predigt.io is free and ad-free. Support the project at Buy me a coffee .

Back to Church Finder

Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 3 of 7

Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig

From the sermon “Sonntag 25.10.2026” of October 25

New daily bites for the latest sermon from October 29

Paulus schreibt den Galatern mit erschreckender Klarheit: 'Wo ihr euch beschneiden lasst, so nützt euch Christus nichts.' Die Galater wollten dem Gesetz folgen und gleichzeitig an Christus glauben. Doch Paulus macht unmissverständlich deutlich: Das alte Zeitalter des Buchstabens ist vorbei. Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. Viele Christen ersticken heute an Geboten und religiösen Regeln, statt in der Freiheit des Geistes zu leben. Sie versuchen durch eigene Anstrengung gerecht zu werden, statt durch den Glauben. Paulus warnt: 'Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefallen.' Das neue Zeitalter ist gekommen – wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Nur der Geist Gottes kann unser Herz verwandeln.

Read more
"

Paulus schreibt den Galatern mit erschreckender Klarheit: 'Wo ihr euch beschneiden lasst, so nützt euch Christus nichts.' Die Galater wollten dem Gesetz folgen und gleichzeitig an Christus glauben. Doch Paulus macht unmissverständlich deutlich: Das alte Zeitalter des Buchstabens ist vorbei. Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. Viele Christen ersticken heute an Geboten und religiösen Regeln, statt in der Freiheit des Geistes zu leben. Sie versuchen durch eigene Anstrengung gerecht zu werden, statt durch den Glauben. Paulus warnt: 'Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefallen.' Das neue Zeitalter ist gekommen – wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Nur der Geist Gottes kann unser Herz verwandeln.

Galater 5,1-6
Prayer

Danke Gott für die Freiheit in Christus und bitte ihn, dich vom Joch des Gesetzes zu befreien und dich mit seinem Geist zu erfüllen.

Reflect

Versuchst du durch religiöse Regeln und Anstrengung gerecht zu werden, oder lebst du in der Freiheit des Geistes?

Recording from August 29, 2026

Sermon

Samstag 29.08.2026

Saturday, August 29, 2026
1. Johannes 1,1-5
Key Point

Die Predigt betont die persönliche Beziehung zwischen dem Gläubigen und Jesus Christus als dem guten Hirten. Durch die tiefe Liebe Gottes und das Vertrauen in seine Führung können Christen alle Lebensumstände durchstehen, auch finstere Täler, weil der Hirte immer bei ihnen ist und für sie sorgt.

Diese Gottesdienstaufnahme aus der Gemeinde Gottes Schweicheln enthält eine ausführliche Predigt über Psalm 23 und das Thema des guten Hirten. Der Hauptprediger reflektiert über die persönliche Beziehung zwischen Gläubigen und Jesus als Hirten, wobei er die Bedeutung von Vertrauen, Führung und göttlicher Fürsorge in allen Lebenslagen betont. Die Predigt verbindet die Schriften des Apostel Johannes mit dem Hirtenbild aus Psalm 23 und zeigt auf, wie Gottes Liebe sich in praktischer Führung und Versorgung manifestiert. Mehrere Gemeindemitglieder teilen persönliche Zeugnisse über Gottes Treue in schwierigen Zeiten, einschließlich gesundheitlicher Herausforderungen und beruflicher Unsicherheiten. Die Versammlung betont die Wichtigkeit, Gottes Stimme zu kennen und ihm zu folgen, selbst durch finstere Täler. Es werden praktische Beispiele von Gottesdienst durch Nächstenliebe gegeben, und die Gemeinde wird ermutigt, nicht nur mit Worten, sondern in Taten und Wahrheit zu lieben. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten für kranke Geschwister, besonders Bruder Nathan, und für Missionare, die nach Malawi reisen, um dort in Lagerversammlungen zu dienen. Die gesamte Botschaft kreist um die Zusicherung, dass Gläubige niemals allein sind, weil der gute Hirte bei ihnen ist und sie sicher nach Hause führt.
Read more
Diese Gottesdienstaufnahme aus der Gemeinde Gottes Schweicheln enthält eine ausführliche Predigt über Psalm 23 und das Thema des guten Hirten. Der Hauptprediger reflektiert über die persönliche Beziehung zwischen Gläubigen und Jesus als Hirten, wobei er die Bedeutung von Vertrauen, Führung und göttlicher Fürsorge in allen Lebenslagen betont. Die Predigt verbindet die Schriften des Apostel Johannes mit dem Hirtenbild aus Psalm 23 und zeigt auf, wie Gottes Liebe sich in praktischer Führung und Versorgung manifestiert. Mehrere Gemeindemitglieder teilen persönliche Zeugnisse über Gottes Treue in schwierigen Zeiten, einschließlich gesundheitlicher Herausforderungen und beruflicher Unsicherheiten. Die Versammlung betont die Wichtigkeit, Gottes Stimme zu kennen und ihm zu folgen, selbst durch finstere Täler. Es werden praktische Beispiele von Gottesdienst durch Nächstenliebe gegeben, und die Gemeinde wird ermutigt, nicht nur mit Worten, sondern in Taten und Wahrheit zu lieben. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten für kranke Geschwister, besonders Bruder Nathan, und für Missionare, die nach Malawi reisen, um dort in Lagerversammlungen zu dienen. Die gesamte Botschaft kreist um die Zusicherung, dass Gläubige niemals allein sind, weil der gute Hirte bei ihnen ist und sie sicher nach Hause führt.

Main Topics (5)

1. Die Liebe Gottes als Grundlage des Glaubens

  • • Der Apostel Johannes betont die große Liebe Gottes zu den Gläubigen
  • • Diese Liebe Gottes bewirkt Gehorsam und Vertrauen
  • • Die persönliche Erfahrung der Liebe Gottes gibt Glaubensmut in schwierigen Situationen

2. Jesus als der gute Hirte

  • • Jesus stellt sich als der gute Hirte vor, der seine Schafe kennt und führt
  • • Die Schafe hören die Stimme ihres Hirten und folgen ihm
  • • Der Hirte geht seinen Schafen voraus und trägt Verantwortung für sie
  • • Der Hirte zwingt nicht, sondern führt liebevoll

3. Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte

  • • Persönliche Beziehung: 'Der Herr ist MEIN Hirte'
  • • Der Hirte sorgt für Nahrung (grüne Auen) und Erfrischung (frisches Wasser)
  • • Der Hirte gibt Versorgung für Leib und Seele
  • • Führung auf rechten Wegen um seines Namens willen
  • • Trost auch im finsteren Tal durch Gottes Gegenwart

4. Grüne Auen als geistliche Versorgung

  • • Das Wort Gottes als Nahrung für die Seele
  • • Gottesdienst und Gemeinschaft als Ort der Stärkung
  • • Gebet und Fürbitte füreinander
  • • Dienst am Nächsten als praktischer Gottesdienst
  • • Stille Zeit mit Gott zur Erquickung

5. Vertrauen in schwierigen Zeiten

  • • Auch im finsteren Tal brauchen Gläubige sich nicht zu fürchten
  • • Gottes Stecken und Stab (Schutz und Führung) trösten
  • • Persönliche Zeugnisse von Gottes Hilfe in Krankheit und Not
  • • Der Hirte führt auch durch schwierige Wege hindurch
  • • Gott gibt am Ende des Weges Versorgung und führt nach Hause

Biblical Foundations

Direct Quotes

1. Johannes 1,1-5

Was von Anfang war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir angeschaut haben, was unsere Hände betastet haben von Wort des Lebens. Und das Leben ist erschienen und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist. Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei. Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und ihm gar keine Finsternis ist.

1. Johannes 3

Meine Kindlein, lasst uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in der Tat und in der Wahrheit. Und Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, dann haben wir Freimütigkeit zu Gott. Und was wir immer bitten, das empfangen wir von ihm und weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig sind.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf eine grüne Aue und führt mich zu frischem Wasser. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechte Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wandere im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde und salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immer da.

Additional references

  • → Johannes 10 (Jesus als guter Hirte)
  • → Johannes 4 (Samariterin am Jakobsbrunnen)
  • → Matthäus 24-25
  • → Jakobus (Anfechtungen erdulden)
  • → Römer 12 (vernünftiger Gottesdienst)

Practical Application (6)

  • 1 Persönliche Beziehung zu Jesus pflegen: Die persönliche Beziehung zu Jesus als meinem Hirten vertiefen durch Gebet, Bibelstudium und bewusstes Hören auf seine Stimme in allen Lebenslagen.
  • 2 Vertrauen in schwierigen Situationen üben: In finsteren Tälern und Herausforderungen bewusst auf Gottes Gegenwart vertrauen und sich an seine Verheißungen erinnern, anstatt in Angst zu verfallen.
  • 3 Praktische Nächstenliebe leben: Gottesdienst nicht nur in Versammlungen, sondern durch konkrete Taten der Liebe ausdrücken: Kranke besuchen, Einsame trösten, Bedürftige unterstützen.
  • 4 Stille Zeiten mit Gott einplanen: Bewusst Zeit für Gebet und Fürbitte nehmen, auch während der täglichen Arbeit die Seele mit Gott verbunden halten und für andere beten.
  • 5 Gemeinschaft wertschätzen und pflegen: Die geistliche Familie als grüne Aue erkennen, füreinander beten, einander ermutigen und praktisch helfen, wo Bedarf ist.
  • 6 Zeugnis geben von Gottes Führung: Anderen von den eigenen Erfahrungen mit Gott erzählen und bezeugen, wie der Herr als guter Hirte führt und hilft.

Daily bites from the week of August 30

  1. Day 1 of 7 · August 30 Der Herr ist mein Hirte

    David beginnt diesen berühmten Psalm nicht mit einer allgemeinen Wahrheit über Gott, sondern mit einem persönlichen Bekenntnis: 'Der Herr ist mein Hirte.' Dieses kleine Wort 'mein' macht den entscheidenden Unterschied. Es geht nicht darum, dass Gott irgendwo existiert oder dass er für viele Menschen sorgt – es geht um eine persönliche, intime Beziehungsebene. Wie ein Hirte seine Schafe beim Namen kennt und sie aus einer großen Menge herausrufen kann, so kennt Jesus auch dich persönlich. Er hört deine Stimme, und du erkennst seine. Diese Beziehung bedeutet, dass du niemals allein bist – in keiner Situation deines Lebens. Der gute Hirte übernimmt die volle Verantwortung für dich. In einer Welt voller Unsicherheiten, Sorgen und Herausforderungen darfst du heute wissen: Du hast einen Hirten, der für dich sorgt, der dich führt und der dich sicher nach Hause bringen wird.

    Psalm 23,1

    Prayer

    Danke Jesus, dass du mein persönlicher Hirte bist. Hilf mir, deine Stimme zu erkennen und dir zu folgen.

    Reflect

    Kann ich heute persönlich sagen: 'Der Herr ist mein Hirte' – kenne ich ihn so persönlich, dass ich ihm in allen Lebensbereichen vertraue?

  2. Day 2 of 7 · August 31 Mir wird nichts mangeln

    Die Zusage 'mir wird nichts mangeln' bedeutet nicht, dass wir alles bekommen, was wir uns wünschen oder wollen. Sie bedeutet vielmehr, dass der Hirte uns genau das gibt, was wir wirklich brauchen. In einer Zeit des Überflusses und der ständigen Wünsche ist das eine wichtige Unterscheidung. Ein guter Hirte im trockenen Land Israel musste früh aufstehen und seine Herde zu den grünen Weiden und frischem Wasser führen. Er musste wissen, wo Gefahren lauerten und wo Versorgung zu finden war. So sorgt auch Jesus für uns – nicht oberflächlich, sondern mit genauer Kenntnis dessen, was unsere Seele wirklich braucht. Es ist größer, von Gott zu haben, was ich brauche, als das, was ich will. Gott kennt unsere wahren Bedürfnisse besser als wir selbst. Seine Versorgung ist vollkommen, auch wenn sie manchmal anders aussieht als unsere Wunschliste.

    Psalm 23,1

    Prayer

    Herr, lehre mich, zwischen meinen Wünschen und meinen wahren Bedürfnissen zu unterscheiden. Danke für deine vollkommene Versorgung.

    Reflect

    Vertraue ich darauf, dass Gott mir gibt, was ich wirklich brauche – auch wenn es nicht immer dem entspricht, was ich mir wünsche?

  3. Day 3 of 7 · September 1 Grüne Auen – Orte der Versorgung

    Der Hirte führt seine Schafe zu grünen Auen – Orte der Nahrung und Sättigung. Für uns als Kinder Gottes sind diese grünen Auen vielfältig: das Wort Gottes, der Gottesdienst, das Gebet, die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, oder auch stille Zeiten mit Gott. Eine grüne Aue kann auch ein praktischer Gottesdienst sein – nicht nur das Kommen zum Gottesdienst, sondern das Dienen im Alltag. Wenn wir einen kranken Bruder oder eine einsame Schwester besuchen, wenn wir dem Nächsten helfen, der unsere Kraft braucht – das ist Gottesdienst. Jesus sagt in Matthäus 25, dass wir ihm dienen, wenn wir den Geringsten unter seinen Geschwistern dienen. Wo ist deine grüne Aue? Wo wirst du satt an Gottes Wort und Geist? Der Hirte führt dich dorthin, wo du nicht nur für dich selbst, sondern auch für andere zum Segen werden kannst.

    Psalm 23,2

    Prayer

    Danke Herr, dass du mich zu Orten der geistlichen Nahrung führst. Hilf mir, dort gesättigt zu werden und andere zu segnen.

    Reflect

    Wo hat mich der Herr diese Woche auf eine 'grüne Aue' geführt, und wie kann ich dort auch für andere zum Segen werden?

  4. Day 4 of 7 · September 2 Frisches Wasser – Erquickung der Seele

    Ein Schaf braucht nicht nur Nahrung, sondern auch Wasser zum Leben. Jesus sagte zur Frau am Jakobsbrunnen: 'Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten.' Die Welt bietet uns viele Dinge an, die unseren Durst scheinbar stillen sollen: Erfolg, Beziehungen, Besitz, Anerkennung. Doch all dies kann unsere Seele nicht wirklich erquicken. Die Frau am Brunnen hatte sechs Männer gehabt und war immer noch verzweifelt. Erst die Begegnung mit Jesus brachte ihr wahre Erfrischung. Wenn Jesus uns zu frischem Wasser führt, dann schenkt er uns Leben, Erneuerung und einen Neuanfang. Diese Erquickung verändert uns so sehr, dass auch andere es merken. Wie die Samariterin laufen wir mit neuer Freude und Erfüllung durchs Leben.

    Johannes 4,13-14

    Prayer

    Jesus, du bist die Quelle lebendigen Wassers. Erquicke meine Seele und lass mich andere mit deiner Erfrischung anstecken.

    Reflect

    Wo suche ich Erquickung für meine Seele – bei weltlichen Angeboten oder bei Jesus, der lebendiges Wasser gibt?

  5. Day 5 of 7 · September 3 Führung auf rechter Straße

    Der Hirte führt uns nicht nur, er führt uns auf 'rechter Straße um seines Namens willen'. Die Liebe Gottes, die wir bei Johannes so deutlich sehen, verlangt auch Gehorsam. Diese Führung ist nicht immer bequem – manchmal muss der Hirte ein verirrtes Schaf zurückbringen auf den rechten Weg. Wenn uns im Leben etwas widerfährt, das uns nicht passt, kann Gottes Liebe dahinterstecken, die uns auf dem rechten Weg halten möchte. Wie ein Hirte, der ein Schaf vor Gefahren schützt, so bewahrt uns Gott manchmal durch Dinge, die uns zunächst schwer erscheinen. Johannes schreibt: 'Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in der Tat und in der Wahrheit.' Gottes Führung geschieht in Liebe, aber auch in Wahrheit. Er möchte, dass wir wachsen und auf seinem Weg bleiben, damit sein Name verherrlicht wird.

    Psalm 23,3

    Prayer

    Herr, hilf mir, deiner Führung zu vertrauen, auch wenn der Weg nicht meinen Vorstellungen entspricht. Führe mich um deines Namens willen.

    Reflect

    Erkenne ich in schwierigen Situationen die liebevolle Führung Gottes, die mich auf dem rechten Weg halten möchte?

  6. Day 6 of 7 · September 4 Im finsteren Tal – nicht allein

    David sagt: 'Und ob ich schon wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.' Das finstere Tal ist keine theoretische Möglichkeit – es ist eine Realität des Lebens. Krankheit, Verlust, Unsicherheit, Ängste – wir alle kennen diese Täler. In der Predigt wurde von einem Tumor gesprochen, der zurückgekommen ist, von der Entscheidung, im Glauben zu vertrauen statt in Angst zu fallen. Das finstere Tal bedeutet nicht, dass Gott uns verlassen hat. Im Gegenteil – gerade dort ist seine Nähe besonders spürbar. Sein Stecken und Stab trösten uns. Wenn Gott dich durch ein finsteres Tal führt, dann verliert er dich nicht aus den Augen. Der gute Hirte ist gerade in den dunkelsten Momenten bei dir. Diese Gewissheit nimmt die Furcht und gibt Glaubensmut, auch schwierige Entscheidungen zu treffen.

    Psalm 23,4

    Prayer

    Herr Jesus, in den dunklen Tälern meines Lebens halte ich mich an dir fest. Danke, dass du mich niemals allein lässt.

    Reflect

    In welchem finsteren Tal stehe ich gerade, und bin ich mir bewusst, dass der Hirte bei mir ist und mich durchträgt?

  7. Day 7 of 7 · September 5 Sicher nach Hause

    David beschließt den Psalm mit einem Blick in die Zukunft: 'Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.' Der gute Hirte führt seine Schafe nicht nur durch den Tag – er bringt sie sicher nach Hause. Am Ende eines Weidetages weiß das Schaf: Ich bin versorgt, getränkt, und der Hirte führt mich in Sicherheit. So dürfen auch wir wissen, dass unser Leben ein Ziel hat. Bruder Nathan mit 95 Jahren weiß, dass der Hirte ihn nach Hause führen wird. Diese Gewissheit gibt Frieden, auch im Alter und in Anfechtungen. Die ganze Botschaft kreist um diese Zusicherung: Wir sind niemals allein, weil der gute Hirte bei uns ist. Er hat uns durch sein Blut erlöst, er führt uns durchs Leben, und er wird uns sicher nach Hause bringen ins Haus des Herrn.

    Psalm 23,6

    Prayer

    Danke, guter Hirte, dass du mich mein Leben lang führst und mich einst sicher nach Hause bringst. Lass diese Hoffnung mein Leben prägen.

    Reflect

    Lebe ich mit der Gewissheit, dass der gute Hirte mich sicher nach Hause führen wird, und prägt diese Hoffnung meinen Alltag?