zeit zu erklären und zeigt ihnen seine Sichtweise
- • Er deckt verborgene Gedanken und Motive auf
3. Die menschliche Reaktion auf Korrektur
- • Korrektur tut weh und ist unangenehm
- • Menschen reagieren oft mit Verteidigung, Tränen, Widerstand oder dem Wunsch wegzulaufen
- • Petrus schwankte von einem Extrem zum anderen
- • Viele Jünger gingen weg, weil ihnen die Rede Jesu zu hart war
4. Murren als Zeichen innerer Unzufriedenheit
- • Murren bedeutet, seine Unzufriedenheit klagend auszudrücken
- • Es geschieht oft verborgen und leise
- • Das Murren richtet sich letztlich gegen Gott selbst, nicht gegen Menschen oder Umstände
- • Jesus erkennt das leise Murren und spricht es direkt an
5. Die Wichtigkeit, in Jesus zu bleiben
- • Jesus wiederholt mehrfach: 'Bleibt in mir'
- • Nur in Verbindung mit ihm kann Frucht entstehen
- • Ohne ihn können wir nichts tun
- • Wer nicht in ihm bleibt, wird weggeworfen wie eine vertrocknete Rebe
6. Die Folgen der Verweigerung
- • Wenn Menschen sich dauerhaft weigern, auf Gott zu hören, überlässt er sie ihrem eigenen Verstand
- • Der Verstand verliert seine Orientierung und wird leer und ziellos
- • Eine Rebe ohne Verbindung vertrocknet Stück für Stück
- • Wer sich nicht korrigieren lässt, geht eigene Wege
Biblical Foundations
Direct Quotes
Weise mir her deinen Weg, damit ich wandle in deiner Wahrheit. Richte mein Herz auf das eine, dass ich deinen Namen fürchte.
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg und jede, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein, wegen des Wortes, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe aus sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt es auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm der bringt viel Frucht denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt der wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt. Man sammelt sie, wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein. Und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen dem wir Rechenschaft zu geben haben.
Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und den Johannes zu sich und führt sie alleine beiseite auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verklärt.
Und er kam nach Kapernaum und als er zu Hause angelangt war, fragte er sie, was habt ihr unterwegs miteinander verhandelt. Sie aber schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander verhandelt, wer der Größte sei. Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen, wenn jemand der Erste sein will, so sei er von allen der Letzte und aller Diener. Und er nahm ein Kind und stellte es mitten unter sie. Und nachdem er es in die Arme genommen hatte, sprach er zu ihnen...
Da kommt er zu Simon Petrus und dieser spricht zu ihm. Herr, du wäschst mir die Füße. Jesus antwortete und sprach zu ihm. Was ich tue, verstehst du jetzt nicht. Du wirst es aber danach erkennen. Petrus spricht zu ihm. Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen. Jesus antwortete ihm, wenn ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit mir. Simon Petrus spricht zu ihm, Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt.
Er rüste euch völlig aus zu jedem guten Werk, damit ihr seinen Willen tut, indem er in euch das wirkt, was vor ihm wohlgefällig ist durch Jesus Christus.
Da kommt er zu Simon Petrus... Herr, schone dich selbst, das widerfahre dir nur nicht. Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus, Weiche von mir, Satan, du bist mir ein Ärgernis, denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich.
Viele nun von seinen Jüngern, die das hörten, sprachen. Das ist eine harte Rede. Wer kann sie hören? Da aber Jesus bei sich selbst erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, sprach er zu ihnen. Ist euch das ein Ärgernis?
Und er sprach, darum habe ich euch gesagt, niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben. Aus diesem Anlass zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen, wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus, Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes.
Und am Morgen werdet ihr die Herrlichkeit des Herrn sehen, denn er hat euer Murren gegen den Herrn gehört. Denn was sind wir, dass ihr gegen uns murrt? Weiter sprach Mose, der Herr wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot in Fülle. Denn er, der Herr, hat euer Murren gehört, womit ihr gegen ihn gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren richtet sich nicht gegen uns, sondern gegen den Herrn.
Und da die Menschen es nach ihrem eigenen Urteil nicht nötig hatten, Gott anzuerkennen, hat Gott sie ihrem Verstand preisgegeben, der zu keinem vernünftigen Urteil mehr fähig ist, sodass sie Dinge tun, die sie nie tun dürften.
Additional references
- → Lukas 9,46-47
Practical Application (5)
- 1 Die eigene Denkweise hinterfragen: Erkennen Sie, dass Ihre eigene Meinung und Vorstellung oft nicht mit Gottes Sichtweise übereinstimmt. Seien Sie bereit, Ihre Denkweise von Gott korrigieren zu lassen, auch wenn es schmerzhaft ist.
- 2 In Verbindung mit Jesus bleiben: Bleiben Sie bewusst in Verbindung mit Jesus, besonders in schwierigen Zeiten der Korrektur. Lassen Sie sich durch Schmerz oder Unverständnis nicht von ihm distanzieren, denn nur in ihm können Sie Frucht bringen.
- 3 Murren vermeiden: Achten Sie auf innere Unzufriedenheit und Murren gegen Gott. Erkennen Sie, dass Beschwerden über Umstände oder Menschen sich letztlich gegen Gott richten. Nehmen Sie stattdessen seine Führung demütig an.
- 4 Gottes Wort annehmen: Lassen Sie das Wort Gottes an Ihrem Herzen arbeiten. Verstehen Sie, dass es wie ein zweischneidiges Schwert wirkt und nicht wirkungslos bleibt - entweder zum Guten oder zum Schlechten.
- 5 Demütige Haltung bewahren: Bewahren Sie eine demütige Haltung wie Petrus, der sagte: 'Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.' Erkennen Sie Ihre völlige Abhängigkeit von Gott an und dass ohne ihn nichts getan werden kann.
Daily bites from the week of June 15
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Day 1 of 7 · June 15 Der wahre Weinstock und die Reben
Jesus verwendet das Bild vom Weinstock und den Reben, um uns eine fundamentale Wahrheit zu zeigen: 'Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.' Diese Worte erinnern uns daran, dass wir in völliger Abhängigkeit von Christus leben. Der Weingärtner – unser himmlischer Vater – reinigt jede Rebe, die Frucht bringt, damit sie noch mehr Frucht bringt. Dieser Reinigungsprozess ist nicht immer angenehm. Er hinterfragt unser Denken, unsere Motive und unsere Vorstellungen. Doch er ist notwendig, damit wir geistlich wachsen und mehr Frucht für Gottes Reich bringen können. Die zentrale Frage ist nicht, ob wir Korrektur brauchen – wir alle brauchen sie. Die Frage ist vielmehr: Wie reagieren wir darauf? Nehmen wir Gottes Reinigung demütig an oder wehren wir uns dagegen?
Johannes 15,1-6
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, wo in deinem Leben Reinigung notwendig ist, und gib ihm die Erlaubnis, an dir zu arbeiten.
ReflectIn welchen Bereichen meines Lebens spüre ich, dass Gott mich gerade korrigieren oder reinigen möchte?
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Day 2 of 7 · June 16 Wenn Jesus unsere Jünger korrigiert
Die Jünger stritten auf dem Weg, wer unter ihnen der Größte sei. Jesus hätte sofort eingreifen und den Streit beenden können. Stattdessen ließ er sie ausreden und wartete, bis sie zu Hause ankamen. Dann stellte er die entscheidende Frage: 'Was habt ihr unterwegs miteinander verhandelt?' Jesus ging es nicht nur um äußeres Verhalten, sondern um das Herz. Er wollte ihre verdrehte Denkweise korrigieren. Als sie schwiegen – beschämt und getroffen – erklärte er geduldig: 'Wenn jemand der Erste sein will, so sei er von allen der Letzte und aller Diener.' Dieser Prozess war schmerzhaft für die Jünger. Ihr Inneres wurde aufgedeckt, ihre falschen Vorstellungen bloßgestellt. Doch Jesus nahm sich Zeit, um ihr Denken zu erneuern. Er wollte nicht nur ihr Verhalten ändern, sondern ihr Herz verwandeln. So arbeitet Gott auch heute an uns – geduldig, aber konsequent.
Markus 9,33-37
PrayerDanke Jesus, dass er nicht nur äußeres Verhalten korrigiert, sondern dein Herz erneuern möchte.
ReflectWo habe ich mich in letzter Zeit ertappt gefühlt, als Gottes Wort mein Herz getroffen hat?
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Day 3 of 7 · June 17 Die Fußwaschung – Extreme vermeiden
Als Jesus Petrus die Füße waschen wollte, reagierte dieser spontan: 'Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen!' Nach Jesu Erklärung schwenkte Petrus ins andere Extrem: 'Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt!' Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, wie unsere menschliche Denkweise oft funktioniert: Wir schwanken von einem Extrem zum anderen. Gottes Gedanken dagegen sind wie eine klare, gerade Linie. Er weiß genau, was wir brauchen – nicht zu viel und nicht zu wenig. Wie oft bauen wir unser Leben nach eigenen Vorstellungen auf, nur um dann festzustellen, dass Gottes Weg ein anderer ist? Die erste Reaktion ist oft Widerstand: 'Warum nicht so, wie ich es geplant habe?' Doch wenn wir lernen, auf seine Führung zu vertrauen, erkennen wir: Seine Wege sind besser als unsere.
Johannes 13,6-9
PrayerBitte Gott um Weisheit, seine klare Linie zu erkennen und nicht in Extreme zu verfallen.
ReflectIn welchen Situationen neige ich dazu, von einem Extrem ins andere zu fallen, statt auf Gottes ausgewogenen Weg zu vertrauen?
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Day 4 of 7 · June 18 Menschlich oder göttlich denken?
Als Jesus seinen Jüngern zum ersten Mal von seinem bevorstehenden Leiden sprach, nahm Petrus ihn beiseite und begann ihn zu tadeln: 'Herr, schone dich selbst, das widerfahre dir nur nicht!' Petrus wollte Jesus erklären, was richtig ist. Die Antwort Jesu war scharf und klar: 'Weiche von mir, Satan, du bist mir ein Ärgernis, denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich.' Das menschliche Denken und Gottes Denken stehen sich oft diametral gegenüber. Petrus dachte an Bequemlichkeit, an Selbstschonung. Doch Gottes Plan erforderte das Kreuz. Unsere natürliche Tendenz ist es, den einfacheren Weg zu wählen, Schwierigkeiten zu vermeiden. Doch Gott ruft uns oft auf einen Weg, der Opfer und Hingabe erfordert. Die Frage ist: Nach welchem Maßstab richten wir uns aus? Nach unserer eigenen Bequemlichkeit oder nach Gottes Willen?
Matthäus 16,21-23
PrayerBitte Jesus, dir zu helfen, nicht menschlich, sondern göttlich zu denken, selbst wenn sein Weg schwierig erscheint.
ReflectWo versuche ich gerade, den bequemeren Weg zu gehen, anstatt Gottes Willen zu folgen?
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Day 5 of 7 · June 19 Bleibt in mir – trotz des Schmerzes
Jesus wusste, dass der Reinigungsprozess schmerzhaft ist. Deshalb wiederholt er immer wieder: 'Bleibt in mir... bleibt in mir... bleibt in mir.' Er kannte die menschliche Reaktion auf Korrektur: Beleidigtsein, Trotz, Tränen, Widerworte, Selbstrechtfertigung. Die natürliche Tendenz ist, wegzulaufen, die Tür zuzuschlagen, sich zu distanzieren. Wie ein Kind, das in sein Zimmer läuft und die Tür zuschlägt, können auch wir uns innerlich von Gott zurückziehen, wenn seine Korrektur wehtut. Wir können äußerlich noch im Glauben leben, aber innerlich haben wir mit Gott abgeschlossen. Wir nehmen nichts mehr an. Doch Jesus ruft uns zu: Bleibt mit mir verbunden! Lasst euch durch die Korrektur nicht von mir lösen! Der Schmerz ist notwendig, damit mehr Frucht entsteht. Die entscheidende Frage ist nicht, ob die Korrektur schmerzt, sondern ob wir trotz des Schmerzes in Christus bleiben.
Johannes 15,4-6
PrayerBitte Jesus um die Kraft, in ihm zu bleiben, auch wenn sein Reinigungsprozess schmerzhaft ist.
ReflectHabe ich mich in letzter Zeit innerlich von Gott distanziert, weil seine Korrektur wehgetan hat?
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Day 6 of 7 · June 20 Die Gefahr des Murrens
Viele Jünger hörten Jesu Worte und sagten: 'Das ist eine harte Rede. Wer kann sie hören?' Die Schrift sagt, dass sie murrten – nicht laut und offen, sondern leise und verborgen. Jesus erkannte ihr Murren und sprach es direkt an. Daraufhin zogen sich viele zurück und gingen nicht mehr mit ihm. Murren bedeutet, seine Unzufriedenheit klagend und kritisch auszudrücken. Es geschieht oft im Verborgenen. Wir beklagen uns über Menschen, über Umstände, über enttäuschte Erwartungen. Doch der eigentliche Grund liegt tiefer: Am Ende richtet sich unser Murren gegen Gott selbst. Wie bei Israel in der Wüste sagt Gott: 'Euer Murren richtet sich nicht gegen Menschen, sondern gegen den Herrn.' Petrus dagegen antwortete: 'Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.' Trotz der harten Worte blieb er bei Jesus. Das ist die entscheidende Haltung.
Johannes 6,60-61.66-69
PrayerBekenne Gott dein Murren und bitte ihn, dein Herz zu verändern und dir eine dankbare Haltung zu schenken.
ReflectWorüber murre ich gerade – und richtet sich mein Murren vielleicht in Wahrheit gegen Gott?
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Day 7 of 7 · June 21 Völlige Abhängigkeit von Christus
'Ohne mich könnt ihr nichts tun' – diese Worte Jesu sind nicht nur theologische Theorie, sondern praktische Realität. Jeder aufrichtige Christ wird diese Wahrheit bestätigen. Doch im Alltag vergessen wir sie oft und handeln nach eigenem Gutdünken. Petrus hat es treffend ausgedrückt: 'Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes.' Wenn wir wirklich erkannt haben, wer Jesus ist, dann wird es uns nicht schwerfallen, seine Führung anzunehmen – auch wenn sie unsere Pläne durchkreuzt. Gott möchte uns mit seinem Wort ausrüsten, uns 'völlig ausrüsten zu jedem guten Werk', damit wir seinen Willen tun. Dieser Prozess bedeutet, dass er unser Denken in Ordnung bringt, korrigiert und ausrichtet – damit wir brauchbar werden für seinen Dienst und mehr Frucht bringen können.
Johannes 15,5
PrayerDanke Jesus, dass er der wahre Weinstock ist, und bitte ihn, dich heute und jeden Tag in völliger Abhängigkeit von ihm zu halten.
ReflectLebe ich wirklich in der täglichen Erkenntnis meiner völligen Abhängigkeit von Christus?